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Umdenken
geschrieben von NVB 
NVB
Umdenken
03.08.2021 17:42
Weil mir die letzten Postings in diesem Thread [www.bahninfo-forum.de] so gut gefallen, mache ich mit einigen Fragen dazu mal ein extra Thema auf:

1.
Sind feste Arbeitszeiten wegen der vielen Nachteile noch vertretbar?

2.
Sind gegenüber Fahrradfahrern nur viele Autofahrer rücksichtslos und/oder verpennt oder ist das nur eine bestimmte Sorte Mensch, egal mit oder in einem Verkehrsmittel?

3.
Was kann man tun, um Alternativen zum Auto in die Köpfe der sicherlich größten Gruppe von Menschen zu projizieren? Als ich neulich einem nicht unbekannten Politiker erzählte, dass ich kein Auto (mehr) habe, kam sofort seine ernst gemeinte Frage: "Und wie machen Sie das mit dem Einkauf?"

4.
Wie kann man Verkehrsunternehmen dazu bewegen, zukünftig im Sinne der Fahrgäste zu denken und zu handeln?

5.
Ohne einen gravierend anderen Stellenwert des Öffentlichen Verkehrs wird das nichts mit der Klimawende. Warum hat das Auto seine in Hamburg immer noch unangefochtene Stellung?
Re: Umdenken
03.08.2021 18:51
1. Diese sind in vielen Fällen ja einfach notwendig. Dort, wo Gleitzeit gemacht werden kann, wird es meistens schon angeboten, um attraktiv für Arbeitnehmer zu sein. Behörden könnten hier noch fortschrittlicher agieren.

2. Letzteres.

3. Kostenlose Wochenkarten bei Anmeldung eines Kfz ausgeben, dort wo der ÖPNV attraktiv ist, diesen stärker bewerben. Beispielsweise an der Werbefläche der Hamburger Meile, die bei Stau auf der Hamburger Straße die U3 "Fahren Sie mit der U3 am Stau vorbei, in unter zehn Minuten in die Innenstadt".

4. Da stellt sich ja erstmal die Frage, was im Sinne der Fahrgäste ist. Man schaue sich nur die Streitigkeiten um den SchnellBus oder die 1. Klasse im Nahverkehr an. Grundsätzlich ist natürlich der Einsatz von mehr Steuergeld sinnvoll, da mehr Geld mehr möglich macht.

5. Viele Beamte der Behörden (auch der BVM) und der Polizei sind Autofahrer. Dort tragen sich die Gedanken einer veralteten Verkehrspolitik fort. Auch wenn im Großen inzwischen viel für den ÖPNV getan wird, scheitert es im Kleinen beispielsweise an der Genehmigung von attraktiven Standorten für Bushaltestellen. Wandsbeker Chaussee ist da ein geeignetes Beispiel.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Re: Umdenken
03.08.2021 20:13
Man kann Anreize schaffen, so viel man will. Wer den ÖPNV nutzen will, wird Wege dazu finden und die Angebote dankend annehmen. Wer das nicht will, findet immer eine Ausrede, egal wie gut das Angebot ist. Am Ende kriegt man die meisten (Autofahrer) nur beim Geld. Warum bspw. werden Firmenparkplätze nicht vermietet?

Eine Sache, die ich allerdings nie verstehen werde: Im Radio wird jeder Stau bis ins kleinste beschrieben, nebst Umleitungen und noch mehr Umleitungen. Vielleicht hört man mal, man solle erst morgen fahren oder so. Aber einen Hinweis auf Bus und Bahn als Alternative höre ich fast nie.

Stattdessen wird vor "Blitzern" gewarnt (wieso eigentlich?) mit dem Hinweis, man solle dort vorsichtig fahren. Nein! Man muss immer und überall vorsichtig, angemessen und regelkonform fahren, dann ist kein "Blitzer" ein Problem. Aber auch das habe ich im Radio noch nie gehört.


