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Abgeordnetenhaus will neue Bahnlinien ins Umland
geschrieben von Global Fisch 
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eiterfugel
Zitat
Global Fisch
2. Das führt dazu, dass bei langlaufenden RE (RE2 in beide Richtungen, RE5/RE3 nach Norden die Nutzung für Fernreisende deutlich eingeschränkt ist, deutlich unkomfartabler, stellenweise sogar unmöglich.

Unmittelbar logische Konsequenz ist für mich: jede wesentliche Ausdünnung des Regionalverkehrs (über Kleinkram wie RE6 streite ich mich nicht) ist ein deutlicher Schritt in die falsche Richtung.
Und selbst wenn man den Falkenseern sagt: Regionalverkehr ist Luxus, euch reichen S-Bahn und RE2, bleibt das Problem 2. bestehen.

Und deswegen: RE-Ausdünnung ist falsch, für mich direkte Logik.

Aber haben wir denn da jetzt eine Lösung für das Problem 2 gefunden?

Das ist auch ein anderes Thema. Was ich sagen wollte: ich halte Innovationen etc, die das Problem 2 verschärfen, für keine Verbesserung.

Zitat
eiterfugel
Und auch wenn ich mir die ganzen Mitfälle von Jay anschaue: Wo bleiben da die Langstreckenreisenden?

Der RE2 bleibt ja.


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eiterfugel
Denn es liegt auf der Hand, dass in Mitfall 3 (mein Favorit von der Streckenlänge der S-Bahn) niemand mit der normalen S-Bahn[!] nach Berlin fahren wird, wenn es mehrere schnelle Regios gibt, die auch zum größten Teil über die Stadtbahn laufen.

Ja, deswegen ja auch meine kategorische Ablehnung des Ersatzes von Regio durch S-Bahn fürs große Ganze. In Einzelfällen (Wegfall RE6 in Falkensee, oder Umstellung von Segefeld/Albrechtshof auf S-Bahn) halte ich es aber für vertretbar.

Aber die direkte Wahl hat man nur in den Relationen, in denen man die Wahl hat. Nicht überall hat man sie, der dichtere Haltestellenabstand der S-Bahn ermöglicht auch Relationen, die der Regio nicht bietet.
Deswegen haben prinzipiell beide ihre Stärken, auf Achsen mit genügend Potential auch nebeneinander.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.2018 13:45 von Global Fisch.
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Lehrter Bahnhof
Die Präferenz für den Regio liegt aber auch an generell saubereren Zügen, Zugbegleiter und weniger Bettler.

Zugbegleiter halte ich ehrlich gesagt für nicht entscheidend, zumal man sie im Speckgürtel nicht sooft sieht. Ersteres und Drittes mag sein, ist aber kein Systemvorteil, ließe sich auch bei der S-Bahn prinzipiell machen.

Ich halte kürzere Fahrzeiten und mehr Komfort durch leisere Züge und weniger Halte (damit weniger störenden Fahrgastwechsel) für die entscheidenden Unterschiede.
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Global Fisch
Ja, deswegen ja auch meine kategorische Ablehnung des Ersatzes von Regio durch S-Bahn fürs große Ganze. In Einzelfällen (Wegfall RE6 in Falkensee, oder Umstellung von Segefeld/Albrechtshof auf S-Bahn) halte ich es aber für vertretbar.

Ich gehe da nur zum Teil mit: Ja, Falkensee wird weiter wachsen und deshalb muss insgesamt eine attraktive Lösung gefunden werden, die kann aber in meinen Augen nicht sein, dass Falkensee 4 Regios bekommt/behält - dazu noch die S-Bahn - und man Zusteigenden in Segefeld und Albrechtshof dann aber sagt: Ihr müsst jetzt mit der langsamen S-Bahn in die Stadt fahren. Deshalb muss mMn bei der Verlängerung der S-Bahn über die Stadtgrenze (und eigentlich sogar dann, wenn sie nur bis Albrechtshof fährt) die Express-S-Bahn kommen. Das Argument, dass dann eine weitere Zuggruppe zwischen Westkreuz und Spandau notwendig ist, wird nicht zuletzt dadurch entkräftet, dass endlich ein weiterer sinnvoller Endpunkt im westlichen Netz entsteht und die schwächere Auslastung der bislang in Westkreuz endenden Züge ausgleicht.

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Aber die direkte Wahl hat man nur in den Relationen, in denen man die Wahl hat. Nicht überall hat man sie, der dichtere Haltestellenabstand der S-Bahn ermöglicht auch Relationen, die der Regio nicht bietet.
Deswegen haben prinzipiell beide ihre Stärken, auf Achsen mit genügend Potential auch nebeneinander.

