Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Großbaustelle am Bahnhofsvorplatz // Mehrere Linien betroffen
geschrieben von katie32 
Zitat
michel1979
Zitat
katie32
Die 3. Bauphase geht bis September 2022! Irgendwie reichts jetzts bei allem Verständnis.
Das liegt aber an den Lieferschwierigkeiten die es mittlerweile weltweit gibt glaube ich.
Linie 5 zum Tiergarten weiter Ersatzverkehr mit überfüllten Bussen. :/

Guten Morgen

Es werden sicherlich noch weitere Baustellen kommenn da ja auch die Sanierung der Ostendstraße noch aussteht laut NN soll es da 2024 losgehen und da auch in dem Abschnitt ein Rasengleis kommen soll wird es da auch längeren sev geben

LG michel

Auch der Umbau am "Plärrer" steht am Plan.
Da werden die Linien 4 & 6 eingeschränkt sein. Im Südteil würde Linie 4 von Gibitzenhof bis zur Landgrabenstraße fahren dort zur Linie 6 wechseln und weiter zum Doku Zentrum fahren. Im Nordteil würde nur die Linie 4 zwischen Am Wegfeld - Stadtpark pendeln. Zwischen Landgrabenstraße - Friedrich-Ebert-Platz und Westfriedhof über Plärrer würden die Busse des Schienenersatzverkehr der Linie E4 und E6 fahren.
Zitat
michel1979
Zitat
katie32
Die 3. Bauphase geht bis September 2022! Irgendwie reichts jetzts bei allem Verständnis.
Das liegt aber an den Lieferschwierigkeiten die es mittlerweile weltweit gibt glaube ich.
Linie 5 zum Tiergarten weiter Ersatzverkehr mit überfüllten Bussen. :/

Guten Morgen

Es werden sicherlich noch weitere Baustellen kommenn da ja auch die Sanierung der Ostendstraße noch aussteht laut NN soll es da 2024 losgehen und da auch in dem Abschnitt ein Rasengleis kommen soll wird es da auch längeren sev geben

LG michel

Das ist aber kein guter ÖPNV. Das muss anders gehen, finde ich. Bauen unter rollendem Rad!

Mit monatelangen oder jahrelangen Vollsperrungen drückt man doch nur implizit in einer erschreckenden Deutlichkeit aus, dass man die Straßenbahn eigentlich (scheinbar) gar nicht braucht; man kann sie ja "problemlos" ständig überall für längere Dauer auf Bus umstellen!

Und das Schlimme daran ist vor allem: Die Sperrungen sind ja nicht, weil da die Strecke auf ihren ganzen 4-5 km Länge komplett neu gebaut wird. Ganz im Gegenteil! Man sperrt 4-5 km wegen manchmal nur 40-50 Meter Unterbrechung, nur selten 400-500 Meter, ganz ganz selten mehr.

Man denke zurück: In den 1970er/1980er Jahren war es in etlichen deutschen Städten vollkommen normal, U-Bahn- / Stadtbahn- / U-Strab-Strecken in offener Bauweise in bisher von der Straßenbahn befahrenen Straßen zu errichten. Nicht selten hat man hier die Straßenbahn extra neben die offenen Baugruben verlegt (also quasi in Leichtbauweise neu errichtet), manchmal sogar als ganz neue Strecke in parallele Straßen(!), um ihren Verkehr aufrecht zu erhalten, so bspw. in der Fürther Straße oder zuletzt am Friedrich-Ebert-Platz.

===> SO müssen meines Erachtens Baustellen aussehen: Der Strab-Verkehr muss weiterrollen! Das maximal Zulässige sollten Vollsperrungen an einzelnen Abenden oder ausnahmsweise mal ein langes Wochenende sein, aber keinesfalls diese wochen-, monate- oder jahrelang in Nürnberger Manier.

Und wenn sich in ganz seltenen Fällen einmal par tout keine Umfahrung finden lassen würde (was fast ausgeschlossen ist), dann allenfalls eine Sperrung in Länge der Baustelle und einen Fußweg zwischen den Enden (bei 40-50 m zumutbar) bzw. ein SEV zwischen den Enden (bei 400-500 Meter), Letzterer mit Sichtkontakt- und Anschlussgarantie und Umstieg am selben Bahnsteig, versteht sich, daher ohne Zeit- und Anschlussverlust.

Ich finde die seit ca. dem Jahr 2000 geübte Nürnberger Praxis im Straßenbahnbereich unerträglich. Als ob Jemand im Hintergrund damit insgeheim die Überflüssigkeit des Systems Straßenbahn unter Langzeitbeweis stellen will. Und selbst wenn es keine böse Absicht dahinter gibt, so erfolgt dieser "Beweis" dennoch, alleine durch eben dieses Vorgehen.

