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S4 Weiterführung (AN-) Dombühl - Crailsheim
geschrieben von StribelB 
Hallo zusammen!

Zur Klärung diverser Fronten hier dieses Thema.
Hier setzt sich die im anderen Thema: [www.bahninfo-forum.de] begonnene Sachdiskussion fort.
Zusammen mit: [www.bahninfo-forum.de] dürfte damit der technische Bereich für die Strecke abgedeckt sein.

Viel Spaß damit!

sb

{2020/04/09, 12:04 h} Damit klar wird, worüber wir hier schreiben:

Zitat
StribelB
...

Und ja, auch ich darf - ziemlich häufig aus CR/AN kommend - den "Langen Marsch" zur S1 absolvieren, weiß also sehr genau worüber wir hier sprechen.
Womit wir aber - hoffentlich - wieder beim ursprünglichen Thema wären: AN - CR; Fortführung der S4!
Konkret: auch beim derzeitigen baulichen Zustand (Ausnahme: CR, wo man eine sicher belegbare "hohe" Bahnsteigkante für die 1440 klarmachen müßte, {Schande! Fahre ich doch hunderte Male dort durch, steige sogar fast jedesmal kurz aus und wieder zu bzw. sogar um, kann aber nicht beschwören, welches Gleis dafür dort in Frage käme.}) die S-Bahn - und zwar mehr als 1/2 Zugpaar täglich wie jetzt - über Dombühl hinaus durchbinden zu können. (Dies würde für mich wirklich 'was bringen - stündliche statt zweistündliche Fahrtmöglichkeit!) Fahrplantechnisch ist der derzeitige Wendeaufenthalt in Dombühl zu kurz für CR u.z.; die Fahrt zurück nach AN müßte ins 20 min später liegende Fahrplanfenster wechseln.

Was dazu?

sb



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2020 22:48 von StribelB.
Zitat
StribelB
...

Und ja, auch ich darf - ziemlich häufig aus CR/AN kommend - den "Langen Marsch" zur S1 absolvieren, weiß also sehr genau worüber wir hier sprechen.
Womit wir aber - hoffentlich - wieder beim ursprünglichen Thema wären: AN - CR; Fortführung der S4!
Konkret: auch beim derzeitigen baulichen Zustand (Ausnahme: CR, wo man eine sicher belegbare "hohe" Bahnsteigkante für die 1440 klarmachen müßte, {Schande! Fahre ich doch hunderte Male dort durch, steige sogar fast jedesmal kurz aus und wieder zu bzw. sogar um, kann aber nicht beschwören, welches Gleis dafür dort in Frage käme.}) die S-Bahn - und zwar mehr als 1/2 Zugpaar täglich wie jetzt - über Dombühl hinaus durchbinden zu können. (Dies würde für mich wirklich 'was bringen - stündliche statt zweistündliche Fahrtmöglichkeit!) Fahrplantechnisch ist der derzeitige Wendeaufenthalt in Dombühl zu kurz für CR u.z.; die Fahrt zurück nach AN müßte ins 20 min später liegende Fahrplanfenster wechseln.

Was dazu?

sb


Jetzt, da GoAway ja mit den Flirts unterwegs ist, Frage: Wird die S-Bahn AN ab 16:13 h weiterhin "planmäßig" durch S-Bahn über Dombühl hinaus ersetzt?
(Dadurch bin ich auch wieder auf die "Kernfrage" dieses Themas aufmerksam geworden!)

Danke schon 'mal!

sb
Zitat
StribelB


Jetzt, da GoAway ja mit den Flirts unterwegs ist, Frage: Wird die S-Bahn AN ab 16:13 h weiterhin "planmäßig" durch S-Bahn über Dombühl hinaus ersetzt?
(Dadurch bin ich auch wieder auf die "Kernfrage" dieses Themas aufmerksam geworden!)

Danke schon 'mal!

sb

Der "Bauernexpress" 16:13 Ansbach - Crailsheim wird schon seit Planwechsel im Dezember nicht mehr durch die S-Bahn die dann bis Crailsheim weiter fährt ersetzt.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Ich zitiere lediglich hier Deinen Beitrag im "Mahnmal-Thema" (alt):

Zitat
marco2206
Zitat
Mezzo
Hallo zusammen,

habe zu dem Thema ein interessantes Video gefunden:

S-Bahn Nürnberg BR442 in Crailsheim (außerplanmäßig)

Der Text in der Videobeschreibung ist ebenfalls sehr interessant:
Zitat

.....
Die S4 fährt planmäßig Nürnberg-Ansbach/Dombühl, bei Absprache mit DB Regio Nürnberg und Stuttgart fährt die S4 nach Crailsheim, WENN es bis etwa 13 Uhr feststeht, dass RE 19958 ab Dombühl 16:28 ersatzlos ausfallen würde.

