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BVG wird am 15. Februar bestreikt
geschrieben von BahnInfo-Redaktion 
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden am Freitag (15.2.) von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr) bis 12 Uhr von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Zum Streik aufgerufen sind alle Mitarbeiter der BVG und Tochtergesellschaft BT, so dass die drei Betriebsbereiche U-Bahn, Straßenbahn und Bus betroffen sein werden. Inwiefern die BVG die verbleibende Zeit nutzen kann, um einen Notbetrieb zu organisieren, bleibt abzuwarten.

Nicht betroffen sind Straßenbahnen und Busse von Umlandbetrieben, die nach Berlin herein fahren, wobei die Gewerkschaft Verdi derzeit auch über den Tarifvertrag im Land Brandenburg verhandelt und dort bereits im der letzten Woche in Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt/Oder streiken ließ.

Bei der S-Bahn Berlin und im Regionalverkehr ist durch den Streik mit Verspätungen zu rechnen.

Artikel geschrieben von Tom Gerlich
Das ist jetzt die dritte Meldung dazu, kann man das nicht in einem Thread zusammenfassen? ;-)
Ich bin ja gespannt ob Umlandbetriebe mit ihren Busse die normale Strecke bedienen oder nicht.
Ein 744er zum Stuthirtenweg oder verlängert bis U-Bahnhof Johannisth.Ch. ergibt wenig Sinn wenn keine U-Bahn fährt.
Zitat
micha774
Ich bin ja gespannt ob Umlandbetriebe mit ihren Busse die normale Strecke bedienen oder nicht.
Ein 744er zum Stuthirtenweg oder verlängert bis U-Bahnhof Johannisth.Ch. ergibt wenig Sinn wenn keine U-Bahn fährt.

Die fahren ganz normal.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
micha774
Ich bin ja gespannt ob Umlandbetriebe mit ihren Busse die normale Strecke bedienen oder nicht.
Ein 744er zum Stuthirtenweg oder verlängert bis U-Bahnhof Johannisth.Ch. ergibt wenig Sinn wenn keine U-Bahn fährt.

Wirklich interessant sind Linien im Mischbetrieb, wo dann der Umlandbus fährt, aber der BVG-Bus ausfällt. Der 893 fällt mir da auf Anhieb ein, so er noch gemischt gefahren wird.

Ansonsten hat die BVG ja aktuell ein paar Tage Vorlaufzeit, um genau solche Dinge abzuklären.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
micha774
Zitat
Bd2001
Daher fahren alle Busse der Subunternehmen und auch alle BVG-Busse, die durch andere VU besetzt werden (SEV).

Wenn die Fahrer denn ihre Busse vom Hof kriegen.

Ich hab den Beitrag mal aus einem anderen Thread in diesen übernommen.

Hat ein Gericht die Zulässigkeit dieser Maßnahme nicht nach einem Lokführerstreik eine Absage erteilt? Bei uns ist sowas zumindest auch offiziell von der Gewerkschaft ausdrücklich untersagt. Allerdings habe ich jetzt auch das Bild von Blockaden im Kopf, die den Bus an der Ausfahrt hindern. Oder wie kann man sich sowas vorstellen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2019 23:45 von Railroader.
Aufm 893 werden einfach zwei Umläufe ausfallen, sofern die BBG nicht einspringt, selbiges auf dem 638 (1 Umlauf) mit den VIP.
Interessant wird es dann auf dem 136er werden, da fährt ja die OVG ein, zwei Umläufe, bin mal gespannt wie stark die genutzt werden :D Genauso der 638er, der ein Großteil des 135er abdeckt oder der mehr oder weniger stündliche 671 entlang des M45 der schon so überfüllt ist, wenn er kurz vorm planmäßigen M45 Berlin erreicht. Natürlich gebe es da noch viel mehr Beispiele, die wir ja jetzt nicht alle auflisten müssen ;)
Allerdings wird auch das Umland direkt betroffen sein, wenn man allein an die Linie 337 denkt, ob da die Taxen aufm 652 reichen, sofern diese Alternative bekannt ist?
Im TKS Netz dürfte man den Wegfall der Linien X10 und 184 auch merken, vor allem auf den Linien zur S25 vlt. auch auf der Umsteigeverbindung 620/623 wodurch man ja zumindest alle 20 Minuten nach Zehlendorf käme...
Man darf gespannt sein, letztlich gehe ich aber vom Üblichen aus, heißt überfüllte S-Bahnen und Regios, verstopfte Straßen, deutlich mehr Fahrradfahrer, Taxinutzer und natürlich die "übliche Menge", die ratlos an den U-Bahnhöfen und Haltestellen stranden. Der Berlkönig dürfte auch deutlich stärker genutzt werden, bestreikt wird er ja nicht.
Zitat
Marc1
Interessant wird es dann auf dem 136er werden, da fährt ja die OVG ein, zwei Umläufe, bin mal gespannt wie stark die genutzt werden :D Genauso der 638er, der ein Großteil des 135er abdeckt oder der mehr oder weniger stündliche 671 entlang des M45 der schon so überfüllt ist, wenn er kurz vorm planmäßigen M45 Berlin erreicht. Natürlich gebe es da noch viel mehr Beispiele, die wir ja jetzt nicht alle auflisten müssen ;)

