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Fernverkehrsfahrplan 2018
geschrieben von Harald Tschirner 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 15.07.2018 10:04
[deutschebahn.yesspress.com]


Zitat
DB Pressemeldung Fernverkehrsfahrplan 2018
Die größte Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn

Start der Schnellfahrstrecke Berlin–München • Deutlich schneller und komfortabler auf nationalen und internationalen Verbindungen • Preise steigen um durchschnittlich 0,9 Prozent • Sparpreise und Preise für
BahnCard 25 und BahnCard 50 bleiben unverändert • Buchungsstart: 17. Oktober




Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember profitieren viele Reisende von der größten Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn (DB). Schneller und komfortabler auf der Schiene unterwegs: Mit der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München, dem neuen Drehkreuz Erfurt, dem Start des ICE 4 und mehr internationalen Verbindungen. Die Fernverkehrspreise steigen dabei um durchschnittlich 0,9 Prozent und bleiben damit unter der Inflationsrate. Die Tickets für das neue Fahrplanangebot können ab morgen über alle Verkaufskanäle gebucht werden.

Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr: „Diese Angebotsverbesserung bedeutet einen Quantensprung im innerdeutschen Fernverkehr. Wir rechnen mit einer Verdopplung unserer Fahrgastzahlen zwischen Berlin und München auf 3,6 Millionen Reisende im Jahr. Das neue Fahrplanangebot ist ein weiteres Ergebnis unseres Konzernprogramms Zukunft
Bahn, mit dem wir das Reisen für unsere Kunden komfortabler und verlässlicher machen.“

Die DB schließt mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts an der Schnellfahrstrecke Berlin–München eine der letzten großen Lücken im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz. Unter anderem verkürzt sich die Reisezeit zwischen der Bundes- und Landeshauptstadt um zwei Stunden auf dann 3:55 Stunden. Damit wird der Zug absolut wettbewerbsfähig zum Flugzeug oder Auto. Über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke werden 35 ICE-Züge pro Tag mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300
Stundenkilometern fahren. An Werktagen wird die DB bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze zwischen Berlin und München anbieten und dafür vor allem längere Züge einsetzen. Täglich ermöglichen drei ICE Sprinter-Züge je Richtung Fahrten zwischen Berlin und München in unter vier Stunden. Die stündlichen ICE-Verbindungen zwischen Berlin und München, die weitere Zwischenhalte
bedienen, benötigen künftig nur noch rund 4:30 Stunden. Die Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München macht sich auch auf touristischen Verbindungen bemerkbar. Dank der kürzeren Reisezeiten nach München sind Reisende zum Beispiel aus Berlin deutlich schneller in den Alpen: schon ab 5:50 Stunden Reisezeit nach Kempten und Garmisch. Auch Tirol und das Salzburger Land, die bedeutendsten Urlaubsregionen Österreichs, erreicht man künftig schneller. Gleichzeitig können sich Reisende aus Bayern über kürzere Reisezeiten über Berlin bis an die Ostseeküste freuen.

Insgesamt 17 Millionen Menschen werden entlang der Schnellfahrstrecke von kürzeren Reisezeiten und neuen Direktverbindungen profitieren.

Erfurt wird ab Dezember mit exzellenten Verbindungen zum neuen Drehkreuz im mitteldeutschen Zugverkehr. Täglich werden dort 80 ICE-Züge halten, pro Stunde wird je ein Fernverkehrszug in alle vier Himmelsrichtungen abfahren. Neue und schnellere Direktverbindungen führen zum Beispiel nach Stuttgart, Nürnberg und Hamburg. Auch Berlin ist künftig umsteigefrei nahezu im
Halbstundentakt erreichbar.

Zwischen Berlin und Frankfurt wird es künftig 35 Prozent mehr direkte ICEVerbindungen geben: bis zu zwei Fahrten pro Stunde – einmal via Braunschweig und einmal via Erfurt.

Auch auf anderen Relationen fahren Reisende künftig häufiger umsteigefrei, z.B. von Leipzig nach Mannheim und Stuttgart.

