Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
NimmBus (Fahrplanauskunft HVV - Ingo Lange) wie Jung bist du?
geschrieben von Dieter Meyer 
Hallo,
Wahrscheinlich kennen viele von euch auch das PC Programm „Nimmbus“ von Ingo Lange, auch wenn man heute ja es kaum noch Kaufen müsste, da man alle Informationen Kostenlos im Internet bekommt.

Nun dachte ich heute daran wie lange ich NimmBus überhaupt schon verwende, nah mindestens ab Windows 95. Auf der Homepage habe ich leider keine Informationen über die Geschichte von NimmBus gefunden, nur im Programm selber steht etwas darüber.
Dort steht das die erste Verkaufsversion von NimmBus zum Winterfahrplan 1995/96 erschienen ist, dann musste es ja in diesen Jahr der 20 Geburtstag sein.

Aber ich meinte auch das meine erste Version noch den Namen „Metro“ hatte, der musste aber wegen der Metro Handelskette weichen.

Nah, wenn ich mit den 20 Geburtstag richtig liege, gibt es vielleicht noch eine Feier.
Vielleicht gibt es ja auch mal eine App von NimmBus.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2015 19:31 von Dieter Meyer.
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 13:15 von Boris.
NimmBus wird dieses Jahr 20 (und hat nichts mit M... zu tun).
Zitat
Dieter Meyer
Aber ich meinte auch das meine erste Version noch den Namen „Metro“ hatte, [...]

Es gab damals mal ein Programm namens "Metro", welches aber mit der stark zunehmenden Aktualität von NimmBus immer weniger Anwender im Profibereich hatte.

Ich erinnere mich daran, daß die PVG seinerzeit Verbindungen über Metro herausgesucht hat, weil Geofox viel zu langsam war und auch viele Falschergebnisse lieferte. Irgendwann hat man sich dann NimmBus zugelegt, ich meine, es war irgendwann in den 2000ern.

Gruß Ingo
Hallo,
dann habe ich mich wohl mit den Namen "Metro" geirrt, aber der 20 Geburtstag stimmt dann wohl.
Und ich erinnere mich noch dunkel, eine Diskette mit einem der ersten Routenplaner (vielleicht war es Metro) direkt beim Entwickler in der Quickbornstr. gekauft zu haben. Ich glaube das war noch vor Windows 95.

______

metrobits.org
Ist jetzt vielleicht nicht direkt Nimmbus, aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben: gerade das hier gelesen: [googleresearch.blogspot.de]

So auf Dauer werden es spezialisierte Kleinprojekte schwer haben.
"Metro" später Deike&Römer (Was hat eigentlich diese Handelsgesellschaft eigentlich mit ner U-Bahn zu tun, so dass sie hier Namensrechte streitig machen kann?), war (wohl) das erste auf dem Markt erschienene HVV-Fahrplanprogramm, was nur auf Diskette(n) ausgeliefert worden ist. Es war auch das teuerste und das schlechteste (kein Stadtplan, keine Fahrplantabellen. Ich weiß nicht, wie es heute ist, wenn es das noch gibt.
GEOFOX gab‘s auch (kostenpflichtig) auf CD und, später die Programmdaten zur Aktualisierung kostenlos zum Download. Irgendwann war der HVV zu faul das anzubieten, und online gibt es die Fahrplantabellen auch nur generativ. Das hat 2 Nachteile: Zum einen lässt sich jede Linie, jede Richtung und jeder Tag nur einzeln abspeichern (also 6 Downloads pro Linie!) zum anderen steht selbst bei der Komplettfahrplantabelle, dass die Linie mit den Haltestellen von - bis ausgedruckt worden ist, es gibt keinen Hinweis darauf, ob man wirklich die ganze Linie hat oder nur eine Teilstrecke. Somit kann man das Angebot eigentlich komplett vergessen.
Die aktuelle Routenplanung mit Echtzeitdaten löst HAFAS am besten (DB-App). Die HVV-APP hat nur den Stadtplan besser. Ansonsten stört das Rumgeswitchhe. (Ja ich weiß kann man in Optionen ausstellen). Das Problem ist, dass sich mit diesem GEOFOX-Klimbim kein Fahrplanarchiv aufbauen lässt. Da gibt es nur die gedruckten Fahrplanbücher. Abgesehen von dem Hohen Preis und diesen vielen Büchern (Es gab ja mal früher so ein dickes Buch wo alles drinstand. Hoffentlich bald wieder!!!), liegt das Ganze dann nicht digital vor und dann gibt es noch diese nervigen unterjährigen Fahrplanänderungen (kann man die nicht mal unterbinden?).