Hier sind wir halt beim üblichen Berliner Problem: Man wird nicht müde zu betonen, wie polyzentrisch Berlin doch ist - und trotzdem wollen/müssen die Massen nach Mitte zum arbeiten oder für Freizeitaktivitäten. Gewiss ist das Spandauer Zentrum rund um das Rathaus auch ein Ziel und jeder Bus der dort eingespart werden kann, ist ein absoluter Vorteil - trotzdem ändert es nichts daran, dass dort die Züge nach Berlin regelrecht gestürmt werden, egal ob Werk- oder Feiertag, früh oder spät, was zeigt, dass die S-Bahn ihr Potential nicht ausnutzt. Darauf kann man gewiss mit noch mehr Regios reagieren - oder halt schauen, dass die S-Bahn attraktiver wird. Denn sonst wird jeder (neue) Regio, der eigentlich für die Bedienung von Falkensee oder Nauen gedacht ist (von Friesack, Kyritz, etc. reden wir mal gar nicht erst), innerhalb Berlins die gleichen Überfüllungsprobleme haben und wir drehen uns auf der Stelle.

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Ich halte kürzere Fahrzeiten und mehr Komfort durch leisere Züge und weniger Halte (damit weniger störenden Fahrgastwechsel) für die entscheidenden Unterschiede.

Hier muss ich mal nach den beiden Linien (und Ästen) unterscheiden, bei denen ich mir etwas Kenntnis der Lage unterstelle:
- RE1-Ost: Diese Linie als solche ist ja schon ein guter Beweis für das subjektive Fahrzeitempfinden, weil der Magdeburger-Takt trotz nur 5 Minuten längerer Fahrzeit als deutlich langsamer empfunden wird und ja, bei der S3 habe ich auch jedes Mal das Gefühl, dass die Fahrt gar nicht endet (stadtauswärts ist es am schlimmsten). Wenn ich mir dann aber anschaue, wer da alles jeden Morgen schon 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges in Erkner am Bahnsteig steht (und auf einen bereits vollen und morgens doch gerne mal 3-4 Minuten zu späten Zug wartet), da kann ich eigentlich nur mit dem Kopf schütteln, denn genau dieses 10 Minuten sind es, die die S-Bahn langsamer ist - und bei Zustieg in Erkner sind ja sogar noch gute Plätze garantiert.
Und btw: Inzwischen ist mit gewisser Regelmäßigkeit ein Trupp vom Prüfdienst in einigen Umläufen unterwegs, das entwertet auch das Kundenbetreuer-Argument zusätzlich.

- RE2-West: Auch hier beobachte ich bei meinen Fahrten, dass viele Kurzstreckenreisende ähnlich früh am Bahnsteig sind wie ich - da ich, wenn denn, nach Mecklenburg fahre, nehme ich doch lieber zur Sicherheit eine U-Bahn früher und hole mir am Bahnhof noch was zu essen oder so. Worauf ich hinaus wollte: Zumindest nach Spandau hätten sie dann auch nur minimalen Verlust mit der S-Bahn. Was hier aber viel entscheidender ist: Der Zug als solcher mag zwar leiser sein und bis Spandau nicht halten, ist aber aufgrund seines Befüllungsgrads und auch der daraus resultierenden Lautstärke so unangenehm, dass es mir sehr schwerfällt ihn als komfortabler wahrzunehmen.
Ich geb jetzt doch mal meinen Senf dazu, auch wenn einiges schon gesagt wurde. Früher war ich der festen Überzeugung, dass nach Nauen ein drittes und teilweise viertes Regionalbahngleis gebaut werden sollten. Schließlich sind die Regionalzüge schneller als die S-Bahn, und das ist, was zählt. Doch mittlerweile habe ich meine Meinung geändert, aus folgenden Gründen (in Stichpunkten, weil vieles bereits genannt wurde):