Auf der Gäubahn wird ein gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg vereinbartes Angebotskonzept realisiert: Die IC-Verbindungen zwischen Stuttgart, Singen und Zürich verdoppeln sich und verkehren damit stündlich. Dabei werden zwischen Stuttgart, Singen und Konstanz auch alle Nahverkehrstickets anerkannt. Alle zwei Stunden werden zwischen Stuttgart und Singen auch die neuen, modernen Intercity 2-Züge eingesetzt – mit Anschluss in Singen nach Zürich.

Das Reisen von Frankfurt/Main nach Wien wird ab dem 10. Dezember rund 25 Minuten schneller. Die Reisezeit verkürzt sich auf der zweistündlichen ICELinie von Frankfurt nach Wien auf unter 6:30 Stunden und von Nürnberg nach Wien auf 4:15 Stunden.

Für Reisende in den Süden gibt es ab Dezember einmal täglich eine komfortable Direktverbindung in ICE-Qualität von Deutschland ins Tessin und nach Italien. Von Frankfurt/Main startet die neue Verbindung um 8:01 Uhr nach Mailand — optimal für Touristen. In Mailand können Reisende die umsteigefreie Verbindung nach Frankfurt um 11:23 Uhr nutzen. Die Fahrzeit liegt wie bei heutigen Umsteigeverbindungen bei 7:30 Stunden.

Entlang der Mosel wird es einmal am Tag wieder eine umsteigefreie Verbindung morgens von Luxemburg und Trier nach Bonn, Köln und Düsseldorf geben – nachmittags retour. Hierfür wird ein RE-Zugpaar Luxemburg–Koblenz als IC von/nach Düsseldorf verlängert. Auf der Moselstrecke gilt weiterhin der Nahverkehrstarif.

Nach fast zwölf Monaten im Probebetrieb nimmt der ICE 4 den Regelbetrieb auf. Ab Dezember 2017 werden fünf ICE 4-Züge auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Stuttgart sowie Hamburg und München fahren. Auf diesen nachfragestarken Strecken reisen mehr als 10.000 Reisende pro Tag und damit etwa drei Prozent aller Fahrgäste des Fernverkehrs.

Die Preise der BahnCard 25 und 50 bleiben im vierten Jahr in Folge stabil. Auch die Sparpreise und Kosten für Reservierungen ändern sich nicht. Die BahnCard 50 wird künftig auch bei Nutzung von Sparpreistickets mit An- und Weiterreise im Nahverkehr anerkannt und bietet dort 25 Prozent Rabatt. Weiterhin sind 19,90-Euro-Sparpreis-Aktionen mit zusätzlichen Kontingenten geplant.

Die Flexpreise steigen in der 2. Klasse um durchschnittlich 1,9 Prozent, in der 1. Klasse um durchschnittlich 2,9 Prozent. Bohle: „Das System der unterschiedlichen Flexpreise an ausgewählten Tagen im Jahr hat sich bewährt und wird fortgesetzt.“ Von den Erhöhungen ausgenommen bleiben die am stärksten genutzten Strecken über die Verbindung Karlsruhe–Basel, zum Beispiel Frankfurt/Main–Basel. Grund sind die jüngsten Einschränkungen während der Rheintalbahnsperrung. Erhöhungen gibt es auch bei den Streckenzeitkarten und der BahnCard 100. Hier steigen die Preise um durchschnittlich 1,9 Prozent. In Summe ändern sich damit die Preise um durchschnittlich 0,9 Prozent.

Die neuen Preise gelten ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember. Wer bis zum 9. Dezember seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen.

