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Linie "RE7" nach Bregenz verstellbar?
geschrieben von Lose 
Seit dem 13.12.2020 des letzten Jahresfahrplanwechsels wurde der neue Bahnhof in "Lindau-Reutin" (neben der Deutschen - Österreichischen Grenze) am Bodensee im Betrieb aufgenommen. Der RE7 endet seit dem 13.12.2020 in Lindau-Reutin mit dem Fahrtrichtungwechsel in Lindau Hbf (Insel), wo die DB-Baureihe vor dem Fahrplanwechsel noch geendet hat.

Die Linie "RE7" fährt von (Nürnberg) Augsburg nach Lindau in 2 Stunden Takt und von Lindau-Reutin nach Bregenz würde die Fahrzeit ca. 4 Minuten der DB-Baureihe 612 betragen.

Man kann z.B. mit dem Bayern Ticket auch im Österreichischen Bereich von München bis nach Salzburg oder bis nach Kufstein fahren und da soll sich mal die DB-Regio Bayern mal nachdenken.


Dank Corona war ich schon sehr lange nicht mehr in Bregenz. Wäre in Bregenz den überhaupt Platz um dort einen weiteren Zug enden zu lassen? Früher war es da teilweise schon sehr voll.

Gegen eine schnelle Direktverbindung Nürnberg - Bregenz hätte ich absolut nichts :), allerdings nicht mit der BR612, dann fahre ich lieber über München, länger, aber deutlich komfortabler und einem ist nicht kotz übel wenn man ankommt.
Ich habe mir schon lange gedacht das diese Verbindung wieder etwas aufwertung braucht.

Ich fände einen IR Dresden - Hof - Nürnberg - Lindau - Bregenz perfekt...

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Hallo,


ja ich bin auch dafür, wobei ich es begrüßen würde einen Wechsel im Fahrzeugmaterial vorzunehmen.
Der 612er ist für solch lange Strecken nicht ausgelegt. Daher hoffe ich dass die bayrische Allgäubahn bald unter Draht kommt.

Ich würde die Idee noch ergänzen.

Es war ja mal geplant von Lindau einen grenzüberschreitenden RE nach Romanshorn (CH) fahren zu lassen. Was daraus wurde weiß ich nicht.
Ich würde daher folgende Verbindung vorschlagen: IR Dresden - Nürnberg - Bregenz - St. Magrethen - (evtl. weiter Rorschach oder St. Gallen) . Die Verbindung könnte zu lang werden aber damit wären auch die Schweizer zufrieden und man könnte die angesprochene Wendeproblematik verlagern.

Liebe Grüße
Zitat
Lose

Die Linie "RE7" fährt von (Nürnberg) Augsburg nach Lindau in 2 Stunden Takt und von Lindau-Reutin nach Bregenz würde die Fahrzeit ca. 4 Minuten der DB-Baureihe 612 betragen.

Die Frage müsste zuerst lauten ob der 612 überhaupt nach Bregenz darf. Wenn die ÖBB ihm dies verwehren dann erübrigt sich zunächst die Diskussion einer Verlängerung nach Bregenz.
Leider hat man die idealen Züge für diese Verbindung eben verschrottet...

ICE TD am Schrottplatz[/url]

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Hallo Allseits,

Ideal wären die 605er dafür beileibe nicht, weil die Neigetechnik bei denen ja seit Jahren deaktiviert war, und wer schon mal die Kotzstrecke ins Allgäu gefahren ist, weiß, das ab einem gewissen Punkt offenbar gerade Schienen alle waren, und das eine einzige brutale Aneinanderreihung gegenläufiger Kurven ist... Die 605 hätten gegenüber den 612 also langsamer fahren müssen - dann kann man gleich lokbespannt und ohne Neigetechnik fahren und dafür mehr Komfort bieten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Kein Leben MIT Corona - nur eines nach Corona!
Ich bin die Strecke nach Lindau 3,5 Jahre lang in die Berufschule gefahren und fand sie ausergewöhnlich schön wie sie in die Landschaft eingebettet ist. Schlecht geworden ist mir da nie.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Mancher kommt eben mit der Neigetechnik nicht klar. Ist jetzt nicht neues, denn schon früher gab es Leute, die z. B. keine langen Busfahrten vertragen haben ohne Reisekrank zu werden.

Kurz OT @Daniel: Hast du die Neigetechnik im VT610 besser vertragen?
An 401/402

Teils, aber nicht immer. Mir ist sogar einmal schon im 680er der CD zwischen Pilsen und Cheb schlecht geworden, den ich normalerweise vertrage, und als einzigen Schaukelkistenvertreter tendenziell sogar mag.


An Rler
Das die Strecke landschaftlich schön ist, bestreite ich nicht, und wenn es nicht so unendlich viele aufgelassene Stationen gäbe, wäre sie auch noch viel nützlicher. Allerdings habe ich mal ohne Fahrplanvorkenntnis vor paar Jahren eine Rundfahrt Minga - Weilheim - Geltendorf - Biessenhofen - Lindau und zurück via Augsburg gemacht und weil ich ohne vorausgedruckten Plan unterwegs war, nicht gewusst, das ich Uhrzeittechnisch nur noch unter Nutzung der Schaukelkiste heim käme, ich fuhr sogar erste Klasse in der Hoffnung dort sei es nicht so stickig und trotzdem war mir bis Augsburg so schlecht, das ich den Zugtausch geschuldeten Umstieg von einem 612 in den anderen absichtlich platzen ließ, und dann lieber unter Mitnahme jeder einzelnen Milchkanne Augsburg - Nürnberg fuhr... Ohne lokbespannte Züge fahr ich da freiwillig nimmer hin, obwohl ich gerne nochmal eine zweite Fahrt durch Liechtenstein machen möchte (wofür man auch Lindau - Feldkirch fahren muss)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Kein Leben MIT Corona - nur eines nach Corona!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2021 17:41 von Daniel Vielberth.
Danke @Daniel. Meine Frage kam daher, weil ich Freunde habe die im 610er stundenlang durch die Gegend tuckern konnten aber im 612 bereits nach wenigen Minuten "Seekrank" wurden. Der Spitzname "Fahrende Kotztüte" kam also nicht von ungefähr. ;) Ich habe da zum Glück keine Probleme, wobei ich sagen muss, dass die Fiat-Neigetechnik sehr angenehm war.

Sorry fürs Off-Topic.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2021 18:32 von 401/402.
Zitat
401/402
Danke @Daniel. Meine Frage kam daher, weil ich Freunde habe die im 610er stundenlang durch die Gegend tuckern konnten aber im 612 bereits nach wenigen Minuten "Seekrank" wurden. Der Spitzname "Fahrende Kotztüte" kam also nicht von ungefähr. ;) Ich habe da zum Glück keine Probleme, wobei ich sagen muss, dass die Fiat-Neigetechnik sehr angenehm war.

Sorry fürs Off-Topic.

War bei mir auch so das der 610er erträglicher war wie der 612er (Ja die Kotztüte hat den Namen mit Recht!!)

Der 612er ist doch teils jetzt auch schon 21 jahre alt (laut der Liste von nvf haben die ersten Abnahmejahr 2000) - fragt sich wann die frühestens ersetzt werden würden??? - Das können wir auch gerne mal in einen Extratread schieben ;)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911

Der 612er ist doch teils jetzt auch schon 21 jahre alt (laut der Liste von nvf haben die ersten Abnahmejahr 2000) - fragt sich wann die frühestens ersetzt werden würden??? - Das können wir auch gerne mal in einen Extratread schieben ;)

Haben nicht einige 612er erst vor relativ kurzer Zeit ein Redesign erhalten? Also mit 1. Klasse-Abteil an einem der Wagenenden und neuen Fahrgastinformationsdisplays? Zumindest die Kisten die jetzt im nvbw-Design unterwegs sind wurden doch auch komplett aufgearbeitet und sogar mit Wlan ausgerüstet. Ich glaube, die Züge beehren uns noch eine etwas längere Zeit.

Passend dazu dieser Zeitungsartikel von 2018:
[www.frankenpost.de]

PS: Vielleicht ist ein Moderator so nett und verschiebt die Beiträge in ein neues Thema. Vielen Dank im Voraus!
Der Freistaat Bayern hat mit ein paar anderen Ländern/Auftraggebern eine lose Anfrage an Hersteller geschickt, ob man denn Niederflurige NeiTec Fahrzeuge bauen könnte. Näheres ist mir nicht mehr in Erinnerung. Vielleicht weiß da ja jemand noch dazu was?!
Nur als Antwort auf den Hinweis zum Alter der 612er. Aber mindestens 10 werden wir die noch haben. Bis wann geht der Vertrag im D Netz Franken?
Gruß GT8N
Guten Morgen

Meines Wissens startet der neue Vertrag 2023 für 7 Jahre mit einer Option für 2 weitere Jahre somit kann man sich ausrechnen wie lange die 612 mindestens noch fahren. nachgelesen habe ich hier
[www.wettbewerb.spnv-deutschland.de]

LG michel
Hallo,

ich muss gestehen, dass mir die 612er, obwohl ich regelmäßig mit denen unterwegs bin, nicht geheuer sind.
Es ist schade, dass man bei der Entwicklung der Neigetechnik nicht weiter gekommen ist.
Die meisten Neigetechnikstrecken werden zwar irgendwann elektrifiziert, jedoch sollte man sich mal eine Überbrückungslösung überlegen, um zumindest die Reisequalität zu steigern.

Nach der Elektrifizierung, würde es vorallem bei den kurvenreichen Strecken Sinn machen, auf Elektrozüge mit Neigetechnik zu setzen. Mir fällt leider keine Baureihe ein, die dafür geeignet wäre. Es müsste also eine Neuentwicklung her.


Mfg Bummelzug
Ich kenne den 612 von innen nicht und bin auch noch nicht mitgefahren, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der 612 von innen wie ein Schlauch durch seinen nicht besonders breiten Wagenkasten wirkt. Dadurch hat man subjektiv das Gefühl weniger Platz zu haben, dazu noch das Wanken in der Kurve.
Vielleicht kann jemand mehr dazu sagen, der öfter mit den 612ern unterwegs ist und ggf. mit anderen Fahrzeugen, auch aus anderen Ländern Erfahrung gemacht hat.
Hallo enreut,

an CityBahn GT8N

A biserl was kann ich dazu sagen, auf kurzen Strecken habe ich ihn ja ab und zu an der Backe (wenn mal S-Bahn Störung ist, oder mein Ablöser sehr zeitig kommt), bzw wie ich ein Jahr in Kirchenlaibach ausgeholfen habe, musste ich ihn ja häufig ertragen : Pro Abteil gibt nur wenige 4er Sitze, der Rest ist Reihenbestuhlung. Wenn man Pech hat, sitzt man also gezwungenermaßen rückwärts, wo einem noch mehr schlecht wird (Oberknüller ist rückwärts und Fensterplatz, einmal und nie wieder!) Und 4 der 4er-Sitze haben einen Tisch, der für dickere Leute einige Akrobatik erfordert, sich dahinter zu klemmen, und ggf gut in den Bauch drückt... Die zwei anderen Stellen mit "Konferenzbestuhlung" beinhalten einen Dreierplatz bei dem der 1er Platz es ermöglicht, mit den Hintern in den Sitz einzurasten, sprich wer nicht mit Bodybuilderfigur durch die Welt rennt, wird dort ein "beklemmendes" Gefühl erleben, wenn er zwischen die Armlehnen passen will, ohne schräg zu sitzen... Dadurch, wenn er gut gefüllt ist, sitzen die Leute sehr dicht und verbrauchen viel Luft. Fenster kann man keine öffnen (Außer mit Bahnvierkant, aber das darf man ja nicht), weil das Ding ja Klimaanlage hat, die aber nicht genug Power hat, kurzum im Sommer ist es immer stickig heiß, die unter dem Wagenboden befindliche Antriebsanlage tut ihr übriges (noch heißer sind nur die Klappsitzabteile um den Wagenübergang, zumindest auf langen Strecken wenn die Türen selten auf sind, obwohl die Klappsitze immer noch erträglicher sein können, als mancher Tag im Abteil, wenn - ja wenn nicht soviele Fahrräder und Kinderwagen dastehen, das an die Klappsitze gar kein ramkommen ist. Da es ein ehemaliges erste Klasse (?) Abteil bestehend aus genau zwei 4er Gruppen gibt, das in beide Richtungen mit Abteiltüren abgetrennt ist, wird ein Wagen zusätzlich in sehr kleine Luftsektionen unterteilt, was die Luftqualität weiter senkt. Unnötig zu erwähnen, das auch alle Einstiegsräume mit selbstschließenden Druckknopftüren abgetrennt sind, sodass man auch bei -20 grad außen es innen nur im T-Shirt aushält (die Heizung geht gut...)
Und dann gibt es noch die Krux, das beide Wagenhäften syncron neigen. Beim Vorgänger mit Fiatsteuerung oder bei ICE-T neigt jeder Wagen individuell, bei der Panzersteurung (die Ausrichtfunktion von Panzerrohren wurde umgebaut als deutscher Neigetechnik-Ersatz verbaut) gibt es eine für beide Hälften, d.h der vordere Wagen neigt zu früh, der hintere zu spät. Das alles, während man eine Strecke, die eigentlich (und zurecht!) nur für 120 oder 140km/h zugelassen ist (also ohne Neigetechnik), mit 160km/h befährt, und durch häufige Tunnel (im Pegnitztal z.B.) heftige Druckstöße abkriegt, das alles sind die Zutaten, um selbst jemanden, der prinzipiell Bahnfahrzeuge mag, an die Grenzen der Duldsamkeit zu bekommen. Und bestimmt Strecken, wie Reichenbach - Zwickau oder eben die Allgäustrecke wo lange Fahrzeiten, relativ viele Fahrgäste mit Strecken nahezu ohne gerade Teilstücke zusammenkommen, bilden dann einen reichhaltigen Cocktail an Widerwärtigkeiten - leider. Erstere wurde für mich erst erträglich seit die Mitteldeutsche Regiobahn da ohne Neigetechnik und mit der bauseitigen Streckengeschwindigkeit fährt (selbiges gilt für die Frankenwaldrampe), bei letzterer hoffe ich noch drauf, das die Befreiung von Neigetechnik bald kommt. Bzw vorher fahr ich da einfach nimmer.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Kein Leben MIT Corona - nur eines nach Corona!