(P.S.: Wenn man diese Verfahrensweise später auf die StUB ausdehnen will, kann man sich deren Errichtung eigentlich auch gleich sparen.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.2021 18:50 von benji2.
Hallo allseits,

Ich frag mich auch, früher gabs doch auch bei uns auch Kletterweichen, was ist denn aus denen geworden? Andere Netze haben die Überleitungen aus dem Gegengleis ins Regelgleis sogar fest eingebaut, sodass nur beim Überleiten ins Gegengleis überhaupt Zeitlupe angesagt wäre, bei uns soll gerüchteweise selbst der letzte noch brauchbare Gleiswechsel an der Frankenstraße der ja selbst zur Eröffnung Heinrich-Alphes (oder das erste Jubiläum danach) noch benutzt wurde, zwischenzeitlich unbrauchbar gemacht. Da fällt es wirklich schwer, an die Trendwende bei der Tram zu glauben. Geradezu konsequent ist es ja, das bis 2025 vorausaussichtlich nur der 0-Fall des NVEP umgesetzt sein wird... wenn nicht ein Wunder passiert.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.
Hallo benji2,

ein sehr guter Beitrag zum Zustand der Straßenbahn in Nürnberg.

Ich glaube jedoch nicht, dass man die Straßenbahn ganz durch Busse ersetzen könnte, sonst hätten sie es längst verwirklicht!

Zu den von dir genannten Interimsstrecken während des U-Bahnbaus, gab es noch für die Linie 2 die Strecke durch die Schlachthofstraße.

Gruß
Zitat
elixir


Ich glaube jedoch nicht, dass man die Straßenbahn ganz durch Busse ersetzen könnte, sonst hätten sie es längst verwirklicht!


Gruß

Ääääh... man bräuchte nur genug Busse und genug Fahrer dann ginge das leider schon... (wobei man da natürlich dann wieder einen gewissen Fahrgastrückgang hat! Aber wann denkt die VAG schon mal an den Fahrgast?!)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Ääääh... man bräuchte nur genug Busse und genug Fahrer dann ginge das leider schon...

Das mit den Bussen dürfte machbar sein, aber wo will man die Fahrer hernehmen?
Werfen wir doch mal einen Blick über den Kanal nach England: mangels LKW Fahrer sind die Gehälter dort so gestiegen, dass die Busfahrer jetzt lieber LKWs fahren und die Busse im Depot stehen bleiben. Ich weiß nicht wie es hier gerade mit Busfahrern aussieht (wohl auch eher schlecht), aber der Mangel an LKW Fahrer ist bereits da und wird sich durch die Altersstruktur bald genauso verschärfen. Ob sich dann noch genügend Busfahrer finden?
Zitat
kukuk
Zitat
Christian0911
Ääääh... man bräuchte nur genug Busse und genug Fahrer dann ginge das leider schon...

Das mit den Bussen dürfte machbar sein, aber wo will man die Fahrer hernehmen?
Werfen wir doch mal einen Blick über den Kanal nach England: mangels LKW Fahrer sind die Gehälter dort so gestiegen,

Tja, das Problem allgemein ist oft eben das, das derjenige, der die eigentliche Arbeit im Unternehmen erledigt, also die Wertschöpfung erbringt, am wenigsten Verdient. Oben hat man das nur oft noch nicht erkannt da man sich selbst (Manegment und Verwaltung) für die wichtigsten Bausteine hält...
Zitat
marco2206
Zitat
kukuk

Das mit den Bussen dürfte machbar sein, aber wo will man die Fahrer hernehmen?
Werfen wir doch mal einen Blick über den Kanal nach England: mangels LKW Fahrer sind die Gehälter dort so gestiegen,

Tja, das Problem allgemein ist oft eben das, das derjenige, der die eigentliche Arbeit im Unternehmen erledigt, also die Wertschöpfung erbringt, am wenigsten Verdient. Oben hat man das nur oft noch nicht erkannt da man sich selbst (Manegment und Verwaltung) für die wichtigsten Bausteine hält...

Das Problem ist auch das zum Beispiel ja auch die Führerscheine oft nicht vom Himmel fallen oder eben andere Dinge den Einstieg in diesen Beruf erschweren... klar ein Busfahrer hat viel mehr Verantwortung wie ein LKW Fahrer und der Busfahrer hat halt auch dauernd das gequengel in den Ohren, der Atommüll hinten im LKW kann nicht quengeln, eine gewisse Verantwortung obliegt aber bei solch einer Fracht auch dem LKW Fahrer das ist mir klar!

Unterm Strich würde ich sagen das der Busfahrer aber ein paar Euro mehr wie ein LKW Fahrer bekommen sollte, klar wichtig sind beide Berufe, ohne LKW hätten wir auch kein Klopapier... - ich denke mir aber manchmal, fast jedes Dorf entlang irgendeiner Bahnstrecke hatte mal irgendwo Ladestellen die mit Güterwagen bedient wurden, freilich mir is klar das es ein Wunschdenken ist das jeder Kaufland/Edeka/Lidl usw statt der LKW Warenannahme eine Zug Warenannahme hätte...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.2021 07:27 von Christian0911.
@Christian0911

Die Konsumgenossenschaft in Nürnberg Nord hatte selbstverständich einen Gleisanschluß auf dem die Güter "damals" das Lager erreichten, von wo es mit dem Pferdefuhrwerk oder später dem Lieferwagen im Stadtgebiet in die Konsum-Läden verteilt wurde.