Planmäßig kommt keine S-Bahn nach Crailsheim, trotzallem es seit vielen Jahren der Wunsch aus Crailsheim besteht, denn schließlich würde die Wendezeit in Crailsheim ausreichen, die Bahnsteige 3/4 sind ebenfalls 76cm hoch. Zwischen Dombühl und Crailsheim klafft eine S-Bahnlücke von 23km. Die Herstellung der S4 nach Crailsheim würde Crailsheim zu einem besseren und nachfragestärkeren Umsteigepunkt machen. Bislang fährt der RE alle 2 Stunden, der IC 61 (Deutschlands unzuverlässigste IC-Linie) fährt ebenfalls nur i 2-Stundentakt, sodass sich beide in etwa einmal in der Stunde von Crailsheim Richtung Ansbach fährt.

Sobald GoAhead fährt wird die S4 nicht mehr wieder außerplanmäßig nach Crailsheim kommen.

Ja, das war so wie beschrieben. Und nach der Übernahme durch GehWeg fiel der 16:13 RE Ansbach - Crailsheim bisher immer planmäßig aus.

Deshalb auch meine ""-Zeichen! Die Hintergrundfrage allerdings würde mich schon interessieren; z.Z. kann ich die Strecke nicht befahren, da in SHA alle, die ich besuchen könnte, zur Hochrisikogruppe Corona zählen ...

Schönen Abend!

sb
Ich hätte mal noch eine ganz andere Frage: Ist es realistisch, dass das VGN-Gebiet bei einer Verlängerung der S-Bahn auch auf Crailsheim ausgeweitet wird? Um ehrlich zu sein fände ich es nämlich sehr seltsam, wenn man die „S-Bahn Nürnberg“ nicht vollständig mit einer Fahrkarte für den gesamten „Verkehr im Großraum Nürnberg“ benutzen könnte. Eigentlich müsste der VGN ja dann den Kreisverkehr Schwäbisch Hall schlucken, was wirklich witzig wäre, da man dann ja von Hof bis vor die Tore Stuttgarts kommt ohne unseren Verbund je zu verlassen. Wenn das passieren sollte, müsste dann ja in aller Konsequenz eigentlich noch die S-Bahn nach Schwäbisch Hall weiterführen, da die Stadt ja sehr auf Crailsheim ausgerichtet ist. Versteht ihr was ich meine? So schön, wie das aus Nürnberger Perspektive zu sein scheint, finde ich auch das nicht unwichtig. Sollte es keine Möglichkeit geben, den VGN irgendwie sinnvoll (z.B. mit einer Mischzone) nur auf Crailsheim auszuweiten, fehlt mir der Grund aus dem „Gesamtkonzept“ VGN heraus diese Verlängerung durchzuführen. Denn danach noch weiter Richtung Westen? Ich meine, irgendwo sollte auch für den VGN mal Schluss sein.
Zitat
Lieblingsfranke
Ich hätte mal noch eine ganz andere Frage: Ist es realistisch, dass das VGN-Gebiet bei einer Verlängerung der S-Bahn auch auf Crailsheim ausgeweitet wird? Um ehrlich zu sein fände ich es nämlich sehr seltsam, wenn man die „S-Bahn Nürnberg“ nicht vollständig mit einer Fahrkarte für den gesamten „Verkehr im Großraum Nürnberg“ benutzen könnte. Eigentlich müsste der VGN ja dann den Kreisverkehr Schwäbisch Hall schlucken, was wirklich witzig wäre, da man dann ja von Hof bis vor die Tore Stuttgarts kommt ohne unseren Verbund je zu verlassen. Wenn das passieren sollte, müsste dann ja in aller Konsequenz eigentlich noch die S-Bahn nach Schwäbisch Hall weiterführen, da die Stadt ja sehr auf Crailsheim ausgerichtet ist. Versteht ihr was ich meine? So schön, wie das aus Nürnberger Perspektive zu sein scheint, finde ich auch das nicht unwichtig. Sollte es keine Möglichkeit geben, den VGN irgendwie sinnvoll (z.B. mit einer Mischzone) nur auf Crailsheim auszuweiten, fehlt mir der Grund aus dem „Gesamtkonzept“ VGN heraus diese Verlängerung durchzuführen. Denn danach noch weiter Richtung Westen? Ich meine, irgendwo sollte auch für den VGN mal Schluss sein.