Gruß, Matthias



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.2021 20:14 von masi1157.
Re: Umdenken
03.08.2021 20:29
Zitat
masi1157


Eine Sache, die ich allerdings nie verstehen werde: Im Radio wird jeder Stau bis ins kleinste beschrieben, nebst Umleitungen und noch mehr Umleitungen. Vielleicht hört man mal, man solle erst morgen fahren oder so. Aber einen Hinweis auf Bus und Bahn als Alternative höre ich fast nie.

Weil der Autofahrer im Wagen oft Radio hört. Der Bahnfahrer aber eher nicht. Man stelle sich mal vor, in der U3 werden neben der Baustelle auf der Linie noch Aktuelle Staus in Harburg durchgerufen. Am besten noch dazu auf englisch.
Re: Umdenken
03.08.2021 21:17
Zitat
Kirk
Weil der Autofahrer im Wagen oft Radio hört. Der Bahnfahrer aber eher nicht.

Ist mir schon klar. Aber auch dem im Stau stehenden Autofahrer von heute könnte man für morgen Bus und Bahn ans Herz legen. Ich selber höre Radio übrigens zuhause und meistens im Bad, also bevor ich losfahre. Ich fahre allerdings ohnehin Fahrrad oder ÖPNV.

Wir müssen das hier aber auch nicht weiter diskutieren, es war nur als Randbemerkung gemeint.


Gruß, Matthias
Re: Umdenken
03.08.2021 21:37
Zu 2.: Ich fahre viel Rad. Die meisten Autofahrer nehmen Rücksicht. Das Problem ist dass in der Großstadt, selbst wenn nur jeder 100. Autofahrer rücksichtslos fährt, man alle paar Minuten so einen Idioten begegnet
Re: Umdenken
03.08.2021 22:09
Tja, es sind eben immer nur einige wenige die negativ aufgefallen, dumm ist, das genau diejenigen in Erinnerung bleiben. Mir begegnen jeden Tag mindestens 2 bis 3 Fahrradfahrer,die rote Ampeln nicht zu kennen scheinen.
Re: Umdenken
04.08.2021 00:41
Zitat
NVB
4.
Wie kann man Verkehrsunternehmen dazu bewegen, zukünftig im Sinne der Fahrgäste zu denken und zu handeln?
Schon vor Jahrzehnten hatte ich den Gedanken: Abschaffung von Dienstwagen für alle die im Bereich ÖPNV Verantwortung tragen!
Re: Umdenken
04.08.2021 07:45
Zitat
STZFa
Tja, es sind eben immer nur einige wenige die negativ aufgefallen, dumm ist, das genau diejenigen in Erinnerung bleiben. Mir begegnen jeden Tag mindestens 2 bis 3 Fahrradfahrer,die rote Ampeln nicht zu kennen scheinen.

Tja, es sind eben immer nur einige wenige die negativ aufgefallen, dumm ist, das genau diejenigen in Erinnerung bleiben. Mir begegnen jeden Tag mindestens 2 bis 3 Autofahrer, die rote Ampeln nicht zu kennen scheinen.

Insofern zu Frage 2.
Es ist eine bestimmte Sorte Mensch, egal mit oder in einem Verkehrsmittel!
Re: Umdenken
04.08.2021 08:09
Zitat
Der Hanseat

5. Viele Beamte der Behörden (auch der BVM) und der Polizei sind Autofahrer. Dort tragen sich die Gedanken einer veralteten Verkehrspolitik fort. Auch wenn im Großen inzwischen viel für den ÖPNV getan wird, scheitert es im Kleinen beispielsweise an der Genehmigung von attraktiven Standorten für Bushaltestellen. Wandsbeker Chaussee ist da ein geeignetes Beispiel.

