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Planungen ICE-Verkehr Nürnberg - Prag
geschrieben von HansL 
Jetzt mache ich doch mal ein neues Thema auf:
Dass es wünschenswert ist, einen ICE-Taktverkehr Nürnberg-Prag zu schaffen, ist hier hoffentlich unstrittig. Dazu gibt es auch eine Vielzahl von Planungen, herunter von europäischer Ebene über den Bundesverkehrswegeplan bis herunter zu lokalen Projekten. Nichts davon scheint in nächster Zeit auch nur in die Nähe einer Realisierung zu kommen.
Woran das liegt, wurde in einigen anderen Themen ausführlich behandelt.
Aber was wären mögliche Lösungen? Wo hakt es? Was wären tragfähige Vorschläge?
Erwünscht sind Fakten zu allen verfügbaren Planungen auf allen Ebenen.
Man müsste auf deutscher Seite halt nur einmal mit der Oberleitung in die Pötte kommen dann wäre ein ICE wohl auch kein großes Problem oder vllt sogar aus der anderen Seite der SuperCity...

Evtl könnte man dazu auch die Strecke von Nürnberg über Neumarkt nach Regensburg ausbauen, ob das aber eine Zeitersparnis bringt, keine Ahnung?

Effektiver wäre es wohl wirklich zwischen Hartmannshof und Grenze Tschechien ausbauen (wobei die Zweigleisigkeit erst nach Amberg endet - die Signale sowie die Signaltechnik in Su-Ro müsste man aber wohl so oder so mal auf Vordermann bringen...) sowie Oberleitung hochziehen...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Hallo

Aktuell läuft eine Untersuchung welche Maßnahmen nötig bzw möglich wären für einen Ausbau. Es wird wohl auch an eine Elektrifizierung und zwischen Schwandorf und furth im Wald mehrere 2 gleisige Abschnitte geben. Was daraus wird weiß niemand und vor allem wann und ob irgendwann was gebaut wird selbst in cz plant man schon an einer Beschleunigung der Züge zwischen czeska cubize(Grenze) und Pilzen

Lg Michel
> Aber was wären mögliche Lösungen?

Eine Anschlussgarantie von den RE nach Cheb an die Zapadni-Express-Züge (früher R jetzt IC) die Cheb - Prag wahlweise über Pilsen oder über Usti nad Labem fahren, könnte ein erster Schritt sein. Derzeit sind das regulär 7 Minuten Umstieg die einem in der Regel in der Fahrplanauskunft der DB nicht angezeigt werden, weil zu knapper Übergang. (Das die Zapadni-Express-Züge nun Cheb ansteuern ist ohnehin ein Zeichen der Resignation der Tschechischen Bahn vor der deutschen Schläfrigkeit, waren doch früher nur die Alex-Züge nach München Zapadni-Expresse)

In jeden Fall einen (vielleicht sogar Fernverkehrs-) Zulauf auf deutscher Seite bräuchten die beiden Supercity-Leistungen Frantiskovy Lazne - Ostrava (IC/SC 505, Cheb ab 6:34) und Frantiskovy Lazne - Bohumin (IC/SC 515, Cheb ab 14:36) bzw deren Gegenstücke IC/ SC 512 (Cheb an 13:26) und IC/ SC 504 (Cheb an 21:27), denn die Supercity-Pendolino sind die höchste Zugkategorie des Landes vergleichbar unseren ICE (und in punkto Service sogar überlegen)

Ob die Supercity inzwischen deutsche Zulassung haben, weiß ich nicht, es existieren auch nur 7 Exemplare, sodass bei Aus- oder Unfall einer Garnitur schon heute Railjet-Garnituren die Leistung übernehmen müssen, die meisten sind in den Umläufen Prag - Ostrava gebunden, aus denen dann eben einzelne nach Frantislovy Lazne und nach Kosice (Slovakai) ausbrechen. Immerhin haben diese aber alle benötigten Stromsysteme an Bord, um ganz Tschechien und Österreich/ Deutschland fahren zu können. Bei uns wäre nur die Baureihe 406 fähig neben unsere 15kV sowohl 25kV als auch 3000V Gleichstrom die Cz hat fahren können, und da haben wir auch nur 16 und die werden für den Niederlandeverkehr gebraucht. Außerdem dürften unsere in Cz nur 100 fahren, solange sie nicht die Tschechische Zugbeeinflussung können. Da allerdings mäßigt sich etwas da laut wikipedia "in den Jahren 2021 bis 2023 [...] die Ausrüstung der Strecke von Beroun bis Plzeň mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS vorgesehen [ist]". Damit bliebe dann nicht mehr soviel Strecke die nur mit 100 befahrbar wäre (Beroun - Prag zuckelt man eh zwischen die Eskos entlang der Flusskurven der Berounka, uns die Strecke bis Pilsen ist jetzt zwar für 120 ertüchtigt, aber gut die 20km/h naja.

