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Tram Bauarbeiten am Alexanderplatz
geschrieben von Mont Klamott 
Ab morgen früh ist es alljährlich wieder soweit, der Alexanderplatz wird für den Strassenbahnverkehr teilweise gesperrt.
Ob man auch gleich den Umbau für die Linie 18, die gemäß Nahverkehrsplan ab 2019 zum Alexanderplatz fahren soll, mit berücksichtigt ?

M4 fährt bis Alex, zurück über Dircksenstr, Karl-Liebknecht-Straße
M5 fährt zum Hackeschen Markt über Karl-Liebknecht-Str.
M6 fährt zum Hauptbahnhof auf der Strecke der M8 über Rosa-Luxemburg-Platz (könnte in der Invalidenstr. eng werden)

[www.berlin.de]
Zitat
Mont Klamott
Ab morgen früh ist es alljährlich wieder soweit, der Alexanderplatz wird für den Strassenbahnverkehr teilweise gesperrt.
Ob man auch gleich den Umbau für die Linie 18, die gemäß Nahverkehrsplan ab 2019 zum Alexanderplatz fahren soll, mit berücksichtigt ?

Ampelprogrammierungen sind in Berlin zwar irgendwie eine Raketenwissenschaft, aber keine Bauarbeiten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Es hängt also „nur“ an der Ampelschaltung ?

Hier ein Zitat aus dem Nahverkehrsplan, Seite 312 und der Link.

Linie M8/18: Schaffung einer Direktverbindung Fennpfuhl – Alexanderplatz. Die Linie 18 soll aus dem Bereich Fennpfuhl, Herzbergstraße und Allee der Kosmonauten eine Stra- ßenbahn-Direktverbindung zum Alexanderplatz im 10-Minuten-Takt bilden. Zum Aus- gleich ist vorgesehen, die bisher an der Landsberger Allee/Petersburger Straße begin- nenden Verstärkerfahrten der Linie M8 erst ab S-Bahnhof Springpfuhl verkehren zu las- sen. Auf der Linie 18 ist aufgrund der zu erwartenden Nachfrage der Einsatz von 40- Meter-Zügen erforderlich. Für die Realisierung dieser Maßnahme ist eine bessere Durch- lassfähigkeit der Straßenbahnstrecke am Alexanderplatz erforderlich.

[www.berlin.de]
Zitat
Mont Klamott
Es hängt also „nur“ an der Ampelschaltung ?

Genau daran liegt es. Die Haltestelle U Alexanderplatz könnte für einen besseren Betriebsablauf noch verändert werden, aber das ist nicht zwingend.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Prinzipiell eine gute Idee, die M6 wie die M8 fahren zu lassen.
Beinahe wie früher zur Schwartzkopffstr.
Danke für die Info. Bleibt zu hoffen, dass der Fahrgastverband etc. den Senat an die Umsetzung erinnert.
Evl. wäre noch ein Schild für Autofahrer auf der Alexanderstr. stadtauswärts hilfreich, bei stockendem Verkehr die Kreuzung freizuhalten. Sollte man eigentlich in der Fahrschule gelernt haben.

Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Es hängt also „nur“ an der Ampelschaltung ?

Genau daran liegt es. Die Haltestelle U Alexanderplatz könnte für einen besseren Betriebsablauf noch verändert werden, aber das ist nicht zwingend.
Ja, finde ich auch eine gute Umfahrung.

Das Argument, weshalb die M5 nicht im 10 Minuten-Takt zum Hauptbahnhof fahren kann, waren auch Ampelschaltungen.
Mal sehen, wie die Bahnen morgen zwischen Naturkundemuseum und Hauptbahnhof voran kommen.

Interessant wäre auch eine Verbindung zum Kupfergraben über Rosa-Luxemburg-Platz, Weinmeisterstr., Friedrichstr..

Zitat
Nordender
Prinzipiell eine gute Idee, die M6 wie die M8 fahren zu lassen.
Beinahe wie früher zur Schwartzkopffstr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2019 20:44 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott
Danke für die Info. Bleibt zu hoffen, dass der Fahrgastverband etc. den Senat an die Umsetzung erinnert.
Evl. wäre noch ein Schild für Autofahrer auf der Alexanderstr. stadtauswärts hilfreich, bei stockendem Verkehr die Kreuzung freizuhalten. Sollte man eigentlich in der Fahrschule gelernt haben.