Der VGN wird vermutlich immer auf bayrischem Boden bleiben. Aktuell werden in Bayern die bestehenden Verkehrsverbünde erweitert, um alle Landkreise einem (über-)regionalen Tarifsystem zuzuordnen, der VGN wächst deshalb bis an die thüringische Grenze (u.A. Hof). Ich wäre mir nicht sicher, ob eine Erweiterung in ein anderes Bundesland überhaupt rechtlich umsetzbar wäre. Die Möglichkeit, aus dem VGN-Gebiet ein normales VGN-Ticket nach Crailsheim zu kaufen (Mischzone), scheint mir da deutlich machbarer.
Zitat
StribelB
Ich zitiere lediglich hier Deinen Beitrag im "Mahnmal-Thema" (alt):

Zitat
marco2206
Zitat
Mezzo
Hallo zusammen,

habe zu dem Thema ein interessantes Video gefunden:

S-Bahn Nürnberg BR442 in Crailsheim (außerplanmäßig)

Der Text in der Videobeschreibung ist ebenfalls sehr interessant:
Zitat

.....
Die S4 fährt planmäßig Nürnberg-Ansbach/Dombühl, bei Absprache mit DB Regio Nürnberg und Stuttgart fährt die S4 nach Crailsheim, WENN es bis etwa 13 Uhr feststeht, dass RE 19958 ab Dombühl 16:28 ersatzlos ausfallen würde.

Planmäßig kommt keine S-Bahn nach Crailsheim, trotzallem es seit vielen Jahren der Wunsch aus Crailsheim besteht, denn schließlich würde die Wendezeit in Crailsheim ausreichen, die Bahnsteige 3/4 sind ebenfalls 76cm hoch. Zwischen Dombühl und Crailsheim klafft eine S-Bahnlücke von 23km. Die Herstellung der S4 nach Crailsheim würde Crailsheim zu einem besseren und nachfragestärkeren Umsteigepunkt machen. Bislang fährt der RE alle 2 Stunden, der IC 61 (Deutschlands unzuverlässigste IC-Linie) fährt ebenfalls nur i 2-Stundentakt, sodass sich beide in etwa einmal in der Stunde von Crailsheim Richtung Ansbach fährt.

Sobald GoAhead fährt wird die S4 nicht mehr wieder außerplanmäßig nach Crailsheim kommen.

Ja, das war so wie beschrieben. Und nach der Übernahme durch GehWeg fiel der 16:13 RE Ansbach - Crailsheim bisher immer planmäßig aus.

Deshalb auch meine ""-Zeichen! Die Hintergrundfrage allerdings würde mich schon interessieren; z.Z. kann ich die Strecke nicht befahren, da in SHA alle, die ich besuchen könnte, zur Hochrisikogruppe Corona zählen ...

Schönen Abend!

sb

Ja, das war so bis zum Fahrplanwechsel, bevor der 16:13 Zug von Ansbach nach Crailsheim eine GehWeg Leistung wurde. GehWeg setzte lieber einen Bus ein, bzw. es fuhr einfach garnichts, das weiß ich nicht so genau. Ist ja Politisch alles so gewünscht...

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Zitat
Sebastian90475
Zitat
Lieblingsfranke
Ich hätte mal noch eine ganz andere Frage: Ist es realistisch, dass das VGN-Gebiet bei einer Verlängerung der S-Bahn auch auf Crailsheim ausgeweitet wird?
...
Sollte es keine Möglichkeit geben, den VGN irgendwie sinnvoll (z.B. mit einer Mischzone) nur auf Crailsheim auszuweiten, fehlt mir der Grund aus dem „Gesamtkonzept“ VGN heraus diese Verlängerung durchzuführen. Denn danach noch weiter Richtung Westen? Ich meine, irgendwo sollte auch für den VGN mal Schluss sein.