Da die neuen Intercitywagen des Zapadni-Express weitgehend baugleich zum Railjet (nur ohne Steuerwagen) sind (siehe Siemens Viaggio Comfort) sähe ich statt einem ICE eher der Verlängerung jener lokbespannten Leistungen nach Nürnberg mit geeigneten Zugloks eine sinnvolle Erweiterung.


> Wo hakt es?

Der Streckenausbau der Schnellfahrstrecke ist nach Pilsen Richtung Grenze zu nach Cheb abgebogen, sodass die Strecke Ceska-Kubice - Pilsen immer noch eine weitgehend hinterwäldlerische eingleisige Strecke mit mäßigen Ausbauzustand ist. Andererseits ist eine Donau-Moldau-Bahn in heutigen Zeiten einfach nicht vermittelbar, wenn dafür existierende Halte aufgegeben, und funktionierende Bahnstrecken zerstört werden. Niemand hätte ein Problem damit, die Donau-Moldaubahn als Schnellfahrstrecke zusätzlich zur Altstrecke Schwandorf - Furth im Wald - Ceska Kubice zu haben, aber als Ersatz selbiger kann sie noch nichtmal meine Zustimmung finden.

Aber selbst der kleine Grenzverkehr ist heute schon werktags weg, nur noch Wochenende queren überhaupt RB/Os Züge die Grenze bei Furth, das macht nicht Mut.

Auch ticketmäßig bestünde Nachholbedarf. Mit dem Bayern-Böhmenticket kommt man zwar bis Pilsen und man kann im Zug dann Anschlussfahrscheine bis Prag lösen (je nach Zug zwischen 134 und 174 Kronen (= 5,43€ bis 7,05€) einfach, aber nicht jeder traut sich zu, einen Fahrkartenkauf im Zug zu tätigen. Hier könnte eine Lösung sein, das man im Grenzgebiet auch an deutschen Schaltern die Tageskarte Tschechien "Celodenní sítová" zu 599Kronen (= 24,28 Euro) für alle CD-Züge oder noch besser die ONE-Ticket-Variante (diese beinhaltet alle tschechischen Privatbahnen im Nahverkehr und teilweise sogar Leo-Express und Regiojet-Leistungen) verkauft. So wie man in Deutschland eben auch das österreichische Einfach-Raus-Ticket überall am Automaten bekommt.

Zum Bild: Der Supercity kann derzeit im Verkehr nach D sinnvoll nur teilweise benutzt werden, und denn erwartet entweder in Cheb ein einzelner 612er oder in Frantiskovy Lazne die Oberpfalzbahn. Nichts gegen die Oberpfalzbahn, aber gerade dieser Zug könnte schon Anschluss an mehr bieten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
10 Jahre erfolglos die Welt verbessert...



6 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.09.2022 09:57 von Daniel Vielberth.


Ich bin ja mal 91 mit dem Prag-Paris Express von Prag (Stones Konzert) bis nach Paris gefahren. Ich war damals mit Interrail in Europa unterwegs. :)

Bei Fernverbindungen, bei denen noch keine Strecken bestehen, frage ich mich, ob es dafür eine Zukunft gibt.

Jeder Neubau ist ein massiver Eingriff in die Umwelt. Da reagieren viele sehr empfindlich.

Das andere ist dass Deutschland bzw. die EU Klimaneutral werden will und wird. Das bedeutet auch, dass die Industrie auf grünen Wasserstoff umstellt. Das wird sicher noch 20 Jahre oder länger dauern, aber es wird kommen.

Auch die Flugzeugbranche wird das machen, wenn sie überleben will. So eine Turboprob Maschine mit Wasserstoffturbine ist dann plötzlich genauso umweltfreundlich wie ein Zug, bei weniger eingriffen in die Umwelt.

Nürnberg Prag fliegt man viel schneller als man im Zug fährt.
Zitat
Stanze
Ich bin ja mal 91 mit dem Prag-Paris Express von Prag (Stones Konzert) bis nach Paris gefahren. Ich war damals mit Interrail in Europa unterwegs. :)

Nürnberg Prag fliegt man viel schneller als man im Zug fährt.