-1. Oranienburg, Strausberg und Königs Wusterhausen liegen ähnlich entfernt von Berlin und haben auch eine S-Bahn. Das zeigt einerseits, dass es funktioniert und auch angenommen wird. Andererseits wäre es in gewisser Weise unfair, wenn alle die ach-so-langsame S-Bahn nehmen müssen und die Havelländer ne Sonderwurst kriegen (mal etwas zugespitzt ausgedrückt).
-2. Da langfristig der RE6 nicht mehr über Falkensee fährt, bleibt nur noch der RE2, um der S-Bahn Fahrgäste "wegzusaugen". Der fährt aber nur einmal pro Stunde, womit eigentlich nur eine S-Bahn davon betroffen sein sollte, schließlich kann nicht jeder seinen Terminplan auf eine Fahrt pro Stunde ausrichten. Zusätzlich würde ich den RE2 durch den Tunnel fahren lassen: die Konkurrenz zur S-Bahn ist dann geringer und es sind mehr Punkte in Berlin direkt angebunden.
-3. Auf der bestehenden Infrastruktur kann man durch den Bahnhof Spandau und die Fernzüge das Angebot nicht mehr ausweiten, im Gegenteil, der Fernverkehr wird zunehmen. Es ist politisch offensichtlich nicht gewollt, den Knoten Spandau großzügig auszubauen, das Nadelöhr bleibt also. Ein zusätzliches Regionalbahngleis kostet ähnlich viel wie die S-Bahn und würde durch vermutlich höhengleiche Einbindung weitere Trassen ausschließen.
-4. Langfristig wird der Bedarf nach Nahverkehrsangeboten auf der Achse zunehmen. Wie eben genannt, kann das Angebot mit Regionalbahnen nicht ausgebaut werden; mit S-Bahnen schon. Doppelstockzüge sind keine wirkliche Lösung, da sie durch längere Haltezeiten ebenfalls Trassen ausschließen.
-5. Durch die zusätzlichen Bahnhöfe (zwei in Berlin, in der Parkstadt Falkensee war doch auch mal was angedacht) wird eine größere Fläche direkt erschlossen und es gibt mehr Möglichkeiten zum Umstieg in Busse oder zum Fahrrad.
-6. Auf der eigenen S-Bahn-Trasse kann man einen festen 20-Minuten-Takt (bei Bedarf auch 10') anbieten. Die Regionalbahnen müssen nehmen, was der Fernverkehr übrig lässt. Dass sich dabei die Abfahrtzeiten jährlich ändern, ist sekundär. Ich meine eher, dass kein glatter 30-Minuten-Takt (oder ähnliches) gefahren werden kann und es zu planmäßig längeren Aufenthalten wegen fehlender Trassen kommen kann.
-7. Die betriebliche Stabilität ist auf der separaten Infrastruktur erfahrungsgemäß besser, da die Laufwege der Züge kürzer sind und es weniger Einfädelungen etc. gibt. Der RE2 ist ja, genau wie die Fernzüge, notorisch verspätet und das wirkt sich natürlich auf die Regionalbahnen aus. Andererseits frage ich mich, wie zuverlässig dieses Express-Konstrukt ist... Die Schnellstraßenbahn in Potsdam hat gezeigt, dass ohne Überholgleise eine wirkliche Beschleunigung nicht sicher funktionieren kann.
-8. Bei der S-Bahn-Stadtbahn gibt es mehr Äste im Osten, auf der Regionalbahn-Stadtbahn ist es andersrum. Durch die Verlängerung der S-Bahn wird dies etwas ausgeglichen.

Ich hoffe, etwas sinnvolles zur Diskussion beigetragen und nicht alles wiederholt zu haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.2018 20:09 von 222.
Dann will ich auch mal gerne meine bescheidene Meinung dazu geben:
Ein RE ist ein RE und der bringt die Leute von weiter weg in die Stadt, daher sollte kurz vor Berlin wenig gehalten werden (in Berlin bin ich mir dann unsicher, wie oft)

Der RE2 aus Cottbus macht es perfekt vor. Die RB 24 erschließt die Stationen dazwischen, aber in Berlin dann nur noch in Schöneweide dann Ostkreuz. Die S-Bahn bringt alles was in Berlin oder nahe dran ist nach Berlin und das im relativ dichten Takt Richtung Ostkreuz und Südkreuz (zwar nur ein paar mal im Jahr planmäßig und rein theoretisch, aber das ist ein anderes Problem). Ja es mag sein, dass dadurch einer aus Wildau genau so lange braucht wie einer aus Brand mit dem RE2, aber das ist doch in Ordnung, dass entzerrt den Speckgürtel ein wenig nach draußen. Aus Richtung Elsterwerder ist es ein mMn ziemlich doof (aktuell nicht anders zu machen vermutlich), dass man vor Berlin überall hält. Von weiter weg (Luckau) ist man ungleich länger unterwegs als aus Lübbenau, bei fast gleicher Entfernung

Man sollte also die Fahrzeiten betrachten plus möglichen Takt und danach die die S-Bahn hinter Spandau auf so ein Optimum hin ausbauen. Ja dann fallen halt ein paar RB-Halte weg. Na und gesamtgesellschaftlich kann es theoretisch besser sein. Dafür kommt die S-Bahn im 20 (10) Minuten-Takt bis 1 Uhr nachts und 30 min nachts am Wochenende, das ist doch ein Argument.

Daher ist es richtig, dass die RE aus Südosten, Osten, Nordosten und Norden in Erkner, Bernau und Oranienburg halten und dann erst wieder in der Innenstadt
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222
-1. Oranienburg, Strausberg und Königs Wusterhausen liegen ähnlich entfernt von Berlin und haben auch eine S-Bahn. Das zeigt einerseits, dass es funktioniert und auch angenommen wird. Andererseits wäre es in gewisser Weise unfair, wenn alle die ach-so-langsame S-Bahn nehmen müssen und die Havelländer ne Sonderwurst kriegen (mal etwas zugespitzt ausgedrückt).