Guten Morgen,
ich staune als langjähriger Nutzer der M4 noch immer darüber, dass dies von den Verantwortlichen bei der Polizei nicht als Problem erkannt wird, das mit regelmäßigen Schwerpunktkontrollen wenigstens etwas eingedämmt werden könnte? Nun gibt es ja die Wache auf dem Alex seit einer Weile ... Oder ist der Verstoß, eine Kreuzung zuzustellen, mit zu geringen Strafen verbunden, als dass sich der Aufwand für die Kontrolle lohne würde?
Ein Schild würde hier nicht helfen, glaube ich.
Kostet 20 Euro, wenn ein Unfall passiert 35 Euro laut Bußgeldkatalog.

[www.bussgeldkatalog.net]
Zitat
Mont Klamott
Ja, finde ich auch eine gute Umfahrung.

Das Argument, weshalb die M5 nicht im 10 Minuten-Takt zum Hauptbahnhof fahren kann, waren auch Ampelschaltungen.
Mal sehen, wie die Bahnen morgen zwischen Naturkundemuseum und Hauptbahnhof voran kommen.

Interessant wäre auch eine Verbindung zum Kupfergraben über Rosa-Luxemburg-Platz, Weinmeisterstr., Friedrichstr..

Zitat
Nordender
Prinzipiell eine gute Idee, die M6 wie die M8 fahren zu lassen.
Beinahe wie früher zur Schwartzkopffstr.

Dafür plädiere ich schon lange, das es endlich auch vom Mollknoten(bzw. dessen Umgebung) her wieder möglich ist, eine Linie zum S+U Friedrichstr. bzw. Kupfergraben zu führen.
Die Friedrichstr. ist eine der wichtigsten Umsteigepunkte der Stadt(derzeit noch wichtiger als der Hauptbahnhof ohne U5 und S21 bzw. Nord-Süd-S-Bahn), und wird nur durch die M1 und 12 angebunden, die auch noch beide aus der selben Richtung(U Eberswalder Str./Kastanienallee) auf unterschiedlichen Wegen dahin fahren.

Bis zur Umstellung auf MetroTram-und Bus fuhr der Vorgänger der M2 zum Kupfergraben, damals die 1 zwischen Heinersdorf und Am Kupfergraben.
Die fuhr ab U Oranienburger Tor über O.Burger Str., Hackescher Markt, U Weinmeisterstr. U Rosa-Luxemburg-Platz und Prenzlauer Tor(Mollstr./Prenzlauer Allee)durch die Prenzlauer Allee nach Heinersdorf, womit der Bereich Mollstr. und Torstr. mit dem S+U Friedrichstr. verbunden war.
Heutzutage könnte man eine neue Linie einrichten, die diese Verbindung wieder herstellt...d.h. neu wäre die Linie nicht. Man leitet die 12 ab Prenzlauer Allee/Ostseestr. mit der M2* durch die Prenzlauer Allee(beide jeweils im 10 Minutentakt, wodurch ein 5 Minutenabstand der Züge auf der Prenzlauer entstünde) und dann über Torstr., Alte-und Neue Schönhauser Str., S Hackescher Markt, Oranienburger Str., Friedrichstraße.
Die M2* würde anstelle der 12 durch die Wisbyer Str., Stahlheimer Str., Pappelallee und Kastanienallee sowie Weinbergsweg und Rosenthaler Str. am S Hackescher Markt enden.
Die Trasse durch die Prenzlauer Allee würde der neuen Linie M3 zugeschrieben. Ob M2 oder M3 dann später nach S Blankenburg bzw. S+U Pankow(also welche wo hin) verlängert wird, muss dann noch geprüft werden.
Die M5 mit der M4 durch Greifswalder Str. und Berliner Allee, und eine neue Linie M7 fährt wie die M5 jetzt, jedoch zw. Am Kupfergraben und Falkenberg.
Dieses Jahr im Dezember feiert das Metro-System 15jähriges Jubiläum. Ideale Gelegenheit die Lücken in der Nummerierung bis auf eine(die reservierte M9) zu schließen.

Was die 18 angeht: wieso führt man die nicht über die komplette Mollstr. und Karl-Liebknecht-Str. in die Kehranlage Dircksenstr. über diesen Weg zum "Alex" und entlastet damit die stark frequentierte Strecke über den Alex? Die lästige Wartezeit an der Überquerung der Alexanderstr. am FitX bzw. Deutsche Bank ist unerträglich. Eine 4. Linie wie die 18 da auch noch lang zu führen, wäre Unsinn. Stattdessen quasi außen rum zur Kehranlage S+U Alex/Dircksenstraße?!
Zitat
BobV
Was die 18 angeht: wieso führt man die nicht über die komplette Mollstr. und Karl-Liebknecht-Str. in die Kehranlage Dircksenstr. über diesen Weg zum "Alex" und entlastet damit die stark frequentierte Strecke über den Alex? Die lästige Wartezeit an der Überquerung der Alexanderstr. am FitX bzw. Deutsche Bank ist unerträglich. Eine 4. Linie wie die 18 da auch noch lang zu führen, wäre Unsinn. Stattdessen quasi außen rum zur Kehranlage S+U Alex/Dircksenstraße?!