Ich glaube, das sind durchaus verschiedene Fälle: der 136er dürfte in der allgemeinen Wahrnehmung eine BVG-Linie sein. Also werden viele gar nicht versuchen, einen zu bekommen, weil sie ja nicht damit rechnen, dass er überhaupt fährt. Anders dürfte das beim 671er sein, der eher als Regionalbus wahrgenommen wird, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass Fahrgäste auf ihn ausweichen, höher ist.
Zitat
Railroader
Zitat
micha774
Zitat
Bd2001
Daher fahren alle Busse der Subunternehmen und auch alle BVG-Busse, die durch andere VU besetzt werden (SEV).

Wenn die Fahrer denn ihre Busse vom Hof kriegen.

Ich hab den Beitrag mal aus einem anderen Thread in diesen übernommen.

Hat ein Gericht die Zulässigkeit dieser Maßnahme nicht nach einem Lokführerstreik eine Absage erteilt? Bei uns ist sowas zumindest auch offiziell von der Gewerkschaft ausdrücklich untersagt. Allerdings habe ich jetzt auch das Bild von Blockaden im Kopf, die den Bus an der Ausfahrt hindern. Oder wie kann man sich sowas vorstellen?

Das würde mich auch interessieren wenn die Fahrer der Subunternehmen arbeiten wollen aber daran gehindert werden.
Oder man stellt Donnerstag abend die Busse im Straßenland oder auf den Höfen von anderen Subunternehmen ab :-)
Man könnte den U7 SEV wohl problemlos bis Rudow/Schönefeld verlängern. Ein 8-10min Takt wäre dann immer noch machbar mit den Bussen.
Zitat
micha774
Zitat
Railroader
Zitat
micha774
Zitat
Bd2001
Daher fahren alle Busse der Subunternehmen und auch alle BVG-Busse, die durch andere VU besetzt werden (SEV).

Wenn die Fahrer denn ihre Busse vom Hof kriegen.

Ich hab den Beitrag mal aus einem anderen Thread in diesen übernommen.

Hat ein Gericht die Zulässigkeit dieser Maßnahme nicht nach einem Lokführerstreik eine Absage erteilt? Bei uns ist sowas zumindest auch offiziell von der Gewerkschaft ausdrücklich untersagt. Allerdings habe ich jetzt auch das Bild von Blockaden im Kopf, die den Bus an der Ausfahrt hindern. Oder wie kann man sich sowas vorstellen?

Das würde mich auch interessieren wenn die Fahrer der Subunternehmen arbeiten wollen aber daran gehindert werden.
Oder man stellt Donnerstag abend die Busse im Straßenland oder auf den Höfen von anderen Subunternehmen ab :-)

Nicht nur die Sub-Unternehmer. Auch alle BVG/BT-Beschäftigen, die arbeitswillig sind, dürften eigentlich nicht an der Arbeitsaufnahme gehindert werden. Hierfür müsste allerdings der Arbeitgeber aktiv werden, die Streikenden formal aussperren und die Freihaltung der Höfe durchsetzen. Stattdessen wird die BVG wohl auch dieses Mal wieder von sich aus bereits 30-60 Minuten vor Streikbeginn den Betrieb einstellen und alle Fahrzeuge auf die Höfe fahren. Man darf nicht vergessen: Das ist auch für die BVG vorteilhaft, weil sie nur jene Mitarbeiter entlohnen muss, die es schaffen ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen (bzw. per Notdienstvereinbarung gebunden sind).

Bei der U-Bahn wäre ein Notbetrieb z.B. problemlos möglich. Ein arbeitswilliger Zugfahrer kann eigentlich planmäßig einsetzen und die (vermutlich mit altgedienten Verdi-Mitgliedern per Notdienstvereinbarung besetzten) Leitstellen sind verpflichtet ihren Dienst zu verrichten und die besetzten Züge zu disponieren. Aber es gilt eben: Wo kein Kläger, da kein Richter. Die BVG spielt mit.

Es gibt hier in der Region auch ein Gegenbeispiel: Bei der letzten großen Streikwelle in Brandenburg agierte die SRS wie oben geschildert. Sperrte die Streikenden aus und schaffte es sogar über die zwei Wochen hinweg den Normalbetrieb aufrecht zu erhalten, so dass die Fahrgäste nur die Streikenden vor dem Betriebshof stehen sahen. Und die wurden trotzdem teilweise aus vorbeifahrenden Autos beschimpft.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich erinnere mich noch an früher, den großen unbefristeten Generalstreik. AUndlle wollten streiken und dann kamen die Gehälter. Aber bei der U-Bahn würde sich bestimmt kein lebensmüder auf die Gleise stellen um den Zug nicht auf Strecke lassen zu können, aber die U-Bahnhöfe werden ja dann immer zugemacht.
Zitat
F123
Man könnte den U7 SEV wohl problemlos bis Rudow/Schönefeld verlängern. Ein 8-10min Takt wäre dann immer noch machbar mit den Bussen.

Ist mir auch in den Kopf gekommen.
Die 21 SEV-Wagen plus die vier von Rudower Ringlinien und man könnte alle 5min Schönefeld-Neukölln fahren.
Zitat
Jay
Es gibt hier in der Region auch ein Gegenbeispiel: Bei der letzten großen Streikwelle in Brandenburg agierte die SRS wie oben geschildert. Sperrte die Streikenden aus und schaffte es sogar über die zwei Wochen hinweg den Normalbetrieb aufrecht zu erhalten, so dass die Fahrgäste nur die Streikenden vor dem Betriebshof stehen sahen. Und die wurden trotzdem teilweise aus vorbeifahrenden Autos beschimpft.

Ganz große Leistung!!!
Ich bin gespannt ob die Wisag Mitarbeiter für den Tag aufgestellt werden von 4-12 Uhr, ich gehe davon aus das sie ja ganz normal ihren Job nachkommen, am End dürfen sie an den geschlossenen Ausgängen die Touristen informieren, dass es hier nicht weiter geht.
Oder noch einfacher - es ist einfach niemand da. Da spart sich die BVG den Ärger diesbezüglich. Man darf gespannt sein.
Wird ja der Berlkönig ordentlich zu tun haben...
Zitat
micha774
Wird ja der Berlkönig ordentlich zu tun haben...

Schwierig, die Flotte parkt auf dem Hof I, zudem sind einige Wagen E-Fahrzeuge welche auf dem Hof geladen werden.

Es bleibt abzuwarten ob die Wagen am Freitag vom Hof gelassen werden.
Die Presse schreibt von zusätzlichen Fahrten auf S1 und S5 von 6 bis 14 Uhr.

Klingt für mich so, als würden die beiden HVZ-Gruppen Mahlsdorf-Warschauer, sowie Zehlendorf-Potsdamer Platz vormittags verkehren
In einem anderen Forum wurde geschrieben, dass die "Sonderleistungen" der S-Bahn aus sage und schreibe 12 Viertelzügen, also gerade mal 3 Vollzügen oder 4 Dreiviertelzügen, bestehen würden...
Das können genau je 3 Halbzüge für die S1- bzw. S5-Verstärker sein.
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