Ja, sie haben eine S-Bahn. Nach Strausberg Nord nun endlich auch alle 20 Minuten. Kann man diese Strecken aber vergleichen? Nach Oranienburg und Strausberg gibt es aus dem Berliner Zentrum keine direkten REs (nach Oranienburg mit dem Umweg über den BAR), nach KW fährt keine S-Bahn mehr ins Stadtzentrum. Vergleichbar wäre wohl die Strecke nach Potsdam und da wird oder wurde der Regionalverkehr in den letzten Jahren ausgebaut.

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222
-2. Da langfristig der RE6 nicht mehr über Falkensee fährt, bleibt nur noch der RE2, um der S-Bahn Fahrgäste "wegzusaugen". Der fährt aber nur einmal pro Stunde, womit eigentlich nur eine S-Bahn davon betroffen sein sollte, schließlich kann nicht jeder seinen Terminplan auf eine Fahrt pro Stunde ausrichten. Zusätzlich würde ich den RE2 durch den Tunnel fahren lassen: die Konkurrenz zur S-Bahn ist dann geringer und es sind mehr Punkte in Berlin direkt angebunden.

Tja, nur bleibt ja da noch mindestens die RB14. Und die wird dank der Flughafenanbindung auch nicht einfach wegzustreichen sein.

Zitat
222
-3. Auf der bestehenden Infrastruktur kann man durch den Bahnhof Spandau und die Fernzüge das Angebot nicht mehr ausweiten, im Gegenteil, der Fernverkehr wird zunehmen. Es ist politisch offensichtlich nicht gewollt, den Knoten Spandau großzügig auszubauen, das Nadelöhr bleibt also. Ein zusätzliches Regionalbahngleis kostet ähnlich viel wie die S-Bahn und würde durch vermutlich höhengleiche Einbindung weitere Trassen ausschließen.

Das zusätzliche Gleis würde aber dem gesamten Verkehr dienen und nicht nur der S-Bahn.

Zitat
222
-4. Langfristig wird der Bedarf nach Nahverkehrsangeboten auf der Achse zunehmen. Wie eben genannt, kann das Angebot mit Regionalbahnen nicht ausgebaut werden; mit S-Bahnen schon. Doppelstockzüge sind keine wirkliche Lösung, da sie durch längere Haltezeiten ebenfalls Trassen ausschließen.

Na soviel länger brauchen Doppelstockzüge nun auch nicht beim Fahrgastwechsel. Zieht man die Bahnsteige auf Gleise neben die Hauptstrecke, sind während des Haltes sogar Überholungen möglich.

Zitat
222
-5. Durch die zusätzlichen Bahnhöfe (zwei in Berlin, in der Parkstadt Falkensee war doch auch mal was angedacht) wird eine größere Fläche direkt erschlossen und es gibt mehr Möglichkeiten zum Umstieg in Busse oder zum Fahrrad.

Richtig und was könnte passieren? Die Leute wechseln in Spandau den Bahnsteig und fahren mit mit RE/RB statt der S-Bahn weiter.

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222
-6. Auf der eigenen S-Bahn-Trasse kann man einen festen 20-Minuten-Takt (bei Bedarf auch 10') anbieten. Die Regionalbahnen müssen nehmen, was der Fernverkehr übrig lässt. Dass sich dabei die Abfahrtzeiten jährlich ändern, ist sekundär. Ich meine eher, dass kein glatter 30-Minuten-Takt (oder ähnliches) gefahren werden kann und es zu planmäßig längeren Aufenthalten wegen fehlender Trassen kommen kann.

Auch die S-Bahn unterliegt gewissen Zwängen.

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222
-7. Die betriebliche Stabilität ist auf der separaten Infrastruktur erfahrungsgemäß besser, da die Laufwege der Züge kürzer sind und es weniger Einfädelungen etc. gibt. Der RE2 ist ja, genau wie die Fernzüge, notorisch verspätet und das wirkt sich natürlich auf die Regionalbahnen aus.

Eingleisige Strecken und deren Betriebstabilität beweist die Berliner S-Bahn ja tagtäglich... ;-)

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222
Andererseits frage ich mich, wie zuverlässig dieses Express-Konstrukt ist... Die Schnellstraßenbahn in Potsdam hat gezeigt, dass ohne Überholgleise eine wirkliche Beschleunigung nicht sicher funktionieren kann.

Richtig, dass muss noch einmal überdacht werden.

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222
-8. Bei der S-Bahn-Stadtbahn gibt es mehr Äste im Osten, auf der Regionalbahn-Stadtbahn ist es andersrum. Durch die Verlängerung der S-Bahn wird dies etwas ausgeglichen.

Ob nun Spandau und Potsdam oder Falkensee und Potsdam. Es bleibt bei zwei Ästen.


Du siehst, jede Medaille hat zwei Seiten. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Für micht hat die Express-S-Bahn ein paar große Schwachstellen:

Mag man es eventuell noch verkraften, dass für zwei Stationen teilweise umgestiegen werden müsste (Seegefeld <> Hackbuschstraße/Klosterbuschweg), so wäre der 20 Minuten-Takt auf Berliner Gebiet an den "Lokalstationen" westlich von Spandau der reinste Hohn. Nehmen wir mal den S-Bhf Nauener Straße als gesetzt an und die Buslinien 130 und M32 werden als Anbindung in einer "Zangenlösung" über die Nauener Straße geführt. D. h., der 130 führe dann vom Rathaus Spandau kommend über Klosterstraße, Brunsbütteler Damm, Nauener Straße zur Zeppelinstraße und der M32er (teilweise von Stresow/Ruhleben kommend) über die Seegefelder Straße, Nauener Straße zum Brunsbütteler Damm. Beide Linien fahren in der HVZ alle 5 Minuten. Die Fahrgäste aus acht Bussen würden sich also in einer S-Bahn sammeln. Das macht der Fahrgast genau einmal mit und fährt dann wieder über den Bhf Spandau, wo neben einem attraktiveren Umfeld auch mehr Züge fahren. Und wenn man eh schon in Spandau ist, kann man auch gleich die Regionalbahn nehmen...

Vom Falkenhagener Feld geht es in der HVZ nach Spandau sogar alle 4 Minuten mit dem Bus, würdet ihr da auf den Bus im 20er Takt warten?

Alle 10 Minuten eine S-Bahn sollte wie überall in Berlin (die Ausnahmen sind mir bekannt) Pflicht sein!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zu 1.
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B-V 3313
Kann man diese Strecken aber vergleichen? Nach Oranienburg und Strausberg gibt es aus dem Berliner Zentrum keine direkten REs (nach Oranienburg mit dem Umweg über den BAR), nach KW fährt keine S-Bahn mehr ins Stadtzentrum. Vergleichbar wäre wohl die Strecke nach Potsdam und da wird oder wurde der Regionalverkehr in den letzten Jahren ausgebaut.

Das stimmt tatsächlich, hab ich teilweise übersehen. Aber auch wenn die S-Bahn alternativlos ist, wird sie dennoch angenommen. Wäre die S-Bahn ins Havelland vergleichbar alternativlos, könnte ich mir einen ähnlichen Effekt vorstellen.

Zu 2.
Zitat
B-V 3313
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222
-2. Da langfristig der RE6 nicht mehr über Falkensee fährt, bleibt nur noch der RE2, um der S-Bahn Fahrgäste "wegzusaugen". Der fährt aber nur einmal pro Stunde, womit eigentlich nur eine S-Bahn davon betroffen sein sollte, schließlich kann nicht jeder seinen Terminplan auf eine Fahrt pro Stunde ausrichten. Zusätzlich würde ich den RE2 durch den Tunnel fahren lassen: die Konkurrenz zur S-Bahn ist dann geringer und es sind mehr Punkte in Berlin direkt angebunden.

Tja, nur bleibt ja da noch mindestens die RB14. Und die wird dank der Flughafenanbindung auch nicht einfach wegzustreichen sein.

Doch, wenn der RE2 durch den Tunnel fährt kommt er auch am Flughafen vorbei. In der Präsentation der S-Bahn zur Expressvariante kommen nur RE2 und RE6 vor.

Zu 6. und 7.
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B-V 3313
Auch die S-Bahn unterliegt gewissen Zwängen.
(...)
Eingleisige Strecken und deren Betriebstabilität beweist die Berliner S-Bahn ja tagtäglich... ;-)

Das Fahrplankonzept zeigt aber, dass ein glatter 20-Minuten-Takt fahrbar ist. Außerdem kann man durch Tauschen der Streckenäste um Minuten verschobene Taktlagen nehmen.

Zu 8.
Zitat
B-V 3313
Ob nun Spandau und Potsdam oder Falkensee und Potsdam. Es bleibt bei zwei Ästen.

Nach Falkensee über Spandau wäre es aber eine Zuggruppe mehr, die nicht in Westkreuz/Charlottenburg endet; zudem zwei Regionalzüge pro Stunde weniger, die einen Endpunkt in Berlin finden müssen.

Zitat

Du siehst, jede Medaille hat zwei Seiten. ;-)

Sicherlich, ich hab logischerweise hauptsächlich die Vorteile der Variante genannt, von der ich mittlerweile überzeugt bin. Als Nachteile fallen mir eine leicht erhöhte Fahrzeit, geringerer Komfort (Fahrzeuge, Haltanzahl) sowie die genannte Zuverlässigkeit des Express-Abschnittes in Kombination mit der Eingleisigkeit ein.
Zitat
B-V 3313
Alle 10 Minuten eine S-Bahn sollte wie überall in Berlin (die Ausnahmen sind mir bekannt) Pflicht sein!

Zunächst danke für die Idee der "Zangenlösung", da wäre ich spontan nicht drauf gekommen. Hat natürlich auch weitere Nachteile ;)

Wenn man die neue Strecke nicht knapp auf knapp mit Eingleisigkeiten plant (außer an der Stelle in Spandau, wo es gar nicht anders geht), wäre doch ein 10-Minuten-Takt zusätzlich zur Expressbahn möglich, oder? Optional kann die SX5 durchaus an den beiden Bahnhöfen halten, das macht ja nicht die Welt aus.
Ach, in der Präsentation redet man auch noch von der S5 und dem RE6. Da kann man nicht soviel drauf geben.

Zitat
222
Zunächst danke für die Idee der "Zangenlösung", da wäre ich spontan nicht drauf gekommen. Hat natürlich auch weitere Nachteile ;)

Die hätte natürlich den Nachteil, dass den Fahrgästen zum Spandauer Rathaus mehr Zeit abverlangt wird und durch die enge und staugeplagte Nauener Straße plötzlich bis zu 24 Busse pro Stunde und Richtung gepresst würden.

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222
Wenn man die neue Strecke nicht knapp auf knapp mit Eingleisigkeiten plant (außer an der Stelle in Spandau, wo es gar nicht anders geht), wäre doch ein 10-Minuten-Takt zusätzlich zur Expressbahn möglich, oder? Optional kann die SX5 durchaus an den beiden Bahnhöfen halten, das macht ja nicht die Welt aus.

Hoffentlich. Aber mit den Eingleisigkeiten schafft man sich neue Zwangspunkte. Nicht grundlos hat jede Linie auf der Stadtbahn nur an einem Ende eingleisge Abschnitte und nicht an beiden. ;-)


Mir fehlt in der Betrachtung auch der optionale Bahnhof Tiefwerder. Passen die Fahrzeiten auch noch, wenn der Bahnhof endlich gebaut wird?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Ach, in der Präsentation redet man auch noch von der S5 und dem RE6. Da kann man nicht soviel drauf geben.

Na ja, die Präsentation ist ja auch schon fast zwei Jahre alt ;-) Trotzdem war es für mich sehr aufschlussreich sie noch einmal zu suchen, hatte ich den zu Recht kritisierten Punkt schon lange verdrängt - beziehe ich doch das Express sowieso nur auf den Abschnitt zwischen Spandau und Westkreuz, wo ja auch die nötigen Fahrzeitgewinne herkommen.
Und ja, ich bin auch da ganz bei dir: Die neuen Stationen müssen im 10 Minuten-Takt bedient werden und das mMn durch die Express-S-Bahn, das habe ich auch schon dadurch ausrücken wollen, dass sie selbst bei Verlängerung nur auf dem Berliner Stadtgebiet kommen muss - ich war vor allem dadurch irritiert, dass hier plötzlich wieder Mitfälle umhergeistern, die gar nur die normale S-Bahn bis Finkenkrug vorsehen, was keine adäquate Lösung für die Verkehrsprobleme sein kann.

Zitat
B-V 3313
Mir fehlt in der Betrachtung auch der optionale Bahnhof Tiefwerder. Passen die Fahrzeiten auch noch, wenn der Bahnhof endlich gebaut wird?

Wie realistisch steht es hier um die Umsetzung? Nicht nur, dass dieser Bahnhof nicht ganz einfach zu bauen sein dürfte, was die Kosten hochtreibt, sowieso sollte der volkswirtschaftliche Nutzen aus der Express-S-Bahn - die zumindest in der Früh-HVZ stadteinwärts schon heute dringend benötigt wird - deutlich höher sein, was die Priorität eindeutig zu diesem Projekt verschiebt. Und lassen wir der U2 in Ruhleben doch auch noch ein paar Umsteiger.
Zitat
eiterfugel
Wie realistisch steht es hier um die Umsetzung?

Vermutlich nicht viel anders als bei all den anderen geplanten zusätzlichen Bahnhöfen.

Zitat
eiterfugel
Nicht nur, dass dieser Bahnhof nicht ganz einfach zu bauen sein dürfte, was die Kosten hochtreibt, sowieso sollte der volkswirtschaftliche Nutzen aus der Express-S-Bahn - die zumindest in der Früh-HVZ stadteinwärts schon heute dringend benötigt wird - deutlich höher sein, was die Priorität eindeutig zu diesem Projekt verschiebt.

