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Keine ÖPNV-Nutzung wegen Maskenpflicht?
geschrieben von Achterbahn 
Gibt es eigentlich eine nennenswerte Anzahl von Leuten, die den ÖPNV nicht wegen Corona, sondern nur wegen der Maskenpflicht nicht mehr nutzen?

Mir ist klar, daß man das nicht so leicht feststellen kann, aber vielleicht gibt es doch entsprechende Hinweise und Beobachtungen.
Zitat
Achterbahn
Gibt es eigentlich eine nennenswerte Anzahl von Leuten, die den ÖPNV nicht wegen Corona, sondern nur wegen der Maskenpflicht nicht mehr nutzen?

Mir ist klar, daß man das nicht so leicht feststellen kann, aber vielleicht gibt es doch entsprechende Hinweise und Beobachtungen.

Moin, also ich fühle mich mit Maskenpflicht wohler und würde ohne seltener fahren.

epochevi.webege.com
Keine Ahnung wie viele es sind, aber ich habe nichts dagegen wenn solche Leute wegbleiben...
Ich bin seit Beginn der Maskenpflicht genau 1x mit dem ÖPNV gefahren und war froh als es vorbei war.
Nun, ich fahre auch ICE trotz Maskenpflicht... Ich habe damit keinerlei Probleme.
Noch haben wir ja auch keine Hitzewelle
Zitat
christian schmidt
Keine Ahnung wie viele es sind, aber ich habe nichts dagegen wenn solche Leute wegbleiben...

Ich fahre ja sowieso kaum noch ÖPNV, wohin denn auch, wenn alles zu ist. Aber wenn doch, habe ich den Eindruck, dass die Leute, die mit der Maske(npflicht) nicht klarkommen, nicht etwa wegbleiben, sondern die Maske einfach gar nicht oder nur teilweise tragen.


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157

Ich fahre ja sowieso kaum noch ÖPNV, wohin denn auch, wenn alles zu ist.

... Es hat doch in Hamburg so gut wie nichts mehr geschlossen. Geschäfte, Cafés, Museen, Freibäder, Restaurants, Parks, Elbstrand, etc etc alles geöffnet. In der Innenstadt ist weitgehend normales Leben wieder eingekehrt
Darum ging es bestenfalls ganz am Rande. Für mich ist das alles "gefühlt" immer noch geschlossen. In eine Kneipe, wo ich einen Tisch reservieren muss und dann 1,5m vom nächsten sitze, zieht mich nicht viel. Zum einkaufen und in den Park (in meinem Fall Volks-) fahre ich sowieso mit dem Fahrrad und geschlossen war der nie.

Kern meiner Aussage war, dass ich zwar nur noch selten ÖPNV fahre (nicht mehr zur Arbeit, keine Proficard mehr, und aktuell eben erst recht nicht, weil es mich nicht hinzieht), es mir aber auffällt, dass relativ viele ohne Maske oder mit der Maske unterm Kinn unterwegs sind, und nur überm Mund aber nicht über der Nase ist noch häufiger.


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
Für mich ist das alles "gefühlt" immer noch geschlossen. In eine Kneipe, wo ich einen Tisch reservieren muss und dann 1,5m vom nächsten sitze, zieht mich nicht viel.

Das empfinde ich genauso. Ich bin oft zum Essen gefahren, aber solange die Masken- und Abstandsregeln gelten, werde ich es nicht tun. Aus dem gleichen Grund betrete ich auch notgedrungen nur den hiesigen Supermarkt und sonst gar nichts. Es gibt keinen Grund, irgendwo hinzufahren. - Bei meiner Frage hatte ich im Sinn, inwieweit sich das alles wohl auf die Nutzerzahl des ÖPNV auswirkt. (Ganz abgesehen von den Auswirkungen auf Restaurants, Geschäfte, Zulieferer usw.)

Im Moment ist meine ABCDE-Abokarte deaktiviert. Wenn die Maskenpflicht über den 30. Juni fortdauert, wonach es aussieht, werde ich das Abo kündigen müssen, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht möchte.
Zitat
Achterbahn
Wenn die Maskenpflicht über den 30. Juni fortdauert, wonach es aussieht, werde ich das Abo kündigen müssen, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht möchte.

Dann lass es doch. Auch ich beschränke meinen Aktionsradius derzeit auf Arbeit und Einkaufen und kündige deshalb mein Abo trotzdem nicht.
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
Achterbahn
Wenn die Maskenpflicht über den 30. Juni fortdauert, wonach es aussieht, werde ich das Abo kündigen müssen, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht möchte.

Dann lass es doch. Auch ich beschränke meinen Aktionsradius derzeit auf Arbeit und Einkaufen und kündige deshalb mein Abo trotzdem nicht.

Es ist ja durchaus auch eine finanzielle Frage.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Ich würde den ÖPNV wegen der Maskenpflicht schon meiden.
Einfach weil es unangenehm ist. Allerdings nicht deswegen mit dem Auto fahren, sondern Fahrrad.