Moin, dazu gab es eine Anwort auf eine schriftliche kleine Anfrage in 2018: [www.buergerschaft-hh.de]

Allerdings zahlt die Stadt auch keinen Zuschuss, im Gegensatz zu anderen (öffentlichen) Unternehmen. Bei der Umweltbehörde ist die Quote tatsächlich über 50 %, in der Verkehrsbehörde über 40 %. Allerdings soll es in den Behörden einen hohen Anteil an Radfahrern geben, um den noch weiter zu steigern gibt es mittlerweile die Möglichkeit eines Dienstrad-Leasing. [fragdenstaat.de]

Einfacher wäre wahrscheinlich eine verbindliche Umfrage, "wer kommt mit dem Auto?". Weil die Fußgänger, Radfahrer und bspw. Zwei-Zonen-Abo-Inhaber müsste man zur Quote der Profi-Tickets hinzurechnen.
Re: Umdenken
04.08.2021 08:44
Zitat
NVB
2.
Sind gegenüber Fahrradfahrern nur viele Autofahrer rücksichtslos und/oder verpennt oder ist das nur eine bestimmte Sorte Mensch, egal mit oder in einem Verkehrsmittel?
Ohne Nummernschild ist diese Sorte noch schlimmer.
NVB
Re: Umdenken
04.08.2021 11:50
Zitat
oskar92
... Schon vor Jahrzehnten hatte ich den Gedanken: Abschaffung von Dienstwagen für alle die im Bereich ÖPNV Verantwortung tragen!

Genau!

Ich hatte vor über drei Jahrzehnten mal ein Gespräch mit dem Chef eines Automobilkonzerns. Sinnigerweise ging es um Elektroantrieb. Und irgendwann kamen wir auf Verkehrsunternehmen. Er sagte mir, wenn er heute mit einem Auto-Fremdfabrikat auf den Vorstandsparkplatz fahren würde, wäre er morgen seinen Job los und wollte von mir wissen, ob ich Chefs von Verkehrsunternehmen kennen würde, die ihre eigenen Produkte benutzen würden.

Mir sind dann zwei eingefallen, darunter Dr. Dieter Ludwig aus Karlsruhe. In neuerer Zeit hätte ich noch Dr. Grube und Dr. Nikutta nennen können ...

Bis in die 60er Jahre gab es bei der Hochbahn übrigens öffentlich nutzbare Straßenbahn-Personalfahrten in den nächtlichen Randlagen, damit die Fahrer und Schaffner zu ihren Einsatzstellen kommen konnten.
Re: Umdenken
04.08.2021 12:16
Glaubt Ihr wirklich, irgendein eingefleischter Autofahrer lässt sich davon beeindrucken, wenn die Chefs von HHA, VHH usw. mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren? Dass sie es nicht tun, wird bestimmt gern als Ausrede am Stammtisch benutzt ("nicht mal deren Chefs nutzen ihre Busse und Bahnen!"). Wenn sie es aber doch täten, fände sich problemlos eine andere Ausrede.

Damit Autofahrer "umdenken", muss man ja voraussetzen, dass sie überhaupt denken, dass sie sich bewusst vor jeder Fahrt Gedanken machen, ob und warum sie mit dem Auto losfahren, statt zu Fuß zu gehen, Fahrrad oder ÖPNV zu fahren oder einfach zuhause zu bleiben. Und da habe ich bei vielen meine Zweifel. Über das (und beim) Autofahren machen die sich einfach keine Gedanken. Es ist einfach völlig eingebrannt und automatisiert.

Das äußert sich auch in vielen Kleinigkeiten, meine liebste: "Ich stehe da hinten im Parkverbot!". Die gucken mich dann völlig verdutzt an, wenn ich sage "Wieso? Du stehst hier vor mir! Da hinten steht vielleicht Dein Auto."

Und von meinem Ex-Chef, der mit Auto und Bootsanhänger in einem Rutsch von Plön an die Ardeche fuhr und das völlig normal fand, weil er ja "im Unterbewusstsein" fahre ("in Frankreich darf ich ja wenigstens 100km/h fahren!"), will ich gar nicht anfangen. Ich finde das unverantwortlich und lebensgefährlich, er fand meine Einwände völlig unverständlich, irgendwie aus einer anderen Welt.