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2021 15:07 von Daniel Vielberth.
612er Wackeldackel
08.05.2021 06:26
Was fährt denn auf der Frankenwaldrampe noch geneigt? Da wird doch meines Wissens gehamstert.

Und zum Neigen: Ich glaub du hast da die beiden Wagen vertauscht. Die Neigung wird ja vom vorderen gesteuert, da neugt sich der hintere zu früh.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.05.2021 06:26 von hub17.
an hub17

> Was fährt denn auf der Frankenwaldrampe noch geneigt? Da wird doch meines Wissens gehamstert.

Habe ich doch geschrieben, die Frankenwaldrampe habe ich als weiteres Beispiel angeführt für eine Strecke, die erst erträglich wurde, als Elektrotriebwagen die Neigetechnik ausgetrieben haben (im Fall der Frankenwaldrampe war zusätzlich noch die Gemeinheit, das Fernverkehrskunden der Schaukelei viel früher entkommen konnten, als Nahverkehrskunden, trotz OL fuhr man da noch lange unschön).

> Und zum Neigen: Ich glaub du hast da die beiden Wagen vertauscht. Die Neigung wird ja vom vorderen gesteuert, da neugt sich der hintere zu früh.

Also die Information, dass das Steuergerät beim 612er ca auf Fahrzeugmitte (sprich auf den Faltenbalg) eingestellt ist, habe ich aus zuverlässiger Quellen, wobei das Problem sich natürlich auch nur in hohen Geschwindigkeitsbereichen bemerkbar macht. In meiner Kirchenlaibacher Zeit war es z.B so, das der RE hinwärts hinter der RB fuhr und deswegen max 70km/h im Pegnitztal fuhr. Da wurde mir fast nie schlecht, rückwärts, wo er freie Bahn hatte und 160 bretterte, bin ich teils freiwillig schon in Pegnitz raus auf den Bahnsteig, damit der flaue Magen sich wieder beruhigen konnte, oder blieb nahe der Toilette damit ich, falls es mich hebt, net den ganzen Zug einsaue. Jetzt aktuell, wo ich ab und ab von und nach Hartmannshof fahre gehts auch, Hersbruck re - HBF ist ziemlich grade, und die Pegnitzkurve kann eh net schnell gefahren werden.

Letztlich aber, und damit schließt sich die Kreis weider, entscheidendes Problem bleibt die Kurvenhäufigkeit der Strecke, und da sind wir wieder bei der Allgäustrecke, die in der Hinsicht ausnehmend übel ist, zumindest im hintersten Teil (das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich z.B den 680er von Ostrava bis Pilsen mühelos vertrag (sind 469km), weil das eh 160er Strecken sind, wo schlicht keine Neigetechnik gebraucht würde, während eben dann ab Pilsen bis Cheb (98km) schon paar Kurven drin sind, wo mir dann doch noch schlecht wurde)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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