Der VGN wird vermutlich immer auf bayrischem Boden bleiben. Aktuell werden in Bayern die bestehenden Verkehrsverbünde erweitert, um alle Landkreise einem (über-)regionalen Tarifsystem zuzuordnen, der VGN wächst deshalb bis an die thüringische Grenze (u.A. Hof). Ich wäre mir nicht sicher, ob eine Erweiterung in ein anderes Bundesland überhaupt rechtlich umsetzbar wäre. Die Möglichkeit, aus dem VGN-Gebiet ein normales VGN-Ticket nach Crailsheim zu kaufen (Mischzone), scheint mir da deutlich machbarer.

Bundeslandübergreifend werden schon seit Jahren wechselseitig die Ländertickets bis Crailsheim (BayernTicket) bzw. Schnelldorf (BW-Ticket) akzeptiert.
Außerdem kann man auf Kreisverkehr-SHA-Ticket mit dem Bus bis Schnelldorf fahren (was ich häufig tue, wenn mich die fehlende Stunde nicht schmerzt, um mir die 4 EUR für die "Lücke" zu sparen ... umgekehrt funktioniert das leider mit den Busfahrzeiten nicht; da muß ich dann zahlen - außer, ich komme mit dem BT. In beiden Fällen muß ich in CR kurz aussteigen, um meine KolibriCard an die Säule zu halten. Dadurch legalisiert sich das auch wieder; ich trete ja in CR eine weitere Fahrt an, so daß ich keinen ausbrechenden Zug durchlaufend benutze ...), die Bahnstrecke ist aber ausgeschlossen.
Ich denke also, daß das wohl in Abstimmung WEG/BEG machbar sein sollte, diese Lücke zu schließen. Allerdings müßte dann aber der Fahrscheinautomat in Schnelldorf auch um das Modul "VSH-Fahrscheine" aufgebohrt werden. Wos dees widda' koschd!

@marco2206: Danke! Wenn man das Zitat scharf liest, bestätigt sich Deine Aussage und umgekehrt! Daß 3 und 4 in CR 760 mm hoch sind, wußte ich nicht sicher.

Sonnigen Tag!

sb
Zitat
marco2206
Zitat
StribelB
Ich zitiere lediglich hier Deinen Beitrag im "Mahnmal-Thema" (alt):

Zitat
marco2206
Zitat
Mezzo
Hallo zusammen,

habe zu dem Thema ein interessantes Video gefunden:

S-Bahn Nürnberg BR442 in Crailsheim (außerplanmäßig)

Der Text in der Videobeschreibung ist ebenfalls sehr interessant:
Zitat

.....
Die S4 fährt planmäßig Nürnberg-Ansbach/Dombühl, bei Absprache mit DB Regio Nürnberg und Stuttgart fährt die S4 nach Crailsheim, WENN es bis etwa 13 Uhr feststeht, dass RE 19958 ab Dombühl 16:28 ersatzlos ausfallen würde.

Planmäßig kommt keine S-Bahn nach Crailsheim, trotzallem es seit vielen Jahren der Wunsch aus Crailsheim besteht, denn schließlich würde die Wendezeit in Crailsheim ausreichen, die Bahnsteige 3/4 sind ebenfalls 76cm hoch. Zwischen Dombühl und Crailsheim klafft eine S-Bahnlücke von 23km. Die Herstellung der S4 nach Crailsheim würde Crailsheim zu einem besseren und nachfragestärkeren Umsteigepunkt machen. Bislang fährt der RE alle 2 Stunden, der IC 61 (Deutschlands unzuverlässigste IC-Linie) fährt ebenfalls nur i 2-Stundentakt, sodass sich beide in etwa einmal in der Stunde von Crailsheim Richtung Ansbach fährt.

Sobald GoAhead fährt wird die S4 nicht mehr wieder außerplanmäßig nach Crailsheim kommen.

Ja, das war so wie beschrieben. Und nach der Übernahme durch GehWeg fiel der 16:13 RE Ansbach - Crailsheim bisher immer planmäßig aus.

Deshalb auch meine ""-Zeichen! Die Hintergrundfrage allerdings würde mich schon interessieren; z.Z. kann ich die Strecke nicht befahren, da in SHA alle, die ich besuchen könnte, zur Hochrisikogruppe Corona zählen ...

Schönen Abend!

sb

Ja, das war so bis zum Fahrplanwechsel, bevor der 16:13 Zug von Ansbach nach Crailsheim eine GehWeg Leistung wurde. GehWeg setzte lieber einen Bus ein, bzw. es fuhr einfach garnichts, das weiß ich nicht so genau. Ist ja Politisch alles so gewünscht...

