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Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum ab 03/2017
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
Stefan Metze
^
Hallo Manuel,

die Schalung rund um den Aufzug sieht so aus als würde man nur einen "Rahmen" aus Beton, ähnlich dem Windfang fertigen.

Hallo Stefan,

ja! Wenn ich es mir genauer ansehe, könnte das sein. Ich habe aber bisher keine Idee, wozu das gut sein soll. Es bleibt spannend.

Liebe Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Zitat
Stefan Metze
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Hallo Manuel,

die Schalung rund um den Aufzug sieht so aus als würde man nur einen "Rahmen" aus Beton, ähnlich dem Windfang fertigen.

Hallo Stefan,

ja! Wenn ich es mir genauer ansehe, könnte das sein. Ich habe aber bisher keine Idee, wozu das gut sein soll. Es bleibt spannend.

Liebe Grüße
Manuel

Hallo

nein, es wird definitv ein Betonklotz. Bin grad eben vorbeigefahren, die bauen flächendeckend Bewehrung ein.

Gruß Ralf
Tach!

Zitat
manuelberlin
(4) Schalung für den Aufzugschacht: Die Erklärung, dass die Wandscheiben eine statische Funktion für das Gebäude haben sollen, kam mir die ganze Zeit unglaubwürdig vor. Dann der Windfang und nun der Fahrstuhlschacht aus Beton. Ich gehe jetzt mehr denn je von Brandschutzgründen für die Wandscheiben und alle weiteren Umplanungen in diesem Bereich aus.

Das könnte ich mir insbesondere für den Auslegungsfall "Brennender Zug am Bahnsteig" recht gut vorstellen, da diese Änderungen insbesondere Bauteile zu betreffen scheinen, die in einem solchen Fall Hitzelasten und/oder Brandrauch ausgesetzt sind. Gab es da evtl. normative Verschärfungen in den letzten Jahren?

Gruß

Thrax
Hallo Thrax,

also derartige Verschärfungen der Brandschutzbestimmungen kann ich mir nicht vorstellen, das jetzt alles nur noch aus Beton gebaut werden darf. Dann müssten ja mit sofortiger Wirkung fast alle Bahnhöfe geschlossen werden.... Nein mal im ernst: Brandschutz ist sicherlich immer ein heikles und mit Sorgfalt zu berücksichtigendes Thema, aber der Fahrstuhl zum Beispiel steht neben dem Zug und eine Stahl-Glas-Konstruktion würde sicherlich den aktuellen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Was ist denn, wenn ein Zug im Hauptbahnhof brennt? Stürzt dann das Hallendach ein? ;)
Mir erschliesst sich diese "grandiose" Betonbauweise einfach nicht. Dieser ganze Bahnhof ist planungstechnisch von Anfang an völliger Kokolores. Wer immer auch auf die Idee gekommen ist, die ganzen Menschenmassen durch die kleine Halle zu pressen. Die Gefahr, dass es mal zu einem Brand in der Halle kommt, ist doch um ein Vielfaches größer als ein brennender S-Bahnzug, der dann natürlich ausgerechnet exakt am Fahrstuhl Hochtemperatur entwickelt, weil ja die neugebauten Fahrzeuge keinerlei Brandschutz besitzen... Ich bin ja mal auf das Brandschutzkonzept für die Halle gespannt. Sorry, Fachplanung sieht in meinen Augen anders aus.
Ich hab so den Verdacht, dass die uns den ganzen Planungspfusch mit angeblich neuen Brandschutzauflagen verkaufen wollen, denn außer Eingeweihten kann ja dann niemand mehr was ernsthaftes dagegen sagen.

Gruß Ralf
Zitat
Ralf
Ehrlich gesagt ist mir das ein wenig schleierhaft, wie die das bis August schaffen wollen, selbst für ein Provisorium ist das schon ziemlich ehrgeizig. Mir fehlt dafür im Moment die Phantasie....