[deutschebahn.yesspress.com]

Zitat
DB Pressemeldung Änderungen im Fernverkehrsfahrplan 2018
Berlin – München unter 4 Stunden • Mehr ICE-Direktverbindungen • Ausbau Berlin – Dresden abgeschlossen


(Berlin, 16. Oktober 2017) Die Schnellfahrstrecke Berlin – München (VDE 8) komplettiert das deutsche Hochgeschwindigkeitsnetz im Osten. Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember wird die Bahn bis zu 2 Stunden schneller als heute (6 Stunden) zwischen Berlin, Mitteldeutschland und Bayern sein. Dreimal am Tag und pro Richtung fährt der ICE Sprinter die Strecke von Berlin nach München unter 4 Stunden in 3 Stunden 55 Minuten, die Takt-ICE fahren stündlich in rund 4,5 Stunden auf dieser Relation. Auch die Verbindung von Berlin nach Nürnberg wird sich von heute rund 5 Stunden Fahrzeit auf 3 Stunden 20 Minuten reduzieren.

Neue umsteigefreie Direktverbindungen werden beispielsweise von Berlin nach Halle (14 statt bisher 6 pro Tag und Richtung), Erfurt (stündliche Direktverbindungen, teilweise annähernd Halbstundentakt) und Frankfurt angeboten. Auf dieser Verbindung wird es künftig bis zu zwei ICE-Fahrten pro Stunde geben. Damit steigt die Zahl der Direktverbindungen zwischen den beiden Metropolen um 30 Prozent. Die ICE Sprinter-Linie Frankfurt – Berlin (Fahrzeit ca. 3 Stunden 55 Minuten) wird von 4 auf 5 Fahrtenpaare ausgeweitet und führt über Erfurt und Halle.

Neu ist auch ein nächtlicher ICE-Zug, der im Sommer (01.06. bis 30.09) täglich und ganzjährig in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Relation Berlin (ab 21.28 Uhr/an 7.58 Uhr) – Stuttgart – München (an 7.31 Uhr/ab 21.51 Uhr) verkehrt.

Auch Mecklenburg – Vorpommern profitiert von der Neubaustrecke: So fährt auf der Strecke Binz/Stralsund – Prenzlau - Berlin weiterhin ein ICE-Zugpaar von/nach München – allerdings rund 1,5 Stunden schneller als bisher. Weiterhin sind auch zwei IC-Zugpaare am Tag als Shuttle zwischen Stralsund und Berlin mit dortigem ICE-Anschluss unterwegs. Von Rostock ist der ICE auf der Verbindung über Neustrelitz, Berlin, nach München am Wochenende ebenfalls rund 1,5 Stunden schneller. Auch neu ist eine nächtliche ICE-Direktverbindung an Samstagen im Hochsommer von/nach Binz – Rostock – Berlin – Köln.

Der Ausbau der Strecke Berlin – Dresden auf 160 km/h ist abgeschlossen und die zweistündlichen EC-Züge von Dresden fahren bis zu 15 Minuten schneller in 1 Stunde 50 Minuten nach Berlin. Ab Sommer sind die EC-Züge von Berlin nach Prag und Gegenrichtung ca. 10 bis 25 Minuten schneller durch den Streckenausbau und Einsatz CZ-Mehrsystemloks unterwegs. In Elsterwerda werden viermal am Tag in Pendler-Lagen IC-Halte eingerichtet. Weitere Fahrzeitverkürzungen wird es mit dem ETCS-Ausbau auf 200 km/h und der Dresdner Bahn geben. Ziel ist eine Fahrzeit von 90 Minuten Berlin – Dresden.

Zum Fahrplanwechsel erhöht die DB die bundesweiten Fernverkehrspreise in Summe um durchschnittlich 0,9 Prozent. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: www.deutschebahn.com/presse.
Buchungsstart für das neue Fahrplanangebot ist der 17. Oktober. Wer bis zum 9. Dezember seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen. Ab 10. Dezember sind die neuen Preise auf bahn.de, im DB Navigator, und am DB Automaten hinterlegt. Auskünfte geben dann auch die DB Reisezentren, DB Agenturen und der telefonische Reiseservice unter 01806 99 66 33 (20 Cent pro Anruf, Mobilfunk max. 60 Cent).

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.2017 23:40 von Harald Tschirner.
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