Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum 07/2017 - 10/2017 (Thema beendet)
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
Arnd Hellinger
Der Austausch der Bahnsteigkante an Gleis 2 (Ru Nord) ist notwendig, weil bei der "neuen" Bahnsteighöhe von 76 cm der bisherige Fluchtraum zu niedrig wäre und daher zum Vermeiden eingeklemmter Personen oder Körperteile verschlossen werden muss...

Hallo zusammen,

richtig.

Bei den S-Bahnsteigen, die bekanntlich eine Höhe von 96cm über Schienenoberkante (SO) haben, liegt die Kante gemessen ab Schotterbett etwa in 1,20 Meter Höhe. Selbst eine 1,80 Meter große Person hat die Kante dann bereits unter der Brust - kleinere, weniger sportliche oder verletzte Personen dürften da kaum eine Chance haben, auf den Bahnsteig zu klettern. So ist der Fluchtraum sinnvoll.

Bei den Höhen 55cm und 76cm über SO geht man den umgekehrten Weg und versieht die Kante im unteren Lichtraum mit einer Stufe, die den Aufstieg erleichtert beziehungsweise Helfern den Abstieg. Dass bei 55cm kein Fluchtraum möglich ist, liegt auf der Hand. 76cm-Bahnsteige sind sicherlich ein Grenzfall - hier wäre wohl beides denkbar, man hat sich aber für die Variante "Aufstiegshilfe" entschieden.

Viele Grüße
Manuel


96cm- und 76cm-Kante am Gleis 2 (Ru). Man darf sich bei der 76cm-Kante nicht von den Höhen täuschen lassen, vorne das tief liegende S-Bahngleis. Hinten liegt das neue Fernbahngleis bereits höher, es ist aber noch nicht geschottert und es kommt beim Stopfen auch noch etwas nach oben. Foto vom 16. Juli 2017.


76cm-Bahnsteig mit modernen Kantenelementen mit integrierter Stufe als Aufstiegshilfe bei fertig geschottertem Gleis. Foto: Radoslaw Drozdzewski / Wikimedia Commons [CC-BY-SA-3.0]

Hallo zusammen,

jetzt habe ich aber auch noch eine Frage zum Betriebskonzept:

Am Ostkreuz wurde ja in der Verlängerung von Gleis 4 zwischen den Rampen der Südringkurve eine provisorische Kehranlage aufgebaut (Treppenpodeste für die Triebfahrzeugführer usw.). Wenn ich die bisherige Diskussion richtig verstanden habe, sollten dort bis auf Weiteres die Züge der S75 kehren.

Wenn ich mich beispielsweise für den 23. August durch die Fahrplanauskunft klicke, enden am Ostkreuz aber keine S-Bahnen. Die S75 verkehrt überwiegend bis Ostbahnhof, in den Nebenverkehrszeiten enden auch Züge der S75 in Lichtenberg. Aber keine S-Bahnzüge egal welcher Linie am Ostkreuz - jedenfalls nicht auf der Stadtbahnebene.

Sehe ich das richtig? Dann hat man wohl das Betriebskonzept nochmal geändert, die provisorische Kehranlage wäre dann obsolet?

Viele Grüße
Manuel
Hallo Manuel,

es ist so dass vom 21. August bis 09. Dezember die Züge der S75 bis Ostbahnhof fahren.
Ab ca. 21 Uhr endet ab 21. August jeder zweite Zug der S3 in Ostkreuz und wendet in der provisorischen Kehre.

Ab 10. Dezember verkehren die Züge der S75 dann bis Ostkreuz bzw. Lichtenberg und kehren dort.
Bei der S3 endet jeder zweite Zug in Ostbahnhof während die anderen nach Spandau fahren und dort zusammen mit der S9 einen 10 Minuten-Takt ergeben.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Ich meine, das kommt erst später. Ab Dezember, so die punkt3: [www.s-bahn-berlin.de]

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
Philipp Borchert
Ich meine, das kommt erst später. Ab Dezember, so die punkt3: [www.s-bahn-berlin.de]

Wenn man punkt3 liest, so könnte man den Eindruck haben, dass die Bauarbeiten für die Verschwenkung der Gleise am Wriezener Bahnhof bis Dezember 2017 fertig sein sollen. Dort heißt es: Man könne von den in Ostbahnhof endenden Zügen bahnsteiggleich auf die Stadtbahn umsteigen. Oder meint man Gleis 10 an und ab?
Ein Kollege erzählte mir gestern, dass die S3 im Nachtverkehr am Wochenende Ostkreuz enden würde.