Es ist doch hanebüchen, dass die S-Bahn am größten Siedlungsgebiet zwischen Westkreuz und Spandau ohne Halt durchrauscht. Dazu kommt mittlerweile das Gewerbegebiet an den Freiheitswiesen dort. Eher hätte man damals Tiefwerder und nicht Stresow bauen sollen.

Zitat
eiterfugel
Und lassen wir der U2 in Ruhleben doch auch noch ein paar Umsteiger.

Nun, der M45er hat zwischen Ruhleben und Rathaus Spandau an den Haltestellen ab Güterbahnhof Ruhleben Richtung Westen mehr Fahrgäste als östlich davon. Es wäre also nicht verkehrt, z.B. den 130er wieder in die Richtung weiterzuführen (eben bis S-Bhf Tiefwerder). Heute sind die Busse des 130ers hinter dem Rathaus größtenteils leer und der M45er ist überlastet. Auch das wäre ein Beitrag zur Entlastung des Knotenpunktes am Rathaus Spandau.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.2018 12:24 von B-V 3313.
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eiterfugel
[...]
Und ja, ich bin auch da ganz bei dir: Die neuen Stationen müssen im 10 Minuten-Takt bedient werden und das mMn durch die Express-S-Bahn, das habe ich auch schon dadurch ausrücken wollen, dass sie selbst bei Verlängerung nur auf dem Berliner Stadtgebiet kommen muss - ich war vor allem dadurch irritiert, dass hier plötzlich wieder Mitfälle umhergeistern, die gar nur die normale S-Bahn bis Finkenkrug vorsehen, was keine adäquate Lösung für die Verkehrsprobleme sein kann.

Vielleicht noch mal zu den Rahmenbedingungen:
- Es gibt derzeit einzig und allein einen Senatsbeschluss die S-Bahn bis zur Stadtgrenze verlängern zu wollen - notfalls auch ohne Brandenburg. Umsetzung: Außer Gutachten, bisher Fehlanzeige
- Aus dem letzten Jahr gibt es nun die Korridoruntersuchung, die verschiedene Varianten (grob) untersucht und eingestuft hat.
- (Hoffentlich) in diesem Jahr folgt nun die vertiefte Betrachtung für diesen Korridor und da werden selbstverständlich alle möglichen Mitfälle untersucht.
- Im Anschluss wird dann hoffentlich endlich mal eine Entscheidung getroffen und die notwendigen Planungsverfahren eingeleitet.

Und bis eine Entscheidung getroffen ist und umgesetzt wird, können wir herzlich hoch und runter diskutieren, welche Variante mit welchen Randbedingungen die Sinnvollste ist. Da gibt es naturgemäß verschiedene Präferenzen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.2018 12:42 von Jay.
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B-V 3313
Es ist doch hanebüchen, dass die S-Bahn am größten Siedlungsgebiet zwischen Westkreuz und Spandau ohne Halt durchrauscht. Dazu kommt mittlerweile das Gewerbegebiet an den Freiheitswiesen dort. Eher hätte man damals Tiefwerder und nicht Stresow bauen sollen.

Sind es in Tiefwerder so viel mehr Menschen, als im direkten Umfeld des Bahnhofs Pichelsberg? Die einzigen Zahlen die ich dazu online finden konnte, weisen zwar für den lebensweltlich orientierten Raum Tiefwerder nominal höhere Werte aus, zählen allerdings auch alle Einwohner_innen bis zur Havel mit, also auch jene, die heute schon durch Stresow erschlossen sind. Zudem ist der Fußweg vom Bahnhof Stresow zum IKEA auch nicht weiter, als vom Südkreuz zur entsprechenden Filiale.
Und, dass man Bahnhöfe nach heutigen Bedürfnissen eher ein Stück versetzt bräuchte, dass geht mir gefühlt bei einem Viertel der S-Bahnhöfe so. Dennoch kann das jetzt kein ernsthaftes Gegenargument sein, da endlich etwas gegen die Probleme zu tun - und ja, zum hoch und runter diskutieren unserer Präferenzen sind wir ja hier.

Zitat
B-V 3313
Nun, der M45er hat zwischen Ruhleben und Rathaus Spandau an den Haltestellen ab Güterbahnhof Ruhleben Richtung Westen mehr Fahrgäste als östlich davon. Es wäre also nicht verkehrt, z.B. den 130er wieder in die Richtung weiterzuführen (eben bis S-Bhf Tiefwerder). Heute sind die Busse des 130ers hinter dem Rathaus größtenteils leer und der M45er ist überlastet. Auch das wäre ein Beitrag zur Entlastung des Knotenpunktes am Rathaus Spandau.