Gruß, Matthias
Re: Umdenken
04.08.2021 13:15
Also der Geschäftsführer der S-Bahn fährt auch mit dem HVV zur Arbeit.
Re: Umdenken
04.08.2021 13:29
Ich denke das ganze Thema ist extrem vielschichtig.

Zunächst mal, wenn jemand ein Auto besitzt, mit all den Fixkosten, dann tut man sich halt schwer noch mal 90+ € für eine Monatskarte draufzupacken. Es wird nun mal erst mal der Spritpreis gesehen, nicht die Gesamtkosten pro Km.

Und wenn, was bewegt zum Umsteigen in die Bahn / den Bus?
Da wären, so aus der Hüfte geschossen, ein dichtes Liniennetz, dichte Taktung, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Sicherheit, moderner Wagenpark, vernünftige Preisgestaltung, schnelle Fahrzeiten.
Da hapert es nun mal überall.

Ich bin sicher kein Meckerpott, da ich beruflich/privat ein entspanntes Fahren mit Rad und ÖPNV bevorzuge (ich brauche vor allem kein Auto da ich extrem zentral wohne und gleichzeitig die Natur zum Radeln in 10 Minuten Entfernung habe (= Norderstedt ist sehr lebenswert)); aber ich kann die Leute schon verstehen die an einigen der von mir oben genannten Punkten kapitulieren.

Schon ein im Kleinen durchzuführendes Umdenken wird viel Geld kosten, ein großflächiges Umdenken wird es - zumindest auf Sicht - nicht geben.
Re: Umdenken
04.08.2021 14:03
Zitat
masi1157
Glaubt Ihr wirklich, irgendein eingefleischter Autofahrer lässt sich davon beeindrucken, wenn die Chefs von HHA, VHH usw. mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren?

Nein, aber das würde vielleicht helfen, damit Schwachstellen beseitigt werden, wenn die Chefs regelmäßig am eigenen Leib spüren, was Fahrgäste verärgert.
Re: Umdenken
04.08.2021 14:21
Zitat
Pommes Schranke
Und wenn, was bewegt zum Umsteigen in die Bahn / den Bus?
Da wären, so aus der Hüfte geschossen, ein dichtes Liniennetz, dichte Taktung, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Sicherheit, moderner Wagenpark, vernünftige Preisgestaltung, schnelle Fahrzeiten.
Da hapert es nun mal überall.

Alles beliebte Ausreden für die Leute, die sowieso nicht Bus und Bahn fahren (wollen) und diese Missstände deshalb gar nicht selber erfahren, sondern nur vom Hörensagen kennen.

Natürlich sollte all das verbessert werden, aber es wird kaum einen Autofahrer zum "umdenken" bewegen. Für die müssen Bus und Bahn einen Vorteil ggü. dem Auto bieten. Billiger, schneller, verlässlicher planbar. Und dann natürlich so komfortabel nutzbar, dass es sie nicht gleich wieder abschreckt, aber das ist fast zweitrangig.

Ich hatte im Studentenjob einen Kollegen bei Horten (heute Saturn am Hbf), der fuhr im Auto von der Gertigstraße zu einem gemieteten Garagenplatz am Berliner Tor und ging von da bei Wind und Wetter zu Fuß. Seine Begründung: "Im Auto kann ich rauchen." Den direkten Bus hat er erst genommen, als ihm der Stellplatz gekündigt wurde. Später bei Airbus fuhr ein Kollege (auch Raucher) im Auto vom Berliner Tor über die Köhlbrandbrücke nach Finkenwerder und hatte dann noch 2km zu gehen vom Parkplatz zum Büro. Das hat er erst geändert, als er nicht mehr rauchte und all zu oft irgendwo unterwegs Ewigkeiten im Stau stand. In beiden Fällen war das ÖPNV-Angebot längst da, sie wollten es nur nicht nutzen und mussten durch äußere Umstände dazu "gezwungen" werden.


