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U-Bahnhof Sanierung ab 2015.
geschrieben von IsarSteve 
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
DMasters


Die Fertigstellung ist jetzt für 2021 geplant. Unfassbar...

Was ist an der Begründung durch Herrn Kutscher unfassbar?

Soweit ich mich erinnere, sagte er, 4 bis 5 Jahre waren geplant und jetzt sind schon viereinhalb Jahre vorbei.
Also doch völlig normal in Berlin. ;-x
Sowas ist nicht nur in Berlin normal, sondern überall in Deutschland.
Zitat
Arnd Hellinger

Natürlich nicht schön, aber wäre es Dir lieber, U2 und U7 in dem Bereich ein paar Monate komplett zu sperren oder im eingleisigen Pendelbetrieb mit zweimaligem Umsteigen zu fahren?

Wenn du regelmäßig die Station passieren und deren Fortschritt verfolgen könntest, würdest du genau so reagieren. Es hat nichts damit zu tun, dass die Arbeiten bei laufendem Betrieb schwieriger sind. Das bestreitet keiner.
Es ist schlicht so, dass so gut wie gar nichts passiert! Die Station gammelt in seinem halbumgebauten Zustand vor sich hin. Dieser Zustand spielt wiederum Vandalismus und Aufenthalt von unerwünschten Personen in die Hände.
Wann ging der Umbau los? Das muss doch 2015/16 gewesen sein...
Zitat
Trittbrettfahrer

Wenn du regelmäßig die Station passieren und deren Fortschritt verfolgen könntest, würdest du genau so reagieren. Es hat nichts damit zu tun, dass die Arbeiten bei laufendem Betrieb schwieriger sind. Das bestreitet keiner.
Es ist schlicht so, dass so gut wie gar nichts passiert! Die Station gammelt in seinem halbumgebauten Zustand vor sich hin. Dieser Zustand spielt wiederum Vandalismus und Aufenthalt von unerwünschten Personen in die Hände.
Wann ging der Umbau los? Das muss doch 2015/16 gewesen sein...

Beim Schloßstraße U9 ist das nicht anders. Der Bahnhof ist eine selbstgemachte Schande.

Walther-Schreiber-Platz scheint fertig zu sein. Der Bahnsteigbereich sieht mehr oder weniger in Ordnung aus, passt aber nicht wirklich zu den Ausgängen, deren südlicher Teil, insbesondere die Treppe, sehr stark frequentiert und extrem durch raucher verschmutzt ist.

Auf der anderen Seite, sieht Siemensdamm U7 gut aus. Obwohl die Ausführung etwas amaturisch wirkt. Auf jeden Fall besser als es war.

IsarSteve
Hallo,

Zitat
IsarSteve
Auf der anderen Seite, sieht Siemensdamm U7 gut aus. Obwohl die Ausführung etwas amaturisch wirkt.

Im Zwischengeschoss vielleicht, aber unten ist der Dilettantismus an allen Ecken und Enden unübersehbar.

Viele Grüße vom Oberdeck...


BVG - Doofheit auf Rädern!
Die Berliner Zeitung berichtet heute: [www.berliner-zeitung.de]


Zitat
Oberdeck
Zitat
IsarSteve
Auf der anderen Seite, sieht Siemensdamm U7 gut aus. Obwohl die Ausführung etwas amaturisch wirkt.

Im Zwischengeschoss vielleicht, aber unten ist der Dilettantismus an allen Ecken und Enden unübersehbar.

Ja, bin auch deiner Meinung. Ich wollte aber, nicht immer das Negative hervorheben.

IsarSteve
Hallo,

Peter Neumann hat sich etwas länger mit dem "Bau-Chef der Berliner U-Bahn" Uwe Kutscher unterhalten und einen zusammenfassenden Artikel auf Berliner Zeitung Online veröffentlicht:

Zitat

Peter Neumann am 10.2.2020 um 7.36 Uhr:

In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

Bauschäden, Asbest und gefährliche Wandplatten: Die Untergrundbahn braucht eine Milliardensumme. Ein Überblick über wichtige Projekte.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Das neue Outfit am Walther-Schreiber-Platz (U9) ist aus meiner Sicht sehr sparsam gehalten: Während man früher teilweise regelrechte unterirdische Kathedralen baute und selbst in der Nachkriegszeit U-Bahnhöfe zumindest mit komplett gefliesten Wänden ausstatten konnte, reicht es heute gerade mal für einen schwarzen Anstrich an der Hintergleiswand und eine Reihe Blechplatten drauf.

Am U-Bhf Halemweg (U7) sieht das Konzept offenbar ähnlich aus. Bislang sieht man schwarze Hintergleiswände mit ein paar Reihen orangenen Fliesenreihen unten sowie orangenen Buchstaben, die den Bahnhof beschriften. Im Prinzip sieht es nicht schlecht aus, nur die schwarze Betonwand hätte man mit glänzenden schwarzen Fliesen versehen können.
Zitat
krickstadt
Hallo,

Peter Neumann hat sich etwas länger mit dem "Bau-Chef der Berliner U-Bahn" Uwe Kutscher unterhalten und einen zusammenfassenden Artikel auf Berliner Zeitung Online veröffentlicht:

Zitat

Peter Neumann am 10.2.2020 um 7.36 Uhr:

In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

Bauschäden, Asbest und gefährliche Wandplatten: Die Untergrundbahn braucht eine Milliardensumme. Ein Überblick über wichtige Projekte.

