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Senat will U6, U7 und U8 verlängern.
geschrieben von Lehrter Bahnhof 
Zitat
Jay

@Deutsche_Oper: Die U9 nach Lankwitz hat aber leider deutliche Schönheitsfehler. Zur Hochhaussiedlung an der Waldsassener Straße muss weiterhin in den Bus umgestiegen werden. Der Umsteigepunkt verlagert sich aber vom Rathaus Steglitz nach Lankwitz, was ziemlich heftige Auswirkungen auf eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Berlins haben dürfte, weil sich die Nutzer dann attraktivere Alternativen suchern. Und einer schnellen, aber selten haltenden U-Bahn, fehlt die Erschließungswirkung an der Oberfläche. Ich sähe die U9 auch gern an beiden Enden verlängert, sehe dort aktuell jedoch keinerlei Prioritäten.

In einem anderen Thread hatte ich vorgeschlagen, dass die in Lankwitz Kirche endenden 181-Verstärker die M82 übernehmen, also bis Waldsassener Straße fahren könnten (und bei Bedarf zwischen Lankwitz und Waldsassener Straße Takt verdichten). Somit hätte man dann immer noch aus der Ecke für die "faulen" Fahrgäste eine Direktverbindung zur Schlossstraße.
Und z.B. der 282, 283 oder der 181 (zwischen Walther-Schreiber-Platz und Lankwitz) würden denke ich nicht angerührt werden da sie auch andere Verkehrsströme bedienen, ich würde also schon sagen dass die Feinerschließung noch in Ordnung ginge.

Interessant wäre nur, was mit der X83 oder 284 passieren würde. Vielleicht könnte man die X83 ab Leonorenstraße über Siemens- und Birkbuschstraße umlegen.

Die größten Vorteile für mich wären, dass man sehr viele Busse einsparen könnte (die Feinerschließung aber wahrscheinlich immer noch brauchbar wäre), und dass es für Lankwitzer, Lichterfelder und auch Teltower Fahrgästen große Vorteile gäbe (Netzwirkung U9 - S25).
Jetzt beginnt für eine halbgare Idee schon die Netzplanung für die Buslinien... *rolleyes*

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Jetzt beginnt für eine halbgare Idee schon die Netzplanung für die Buslinien... *rolleyes*

Ja,ja.. die BVG kann es besser. Ich denke an 342, 343, M85 nur bis Steglitz und andere tolle erfindungen.

ediT: plus one

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2018 20:44 von IsarSteve.
Zitat
IsarSteve
Zitat
B-V 3313
Jetzt beginnt für eine halbgare Idee schon die Netzplanung für die Buslinien... *rolleyes*

Ja,ja.. die BVG kann es besser. Ich denke an 342, 343, M85 nur bis Steglitz und andere tolle erfindungen.

ediT: plus one

342/343 haben doch ihren Zweck erfüllt. Nach einer Schamfrist kam die bereits ursprünglich gewollte Nulllösung. Das Konzept BVG 2005+ war in erster Linie eine groß angelegte Sparmaßnahme, die man für eine Reorganisation des Netzes nutzte. Manche Änderungen wurden (inzwischen) rückgängig gemacht und an anderen Stellen komplett eingespart.

--- Signatur ---
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Gibt es auch Planung für neue Werkstätten? Wenn alle Verlängerung gebaut sind/werden, gibt es jetzt schon/wird es genügend Platz für extra Züge geben?

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Gibt es auch Planung für neue Werkstätten? Wenn alle Verlängerung gebaut sind/werden, gibt es jetzt schon/wird es genügend Platz für extra Züge geben?

Nein, bis auf die Mitte der 1990er aufgegebene Planung für die Bw Granitzstraße gibt es da nichts konkretes.
Erweiterungen sind in Grunewald (am U-Bhf Olympia-Stadion) in Planung, in Britz-Süd gibt es dafür Flächen, auch in Hönow.
Da die Züge nur alle paar Wochen in die Werkstatt müssen, kann der Zuwachs beim Wagenpark durch zuätzliches Personal und Ausweitung der Schichtarbeit in den bestehenden Werkstätten noch länger aufgefangen werden. Während der Betriebspausen übernachten die meisten U-Bahnwagen dezentral im Streckennetz, was sinnfreie Leerfahrten vermeidet. Hier parken sie auch in verkehrsschwachen Zeiten.

Eine extra Werkstatt für die U8 ist ohnehin entbehrlich, da die Werkstatt Britz-Süd bei Südverlängerung der Linie in Richtung Britz - Buckow angeschlossen und entsprechend erweitert werden soll. Damit werden in Friedrichsfelde Kapazitäten frei für die weitere Verdichtung/Verlängerung der U5 über Turmstraße und ex-Flughafen Tegel nach Reinickendorf.
Nur für die nach Weißensee geplante Linie war laut der letzten ausführlichen Studie (Linie F) von 1968 im Raum Malchow der Bau einer neuen Betriebswerkstatt vorgesehen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Nur für die nach Weißensee geplante Linie war laut der letzten ausführlichen Studie (Linie F) von 1968 im Raum Malchow der Bau einer neuen Betriebswerkstatt vorgesehen.