Auch die Papierwerke Schickedanz in Forchheim hatten einen Gleisanschluß, um ihr Clopapier und Taschentücher im Land zu verteilen.

Wenn ich mir die endlosen Lkw-Schlangen auf der A6 bei Schwabach so ansehe, gibt es scheinbar doch genügend "billige" Lkw-Fahrer.

50 Container mit 50 Fahrern - 1 Walter-Container-Güterzug braucht 1 Fahrer! - Vom Energieverbrauch und Luftverschmutzung ganz zu schweigen!


Ja dieser LKW Wahnsinn auf der A6 ist schon krank.

Aber wir disktieren nur über ein Tempolimit was ungefähr 1/1000 von einer LKW verlagerung bringt...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Ja dieser LKW Wahnsinn auf der A6 ist schon krank.

Aber wir disktieren nur über ein Tempolimit was ungefähr 1/1000 von einer LKW verlagerung bringt...

Musst halt gleich Bundesstraße und Autobahn für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen sperren oder das die halt Sondergenehmigungen brauchen aber dann würde die deutsche Logistik wahrscheinlich genauso in die Knie gehen wie die Logistik in UK aktuell ^^

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Die Bahnstrecken haben nicht ansatzweise die Kapazitäten um die Güter auf die Schiene zu holen.

Auf der Schiene werden aktuell ca. 130 Milliarden Tonnenkilometer transportiert und es besteht vielleicht noch Kapazität für weitere 10 Milliarden tKm auf den relevanten Strecken.

Während LKWs über 500 Milliarden Tonnenkilometer transportieren.
Zitat
Stanze
Die Bahnstrecken haben nicht ansatzweise die Kapazitäten um die Güter auf die Schiene zu holen.

Auf der Schiene werden aktuell ca. 130 Milliarden Tonnenkilometer transportiert und es besteht vielleicht noch Kapazität für weitere 10 Milliarden tKm auf den relevanten Strecken.

Während LKWs über 500 Milliarden Tonnenkilometer transportieren.

Diese Außage stimmt nicht!

In der Trassenauslastungsanalyse des umweltbundesamt für die für 2030 anviesierten Transportleistung von 250 Milliarden tkm gibt es nur sehr vereinzelt Kapazitätsengpässe im Netz. Eine verdoppelung der Transportleistung wäre also relativ schnell möglich.

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
anbei die 3 problemstellen...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg


[youtu.be]

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.
Ich möchte kurz hinzufügen das des die Seite normalerweise für die Großbaustelle am Bahnhofsvorplatz ist 😅
aktuell am marientunnel


Zitat
katie32
aktuell am marientunnel

Vor über 6 Jahren (am, 02.08.0215) habe ich der VAG per E-Mail über die Gleisschäden vor dem Marientunnel berichtet.

Hier ist sehr es überfällig dass hier die Gleise erneuert werden. Zum Glück haben diese Gleise in den letzten 6 Jahren viel ausgehalten und solche Gleisschäden können zu erheblichen Folgen führen.


Hallo allseits,

also was den Zustand der Gleise betrifft kann man sich an einigen Stellen wundern. Selbst am Plärrer fand (findet (?), bin schon lange nicht mehr dort gestanden) Gleise, die so runter sind, das in normalen Rillenschienen also nicht in Weichen sondern auf einem graden unverzweigte Stück der Spurkranz auf dem Rillenboden runter kommt, was man den Schienen recht gut ansieht. Oder andernorts, wo bei plastergedeckte Schienen die Pflastersteine inzwischen je eine 45°-Rampe zu den Schienenköpfen hin haben, weil die Schienenköpfe schon unter der Straßenoberkante sind (OK, eine der Stellen nämlich Gibitzenhof-Schleife ist zwischenzeitlich gemacht worden). Man soll es nicht für möglich halten, wieviel Material so leichte Bähnchen dann doch im Laufe der Zeit abtragen können.

Sollte es je zu den angekündigeten Zusatzlinien kommen, bin ich mal gespannt, ob es dann je den Moment geben wird, wo mal ALLE Linien Originalstrecke fahren können, oder ob dann permanent irgendwo gebaut wird.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.2021 22:37 von Daniel Vielberth.
Hi zusammen,

Da kann ich Daniels Aussage nur unterstützen.
Stellenweise ist das Straßenbahn Netz sehr marode und baufällig. Da wird die nächsten Jahrzehnte noch die ein oder andere Großbaustelle dazukommen.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen