Das Empfangsgebäude des S-Bahnhofs Wuhlheide macht irgendwie den Eindruck, als habe es vor Aufkommen der Differenzen zwischen Adolf H. und Joseph S, etwas anders ausgesehen, Das Flachdach passt z. B. in keiner Weise zur Struktur des Gebäudecorpus und westlich des von der DB vor vier(?) Jahren errichteten Aufzugs finden sich am Gebäude Hinweise auf eine weitere ehemalige Fußgängerbrücke...

Leider ist die Seite [www.stadtschnellbahn-berlin.de] nicht wirklich ergiebig. Daher frage ich hier einmal in die Runde, ob jemand mehr zur baulichen Entwicklung dieser Bahnanlage sagen kann.

Viele Grüße
Arnd
Hier müsstest Du etwas finden (Seite 70-72)
[www.klingholz-fritz.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
Hier müsstest Du etwas finden (Seite 70-72)
[www.klingholz-fritz.de]

Herzlichen Dank dafür. In diesem PDF findet sich auch manch Interessantes zu diversen anderen (nicht nur) Berliner Bahnhofsbauten... :-)

Und es zeigt sich auch erneut, dass in der "guten alten Zeit" nicht immer schneller geplant, entschieden und gebaut wurde.

Viele Grüße
Arnd
Die alten Photos sind recht interessant, ich bin gestern daran vorbeigekommen und habe nur den abgebrochenen Erker (zur Bahnseite hin) und das recht flache Dach bemerkt. Die "burgähnliche" Erscheinung ist damit doch wohl eher nicht mehr gegeben.
Zitat
SaroEngels
Die alten Photos sind recht interessant, ich bin gestern daran vorbeigekommen und habe nur den abgebrochenen Erker (zur Bahnseite hin) und das recht flache Dach bemerkt. Die "burgähnliche" Erscheinung ist damit doch wohl eher nicht mehr gegeben.

Natürlich, die Textbeschreibung bezieht sich auf den Zustand vor den Luftangriffen. Das heutige entstellende Beton-Flachdach kam erst 1947 mit Wiederinbetriebnahme der S-Bahn, um den Haltepunkt überhaupt nutzen zu können...

Schade, dass sich weder DR noch DB Station&Service oder Senat bislang zu einem kompletten Wiederaufbau durchringen konnten - andererseits ist die verkehrliche Bedeutung auch relativ gering.

Viele Grüße
Arnd
Wo wir schonmal dabei sind: weisst du denn jetzt auch warum da etwas von einer (temporären) Stilllegung steht? In der Arbeit hört es sich ja so an, als wäre der Bahnhof seit ~ '29 bis zu einer Rekonstruktion in den 80ern dicht gewesen. Da davon allerdings sonst nichts zu lesen ist, klingt das ein bisschen komisch...
Zitat
SaroEngels
Wo wir schonmal dabei sind: weisst du denn jetzt auch warum da etwas von einer (temporären) Stilllegung steht? In der Arbeit hört es sich ja so an, als wäre der Bahnhof seit ~ '29 bis zu einer Rekonstruktion in den 80ern dicht gewesen. Da davon allerdings sonst nichts zu lesen ist, klingt das ein bisschen komisch...

Nach dem "Endsieg" wurde die S-Bahn entlang der Schlesischen Bahn eingestellt, zur Reparatur von Innenstadtstrecken teildemontiert und erst 1947 wieder in Betrieb genommen. Auch wurde Material gegen den Willen der DR in die UdSSR verbracht...

Viele Grüße
Arnd
Die Bedeutung wird erst steigen, wenn man zum Außenring umsteigen kann.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Die Bedeutung wird erst steigen, wenn man zum Außenring umsteigen kann.
Hm, das würde lustig werden... Das historische Gebäude würde dann vom westlichen zum östlichen Zugang des Bahnsteigs.
Und, ehrlicherweise, mir würde da nirgendwo eine echte Nachfrage einfallen...
Hm, BER? Aber der bleibt ja zu.

Sollte es mal eine S-Bahn auf dem Außenring von Springpful nach Grünauer Kreuz geben, wird bestimmt auch eine Umsteigmöglichkeit am Bahnhof Wuhlheide drin sein.

Heidekraut zum Hauptbahnhof



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.04.2017 01:46 von Heidekraut.
Zitat
Arnd Hellinger
andererseits ist die verkehrliche Bedeutung auch relativ gering.

War das eigentlich mal anders? Wenn man liest, dort sei früher eine Gepäckaufgabe gewesen, könnte man natürlich darauf schließen. Allerdings frage ich mich, wo die Leute damals herkamen?
Da hier schon mal das Thema der (irgendwann in der Zukunft herzustellenden) Umstiegsmöglichkeit zum Außenring angesprochen wurde, würde es mich interessieren, ob es auf dem gesamten Abschnitt Grünauer Kreuz - Biesdorfer Kreuz genügend platz für ein zusätzliches Gleispaar der S-Bahn gibt.

Auch wenn der Außenring zu einem erheblichen Anteil durch ein Waldgebiet verläuft, so gibt es einige Abschnitte wie z.B. im Bereich der Spindlersfelder Str. oder an den Wohngebieten nahe Biesdorf (wo die Bebauung recht nahe an die bestehende Bahnstrecke heranreicht), wo ich mir in Sachen des Platzangebotes etwas unsicher bin.
Ich habe heute die Situation zwischen dem Grünauer Kreuz und kurz vor Wuhlheide aus dem Fenster der RE2 heraus betrachtet, anscheinend gibt es auf diesem Abschnitt genügend Platz für ein zusätzliches Gleispaar auf dem Außenring (etwa für die S-Bahn).

Was mir gleichzeitig aufgefallen ist, waren die Brückenbauwerke auf dieser Strecke. Die Widerlager waren nämlich viel breiter als es für die Bestandsstrecke notwendig wäre. Bei der Spreequerung waren zusätzliche Pfeiler östlich der bereits existierenden Bahnbrücke vorhanden, nur der Überbau hat gefehlt.

Kann es sein, dass ein weiteres Gleispaar auf dem Außenring von Anfang an geplant und in Form von Vorleistungen teilweise realisiert wurde oder gab es dies sogar schon früher, wurde aber irgendwann abgerissen?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.04.2017 01:41 von J. aus Hakenfelde.
Umfangreich wurde das ganze Thema schon mal hier diskutiert

[www.bahninfo-forum.de]

Erstaunlich wie weit man schon 2009 war, damals sprachen wir noch vom BBI. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Bezüglich der Spree-Brücke gabs hier letztens ein Thema zu:
[www.bahninfo-forum.de]
Zitat
Bauart Bernau
Hallo!
Ich glaube mich zu erinnern, daß die Fernbahnbrücken über An der Wuhlheide und über die Spree mal erneuert wurden. Dabei wurde die neue Brücke jeweils neben die alte gebaut und dann verschwenkt.
Die alten Widerlager hat man einfach liegen gelassen.
Grüße
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