Gruß, Thomas

Und heute wurde auf dem Richtfest zum U-Bf. Museumsinsel unverholen um neue Strecken geworben und vom R. Bürgermeister kamen positive Signale. Offensichtlich weiß man genau, welche Prioritäten man setzen soll...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
DaniOnline
Das neue Outfit am Walther-Schreiber-Platz (U9) ist aus meiner Sicht sehr sparsam gehalten: Während man früher teilweise regelrechte unterirdische Kathedralen baute und selbst in der Nachkriegszeit U-Bahnhöfe zumindest mit komplett gefliesten Wänden ausstatten konnte, reicht es heute gerade mal für einen schwarzen Anstrich an der Hintergleiswand und eine Reihe Blechplatten drauf.

Am U-Bhf Halemweg (U7) sieht das Konzept offenbar ähnlich aus. Bislang sieht man schwarze Hintergleiswände mit ein paar Reihen orangenen Fliesenreihen unten sowie orangenen Buchstaben, die den Bahnhof beschriften. Im Prinzip sieht es nicht schlecht aus, nur die schwarze Betonwand hätte man mit glänzenden schwarzen Fliesen versehen können.

Eine reine Vermutung:
Hier wurden die Arbeiten abge- bzw. unterbrochen und die Bahnhöfe in einen Zustand versetzt welcher halt nicht nach ewiger Baustelle aussieht.
Wenn man Kutscher liest haben die momentan weitaus größere Baustellen.

Aber: reine Vermutung.
Sollte dies ein Provisorium für ein paar Jahre sein, das dann aber auch wirklich noch ordentlich zu Ende gebaut wird, wäre nichts dagegen einzuwenden. Nur habe ich bei der BVG aktuell das Gefühl, die Kundschaft sei völlig egal. Ich sehe momentan nirgendwo den Ansatz, sich trotz der Engpässe bei den Fahrzeugkapazitäten (alle Bereiche bis auf die Fähren) um kurzfristige Verbesserungen zu bemühen.

Man könnte den BerlKönig in einigen nachfrageärmeren Gebieten kostenlos einsetzen und dafür Busse in andere nachfragestärkere Gebiete verlegen.

Man könnte die Linie 218 komplett an den Traditionsbus vergeben und frei werdende Busse anderweitig einsetzen.

Solange der Mangel an Doppeldeckern besteht, könnte man Gelenkbusse in großer Stückzahl mieten oder kaufen und die Takte der DL-Linien verdichten, um die Fahrgast-Kapazität halten zu können. Bei der wachsenden Stadt und der Verkehrswende lassen sich die Busse später garantiert weiterhin einsetzen.

Es gibt sicher auch noch andere Varianten, um den Einsatzwillen zu zeigen. Das kostet einiges an Geld, doch seit Jahren wird bei der Qualität gesperrt und der Kunde zahlt immer mehr.
Ich liebe ja ständige Wiederholungen.
Das kann ich auch :)



Zitat
DaniOnline
Man könnte den BerlKönig in einigen nachfrageärmeren Gebieten kostenlos einsetzen und dafür Busse in andere nachfragestärkere Gebiete verlegen.

Und wer soll diese dann kostenlos eingesetzten Fahrzeuge steuern? Die BVG hat weiterhin Personalmangel!
(Die jetzigen Fahrer sind kein BVG Personal und werden sicher nicht kostenlos arbeiten, oder wie sollen sie sonst finanziert werden wenn die Fahrzeuge kostenlos eingesetzt werden sollen?)


Zitat
DaniOnline
Solange der Mangel an Doppeldeckern besteht, könnte man Gelenkbusse in großer Stückzahl mieten oder kaufen und die Takte der DL-Linien verdichten, um die Fahrgast-Kapazität halten zu können. Bei der wachsenden Stadt und der Verkehrswende lassen sich die Busse später garantiert weiterhin einsetzen.

Und wer soll die in großer Stückzahl angemieteten Gelenkbusse steuern? Die BVG hat Personalmangel!
Ach...ich hab noch einen.

Lohnerhöhungen, um neues Personal zu rekrutieren, wird es nicht geben. Die erst letzte Jahr eingeführte Lohnerhöhung ist bis heute noch nicht finanziert....aber wem erzähl ich das? Das wurde ja alles schon geschrieben.
Zitat
DaniOnline
Man könnte die Linie 218 komplett an den Traditionsbus vergeben und frei werdende Busse anderweitig einsetzen.

Diese Idee ist nicht neu, scheitert aber an den personellen Ressourcen der ATB.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Viele Busse würde das aber auch nicht nicht frei setzen. Im Winterhalbjahr werktags wäre das Ergebnis gar kein Bus zusätzlich, am Wochenende einer.

Das Problem "Fahrgastkapazität halten" gibt es ja theoretisch gar nicht, wenn DL durch GN ersetzt werden. Leider, denn praktisch fehlt die Hälfte der Sitzplätze. Aber davon abgesehen - woher sollten so schnell so viele Gelenkbusse her kommen? Neu gebaut werden ja welche und die bekommen wir auch. Und Fahrzeuge zur Miete werden ja deutschlandweit benötigt.

Man könnte innerhalb der BVG über einige GN-Einsätze nachdenken - noch immer kommen auf 259 und 294 regelmäßig die Gelenkwagen zum Einsatz, obwohl sie dort nicht wirklich benötigt werden. Aber was soll man tun, wenn die entsprechenden Höfe gar keinen Platz für weitere GN haben?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Es ging dabei auch nicht um die Freisetzung der Fahrzeuge.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
DaniOnline ging's darum ;)

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Tja, warum er nun den einen VDL oder C2-EN freisetzen will, bleibt sein Geheimnis.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
oops falsche 'Haltestelle' ..

IsarSteve



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2020 21:50 von IsarSteve.
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