Allerdings werde ich mein ProfiTicket jetzt auch erstmal kündigen, da ich weitgehend im Homeoffice arbeite. Dann sind einzelne Tageskarten ja schon recht teuer.
Ich fahre im Moment auch nicht mit dem HVV, weil ich mich einfach nicht wohl fühle. Abgesehen davon nutze ich im Sommer sowieso fast nur und im Moment nur das Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren.
Moin,
ich nutze fast ohne Ausnahme täglich den ÖPNV, die Leute tragen bis auf wenige Ausnahmen diszipliniert alle ihre Masken über Mund und Nase und auch das Abstandsbegot versucht man einzuhalten. Allerdings ist es jetzt bereits wieder ziemlich voll in den Bahnen und Bussen und so ist letzteres dann immer schwieriger.
Es ist alles Gewöhnungssache und bei den Masken muss man aufpassen, dass man welche benutzt, die einem auch das Atmen gut ermöglichen.
Nutzt einem nichts, wenn man den absoluten modischen Schrei verwendet, das Gewebe aber so dicht ist, dass da nichts durchkommt...
Ja, ich sehe auch eigentlich nur Maskierte in der Bahn. Ich selber lasse aber auf leereren Bahnsteigen und Bushaltestellen gerne die Maske erstmal noch ab. Dafür liebe ich den Sauerstoff dann doch zusehr. Ob es von Seiten des HVV kontrolliert wird beweifel ich sowieso, da es für den Bereich wohl kein Strafenkatalog beim HVV gibt und ich seit März auch keinen einzigen Kontrolleur/in mehr gesehen habe. Dazu kommt ja noch der Verzicht des Vodereinstiegs bei den Bussen.
Der HVV hat die Abo-Pause bis zum 31. August verlängert.
Wieviele Kündigungen mögen dadurch wohl verhindert worden sein?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.2020 12:01 von Achterbahn.
Passt vielleicht nicht ganz zur Maskenpflicht aber zum HVV und Vergabe. Eigentlich bin ich ja der Meinung das der Arbeitgeber eine Führsorgepflicht hat?! Durch die derzeizige Situation muss also gesehen werden das der Mitarbeiter bestmöglich geschützt wird. Als ich am Freitag im 131 (Nahbus) in Ratzburg einstieg, war davon aber recht wenig zu merken. Der Subunternehmer (ich glaube Bus u. Reisen Schwerin) fuhr mit einem alten MAN Hochflur Schaltwagen vor. Fordereinstieg, kein Spuckschutz und Fahrer trug auch kein Mundschutz.
Zitat
Kirk
Passt vielleicht nicht ganz zur Maskenpflicht aber zum HVV und Vergabe. Eigentlich bin ich ja der Meinung das der Arbeitgeber eine Führsorgepflicht hat?! Durch die derzeizige Situation muss also gesehen werden das der Mitarbeiter bestmöglich geschützt wird. Als ich am Freitag im 131 (Nahbus) in Ratzburg einstieg, war davon aber recht wenig zu merken. Der Subunternehmer (ich glaube Bus u. Reisen Schwerin) fuhr mit einem alten MAN Hochflur Schaltwagen vor. Fordereinstieg, kein Spuckschutz und Fahrer trug auch kein Mundschutz.

Ich glaube, wir müssen hier differenzieren. Wer soll denn deiner Meinung nach geschützt werden - der Fahrer oder der Fahrgast?

Wenn es um den Fahrer geht, dann bringt ihm der übliche Mundschutz nichts (Mundschutz = Fremdschutz). Hier hilft nur Distanz oder eben eine Plexiglasscheibe, wie sie ja jetzt angekündigt ist. Tatsächlich ist das Aufgabe des Fuhrunternehmens als Arbeitgeber und kann durch Gewerbeaufsicht, Gesundheitsamt und die zuständige Berufsgenossenschaft überprüft werden. Mitarbeiter können sich an ihren Betriebsrat oder eben die vorgenannten Institutionen / Ämter wenden.

Wenn es um den Fahrgast (=Arbeitsweg) geht, dann ist der Arbeitgeber nicht zuständig: Der Arbeitsweg gehört zum Risikobereich des Mitarbeiters, er kann hier höchstens mit seinem Arbeitgeber vereinbaren, dass dieser Taxifahrten zahlt oder einen Firmenparkplatz zur Verfügung stellt, wenn dies hilft...

Tobias
Zitat
McPom

Ich glaube, wir müssen hier differenzieren. Wer soll denn deiner Meinung nach geschützt werden - der Fahrer oder der Fahrgast?

Wenn es um den Fahrer geht, dann bringt ihm der übliche Mundschutz nichts (Mundschutz = Fremdschutz). Hier hilft nur Distanz oder eben eine Plexiglasscheibe, wie sie ja jetzt angekündigt ist. Tatsächlich ist das Aufgabe des Fuhrunternehmens als Arbeitgeber und kann durch Gewerbeaufsicht, Gesundheitsamt und die zuständige Berufsgenossenschaft überprüft werden. Mitarbeiter können sich an ihren Betriebsrat oder eben die vorgenannten Institutionen / Ämter wenden.
Mir ging es um den Fahrer. Ohne Schutz kassieren finde ich etwas kritisch. Ob es nun Panikmache ist oder nicht, im zweifel immer für den Fahrer. Ich wunder mich das Nahbus jetzt schon wieder so auf den Vordereinstieg drängt. Durch den neuen Onlineshop würde das Minus eventuell etwas gemindert.
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