Gruß Ralf

Die Arbeiten scheinen ja im Zeitplan zu liegen - was auch immer das bedeutet. Sonst würde man vielleicht an Wochenenden oder Feiertagen jemanden auf der Baustelle sehen. Ich bin erstaunt, dass (zumindest per Webcam sichtbar) immer nur ein Gewerk auf der Baustelle ist.

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass der Zugang über das Gebäude am Anfang genauso viel Komfort anbieten wird wie die aktuelle provisorische Brückenführung: Kein Klo, kein Dach, kein Aufzug. Und mehr Breite gibts erst mal auch nicht (damit steht den Bauarbeiten mehr Platz zur Verfügung). Es wird nur das Nötigste gemacht, um den Bahnsteig zugänglich zu machen. Der Rest der südlichen Anlage wird dann im Sommer 2018 gemacht, wenn die Nordseite eröffnet ist und man den Verkehr zeitweise komplett dahin verlegt.

Gruß
Martin

P.S.: Sorry für die negative Prognose...
Mich würde es nicht wundern, wenn die nicht doch noch die provisorische Brücke verlängern ...
... denn bevor auch nur ein einziger Fahrgast durch die Halle schlendert, so muss, auch wenn diese noch nicht endgültig fertiggestellt, die gesamte Brandschutzanlage funktionstüchtig installiert und abgenommen sein !!
oh oh, BER läßt grüßen ... ;)
Der Tagesspiegel hat einen wundervollen Artikel über diesen Un-Ort veröffentlicht: Eine Liebeserklärung, eine Ode an den einsamen Baum direkt neben dem Bahnhof. Ungewohnt geistreich für den TSP, hat wohl selten jemand diesen Durchgangsort Warschauer Brücke so treffend beschrieben, wie Juliane Schiemenz in ihrem kurzen Stück. Unbedingt lesen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/friedrichshain-der-haerteste-baum-von-berlin/19914612.html
Zitat
schallundrausch
Der Tagesspiegel hat einen wundervollen Artikel über diesen Un-Ort veröffentlicht: Eine Liebeserklärung, eine Ode an den einsamen Baum direkt neben dem Bahnhof. Ungewohnt geistreich für den TSP, hat wohl selten jemand diesen Durchgangsort Warschauer Brücke so treffend beschrieben, wie Juliane Schiemenz in ihrem kurzen Stück. Unbedingt lesen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/friedrichshain-der-haerteste-baum-von-berlin/19914612.html

Danke für den Link, ein echtes Highlight heute Abend! Super gut geschrieben, ohne irgendwas zu beschönigen, denn es gibt dort einfach nichts schönes. Das Zitat „Und das hier, das ist der schlimmste Teil von Berlin“ bringt es mit einem Satz auf den Punkt.

Auch mir kommt regelmäßig, wenn ich in der Gegend Warschauer Straße / Ostkreuz bin, der Gedanke: "Zum Glück muss ich hier nicht wohnen." Der Baum hat ja leider nicht so viel Glück ;-)

Viele Grüße
André
Zitat
schallundrausch
Der Tagesspiegel hat einen wundervollen Artikel über diesen Un-Ort veröffentlicht: Eine Liebeserklärung, eine Ode an den einsamen Baum direkt neben dem Bahnhof. Ungewohnt geistreich für den TSP, hat wohl selten jemand diesen Durchgangsort Warschauer Brücke so treffend beschrieben, wie Juliane Schiemenz in ihrem kurzen Stück. Unbedingt lesen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/friedrichshain-der-haerteste-baum-von-berlin/19914612.html

tja....so ist das eben in einer Multikultiweltretterstadt...von wem wird der Bezirk eigentlich gerade "regiert"?

Ich kann Juliane Schiemenz nur zustimmen!

...und "Menstruationstassen" kannte ich auch noch nicht! lol

Gruß
Zitat
angus_67


tja....so ist das eben in einer Multikultiweltretterstadt...von wem wird der Bezirk eigentlich gerade "regiert"?

Gruß

Du hast noch vergessen irgendwas mit "Ich bin ja kein N-a-z-i, aber..." hinzuzufügen.

Die im Artikel erläuterten Probleme haben weder was mit Multikulti noch mit Flüchtlingen zu tun die du ja so schön herablassend in Multikultiweltretterstadt mit adressierst.

Es hat was mit absolut schlechtem Quartiersmanagement und Unmengen an Touristenströmen zu tun, an denen in Berlin unzählige Jobs hängen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.2017 23:16 von Stefan Metze.
Zitat
angus_67
...und "Menstruationstassen" kannte ich auch noch nicht!

Irgendwie ein gruseliger Gedanke, zusammen mit "man kann's auch echt übetreiben". Aber gut, ich muss mich dieser Frage ja nicht stellen. Das Tolle an dieser Stadt ist doch, dass sie - auch heute noch - für jedwede Anforderung etwas bietet. Wer sich im Kiez Revaler Straße unwohl fühlt und es lieber heimelig haben möchte, für den bietet Berlin mit Ortsteilen wie Schmargendorf oder Köpenick gediegenere, aber immer noch urbane Gegenden. ebenso wie mit Konradshöhe oder Grünau auch deutlich ruhigere. Die aber dennoch stets mit irgendwelchen quirligeren Ecken verbunden bleiben.

Nur noch für kurze Zeit! Die Original Eisenbahn-Schabeseife der DB - nur echt mit Zitronenduft!
Zitat
Stefan Metze

Es hat was mit absolut schlechtem Quartiersmanagement und Unmengen an Touristenströmen zu tun, an denen in Berlin unzählige Jobs hängen.

Man könnte aber, wenn man wollte, auch für Ordnung sorgen....zumindest sich bemühen. Gerade wegen der Touristenströme....damit sie nicht zum Erliegen kommen.

Den Rest lasse ich jetzt mal unkommentiert...wegen ****Keule und so.

Gruß
Hallo!
Es gibt an der Revaler und den Nebenstraßen noch viele Menschen, die das zum k. finden, daß ausgrechnet vor ihrer Haustür und in ihrer Straße der Köder ausgelegt wird um Berlin für die bunte Vielfalt menschlicher Niederungen interessant zu machen und aus deren Bedürfnissen Profit zu schöpfen. Aber sie werden wohl nur die Wahl haben nach Zehlendorf oder ähnliche empfohlene Gegenden umzuziehen, oder sich mit dem Elend abzufinden.
Die Möglichkeit Ordnung zu schaffen sehe ich nicht. Im vergangenen Jahr sprang ein Tiger in den Görlitzer Park.
Er landete als Bettvorleger. Hier würde es noch schlimmer, denn man müßte nicht nur ein friedliches Zusammenleben mit Rauschgiftdealern gerieren sondern Quoten für die Vermüllung, Ausscheidungen jeglicher Art, Raub und Diebstähle u.v.a.m. einführen und auch eine Lösung für das gelegentliche Abstechen eines Individuums einführen.
Eine Schließung des RAW Komplexes und Bebauung mit Wohnungen und Gewerbe kommt aus bestimmten
Gründen wie zum Beispiel Freiheit des Eigentums, der Freiheit sich selbst umzubringen und vieler anderer hoher Güter nicht infrage.
Wenn das Bezirksamt mir ein Konto nennt würde ich gern 20 Euro für den Baum spenden
Grüße.
Ich gebe Philipp vollkommen Recht. Berlin hat noch viel schlimmeres überstanden und das ist eine der herausragenden Eigenschaften dieser Stadt. So pessimistisch kann ich den Warschauer Kiez nun auch wieder nicht sehen. Hier ist lebendige Stadt. Was hier fehlt, sind die richtigen Investitionen, um die sich die Schmargendorfer und andere ruhige Ecken in Berlin leider wenig scheren. Hätte man hier den Bahnhof, die Brücken und das uralte U-Bahn-Projekt offensiver und großzügiger betrieben, wäre schon viel gewonnen, um mal beim Verkehr zu bleiben.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Ralf
Hallo Thrax,

also derartige Verschärfungen der Brandschutzbestimmungen kann ich mir nicht vorstellen, das jetzt alles nur noch aus Beton gebaut werden darf. Dann müssten ja mit sofortiger Wirkung fast alle Bahnhöfe geschlossen werden.... Nein mal im ernst: Brandschutz ist sicherlich immer ein heikles und mit Sorgfalt zu berücksichtigendes Thema, aber der Fahrstuhl zum Beispiel steht neben dem Zug und eine Stahl-Glas-Konstruktion würde sicherlich den aktuellen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Was ist denn, wenn ein Zug im Hauptbahnhof brennt? Stürzt dann das Hallendach ein? ;)
Mir erschliesst sich diese "grandiose" Betonbauweise einfach nicht. Dieser ganze Bahnhof ist planungstechnisch von Anfang an völliger Kokolores. Wer immer auch auf die Idee gekommen ist, die ganzen Menschenmassen durch die kleine Halle zu pressen. Die Gefahr, dass es mal zu einem Brand in der Halle kommt, ist doch um ein Vielfaches größer als ein brennender S-Bahnzug, der dann natürlich ausgerechnet exakt am Fahrstuhl Hochtemperatur entwickelt, weil ja die neugebauten Fahrzeuge keinerlei Brandschutz besitzen... Ich bin ja mal auf das Brandschutzkonzept für die Halle gespannt. Sorry, Fachplanung sieht in meinen Augen anders aus.
Ich hab so den Verdacht, dass die uns den ganzen Planungspfusch mit angeblich neuen Brandschutzauflagen verkaufen wollen, denn außer Eingeweihten kann ja dann niemand mehr was ernsthaftes dagegen sagen.

Gruß Ralf


Hallo Ralf,

Du verwechselst hier grob formuliert die erstmalige Inbetriebsetzung mit den Erkenntnissen aus dem Eisenbahnbetrieb. Für die erstmalige Inbetriebsetzung sind sämtliche aktuell gültigen EU-Richtlinien, nationalen Gesetze und im Regelfall auch Normen anzuwenden und nachzuweisen. Und da kann es durchaus sein, dass durch neue Brandschutznormen einige Materialien überhaupt nicht mehr zulassungsfähig sind. Für den Fahrzeugteil wurde bspw. vor noch nicht allzu langer Zeit die EN 45545 in sieben Teilen veröffentlicht und hat die bisherige DIN 5510 abgelöst. Dadurch sind in einigen Bereichen der Fahrzeuge Materialien komplett verschwunden, weil deren Brandeigenschaften nach Norm nicht mehr sicher waren.

Heißt das nun, dass alle Fahrzeuge die vorher gebaut wurden ihre Zulassung verlieren?

Natürlich nicht (und das ist der eigentliche Widerspruch des ganzen Zulassungszirkusses). Fahrzeuge bzw. Eisenbahninfrastruktur die bereits eine Zulassung erhalten haben, behalten diese auch weiterhin, wenn... ja wenn nicht sogenannte Erkenntnisse aus dem laufenden Eisenbahnbetrieb das Eisenbahnbundesamt dazu veranlassen, Regelungen für bestehende Fahrzeuge/Infrastruktur zu überarbeiten. Dies geschieht vor allem aus Unfällen, kann aber auch aus unsachgemäßen Betrieb erfolgen (Stichwort S-Bahn Chaos und Reduktion der Ultraschallprüfungen).

Heißt für das von dir genannte Beispiel: Es ist sehr wohl möglich, dass in Warschauer Straße die Betonhülle aus Brandschutzgründen erfolgt und dennoch die Glaspaläste am Hauptbahnhof weiterhin zulässig bleiben (zumindest so lange, bis diese mal nachweislich für einen schweren Unfall mit Brand als Ursache verantwortlich sind).

Hoffe es anschaulich rüber gebracht zu haben.

Viele Grüße,
Blaschnak
Falls die Konstruktion tatsächlich dem Brandschutz geschuldet ist, kann jemand mal erklären welches Gefahrenszenario dahinter steckt, dass gebäudeaußenliegende Aufzüge neuerdings durch Betonkerne geführt werden müssen?

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Falls die Konstruktion tatsächlich dem Brandschutz geschuldet ist, kann jemand mal erklären welches Gefahrenszenario dahinter steckt, dass gebäudeaußenliegende Aufzüge neuerdings durch Betonkerne geführt werden müssen?

Da in Deutschland leider nahezu wöchentlich Bahnhöfe abfackeln, und man mit dem Wiederaufbau nicht mehr hinterher kommt, bestand hier offensichtlich dringender Handlungsbedarf, die Normen zu verschärfen ;-)

Oder aber, der Bauherr versteckt sich hinter solchen Argumenten, um (wie auch zuletzt am Ostkreuz) möglichst schnell und möglichst billig noch irgendwas fertigzubekommen und die anstrengenden Projekte dann endlich abschließen zu können. Ich denke, dass man auch unter aktueller Normenlage mit Glas und Holz bauen kann, mit entsprechenden Vorkehrungen und Nachweisen. Nur macht das natürlich mehr Arbeit, als irgendwelche Betonbunker in die Landschaft zu rotzen.

Hier mal zwei Beispiele von ganz neu gebauten Bahnhöfen mit Glas und Holz (!) auf der Gleisseite:

Lu. Wittenberg Hbf

Lu. Wittenberg Altstadt

Viele Grüße
André
Hallo!
Sind solche Normen- resp. Vorschriftenverschärfungen eigentlich deutschen Ursprungs oder tobt hier die EU Bürokratie, die stärker ist alsselbst der Riese Stoiber?
Grüße
Zitat
Bauart Bernau
Hallo!
Sind solche Normen- resp. Vorschriftenverschärfungen eigentlich deutschen Ursprungs oder tobt hier die EU Bürokratie, die stärker ist alsselbst der Riese Stoiber?
Grüße


Sowohl als auch. Es gibt je nach Normenkreis Experten, die eine entsprechende Bewertung durchführen. Für den Bereich der nationalen Normen in Deutschland ist dieser Kreis in der DIN organisiert, die heuer ja auch in Berlin Nähe Elefantentor residiert. Bei den EN sind je nach Thema halt europäische Fachleute involviert. Schließlich sollen die Normen ja auch europaweit akzeptiert werden und da wäre eine einseitige deutsche Interessenlage nicht unbedingt förderlich (wie auch wir halt nicht alles neu machen wollen, wenn die französischen Experten ihre Sicht auf die Dinge durchsetzen wollen).
Auch wenn diese (gefühlten) ständigen Verschärfung nerven (und die stetige Veränderung nervt in der Tat), so haben sie dennoch entweder einen konkreten Gefahren-Hintergrund, den man damit ausschließen möchte der aber einen Bedarf an Standardisierung. Dieser letzte Punkt ist dahingehend wichtig, weil Normen denjenigen schützt, der sich daran hält, denn: wer sich bei der Auslegung seiner Produkte an Normen hält darf davon ausgehen, bei der Auslegung nichts verkehrt gemacht zu haben. Das ist z. B. aus juristischer Sicht nicht unwichtig, da es bei Rechtsstreitigkeiten ja auch häufig um den Grad der Fahrlässigkeit geht.

Nur um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen: Ich wollte mit meinem vorherigen Posting nicht behaupten, dass die Brandschutzvorschriften für die konkrete Lösung an der Warschauer Straße verantwortlich sind! Es war nur eine argumentative Antwort auf die Behauptung, dass es nicht so sein könne.
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