So wie es gerade vor Ort ausschaut fährt der 16:13 Express wohl wieder.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg


@marco2206: Dankeschön! Da scheinen sie ja dann inzwischen doch alle Fahrzeuge freibekommen zu haben ... und hatten ja auch massig Zeit, wenigstens die Tf anzuheuern; bei den Zub haben sie ja wohl noch bißchen Zeit, da die Züge ja in der allgemeinen Situation (wie ja auch schon in den letzten Monaten bis zur Übernahme) unbegleitet fahren dürften ...

Aber Dein Bild führt uns wieder zurück zur Bahnsteighöhenfrage: Zuerst AN: Meines Wissens ist außer dem S-Bahn-Gl. 25 kein anderes dort auf 760 mm angehoben worden.
(Wie die nach Dombühl weiterfahrenden 442 allerdings auf 1 an dem 380 - womöglich sogar bloß 300 - mm hohen Bahnsteig "korrekterweise" halten können - ???)
Also wäre für dauerhaften durchlaufenden Betrieb N-AN-Dombühl-CR wohl der Umbau AN zwingend - incl Durchbindung 25 - 27, damit auch S-Bahn-Kreuzungen in AN möglich wären. (Du hast diesen Aspekt auch schon im "alten" Thema angesprochen.)
Und CR: Da dort (auch wegen der Insellage des - ja aufwendig modernisierten - Bahnhofsbauwerks) 1 und 2 wohl längerfristig bei 380 mm bleiben dürften und 3 - als Durchfahrtsgleis IC/RE - als Wendegleis S4 auscheidet, bleibt wohl bloß 4 (mit 760 mm) übrig. Da dieses aber auch durch aus AA kommende Züge benutzt wird und werden muß, bliebe allenfalls die Teilung des ja sehr langen Bahnsteigs mittels Deckungssignalen.

Falls ich mich bei den Bahnsteighöhen irren sollte, kläre mich bitte auf!

Schon 'mal besten Dank und schönes (dienstfreies/-armes) Wochenende,

sb



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.2020 12:04 von StribelB.
Zitat
StribelB

Aber Dein Bild führt uns wieder zurück zur Bahnsteighöhenfrage: Zuerst AN: Meines Wissens ist außer dem S-Bahn-Gl. 20 kein anderes dort auf 760 mm angehoben worden.
(Wie die nach Dombühl weiterfahrenden 442 allerdings auf 1 an dem 380 - womöglich sogar bloß 300 - mm hohen Bahnsteig "korrekterweise" halten können - ???)
sb

In Ansbach ist seit 2010 der Bahnsteig an Gleis 1 Ost und Gleis 25 auf einer Höhe von 76cm. Mit nur einer Bahnsteigkante würde das Betriebskonzept nicht funktionieren. Durchfahrende S-Bahnen nach/von Dombühl haben allerdings nur Gleis 1 zur Verfügung, das ist richtig.

Allerdings ist der Barrierefreie Umbau des Bf Ansbach inzwischen in Planung und zeitlich wohl auch schon terminiert. Somit dürfte es nach Abschluss der Bauarbeiten dann mehr als das eine Gleis mit 76cm Bahnsteig für durchfahrende Züge geben.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Ja, danke, fast logisch, daß 1 Ost mit 25 zusammen hochgesetzt worden ist; ist ja der selbe Bahnsteig ...

Wenn man folgende beiden Zeitungsartikel liest: [www.nordbayern.de] aus 2014 - Aussage: "Bahnsteigumbau AN 2020 fertig" und: [wochenzeitung.de] aus 2020 - "2022 fertig"
und die Terminberechnung für diese dreistufige Salamitaktik mathematisch durchführt, müßte 04/2022 der Artikel lauten: "Bahnsteige in AN in Bau / Inbetriebsetzung zum Jahresfahrplan 12/2022". Begründung: [1] 2014+6=2020 / [2] 2020+2=2022 / [3] (2022-2020):(2020-2014)=(x-04/2022):(2022-2020) => x-04/2022=2:6*2=1:3 => x=04/2022+1:3=04/2022+(8 mon)=12/2022. Auch logisch, wa'! Schau 'mer 'mal!
Dann könnte man sich die Durchbindung 27 - 25 sparen, die ja die Fortsetzung der Unterführung bedingen würde (zu teuer). Wie auf diesem: [www.bxf.de] Gleisplan zu sehen, hätte man dann ja die betriebliche Freiheit, die aus Westen kommenden S-Bahnen sowohl zur Weiterfahrt, als im Bedarfsfall auch zum Wenden über Gl. 5 (alternativ 2 und sogar 4!) zu leiten. (Wäre auch für die umgekehrte Fahrtrichtung möglich.) Und keinerlei Änderungen an Schienen und Signalanlagen!