NIMMBUS schließt da einige Lücken.

Aber das Beste ist Fahrplanbuch.de , wo sämtliche Fahrplantabellen stehen.
Zitat
Computerfreak
Das Problem ist, dass sich mit diesem GEOFOX-Klimbim kein Fahrplanarchiv aufbauen lässt. Da gibt es nur die gedruckten Fahrplanbücher. Abgesehen von dem Hohen Preis und diesen vielen Büchern (Es gab ja mal früher so ein dickes Buch wo alles drinstand. Hoffentlich bald wieder!!!), liegt das Ganze dann nicht digital vor und dann gibt es noch diese nervigen unterjährigen Fahrplanänderungen (kann man die nicht mal unterbinden?).

Ich denke nicht, dass sich dieser Trend der letzten Jahre aufhalten lassen wird. Fahrplanbücher werden insgesamt immer seltener. Apps und Webseiten übernehmen deren Funktion für die breite Masse der Fahrgäste deutlich besser. Daher würde ich eher auf die vollständige Abschaffung des Fahrplanbuches wetten als auf die Bündelung in einem zentralen Buch für den ganzen HVV. (Gab es dies wirklich mal für einen HVV in heutiger Ausdehnung?)

Eine sehr schöne Sache bei fahrplanbuch.de ist, dass durch die altmodisch anmutende Gestaltung mit eigenen HTML-Seiten für jede Linie und Richtung diese auch regelmäßig von archive.org archiviert werden, so dass man auch mal einen Fahrplan von 2001 nachschlagen kann. Bei den offiziellen Auskunftsseiten gibt es dagegen nur die jeweils aktuellen Fahrpläne per Datenbankabfrage und diese werden dort nicht archiviert.
Zitat
Lopi2000
Ich denke nicht, dass sich dieser Trend der letzten Jahre aufhalten lassen wird. Fahrplanbücher werden insgesamt immer seltener. Apps und Webseiten übernehmen deren Funktion für die breite Masse der Fahrgäste deutlich besser. Daher würde ich eher auf die vollständige Abschaffung des Fahrplanbuches wetten als auf die Bündelung in einem zentralen Buch für den ganzen HVV. (Gab es dies wirklich mal für einen HVV in heutiger Ausdehnung?)

Da freut man sich, aus dem VRR zukommen, wo noch jedes Jahr jedes Verkehrsunternehmen seine Fahrpläne ausgibt und wo auch die Bochumer nach Protesten ihr Fahrplanbuch wiedereingeführt haben (man will ja nicht zig Faltfahrpläne zuhause rumfliegen haben).

Zitat
Computerfreak
[...] und dann gibt es noch diese nervigen unterjährigen Fahrplanänderungen (kann man die nicht mal unterbinden?).

Man kann eben nicht ein Jahr im Vorraus wissen, was noch passieren kann. Plötzliche langwierige Bauarbeiten, die in das System eingearbeitet werden müssen oder sonstige Kleinigkeiten. Gerade bei einem so großen Netz wie dem HVV gibt es an jeder Ecke Änderungen und da ist auch gut, dass die in das System eingepflegt werden. Als Fahrgast will man ja nicht dumm rumstehen.