Ich bin 1956 im Kurswagen Warzawa-Paris von Nürnberg nach Paris gefahren. ;-)))

Und 1980 Frankfurt-Nürnberg in einem Jumbo-Jet, in 20 Minuten geflogen, viel schneller als mit dem Zug.

Nürnberg-Frankfurt Flughafen im 403, 4 + 5 teilig.
Hallo Zusammen,

Zitat
elixir

Nürnberg-Frankfurt Flughafen im 403, 4 + 5 teilig.

Komischer Zug..

403=acht Wagen
406=acht Wagen
407=acht Wagen
411=sieben Wagen
415=fünf Wagen

Kuppelbar sind alle Triebzüge miteinander, der 403 mit dem 406 und der 411 mit dem 415.

Zitat
Daniel Vielberth
> Aber was wären mögliche Lösungen

Ob die Supercity inzwischen deutsche Zulassung haben, weiß ich nicht, es existieren auch nur 7 Exemplare, sodass bei Aus- oder Unfall einer Garnitur schon heute Railjet-Garnituren die Leistung übernehmen müssen, die meisten sind in den Umläufen Prag - Ostrava gebunden, aus denen dann eben einzelne nach Frantislovy Lazne und nach Kosice (Slovakai) ausbrechen. Immerhin haben diese aber alle benötigten Stromsysteme an Bord, um ganz Tschechien und Österreich/ Deutschland fahren zu können. Bei uns wäre nur die Baureihe 406 fähig neben unsere 15kV sowohl 25kV als auch 3000V Gleichstrom die Cz hat fahren können, und da haben wir auch nur 16 und die werden für den Niederlandeverkehr gebraucht. Außerdem dürften unsere in Cz nur 100 fahren, solange sie nicht die Tschechische Zugbeeinflussung können. Da allerdings mäßigt sich etwas da laut wikipedia "in den Jahren 2021 bis 2023 [...] die Ausrüstung der Strecke von Beroun bis Plzeň mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS vorgesehen [ist]". Damit bliebe dann nicht mehr soviel Strecke die nur mit 100 befahrbar wäre (Beroun - Prag zuckelt man eh zwischen die Eskos entlang der Flusskurven der Berounka, uns die Strecke bis Pilsen ist jetzt zwar für 120 ertüchtigt, aber gut die 20km/h naja.

Da die neuen Intercitywagen des Zapadni-Express weitgehend baugleich zum Railjet (nur ohne Steuerwagen) sind (siehe Siemens Viaggio Comfort) sähe ich statt einem ICE eher der Verlängerung jener lokbespannten Leistungen nach Nürnberg mit geeigneten Zugloks eine sinnvolle Erweiterung.

Laut Wikipedia dürften die Pendolinos auch nach Deutschland fahren. Mit den aktuellen sechs Garnituren wird es ein bisschen eng. Spannend ist da aktuell der Ersatzumlauf nach FL, welcher auch schon mit 380 gefahren wurde (womit die endlich auch nach Nordböhmen kommt, wenn auch nur im Wechselstromnetz. Mein Trixmodell unter den ganzen 162 und 163 freuts).

Die 406 werden eine ausgebaute Strecke Richtung Praha nicht mehr erleben. Laut Dr. Nagl auf DSO sind die wohl durch und nur noch mit hohem Aufwand am Laufen zu halten uns sollen baldmöglichst durch die neuen 408 abgelöst werden. Die und der 407 könnten grundsätzlich auch in Tschechien fahren (die passenden Zugsicherungssysteme müssten nachgerüstet werden). Die 17 407 sind allerdings im Frankreichverkehr gebunden. Also bleibt aktuell nur der 408.

Die Fahrzeugfrage stellt sich im Übrigen auch für den Tunnel Dresden-Usti. Aber da wird die Eröffnungsfahrt wohl meine letzte Fahrt von der Rente, sollten dann nicht die tschechischen Kollegen bis Dresden kommen.

Beroun-Praha soll als Neubaustrecke mit laaangem Tunnel kommen. Na wir werden sehen.

Die ČD bekommt für Praha-Dresden-Berlin-Hamburg neue Railjets (oder vielleicht auch Interjets, so ganz klar ist das noch nicht) und ganz wichtig, schnell Vectron (230 km/h). Die höhere Geschwindigkeit ist zwar für Berlin-Hamburg und den Deutschlandtakt wichtig, aber so eine Garnitur wäre, falls das in die Lebenszeit der Fahrzeuge fällt, auch ideal für Praha-Nürnberg(-Frankfurt).