Selbst im StEP Verkehr 1995 kam diese BW vor, sollte "BW Darßer Str. (Weißensee)" heißen und sich nördlich des vorläufigen Endbahnhofs "Rathaus Weißensee" an die Strecke anschließen. Das Gelände ist nach wie vor eine Brache.

Später, also in einem weiteren Bauabschnitt sollte die Strecke sich verzweigen und jeweils südlich und westlich an der BW vorbeiführen, um die Endpunkte Falkenberg sowie Karow-Süd zu erreichen.

Die beiden Zweiglinien würden wohl U3 und U35 heißen, wenn das ganze Vorhaben nicht so utopisch wäre...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.05.2018 02:20 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
der weiße bim
Eine extra Werkstatt für die U8 ist ohnehin entbehrlich, da die Werkstatt Britz-Süd bei Südverlängerung der Linie in Richtung Britz - Buckow angeschlossen und entsprechend erweitert werden soll.

Also nie.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
J. aus Hakenfelde

Die beiden Zweiglinien würden wohl U3 und U35 heißen, wenn das ganze Vorhaben nicht so utopisch wäre...

Würden sie denn anders heißen, falls das Vorhaben nicht so utopisch wäre? ;)

Interessant ist dann natürlich die Frage, was macht man, wenn die Abzweigung in Weißensee vor der Durchbindung zur Uhlandstr. gebaut wird, und man im Kleinprofilnetz die Nummer U3 also noch braucht?

Dann hat man eine U10 und eine U105.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
J. aus Hakenfelde

Die beiden Zweiglinien würden wohl U3 und U35 heißen, wenn das ganze Vorhaben nicht so utopisch wäre...

Würden sie denn anders heißen, falls das Vorhaben nicht so utopisch wäre? ;)

Natürlich nicht ;-) Wollte damit nur zur Sprache bringen, dass das gesamte Vorhaben für mich zu riesig und utopisch erscheint. Ein Generationenprojekt sozusagen.

Zitat

Interessant ist dann natürlich die Frage, was macht man, wenn die Abzweigung in Weißensee vor der Durchbindung zur Uhlandstr. gebaut wird, und man im Kleinprofilnetz die Nummer U3 also noch braucht?

Dann hat man eine U10 und eine U105.

Zunächst einmal ist dem StEP 1995 zu entnehmen, dass die Linie im ersten Schritt nur bis Weißensee gebaut werden soll, inklusive der BW. Die beiden Abzweige sind als "weiterer Bedarf" gekennzeichnet.

Zum Thema Linienbezeichnungen muss man erstmal wissen, ob eine dreistellige Nummer auf den Fahrtrichtungsanzeigern überhaupt dargestellt werden kann. Bei den LED-Anzeigern dürfte es kein Problem sein, allerdings wäre das Nummernfeld recht breit, sodass für das Ziel noch weniger Platz übrig bliebe als bei den jetzigen Anzeigern, die aktuell bei den H-Zügen verbaut werden und ungünstige Proportionen aufweisen.

Nach dem aktuellen Nummernschema, welches gerade in einem anderen Thread parallel diskutiert wird, wäre die U 105 als Zweiglinie zur U10 natürlich zutreffend.

In dem von Dir erwähnten Fall müsste man entweder (a) die U1 und U3 zu U1 und U15 umbenennen, die Weißensee-U-Bahn würde bereits dann ihren endgültigen Namen erhalten, (b) die den Grp-Zweiglinien U10 und U15 nennen, wobei ein Konflikt mit dem Nummernvergabeschema entstünde oder (c) die Zweiglinien zu zwei größtenteils gemeinsam verkehrenden, aber von der Bezeichnung her eigenständigen Hauptlinien U10 und U11 aufwerten, wobei die ebenfalls geplante U11 nach Marzahn in U12 umbenannt werden müsste, dabei entstünde aber ein Konflikt mit der Klp-U12, die man sich mit Sicherheit für Bauarbeiten etc. vorhalten möchte.

Das ist aber Zukunftsmusik par excellence.

Jedoch ist es einigermaßen sicher, dass im Endzustand die U3 bzw. die 2 Haltestellen der Kudamm-Bahn (plus zwei Bahnsteigkanten im Bhf. Wittenbergplatz) dann auf Grp umgestellt werden, zumal die U10 nach Steglitz schon längst vom Tisch ist. Eine Klp-U3 wäre somit nicht nötig und die Liniennummer frei.
Man könnte auch die beiden Weißenseer Linien U35 und U36 nennen, die Kleinprofil U3 gäbe es ja nur so lange bis der Abschnitt zur Uhlandstr. anlässlich der Umstellung auf Großprofil eingestellt würde. Dann hätten man zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung die alte U3 schon wieder vergessen und man könnte die Umbenennung der U36 auf U3 vornehmen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Langsam glaube ich, wir sind hier bei "LiniePlus" (gibt es ja leider nicht mehr, daher landen irgendwelche Utopien wieder hier)

Mal abgesehen davon, die Berliner Zeitung schreibt:

"Ausbaupläne Berliner U-Bahn-Netz soll wachsen – doch das Geld fehlt"
klick hier

Meiner Meinung wäre nur die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel unter Beibehaltung des jetzigen Busverkehrs sinnvoll. Aber dort der Boden sumpfig ist, wird das kein preiswertes und einfaches Projekt.