Gruß,
U-Bahnfuchs
Zitat
U-Bahnfuchs

Zitat
Computerfreak
[...] und dann gibt es noch diese nervigen unterjährigen Fahrplanänderungen (kann man die nicht mal unterbinden?).

Man kann eben nicht ein Jahr im Vorraus wissen, was noch passieren kann. Plötzliche langwierige Bauarbeiten, die in das System eingearbeitet werden müssen oder sonstige Kleinigkeiten. Gerade bei einem so großen Netz wie dem HVV gibt es an jeder Ecke Änderungen und da ist auch gut, dass die in das System eingepflegt werden. Als Fahrgast will man ja nicht dumm rumstehen.

Es geht hier weniger um Baustellenfahrpläne, sondern darum, dass jede Provinz Änderungen bestellt, wann es ihr passt. Juristische und Haushaltstechnische Anliegen dürfen nicht Vorrang vor Fahrgastinteressen gehen.
Vor vielen Jahren gab es zwei mal im Jahr einen Fahrplanwechsel:
1. Letzter Sonnatg im Mai (Sommerfahrplan)
2. Letzter Sonntag im September (Winterfahrplan)

Änderungen wurden umfangreich bekannt gegeben, so dass sich Fahrgäste drauf einstellen können und rechtzeitig noch Abschiedsfahrten vom alten Liniennetz machen konnten, bevor zum Fahrplanwechsel das neue Lioniennetz gilt.
Somit gab es auch eine gewisse Angebotsgarantie auch von Linien die (nach Meinung der Behörden) unrentabel waren. Anders anusgedrückt jede Linienänderung wurde HVV-weit rechtzeitig angekündigt. Und man konnte als Mensch wissen, wann sich was ändert.
Zusätzliche Angebote konnten natürlich auch damals schon unterjährig (also mitten in der fahrplanperiode (unangekündigt) vorgenommen werden, welche dann z.B. mit "seit 1.8.19xx" fährt auf der Lini XYZ die Fahrt Dingstraße ab 7.29 bereits ab Kleinkleckerdorf um 6.45 Die Fahrt Kleinkleckersdorf ab 6.59 nach Endstation entfällt". Und genau das ist der Punkt. Wer um 6.59 ab Kleinkleckersdorf fahren möchte hatte stets bis zum fahrplanwechsel Zeit sich daran zu gewöhnen, dass die Fahrt nicht fährt und jeder konnte sich darauf einstellen, dass sich Ende September in Kleinkleckersdorf was ändern kann (also Fahrten wegfallen). Das ging nicht einfach so zum 1.8. Dann mussten eben beide Fahrten bis zum Planwechsel angeboten werden oder wenn man das nicht will, mit der Änderung bis zum Planwechsel gewartet werden.
Zitat
Computerfreak
Änderungen wurden umfangreich bekannt gegeben, so dass sich Fahrgäste drauf einstellen können und rechtzeitig noch Abschiedsfahrten vom alten Liniennetz machen konnten, bevor zum Fahrplanwechsel das neue Lioniennetz gilt.

Welche Fahrgäste machen denn sowas? Das dürften zumindest nicht so viele sein, dass man als Unternehmen da Rücksicht drauf nehmen muss. Außerdem werden Änderungen ja heute auch nicht spontan von heute auf morgen durchgeführt, sondern trotzdem mit einigem Vorlauf angekündigt. Aber warum sollte man da einen festen Termin für haben, wenn sich Bedarfe (z.B. durch die Schließung einer Schule, neue Unterrichtszeiten oder die Eröffnung eines neuen Einkaufszentrums) zu anderen Terminen ändern?

Wenn (fast) nur die Schüler aus Kleinkleckersdorf mit einer Fahrt fahren und der Unterricht nun im neuen Schuljahr 15 Minuten früher beginnt, wird die Fahrt eben geändert. Weder früher noch heute wird man da eine zusätzliche Fahrt draus gemacht haben.