Die Interjet sind aus Fahrgastsicht übrigens schöne Fahrzeuge. Fotografisch wirken die auch. Leider fahren die seit Sommer 2022 zwischen Praha und Usti via Cheb mit Vectron. Die 362 wirkten mit den modernen Wagen doch etwas surreal. Zwischen Praha und Usti (direkt) fahren die Interjet aktuell mit 371. Wer weiß, wie lange noch.


193 683 mit einem Interjet zwischen Most und Zelesnice (25.08.2022)
Zitat
TW 334
Hallo Zusammen,

Zitat
elixir
Nürnberg-Frankfurt Flughafen im 403, 4 + 5 teilig.


Auch hier gilt wieder: Lesen, verstehen, oder nochmals nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat!

Oder Wiki oder Google, oder Yahoo, oder, oder.


Da steht 1980 - 2mal 403, ein 4teiliger und ein 5teiliger zusammengehängt!
Zitat
elixir
Zitat
TW 334
Hallo Zusammen,

Zitat
elixir
Nürnberg-Frankfurt Flughafen im 403, 4 + 5 teilig.


Auch hier gilt wieder: Lesen, verstehen, oder nochmals nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat!

Oder Wiki oder Google, oder Yahoo, oder, oder.


Da steht 1980 - 2mal 403, ein 4teiliger und ein 5teiliger zusammengehängt!

Oder gleich verständlich schreiben. Was zusammengehört, sollte auch zusammen stehen.
an TW334

Schon wieder nur 6 Garnituren - haben die etwa schon wieder einen gecrasht?

> Die Fahrzeugfrage stellt sich im Übrigen auch für den Tunnel Dresden-Usti

Ich hätte vermutet es bliebe bei Railjet, wobei was wird eigentlich aus der Altstrecke? Weil die U28 wird man ja hoffentlich nicht grad in den Tunnel stecken, das ist ja schon irgendwie Touristikverkehr.

> Die ČD bekommt für Praha-Dresden-Berlin-Hamburg neue Railjets (oder vielleicht auch Interjets, so ganz klar
> ist das noch nicht) und ganz wichtig, schnell Vectron (230 km/h).

Vectron + Interjetwagen (was ja die besagten Siemens Viaggiowagins sind) wäre m.M. die beste Option, zum Not hängt nan ne Ludmilla ab Cheb vor, Regelzug- und Stoßeinrichttungen haben die ja. Und das man mit der Lok mal nicht von der Lok aus die Kaffeemaschinen im Zug steuern kann, dürfte verkraftbar sein... ;-)

> Die Interjet sind aus Fahrgastsicht übrigens schöne Fahrzeug

Das stimmt, habe die dieses Jahr zwischen Cheb und Most mal genutzt, das dürften neben dem Cz-Pendolino bis Pilsen und dem IC Berechtesgaden - Freilassing die edelsten Fahrzeuge sein, die man derzeit mit Bayern-Böhmen-Ticket fahren darf. Wie ähnlich sie den verwandeten Railjets sind kann ich nicht sagen, weil ich noch immer keinen Railjet von innen gesehen habe (das 3-Klassensystem schreckt mich zu sehr ab)
Aus ticketmäßiger Hinsicht würde ich mir ja trotzdem wünschen, das die Züge in DE als RE fahren würden, um uns in Bayern das Paradoxon zu ersparen, erst per Nahverkehr nach Cz einreisen zu müssen, und nur in Cz in die Züge einsteigen zu dürfen die aus D kommen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
10 Jahre erfolglos die Welt verbessert...
Zitat
Daniel Vielberth
an TW334

Schon wieder nur 6 Garnituren - haben die etwa schon wieder einen gecrasht?

> Die Fahrzeugfrage stellt sich im Übrigen auch für den Tunnel Dresden-Usti

Ich hätte vermutet es bliebe bei Railjet, wobei was wird eigentlich aus der Altstrecke? Weil die U28 wird man ja hoffentlich nicht grad in den Tunnel stecken, das ist ja schon irgendwie Touristikverkehr.

> Die ČD bekommt für Praha-Dresden-Berlin-Hamburg neue Railjets (oder vielleicht auch Interjets, so ganz klar
> ist das noch nicht) und ganz wichtig, schnell Vectron (230 km/h).

Vectron + Interjetwagen (was ja die besagten Siemens Viaggiowagins sind) wäre m.M. die beste Option, zum Not hängt nan ne Ludmilla ab Cheb vor, Regelzug- und Stoßeinrichttungen haben die ja. Und das man mit der Lok mal nicht von der Lok aus die Kaffeemaschinen im Zug steuern kann, dürfte verkraftbar sein... ;-)

> Die Interjet sind aus Fahrgastsicht übrigens schöne Fahrzeug

Das stimmt, habe die dieses Jahr zwischen Cheb und Most mal genutzt, das dürften neben dem Cz-Pendolino bis Pilsen und dem IC Berechtesgaden - Freilassing die edelsten Fahrzeuge sein, die man derzeit mit Bayern-Böhmen-Ticket fahren darf. Wie ähnlich sie den verwandeten Railjets sind kann ich nicht sagen, weil ich noch immer keinen Railjet von innen gesehen habe (das 3-Klassensystem schreckt mich zu sehr ab)
Aus ticketmäßiger Hinsicht würde ich mir ja trotzdem wünschen, das die Züge in DE als RE fahren würden, um uns in Bayern das Paradoxon zu ersparen, erst per Nahverkehr nach Cz einreisen zu müssen, und nur in Cz in die Züge einsteigen zu dürfen die aus D kommen.

Ja...Ende Juni hatte einer eine mehr als unsanfte Begegnung mit einer 742 in Bohumin. Der wird wohl so schnell nicht mehr fahren

[www.lok-report.de]

Zu Usti-Dresden:

Die Strecke wird wohl nicht vor 2035 fertig, vermutlich eher später. Wer weiß heute schon, welche Fahrzeuge in 20 Jahren fahren werden? Selbiges gilt für die S-Bahn und die Nationalparkbahn. Im übrigen gibt es Ideen, die S1 bis Decin zu verlängern (fragt sich nur mit welchen Fahrzeugen).

Zur Diesellok:
Na ne 232 wird es eher nicht mehr werden, eher einer der neuen 248er Vectron. Und die Kaffeemaschine ist egal, nur hat der Zug noch genug andere und wichtigere Verbraucher. Ich möchte mit dem Railjet nicht stromlos stehen bleiben (will ich aber mit keinem Zug).

Zum Railjet:

Man kann den Railjet in Deutschland durchaus mit Nahverkehrsfahrkarten nutzen. Zwischen Elsterwerda und Berlin HBF (und natürlich andersherum) gelten Fahrkarten des VBB und die Ländertickets im Rahmen der räumlichen und zeitlichen Gültigkeit. Ist im Sommer schön, wenn man in Doberlug-Kirchhain acht Fahrräder ohne Reservierung und Fahrradkarte für den Fernverkehr stehen lässt. Zu Neun-Euro-Ticket Zeiten war das auch kein Spaß (9€ war im RJ und IC nicht gültig), die KISS waren aber schlimmer.
Im Übrigen hat der Zug in Deutschland nur zwei Klassen (Economy=zweite Klasse, First und Business=erste Klasse) und die Businessklasse ist nur ein spezieller Bereich der ersten Klasse.

Zu den Fahrkarten:

Man muss nicht alle Fernverkehrszüge für Nahverkehrsfahrkarten freigeben. Ein bisschen was besonderes sollen die weißen Züge schon bleiben ;) Die KISS zwischen Elsterwerda und Berlin sind da schon voll genug, gerade auch wegen dem Hauptstadtflughafen.


Mit dem Railjet kommt man auch ganz schön herum. Planmäßig fährt der Abends über die Stadtbahn und frühs durch den Tunnel. Ab und an kommt man aber auch ganz woanders raus.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2022 00:03 von TW 334.
Hallo allseits,

also eines mit man den tschechischen lassen: Seit die die Interjets haben, ist deren zuvor sprichwörtliche Pünklichkeit und das möglich machen unmöglicher Anschlüsse leider weitgehend dahin. Zumindest ich habe seither nur unpünliche Züge erlebt. Schon damals auf der zweiten Tour nach Moldava war der Anschluss nach Litvinov wegen +25 weg, gestern plan in Cheb ab, in Pilsen an mit Plus, und am Rückweg gar ne Stunde. Ich fürchte fast, man kopiert dort die deutschen Fehler für vermeintliche Geschwindigkeit die Fahrpläne zu straffen, und als Resultat nun solche Pläne zu haben, die die Züge nicht halten können. Damit werden sie zwar kompatibel zum deutschen Netz, wenn bei denen der Fahrplan auch nur noch ein Abfahrtsvorschlag mit Gleisempfehlung ist, aber im Sinne der Kunden ist das eher nicht...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
10 Jahre erfolglos die Welt verbessert...
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