Nun ja, natürlich kommen wir hier sofort zur Henne-Ei-Disskusion, aber der M45 ist so überlastet, weil er auch nicht unbedingt die zuverlässigste Linie der Stadt ist. Dann fehlt hier mal wieder ein Umlauf, dort ne sinnvolle Ampelschaltung verpasst und schon ist die 20 Minuten-Lücke da. Wenn man den 130 allerdings sinnvoll über die beiden Kreuzungen am Bahnhof kriegt, warum nicht grundsätzlich über die Ruhlebener Str. zum gleichnamigen U-Bahnhof? Hätte wahrscheinlich mehr Nutzen, als manch andere Angebotsausweitung oder einen Bahnhofsneubau auf Teufel komm raus. Über die Freiheit kann dann zu den entsprechenden Zeiten dann eine 3xx fahren.
Ich finde kaum Informationen über einen geplanten Bahnhof Tiefwerder. Auch sehe ich da eigentlich nur Wasser und Wald, sowie ein Dorf. Die Strecke zwischen Pichelswerder und Stresow ist allerdings ein wenig lang.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ich finde kaum Informationen über einen geplanten Bahnhof Tiefwerder.

Der Bahnhof ist auch unter dem Namen Charlottenburger Chaussee projektiert...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
eiterfugel
Nun ja, natürlich kommen wir hier sofort zur Henne-Ei-Disskusion, aber der M45 ist so überlastet, weil er auch nicht unbedingt die zuverlässigste Linie der Stadt ist. Dann fehlt hier mal wieder ein Umlauf, dort ne sinnvolle Ampelschaltung verpasst und schon ist die 20 Minuten-Lücke da.

Der M45er ist zwar gerne im Rudel unterwegs, aber deswegen warten die Menschen nicht westlich der S-Bahnstrecke, während die östlich wieder nach Hause gehen. ,-) Der 131er hat gar keinen Anschluss an die S-Bahn und wäre dabei spätestens ab Földerichplatz für einige Fahrgäste durchaus eine Alternative zur Fahrt über das Rathaus.

Zitat
eiterfugel
Wenn man den 130 allerdings sinnvoll über die beiden Kreuzungen am Bahnhof kriegt, warum nicht grundsätzlich über die Ruhlebener Str. zum gleichnamigen U-Bahnhof? Hätte wahrscheinlich mehr Nutzen, als manch andere Angebotsausweitung oder einen Bahnhofsneubau auf Teufel komm raus. Über die Freiheit kann dann zu den entsprechenden Zeiten dann eine 3xx fahren.

Man kann den 130er auch wieder wie früher (oder die Grenadierstraße) fahren lassen. Das spart die Abbiegevorgänge. Nach Ruhleben muss er nicht, die Kilometer kann man sich sparen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.2018 06:30 von B-V 3313.
Noch mal zum Thema (Express-)S-Bahn oder mehr Regionalbahnen nach Falkensee/Nauen:

Im folgenden Artikel der MAZ, der sich eigentlich mehr mit der Parkproblematik in Albrechtshof beschäftigt, wird im Rahmen der Korridoruntersuchung auch eine Verlegung des Haltepunkts Albrechtshof Richtung Osten ("Hackbuschzeile [sic!] oder Nauener Straße"), verbunden mit einem RE-Halt in Seegefeld, ins Spiel gebracht.

Das löst zwar die Trassenproblematik nicht, könnte aber dazu führen, dass der Status quo langfristig beibehalten wird. Trotzdem, ganz so abwegig finde ich die Idee gar nicht.
Vorallem muss bei Strecke endlich mal entschieden werden, wie man sich den Betrieb zukünftig so vorstellt, dann kann man auch gerne über die Position der Haltestellen reden. Die Verschiebung der Tarifgrenze ist ja aus verschiedenen Gründen eher nicht sinnvoll, zumal dann andere Gemeinden auch schreien werden. Wenn dann könnte man das Tarifsystem so ändern, dass für S-Bahnen generell der B-Fahrschein reicht und man für den RE generell einen C-Fahrschein braucht, auch innerhalb von Berlin. Dann würden die Geizkragen vielleicht nichtmehr in der Stadt den RE vollmachen und man könnte auch von draußen günstig in die Stadt. Wers eilig hat, müsste dann so oder so mehr bezahlen, unabhängig davon ob in Falkensee, Albrechtshof oder Spandau zugestiegen wird.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Dann würden die Geizkragen vielleicht nichtmehr in der Stadt den RE vollmachen und man könnte auch von draußen günstig in die Stadt. Wers eilig hat, müsste dann so oder so mehr bezahlen, unabhängig davon ob in Falkensee, Albrechtshof oder Spandau zugestiegen wird.

Wäre aber wiederum für die Bewohner im Westen Spandaus ungerecht, die keine Wahl zwischen Regionalbahn und S-Bahn haben. Bei allen anderen Berlinern könnte es passen oder habe ich einen Bahnhof übersehen, der nur durch RB/RE auf Berliner Gebiet angebunden ist?
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