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
Die im Artikel eingefügte Grafik zu den Netzplanungen zeugt ja von Kompetenz:
Dort ist eine Strecke von Spandau nach Falkenhagener Feld eingezeichnet, der Abschnitt Ruhleben - Spandau aber nicht. Soll die U7 dann also eine Spitzkehre einlegen oder dachten die Grafiker an eine zweite U4?
Zitat
J. aus Hakenfelde
Soll die U7 dann also eine Spitzkehre einlegen oder dachten die Grafiker an eine zweite U4?

Wahrscheinlich mit einem großen Bogen über Wilhelmstadt und Klosterbuschweg. So wie eben die U4 in Hamburg oder die zur Zeit geplante U5... :-)

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
Mal eine Frage wegen der Finanzierung: Hat Westberlin überhaupt irgendwelche Linien alleine finanziert? Und wie wurden die Verlängerung von U8 und U2 in den 90ern finanziert?
Hat irgendwer überhaupt schonmal U-Bahnen alleine finanziert?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Wollankstraße
Meiner Meinung wäre nur die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel unter Beibehaltung des jetzigen Busverkehrs sinnvoll. Aber dort der Boden sumpfig ist, wird das kein preiswertes und einfaches Projekt.

Der Busverkehr in Richtung Pankow kann sicherlich durch Verlängerung der Straßenbahn M1 aus Rosenthal reduziert werden. Auch mit zwei oder drei Bahnhöfen der U8 im MV wird es weiterhin Busverkehr geben, nur nicht das Linienbündel auf der übergeordneten Hauptstraße.
Sumpfigen Boden gibt es in Reinickendorf-Nord (im Gegensatz zu Berlin-Mitte) eher nicht, wie aus der Baudokumentation der letzten U8-Verlängerung hervorgeht. Im Untergrund dominiert Geschiebemergel, also alles drin (Lehm, Ton, Steine, Sand) was die Grundmoräne der letzten Eiszeit so hinterlassen hat. Der letzte Abschnitt am Bahnhof Wittenau entstand in der (relativ kostengünstigen) Berliner Bauweise und war für den Bus- und Straßenverkehr Ende 1989 abgedeckelt worden. Mitte 1991 war der Rohbau fertig.
Die provisorische Abschlusswand aus Fertigteilen ist 384 m vom Bahnhof entfernt und für den Weiterbau leicht demontierbar. Besondere Schwierigkeiten wie nahe der Trasse stehende Gebäude oder Kreuzungen mit Gewässern oder anderen Verkehrswegen sind nicht vorhanden oder zu befürchten.

so long

Mario
Zitat
Trittbrettfahrer
Und wie wurden die Verlängerung von U8 und U2 in den 90ern finanziert?

Durch Bundesmittel aus dem "Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (GVFG)" und Komplementärmittel des Landes Berlin. Alle geförderten Verkehrsbauvorhaben seit 1971 wurden darüber mitfinanziert, die Mittel werden aus einem Teil der Mineralölsteuereinnahmen des Bundes genommen.

so long

Mario
Zitat
Nemo
Hat irgendwer überhaupt schonmal U-Bahnen alleine finanziert?

Ja.
Die 1902 eröffnete Stammstrecke der Hoch- und Untergrundbahngesellschaft war durch die Deutsche Bank finanziert und durch Siemens & Halske gebaut und ausgerüstet, das Anlagekapital warf auch den prognostizierten Gewinn ab. Die Stadt Schöneberg stellte die Gelder für ihre 1910 eröffnete gemeindeeigene U-Bahnlinie selbst zur Verfügung, mit dem Bau wurde ebenfalls Siemens & Halske beauftragt.
Ebenso die Stadt Charlottenburg für die Verlängerung der Stammstrecke zum Wilhelmplatz (vor dem Rathaus) und die Zweiglinie zur Uhlandstraße sowie die Stadt Wilmersdorf den Abschnitt Nürnberger Platz - Breitenbachplatz. Mit der Betriebsführung wurde die Hochbahngesellschaft beauftragt.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Sumpfigen Boden gibt es in Reinickendorf-Nord (im Gegensatz zu Berlin-Mitte) eher nicht, wie aus der Baudokumentation der letzten U8-Verlängerung hervorgeht.

Pustekuchen, beim Bau des MVs gab es massive Probleme mit dem sumpfigen Untergrund.

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