Zitat
Computerfreak
Somit gab es auch eine gewisse Angebotsgarantie auch von Linien die (nach Meinung der Behörden) unrentabel waren. Anders anusgedrückt jede Linienänderung wurde HVV-weit rechtzeitig angekündigt. Und man konnte als Mensch wissen, wann sich was ändert.

Warum sollte dies sinnvoll sein? Wenn sich z.B. bei einer Schule die Unterrichtszeiten ändern, muss man doch nicht auf Zwang bis zum bundesweit einheitlichen Fahrplanwechsel jede Fahrt doppelt durchführen, nur weil man sie irgendwann mal so gedruckt hat. Daher werden im ländlichen Raum Fahrplanwechsel meist zum Schuljahreswechsel durchgeführt, wenn der Schülerverkehr die große Masse der Fahrten ausmacht. Gleichzeitig ist es aber trotzdem wichtig, etwa auf Fahrplanwechsel bei der Bahn zu reagieren, damit Anschlüsse weiterhin funktionieren. Mit einem zentralen Fahrplanwechseltermin bekommt man das nicht unter einen Hut.

Ich finde es sinnvoll, dass man mit der weiten Verbreitung von digitalen Informationsmedien auch flexibel auf solche Änderungen reagieren kann und die Änderungen gut kommunizieren kann.
Zitat
Lopi2000
Warum sollte dies sinnvoll sein? Wenn sich z.B. bei einer Schule die Unterrichtszeiten ändern, muss man doch nicht auf Zwang bis zum bundesweit einheitlichen Fahrplanwechsel jede Fahrt doppelt durchführen, nur weil man sie irgendwann mal so gedruckt hat. Daher werden im ländlichen Raum Fahrplanwechsel meist zum Schuljahreswechsel durchgeführt, wenn der Schülerverkehr die große Masse der Fahrten ausmacht.

Wobei es dann aber bei Netzen die sowohl viele Schulbuslinien wie auch Normalbuslinien (wie z.B. 4&Marschlande) dann meiner Meinung nach sinnvoll wäre diese klar zu kennzeichnen, z.B. alle Schulbuslinien mit einer 9 oder einem S beginnen zu lassen.
Zitat
christian schmidt

Wobei es dann aber bei Netzen die sowohl viele Schulbuslinien wie auch Normalbuslinien (wie z.B. 4&Marschlande) dann meiner Meinung nach sinnvoll wäre diese klar zu kennzeichnen, z.B. alle Schulbuslinien mit einer 9 oder einem S beginnen zu lassen.

Dann müssten die Aufgabenträger ja zugeben, dass es sich um reine Schulbuslinien handelt und könnten dann die Regionalisierungsmittel nicht mehr für die Bestellung dieser Schülerverkehre zweckentfremden, wie es zumindest einige Aufgabenträger auf Druck der Politik machen.
Zitat
Lopi2000
...Daher würde ich eher auf die vollständige Abschaffung des Fahrplanbuches wetten als auf die Bündelung in einem zentralen Buch für den ganzen HVV. (Gab es dies wirklich mal für einen HVV in heutiger Ausdehnung?).

Nein, dass war, bevor die Landkreise Harburg, Stade und Lüneburg komplett in den HVV aufgenommen wurden.

Ich gehöre auch zu denen, die bei Fahrplänen gern etwas zum Blättern in der Hand halten und würde es ebenfalls bevorzugen, wenn es ein Fahrplanbucb für den Gesamtbereich gäbe. Ohne Linien, die nur an Schultagen bzw an Arbeitstagen von Airbus verkehren. Wenn es nur für diese eben erwähnten Zielgruppenlinien Zusatzfahrplanbücher geben würde, dann würde ein Fahrplanbuch für den Gesamtbereich nicht aus allen Nähten platzen. Zumal die Fahrpläne vieler Linien nicht mehr mehrfach veröffentlicht werden müssten. Alleine den Fahrplan der U1 findet man in den Fahrplanausgaben Hamburg, Stormarn und Segeberg.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen