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Erpressung in Tschechien
geschrieben von Flauschi 
Auf der Seite Gleistreff ist etwas von einer Erpressung in Tschechien zu lesen. Was muß man beachten wenn man dorthin fährt?
Aus der Übersicht des Forums:

>> Themenfremde Beiträge sind nicht erwünscht. Beiträge aus anderen Regionen können gerne in die entsprechenden Unterforen von BahnInfo-Forum.de gepostet werden. <<
Niemand zitiert so schön wie Du Manfred
an Flauschi

> Was muß man beachten wenn man dorthin fährt?

Die CD hat die Präsenz der Sicherheitsdienste im Bf Cheb herunter gefahren, seither ist der Bahnhof leider wieder gefährlich. Zwielichtige Gestalten, die einem anbetteln, und zum Schluss Drogen anbieten, verfolgen Reisende und lassen nicht ab, und wenn die sehen, das sie damit nicht an Geld kommen denken die sich irgendwas aus. In meinem Fall war es dann einen Besuch später, wo ich in Marianbad Bilder vom Bahnhof gemacht habe, und ein den Zigeunerbanden zugehöriger mich dabei beobachtet hat, uns bis Cheb gefolgt ist und dann behauptet hat, ich hätte Kinder fotografiert, um mit denen Sex zu haben (absolut absurd!), und in Cheb mich und meinen Mitreisenden dann festhalten wollte bis die Polizei kommt. Angeblich sei er Hilfspolizist. Eine etwaige Dienstmarke hat er aber nicht zeigen wollen, bzw sofort weggezogen, bevor man was lesen kann (war ein Tschechischer Personalausweis, mehr nicht) und gänzlich verraten hat sich dann der vermeintlich Hilfslpolizist, als es das Angebot machte, gegen 50 Euro den "Vorfall" zu vergessen. Das ganze tatkräftig unterstützt und gedolmetscht von der Bahnhofsdirne, eben jene, die einen Besuch zuvor so dauernd uns verfolgte, um uns Geld auf drei Arten versucht hat Geld abzuluchsen.

Meine Empfehlung deshalb wäre: Cheb besser meiden, Einreise über Furth im Wald und dann gleich bis Pilsen oder Prag durchfahren, tschechische Inlandstädte und die Tschechen selber sind nicht das Problem, wohl aber wieder die Grenzregion. Aus Cheb sind mir (nachdem ich danach rechericht habe) auch Fälle bekannt, wo Zuhälter drohten, die Autos von Touristen zu zerkrartzen, wenn sie Nachts keine der Dame auf ihr Hotelzimmer mit nähmen. Ausdrücklich wurde auch vor der Cheber Polizei gewarnt, an die man sich als Nicht-Tscheche nicht wenden soll, da man auch dort Deutsche als günstige Möglichkeit, mit erfundenen Verbrechen die eigene Kasse aufzubessern, entdeckt hat.

Tschechien ist ein schönes Land, und ich habe dort viel schönes, und viel Freundlichkeit erlebt, aber meine beiden letzten Besuche dort haben mich traumatisiert zurückgelassen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.2018 09:52 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Ausdrücklich wurde auch vor der Cheber Polizei gewarnt, ....

Wer hat diese Warnung ausgegeben?

Ich stamme aus dem Lkr Tirschenreuth, meine Mutter wohnt nur ca. 6km von Eger weg. Wenn ich sie besuche mache ich eigentlich meistens einen Abstecher ins Nachbarland. Es gab zwar mal in den 90ern Probleme, aber aktuell ich kann deine Darstellung nicht nachvollziehen.
Andere Mitreisende im Zug und es finden sich auch im Netz einige Berichte, in denen Autofahrer von vermeintlichen Bußgeldern berichten, die sich bei Untersuchung der Rechtslage dann als falsch herausgestellt haben.

Ansonsten, davor hatte ich auch nie derartige Probleme, und ich behaupte mal schon verhältnismäßig häufig das Land besucht zu haben, selbst Lokführer und Schaffner kennen mich vom Sehen. Zuvor hatte mich immer das zahlreiche Sicherheitspersonal in Cheb verwundert, jetzt, wo sie offenbar nicht mehr so häufig da sind, weiß ich, weswegen es die gebraucht hat, und immer noch brauchen würde.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.2018 11:53 von Daniel Vielberth.
Da ich an dem besagten Tag wo der Vorfall geschah an Daniels Seite war, möchte ich dazu nur kurz schreiben, man sollte zumindest lange Aufenthalte in Cheb vermeiden und dort KEIN Geld abheben(!!!) so wissen sie dann wenigstens nicht ob man Geld hat oder nicht, zudem sollte man sich nach Möglichkeit dann in den Zug flüchten oder falls es nicht der Zug gen Deutschland sein sollte dann eben vllt auch Hilfe beim Lokführer ersuchen, die Frage ist nur ob tschechische Lokführer einen verstehen (wollen)

Aber zumindest sollte man es versuchen damit man dann im Zweifelsfall Rückendeckung hätte, klar falls der Lokführer auch zu den Gestalten gehören würde, hätte man dann richtig Pech, aber ich habe die stille Hoffnung das die auch eher Gegen solche Banden sind...

An den Admin der das hier Löschen wird eventuell, Ich Bitte darum keine Accountsperrungen zu verhängen obwohl das Thema ja doch Off-Topic ist, eventuell kann man das Thema sogar stehen lassen und nur Schließen das keine Antworten mehr möglich sind, vielen Dank!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Ich bin früher ab und zu mal nach Tschechien gefahren. Einmal nach Soos zu der Feldbahn, einmal eine größere Eisenbahntour von Eger über die Nebenbahnen bis Furth im Wald und ganz früher mal nach Prag ins U Fleku.

Abgesehen von den geschichtlichen Dissonanzen, hat mich schon immer die Bescheißerei gestört.

Langsam wollte ich dieses schöne Land erkunden, aber nach diesen Schilderungen und den Rezensionen vom U Fleku überlege ich mir das nochmal genau.
an Flauschi

> hat mich schon immer die Bescheißerei gestört.

Die lässt sich meist etwas eindämmen, wenn man strikt in Kronen bezahlt. Ganz extrem wars mal in Prag, wo ich, wegen Anschlussverlust spontan eine Übernachtung wollte, wo als Europreis 96€ angeschrieben waren, in Kronen gezahlt hat das Zimmer defakto nurmehr unter 75 Euro gekostet. Problem ist halt, an die Kronen zu kommen. Bei uns zahlt man übertriebene Umtauschgebüren, bei Wechselstuben drüben sowiesoo, das einzige weitgehend faire ist, direkt in Tschechien am Geldautomaten in Kronen vom eigenen Konto abzuheben. Dafür war Cheb früher relativ ideal, weil man gleich nach betreten des Landes dann schon Kronen hatte, weil der Automat direkt im Bahnhofsgebäude steht. Nur ohne die Sicherheitsdienste ist das nun wieder zu gefährlich.

Einziger Vorteil inzwischen ist, das man die Tageskarte Tschechien inzwischen auch vom Schaffner im Zug lösen kann, man also nicht mehr auf die Schalter angewiesen ist.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

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