Bis 04/2022 dann!

sb
Zitat
StribelB
Dann könnte man sich die Durchbindung 27 - 25 sparen, die ja die Fortsetzung der Unterführung bedingen würde (zu teuer). Wie auf diesem: [www.bxf.de] Gleisplan zu sehen, hätte man dann ja die betriebliche Freiheit, die aus Westen kommenden S-Bahnen sowohl zur Weiterfahrt, als im Bedarfsfall auch zum Wenden über Gl. 5 (alternativ 2 und sogar 4!) zu leiten. (Wäre auch für die umgekehrte Fahrtrichtung möglich.) Und keinerlei Änderungen an Schienen und Signalanlagen!

Bis 04/2022 dann!

sb

So schaut's aus! Und über andere Gleise als Gleis 1 sind sogar höhere ein/ausfahrgeschwindigkeiten als von Gleis 1 von/nach Dombühl möglich.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Bei meiner letzten Heimfahrt aus dem baden-württembergischen „Ausland“ Anfang Juni hatte ich – lang, lang war’s her – wieder 'mal die Möglichkeit, aus CR (BW) mit dem Bus (den ich mit meiner KolibriCard des dortigen Tarifsystems benutzen darf, anders als die Bahn!) bis Schnelldorf (BY) zu fahren, dort die halbe Stunde Wartezeit auf die Weiterfahrt mit dem folgenden RE 90 bei strahlendem Unwetter abzuwarten und während dieser Zeit festzustellen, daß

a) die Fahrscheinautomaten auf beiden Bahnsteigen keinerlei Barzahlung akzeptierten und – selbst wenn ich die Streifenkarte schon besessen hätte, auch deren Stempeln an beiden Entwertern unmöglich war. Schade, daß dann im (betriebsbedingt) 40 Min. zu spät fahrenden Zug kein „Kundenbetreuer“ (früher: ZuB) zu finden war, dem ich diesen Umstand hätte darstellen (und auch bezahlen!) können …

sowie

b) WICHTIG! im sorgfältig bestückten Aushangkasten an der Bushaltestelle die folgende Meldung zu lesen war: [www.bayern.de]
Manchmal hilft’s ja doch, wenn zwei Landräte Druck machen … schau’mer ‚mal, wer jetzt schneller ist: die Bahnsteigbauer in AN oder die Finanzminister …

Bis 06/2022 dann!

sb
Nach dem dritten Gutachterentwurf (Juni 2020) zum Deutschlandtakt, Zielfahrplan Bayern 2030+, wird es langfristig keine Verlängerung der S4 nach Crailsheim geben. Westlicher Endpunkt wird wieder Ansbach. Zwei der drei Züge pro Stunde werden in Nürnberg nach Hersbruck (re Pegnitz) Ost durchgebunden. Der dritte Zug bis Neuhaus (mit Flügelung nach Simmelsdorf) bleibt eine RB - wohl wegen der noch fehlenden Elektrifizierung nach Simmelsdorf oder jenseits von Hersbruck Ost.

Zwischen Stuttgart und Nürnberg wird es stündlich schnelle Regionalzüge über Backnang und Schwäbisch Hall geben (FR 15), die auch in Schnelldorf, Dombühl, Leutershausen, Wicklesgreuth und Heilsbronn halten. Die Stichbahnen nach Dinkelsbühl/Wilburgstetten und Windsbach werden 4 Minuten Übergangszeit zu diesen Regionalzügen haben. Die Fahrzeit von Dinkelsbühl nach Nürnberg Hbf beträgt 1 h + 16 min.

Ebenso stündlich wird es einen schnellen Regionalzug (oder IC Light) von Karlsruhe über Aalen geben (FR 16), der alternativ in Roßtal hält. Dieser fährt 2-stündlich weiter über Bamberg und Saalfeld nach Leipzig.

[www.deutschlandtakt.de] [3. Juli: Link geändert]

Screenshot aus dem Netzplan Bayern des D-Takts bzw. 2030+ (für scharfes Bild vergrößern):



7 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.07.2020 09:40 von Manfred Erlg.


Der Holpertakt auf der S4 wird wohl auch bleiben, wie es aussieht.
Aber prinzipiell ist die Anbindung über einen stündlichen RE aller Halte jenseits von Ansbach wohl positiv zu bewerten, zumal ja dort dann Anschluss an die S-Bahn besteht.
Zitat
Manfred Erlg

[www.deutschlandtakt.de]

Der Link hat sich inzwischen geändert:

[www.deutschlandtakt.de]
Interessant ist hier die Führung der Bahn Gunzenhausen Nördlingen nicht nur bis wassertrüdingen

Von dombühl her geht's ja bis WildburgStetten

LG michel
Besten Dank zuerst 'mal @Manfred Erlg, der hier den Zielfahrplan BY 2030 und dessen Bedeutung für dieses Thema dargestellt hat.
Man könnte jetzt zu der Auffassung kommen, damit seien die hier: [www.bayern.de] berichteten Absichten aller betroffenen maßgeblichen Kräfte, beginnend bei den Bürgermeistern über die Landräte bis hin zu den Landesverkehrsministern in BW und BY bedeutungslos geworden.
Aber wir sprechen hier über total unterschiedliche Zeithorizonte mit total unterschiedlichen Umsetzungswahrscheinlichkeiten - während wir mit dem ZFpl. 2030 über die Umsetzung im darauffolgenden Jahrzehnt sprechen (wie Du im anderen Thema so schön schreibst, bis 2040, "der Weg ist das Ziel") und dieser zwar hochqualifizierte, aber doch bloß "Entwurf" den langen steinigen Weg zur finalen politischen Willensbildung zuerst durchlaufen muß, wäre die S4-Durchbindung in der derzeit möglichen Form im Idealfall (s. meinen zweitletzten Beitrag) innerhalb zweier Jahre zu stemmen (wenn nicht immer so die kleinen Hemmnisse - Stellenmangel im Ministerium usw. - auftauchen würden ...) und, wenn beide Minister, quasi "Dienstherren" der Besteller der Zugleistungen "Zp 9" zeigen würden!
Um die scheinbar bestehenden Widersprüche zwischen beiden Konzepten aufzulösen:
1. Da die kurzfristige Durchbindung in der Minimalform keinerlei bauliche Maßnahmen fordern würde - selbst der Gleisplan in CR ist jetzt auf adäquatem Stand; lediglich über ein Deckungssignal zwecks Bahnsteigteilung wäre zu sprechen, würde man den ZFpl nicht "zumauern". Und auch der bereits beschlossene barrierefreie Umbau des Bf AN (s. Beitrag weiter oben!) incl. Kürzung der Bst spiegelt sich angesichts dessen, daß kein ICE-Systemhalt in AN mehr stattfinden soll (wofür die Kürzung hinderlich wäre), bereits im Zielkonzept wider. (Diese Anhebung der Bst-Höhen auf 760 mm würde die betriebliche Flexibilität dort maximieren und stünde dem Deutschlandtakt alles andere als im Wege.)
2. Da die avisierte Linienfürung "FR 15" sowie "FR 16" zwar mittels der bestehenden baulichen Bedingungen zwischen N und CR - SHA-Hessental / AA unkritisch wäre, insbes. die Fortführung über die bis heute einspurige Strecke südwestlich SHA durch Mainhardter Wald und Berge jedoch keine kleine bauliche Herausforderung darstellt, stellt der Kastentext in folgender Schemazeichnung mittig zwischen SHA-Hessental, CR und BK: [assets.ctfassets.net] zweifellos den Hinweis darauf dar, daß die angestrebte Linienkonzeption sich zumindest in diesem Zeithorizont nicht sicher umsetzen lassen könnte, wodurch man wiederum auf ein Migrationsszenario zurückfallen müßte - das man ja dann in Form der S4-Weiterführung, womöglich auch bis SHA-Hessental, schon hätte.
3. Und damit auch die Ministerialjuristen ihren Spaß haben und auf ihre Kosten kommen:
Der bestehende Bedienungsvertrag für die S-Bahn bis Dombühl wäre bis CR auszuweiten - selbstverständlich befristet auf den bisherigen Laufzeittermin. Selbiger wäre ja auch beim Zurückziehen der S4 bis AN schon zu beachten, so daß die Situation dadurch kein bißchen schwieriger würde.
So, und wer mir jetzt die neun weiteren Hindernisse (aber bitte keine Bedeutungslosigkeiten!), die ich im Stress übersehen habe, aufzeigt, bekommt, wenn ich dieser Tage hoffentlich wieder aus SHA zurückkomme, die aus einer "Yorma's"-Tüte sebstgebastelte Atemschutzmaske ...

(Aber Achtung! Meine Antwortzeiten sind z.Z. unkalkulierbar angesichts der auf meinem Haupttätigkeitsfeld diese Wo. aufgetretenen DSt-0-Situation. Da kann ich b.a.w. bloß die übrigbleibenden DSt-2-Zeitschlitze aufsammeln ...)

Schönes Wochenende!

sb
Zuerst eine Vorbemerkung zur Richtigstellung der Jahreszahl 2030. Der Zielplan D-Takt entspricht dem Zielfahrplan 2030+ (d.h. irgendwann nach 2030), und nicht dem Zielfahrplan 2030. Ich habe oben das "+" ergänzt.

Der Zielfahrplan 2030 (ohne +) ist der Fahrplan, der möglich ist, wenn die Maßnahmen fertiggestellt sind, die sich im Vordringlichen Bedarf (VB) des BVWP 2030 befinden, auch die nachgerückten wie die ABS Stuttgart – Backnang – SHA-Hessental – Crailsheim – Nürnberg.

Eins sollte allen klar sein: Es nützt gar nichts, wenn ein Projekt im VB ist, aber die Finanzierung nicht geregelt ist.

---------------------

Ja, es ist richtig: Man muss zwischen einer kurzfristig möglichen Übergangslösung (hier S-Bahn nach Crailsheim) und der späteren endgültigen Lösung nach dem D-Takt unterscheiden. Nun soll der D-Takt schrittweise eingeführt werden, d.h. immer wenn eine Maßnahme abgeschlossen ist, soll sie sich schon im nächsten Jahresfahrplan auswirken. In diesem Fall geht es also um die Frage, wann der stündliche FR15 eingerichtet werden kann.

Es gibt dabei einen Zusammenhang mit dem Ausbau der obigen ABS. Im Nachrückverfahren heißt es in der Bewertung:

>> Im Variantenvergleich erwies sich die Streckenführung über Backnang als gesamtwirtschaftlich vorteilhafter.
Das Projekt umfasst den Ausbau der Strecke für den Betrieb mit Neigetechnikzügen bei einer Streckengeschwindigkeit von 160 km/h.

Gesamtkosten: 255 Mio. €
Erweiterungsinvestitionen: 162 Mio. €
NKV = 1,02

Anm.: Der zusätzliche Ausbau der Strecke über Aalen ist im Gutachtervorschlag Deutschland-Takt enthalten. <<

Das zweite Gleis wird nicht erwähnt. Der niedrige NKV von 1,02 erlaubt das wohl nicht. In der Liste des Potentiellen Bedarfs (PB) im BVWP 2030 hieß es noch:

>> Projektdefinition noch nicht abgeschlossen, umfasst vsl. 2. Gleis Backnang – Schwäbisch Hall-Hessental (Murrbahn),
Neigetechnikausrüstung Stuttgart – Backnang – Nürnberg <<

--------------

Nachtrag: Im Projektinformationssystem (PRINS) zum Bundesverkehrswegeplan 2030 steht das etwas ausführlicher:

Projektnummer: 2-033-V02
Maßnahmetitel: ABS Stuttgart – Nürnberg
Teilmaßnahmen: Ausbau Backnang – Ansbach
Maßnahmenbeschreibung: Ausbau Backnang – Crailsheim – Ansbach für den Einsatz von Neigetechnikzügen, Vmax = 160 km/h
Länge: 57,50 km
Dringlichkeitseinstufung: Vordringlicher Bedarf (VB)
Fahrzeitverkürzungen [in Minuten]: 18 [gegenüber Bezugsfall über Aalen]

Dies führt zu einer Verdopplung der Personenfahrten/Jahr [gegenüber Bezugsfall über Aalen, aus Grafik gelesen].
Weitere Maßnahmen speziell für den D-Takt sind nicht enthalten.

[www.bvwp-projekte.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.07.2020 13:06 von Manfred Erlg.
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