Gruß, Matthias
Re: Umdenken
04.08.2021 14:37
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Nein, aber das würde vielleicht helfen, damit Schwachstellen beseitigt werden, wenn die Chefs regelmäßig am eigenen Leib spüren, was Fahrgäste verärgert.

Die sich da ärgern, sind doch aber schon Fahrgäste, die müssen doch gar nicht zum umdenken von Auto auf Bus und Bahn bewegt werden.

Allenfalls könnte er Gelenheitsfahrer beobachten, die durch ganz eigentümliche Erfahrungen davon abgebracht werden, häufiger den ÖPNV zu nutzen. Bspw. die Opernbesucher, die nun doch mit Bus und Bahn gefahren sind, weil es keine günstigen Parkplätze gibt und sie 'nen Sekt trinken wollen. Die verpassen dann abends bei Hagenbeck den 281 und müssen 20' oder gar 40' warten. Die schließen für sich daraus, dass der HVV doch keine Alternative ist. Ich hingegen weiß: Vorne einsteigen und zügig zur Haltestelle, sonst wird es knapp.


Gruß, Matthias
AJL
Re: Umdenken
04.08.2021 16:31
Wenn ich im privaten Bereich mit Leuten spreche, die den HVV meiden, ist das erste Argument immer Abneigung gegenüber den anderen Fahrgästen bis hin zur Sorge um die Sicherheit.
Und das ist auch nicht so leicht zu entkräften. Natürlich hat man enorm viel schwieriges Klientel in den Bussen und Bahnen. Vor allem abends mit der S3 zu fahren, nach Harburg/Neugraben, der U2 nach Mümmelmannsberg oder der S21 nach Bergedorf gleicht Mutproben.
Und auch sonst hat man oft Gefahren oder Menschen um sich, die einem sehr unangenehm sind. Ob, HBF, Reeperbahn, Altona, Elbgaustraße, Stellingen, Barmbek, usw. - man muss die Augen offen halten.
Und auch wenn jetzt die Politischhochkorrekten das alles in Frage stellen, so ist es nunmal doch eines der Hauptargumente der Gegner, wo
linke Floskeln als Antwort keine Überzeugungshilfe sind.
Es sollte als erster Schritt wieder jeder Bahnhof rundum die Uhr von Personal besetzt sein.
Re: Umdenken
04.08.2021 19:23
Zitat
AJL
Und auch wenn jetzt die Politischhochkorrekten das alles in Frage stellen, so ist es nunmal doch eines der Hauptargumente der Gegner, wo
linke Floskeln als Antwort keine Überzeugungshilfe sind.

Was soll das? Welcher "Politischhochkorrekte" hat hier "linke Floskeln" von sich gegeben?

Ich persönlich empfinde es nicht so, aber vielleicht bin ich als geborener Billstedter da auch abgehärtet. Die damalige U3 bis Merkenstraße war nicht schön, aber ich habe sie nie als gefährlich empfunden. Heute ist S Eidelstedt auch nicht besonders schön, aber der dunkle menschenleere Weg von dort ist unangenehmer. Ich wurde nie bedroht, kann es aber nachvollziehen, dass gerade Frauen, auch meine, sich dort unwohl fühlen.

Allerdings dachte ich hier auch eher an Fahrten von/zur Arbeit, also i.a. in der Hauptverkehrszeit. Und da hätte ich nirgendwo im HVV-Netz Bedenken. Nachts ist es was anderes, das sehe ich ein.

Und wenn das schon als "linke Floskel" gilt: Wir leben nun mal in einer Großstadt, da leben eben auch solche Menschen. Und die gibt es nicht nur im ÖPNV, die fahren auch Auto. Und bei dem Gedanken wird mir erst recht schwummerig.


Gruß, Matthias
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