MfG
Ro
Zitat
RobertM
Ein Kollege erzählte mir gestern, dass die S3 im Nachtverkehr am Wochenende Ostkreuz enden würde.


MfG
Ro

Korrekt. Das war "früher" so und wird nun auch wieder so sein. Interessant wird die Frage, wie sich das Nachtnetz dann im Dezember weiterentwickelt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hallo zusammen,

unten noch ein paar Fotos von heute. Auch wenn noch sehr, sehr viel zu tun ist, sind die plakativen Fortschritte doch eher wenige. Es ist einfach sehr viel Detailarbeit zu leisten.

Viele Grüße
Manuel


(1) Bereich EÜ Karlshorster Straße Nord: Hier ist jetzt richtig Manpower im Einsatz. Die S-Bahngleise sind im ersten Durchgang gestopft. Das Ostbahngleis hat heute von Osten her die EÜ Karlshorster Straße Nord erreicht.


(2) Für das Ostbahngleis wird nun westlich der EÜ Karlshorster Straße Nord das Planum hergerichtet, wohl zunächst bauzeitlich. Ich gehe davon aus, dass für den finalen Zustand direkt hinter der EÜ eine Weiche eingebaut wird und das zweite Gleis (Gleis 7 / Rn2) dann nahe der nun verlängerten Spundwand verläuft. So bleibt zunächst Platz, um die Verlängerung der Spundwand noch nach der Sperrpause mit Kappen versehen zu können. Der nun am neuen Schotterbett erkennbare Gleisverlauf dürfte später in Richtung Gleis 8 / Rn1 final so bleiben.


(3) Eine Vergrößerung aus diesem Foto, da die Frage nach der Behelfsbrücke aufkam: Die Lücke in der Spundwand links ist die Öffnung für die Karlshorster Straße - dazwischen lag die Behelfsbrücke. Man sieht die Fahrleitung der Straßenbahn und das östliche Widerlager der ausgehobenen Behelfsbrücke. Auf weniger starken Vergrößerungen ist diese Situation aufgrund des flachen Blickwinkels in der Tat schwer zu erkennen. Östlich der Karlshorster Straße wurde hinter der Spundwand bereits in erheblichem Maße das Erdreich des Damms abgetragen, der bauzeitlich auf die Behelfsbrücke führte.


(4) Ein etwas weiterer Überblick. Hier kann man gut erahnen, wie der Gleisverlauf der Ostbahn an die Gleise 7 und 8 (mit den Schwellenstapeln, Bahnsteige Rn1 und Rn2) aussehen wird, ebenso der Verlauf des S-Bahngleises zwischen Spundwand und dem Damm der Stabbogenbrücke an Gleis 6. Bauzeitlich muss nun aber erstmal das Ostbahngleis an das Bahnsteiggleis 6 ("leeres" Schotterbett rechts) angebunden werden, um Baufreiheit für den letzten Block der Autobahnvorleistung zu schaffen.


(5) Von dem künftigen Fernbahngleis, auf dem vor drei Tagen noch die S3 fuhr, wurde bereits die Stromschiene demontiert. In Rummelsburg laufen die Arbeiten, beide finalen S-Bahngleise an den Bestand anzuschließen - nichts spektakuläres. Richtung Lichtenberg liegen noch drei Signale zum Einbau bereit und große Abschnitte Stromschienen müssen noch montiert werden.


(6) Blick hinüber zur Hauptstraße: Im Hintergrund wird bereits der Gehweg gepflastert.


(7) Die Bordsteinkanten reichen inzwischen bis unter die Ringbahnhalle. Zwei größere Schächte sind noch nicht fertig: Einer hier, ein zweiter auf der anderen Seite der Bahn im Bereich des Abgangs der Fußgängerbrücke.


(8) Die Fußgängerbrücke präsentierte sich heute erstmals vollständig ohne Gerüste (die Rollrüstung unter dem Abgang zähle ich nicht mit ;).


(9) Während in den letzten Tagen neue "Dachbalken" auf das Dach von Bahnsteig D montiert wurden, begann man heute mit der Deckung. Mehr als zwei Drittel der Länge hat man heute bereits geschafft.


(10) Der neue bauzeitliche Bahnhofszugang von der Neuen Bahnhofstraße ist inzwischen asphaltiert und wird nun eingezäunt. Im Vordergrund liegt der Asphalt schon länger, dieser Bereich war Teil des Müllplatzes. Eine Beleuchtung muss noch aufgebaut werden.




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2017 01:43 von manuelberlin.
Hallo Manuel,

tolles Bild-Update.
Gut zu erkennen ist auch schon die spätere Lage der Weiche für die Ostbahn.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Hallo Manuel,
ich kann mich Stefan nur anschließen, tolle Bilder!
Da ich aus Gründen meiner Gesundheit kaum zur Baustelle komme, freue ich mich über jede Berichterstattung, denn so bin ich trotzdem dabei.

Die S-Bahn, mein liebstes Verkehrsmittel. Gruß an alle!
Hallo Manuel,
danke fuer das Update. Interessant auch der 2 Wege Unimog mit Rahmen in Bild 5, den ich so noch nicht kannte.
Henner
Von heute Mittag ein Bild vom Ostkreuz.
Hier hat man nun damit begonnen die nördliche Bahnsteigkante des Bahnsteigs Ru (zuvor von der S3 genutzt) mittels Diamant-Sägeblatt vom Bahnsteig abzutrennen.



--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Hat jemand den Link zu der Präsentation (ppt) der Bauzustandsgleispläne der DB bis Dezember 2018?
Zitat
Stefan Metze
Zitat
Rekowagen
Hallo,
@Stefan Metze, ich möchte jetzt nicht unverschämt klingen, vielleicht hat es sich ja auch einfach nicht ergeben, aber benutzt du eigentlich deine Drohne noch?
LG Rekowagen

Hallo Rekowagen,

ich möchte dir und anderen die es interessiert kurz ein Antwort auf deine Frage geben.
Ursprünglich wollte ich ja besonders rund um's Ostkreuz mehr mit der Drohne dokumentieren.
Anfänglich war das auch noch möglich, doch die allgemeine Hysterie in den Medien und der Bevölkerung führten dazu dass unser Verkehrsminister Dummrind Anfang des Jahres einen völlig dämlichen Gesetzentwurf durch Bundestag und Bundesrat gebracht hat.

Die Folge: das Gesetz kommt einem allgemeinen Flugverbot für Hobbypiloten und Foto/Videografen gleich.
Für die Kommerzielle Nutzung gelten nicht so scharfe Regeln, jedoch kostet die Lizenz mehrere 1000€.

Hier einige Stichpunkte zum Gesetz:
- jede Drohne muss mit einem Blechschild versehen werden (Feuerfest mit erhobenen Buchstaben) auf dem Name und Adresse des Inhabers steht
- das Schild muss mit der Drohne fest verschraubt werden, ankleben zählt nicht
- keine Behörde kontrolliert ob Name, Adresse und Drohne wirklich stimmen und zusammengehören (also wie beim Auto zum Beispiel)
- man kann also irgendeinen Namen nehmen und im Zweifelsfall nach einem Crash einfach abhauen
- der Hersteller meiner Drohne sagt wenn ich ein Schild anschraube erlischt meine Garantie (die ich jährlich extra erweitere)
- die zwingend notwendige Versicherung sagt wenn ich die Flugeigenschaften des Gerätes verändere, zum Beispiel etwas anbringe, kann kein Versicherungsschutz mehr gewährleistet werden
- es muss zu Bahnstrecken, Wasserstraßen, Bundesstraßen und Autobahnen ein seitlicher Mindestabstand von 100 Metern eingehalten werden
- neben der 3 Meilen Zone in der Innenstadt (3 Meilen um den Reichstag rum) gibt es diverse weitere Flugverbotszonen, alles sehr kleinteilig

Die Dokumentation des Ostkreuzes und anderen Bahnbaustellen von oben fällt also weitestgehend flach.

Somit bleibt also nur die herkömmliche Fotodokumentation aus der Fußgängerperspektive zu der ich mich heute wieder auf den Weg machen werde ;-)

Guten Morgen,
oh man, das ist wirklich schade... Deine Bilder aus völlig neuen Perspektiven waren nämlich wirklich genial! Vielen Dank jedenfalls für deine Erläuterungen. Ich hoffe nur, daß die Anschaffung deiner Drohne jetzt nicht umsonst war, sondern sich trotzdem für andere Projekte lohnt.
LG Rekowagen
Lügen, so weit das Auge reicht:
[bauprojekte.deutschebahn.com]

"Die Vergangenheit des geschichtsträchtigen Bahnhofs wird auch nach dem Umbau sichtbar sein:
[] Die historischen Bahnsteigdächer der früheren Bahnsteige D und E werden originalgetreu wieder aufgebaut."

Genau originalgetreu mit ISOROCK.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.2017 11:45 von Ostkreuzi.
^
Kannst oder willst du es nicht verstehen?

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Hallo zusammen!

Stefan und ich hatten heute (im Sinne von Sonntag, 13. August) nochmal - wahrscheinlich zum letzten Mal - die Möglichkeit, uns die Baustelle auch außerhalb der für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereiche anzusehen.

Bei der Terminvereinbarung vor mehreren Wochen hatten wir eigentlich damit gerechnet, heute nur noch einen kleinen Aktionsradius zu haben: Wir nahmen an, dass die Stromschienen schon unter Spannung stehen und wir den Arbeitern beim Endspurt im Weg stehen würden. Dem war nicht so, wir durften bei überraschend gutem Wetter alles ansehen, was wir für interessant hielten.

Alle Fotos von Sonntag, 13. August, viel Vergnügen beim virtuellen Rundgang!

Viele Grüße
Manuel


(1) Los ging es an der Infobox (deren Tage gezählt sind) und damit naturgemäß an der Fußgängerbrücke. Aufgang Markgrafendamm.


(2) Oben um die Ecke bis zum vorläufigen Ende geblickt. Der Elektriker muss noch die Leuchteneinheiten in das fertig verkabelte Lichtrohrsystem einsetzen, die Beschilderung lag in Kartons bereit.


(3) Überall auf der Brücke ergibt sich ein tolles Spiel aus Licht und Schatten, das die Kompromisse, die bei der Neukonstruktion nicht vermieden werden konnten (Isorock und co.), schnell vergessen lässt.


(4) Blick auf die Bahnsteige E (links) und Ru (rechts).


(5) Blick in Richtung Westen mit dem nunmehr fehlenden Stellwerk. Links ist der Prellbock zu sehen, der bisher das Gleis der S3 abschloss. Das Gleis ist inzwischen durchgebunden.


(6) Bahnsteig D mit der neuen Eindeckung nun auch auf der Nordseite. Die Fensterunterkante liegt übrigens etwa 1,50 Meter hoch, Personen ab etwa 1.65 Meter Körpergröße sollten ohne Verrenkungen hinausschauen können.


(7) Vorläufiges Ende der Fußgängerbrücke in Richtung Sonntagstraße. Die Fenster für den Rahmen ganz rechts und für den Abgang zu Bahnsteig D liegen bereit. Einzig die Fenster für den Giebel links, der an die Nachkriegssituation mit dem verschlossenen Ausgang zum früheren Steg zum Empfangsgebäude auf Bahnsteig A erinnert, waren noch nicht auf der Baustelle zu finden.


(8) Wir gehen nun aber zum neuen Bahnsteig E hinab.


(9) Blick zurück nach oben


(10) Blick auf den Bahnsteig E. Entwerter fehlen noch, vorne leere Sockel für Fahrkartenautomaten, die wohl auch noch länger leer bleiben werden. Ärgerlicher ist, dass es an diesem Bahnsteigende keine Zugzielanzeiger geben wird (ebenso auf Bahnsteig D).


(11) Bahnsteig Ru mit den aktuell noch zwei verschiedenen Kanten. Das nördliche Fernbahngleis ist allerdings bereits durchgebunden.


(12) Bahnsteig D von dort aus gesehen, der Abgang noch ohne Fenster.


(13) Blick in die historische Abfertigungsbude, die inzwischen innen verputzt und geweißelt ist und daher bereits recht einladend aussieht.


(14) Dagegen fehlen im Verkaufspavillon noch Fußbodenbelag und Deckenverkleidung - von der sonstigen Innenausstattung nicht zu reden.


(15) Außen fehlen noch die Pflasterung um den Pavillon sowie die Abweiser an der Unterkante. Dafür sieht auf Bahnsteig E die Platzsituation entspannter aus. Das liegt daran, dass hier die Dachstützen näher an der Bahnsteigkante und damit weiter vom Pavillon entfernt stehen als auf Bahnsteig D, wo mir die Situation nach wie vor missfällt. Im Vordergrund der gute B03-Estrich, ohne den das neue Ostkreuz nicht vorstellbar wäre ;)


(16) Blick über beide S-Bahnsteige zur Fußgängerbrücke


(17) Wegeleitsystem. Da ist viel Kleingedrucktes zu lesen, und dabei bekommt man dann den Eindruck, dass die S3 vergessen wurde.


(18) Aufgang zur Ringbahnhalle: Warum schickt man Fahrgäste nach Strausberg Nord, Ahrensfelde und Wartenberg dort hinauf? Hat man das Prinzip des Richtungsbetriebs selbst nicht verstanden?


(19) Aber warum aufregen? Immerhin ist der Snackautomat schon bestückt.


(20) Blick vom Bahnsteig D aus


(21) Achse der Fußgängerbrücke. Schön zu sehen, wie filigran der originale Überbau (vorne) ist. Allerdings hat auch Brademann damals Fachwerküberbauten nur über den S-Bahngleisen, deren Elektrifizierung beim Bau der Brücke bevorstand, vorgesehen. Im Original hatte die Brücke bei den Überbauten, die den Rauchgasen von Dampfloks ausgesetzt waren, damals schon Vollwandträger wie heute bei den übrigen Überbauten. Sie hätten sonst nicht lange überlebt.


(22) Achse zwischen den Gleisen 4 und 5


(23) Achse zwischen den Gleisen 2 und 3


(24) Nordwestseite der Fußgängerbrücke vom Bahnsteig Ru aus. So kann man künftig S-Bahn-Fotos machen.


(25) Südwestecke vom Bahnsteig Ru aus


(26) Ecksituation mit dem gekröpften Brückenüberbau und den Konsolträgern für den Aufgang. Widerlager und Unterzüge sollen in einer Sperrpause im September noch verputzt werden.


(27) Fußgängerbrücke und Abgänge vom Bahnsteig Ru aus gesehen


(28) Fußgängerbrücke und Abgänge vom Bahnsteig Ru aus gesehen


(29) Abgänge Ru, E und D vom Abgang Markgrafendamm aus gesehen


(30) So, nun auf die Ostseite.


(31) Auf der Westseite des Bahnhofs Rummelsburg sind die neuen Gleise bereits an den Bestand angeschlossen.


(32) In Richtung Lichtenberg ist man heute bereits sehr weit mit der Montage der Stromschienen vorangekommen.


(33) Blick in Richtung Lichtenberg auf die EÜ Karlshorster Straße Nord. Links das neue Schotterbett für die Ostbahn.


(34) Anders als zuletzt angenommen, bekommt die Ostbahn keine Weiche gleich nach der EÜ Karlshorster Straße Nord. Der Abstand zur Spundwand wird so bleiben.


(35) Die Weiche zwischen den Gleisen 7 und 8 folgt erst am Ende der Spundwand, heute wurde sie eingebaut.


(36) Vorläufig muss aber eine Verbindung zwischen dem abzweigenden Strang dieser Weiche und dem Gleis 6 am Bahnsteig D hergestellt werden. Heute wurde das Schotterbett dazu hergerichtet.

Hallo Manuel, lieben Dank, für diesen ausführlichen Zwischenbericht. Ich bin regelrecht süchtig auf deine Bildserien.

Die S-Bahn, mein liebstes Verkehrsmittel. Gruß an alle!
Zitat

"manuelberlin" am 14.8.2017 um 0.56 Uhr:

Stefan und ich hatten heute (im Sinne von Sonntag, 13. August) nochmal - wahrscheinlich zum letzten Mal - die Möglichkeit, uns die Baustelle auch außerhalb der für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereiche anzusehen.

Deine Fotos zeigen nach meiner Meinung ein paar sehr schöne Perspektiven! Gerade im Inneren der Fußgängerbrücke werden diese Ansichten nach dem 20. August einen Seltenheitswert besitzen, da sich dort bestimmt sehr schnell wieder Amateurmaler betätigen werden. Die Idee mit dem Giebel an der Stelle, wo früher ein Gang zum Bahnsteig A führte, find ich persönlich auch sehr schön, nur werden dies vermutlich 99,9% der dort umsteigenden Fahrgästen nicht wissen und damit die Andeutung wirkungslos sein (wenn auf dieses historische Detail nicht mit einem Schild hingewiesen wird).

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2017 10:54 von krickstadt.
Zunächst möchte ich erst einmal gegenüber allen Fotografen, die ihre Werke hier zur Schau stellen, meinen Dank zum Ausdruck bringen. Das Fotografieren ist ja das eine, aber die Bilder anschließend bearbeiten, hochladen und hier verlinken macht wohl weniger Spaß und ist mit einem Haufen Arbeit verbunden. Hut ab vor soviel Engagement.

Zitat
krickstadt
Die Idee mit dem Giebel an der Stelle, wo früher ein Gang zum Bahnsteig A führte, find ich persönlich auch sehr schön, nur werden dies vermutlich 99,9% der dort umsteigenden Fahrgästen nicht wissen und damit die Andeutung wirkungslos sein (wenn auf dieses historische Detail nicht mit einem Schild hingewiesen wird).

Die Idee finde ich auch ganz hervorragend, allerdings könnte ich mich an eine solche Situation auch nicht mehr erinnern. Die Brücke stand doch einst in der Mitte der Bahnsteige D und E, während man den Bahnsteig A über eine jeweils separate Treppe an den westlichen Enden der Bahnsteige D und E erreichte. Kann mir da mal bitte jemand auf die Sprünge helfen?
Dieses Thema wurde beendet.