Dafür bräuchte man allerdings ein zusätzliches Gleis. Momentan geht nur Alexanderplatz -> Dircksenstraße, in die andere Richtung gibt es kein Gleis. Dort, wo ein Gegengleis entlang führen würde, ist der Fahrstuhl zum U-Bahnhof Alexanderplatz.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.2019 19:53 von VBB/HVV.
Darauf zielte eigentlich meine Frage, ob für die Verlängerung der 18 bauliche Maßnahmen notwendig sind. Denn die Problematik mit dem Aufzug zur U5 an der Dircksenstr. hatte ich hier schon gelesen.
Umso besser, dass es nur an der Ampelschaltung hängt.
Von mir aus kann auch gerne die M5 zum Kupfergraben fahren, über Rosa-Luxemburg-Platz, Weinmeisterstr., Hackeschen Markt. Der 20 Minuten-Takt zum Hauptbahnhof ist nicht wirklich attraktiv. Die Oranienburger Str. würde auf dem Weg zum Kupfergraben auch durchfahren werden.


Zitat
VBB/HVV
Zitat
BobV
Was die 18 angeht: wieso führt man die nicht über die komplette Mollstr. und Karl-Liebknecht-Str. in die Kehranlage Dircksenstr. über diesen Weg zum "Alex" und entlastet damit die stark frequentierte Strecke über den Alex? Die lästige Wartezeit an der Überquerung der Alexanderstr. am FitX bzw. Deutsche Bank ist unerträglich. Eine 4. Linie wie die 18 da auch noch lang zu führen, wäre Unsinn. Stattdessen quasi außen rum zur Kehranlage S+U Alex/Dircksenstraße?!

Dafür bräuchte man allerdings ein zusätzliches Gleis. Momentan geht nur Alexanderplatz -> Dircksenstraße, in die andere Richtung gibt es kein Gleis. Dort, wo ein Gegengleis entlang führen würde, ist der Fahrstuhl zum U-Bahnhof Alexanderplatz.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.2019 20:21 von Mont Klamott.
Man könnte sicherlich auch einen Gleiswechsel auf dem Alexanderplatz einbauen, einen in der Dircksenstraße gibt es ja schon für die M2. Dann würde man über's Gegengleis auf den Alexanderplatz fahren und dann mittels Gleiswechsel wieder auf's Richtungsgleis. Das würde allerdings wohl einiges an Aufwand für die Signalisierung und Sicherung der Fahrt im Gegengleis mit sich ziehen.
Zitat
VBB/HVV
Zitat
BobV
Was die 18 angeht: wieso führt man die nicht über die komplette Mollstr. und Karl-Liebknecht-Str. in die Kehranlage Dircksenstr. über diesen Weg zum "Alex" und entlastet damit die stark frequentierte Strecke über den Alex? Die lästige Wartezeit an der Überquerung der Alexanderstr. am FitX bzw. Deutsche Bank ist unerträglich. Eine 4. Linie wie die 18 da auch noch lang zu führen, wäre Unsinn. Stattdessen quasi außen rum zur Kehranlage S+U Alex/Dircksenstraße?!

Dafür bräuchte man allerdings ein zusätzliches Gleis. Momentan geht nur Alexanderplatz -> Dircksenstraße, in die andere Richtung gibt es kein Gleis. Dort, wo ein Gegengleis entlang führen würde, ist der Fahrstuhl zum U-Bahnhof Alexanderplatz.

Dazu braucht man kein zusätzliches Gleis! Die 18 führe wie die M8 und dann die M2, das passt alles. Allerdings sind die zwei Kehrlgeise in der Dircksenstraße dann zu wenig.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
BobV
Dafür plädiere ich schon lange, das es endlich auch vom Mollknoten(bzw. dessen Umgebung) her wieder möglich ist, eine Linie zum S+U Friedrichstr. bzw. Kupfergraben zu führen.
Die Friedrichstr. ist eine der wichtigsten Umsteigepunkte der Stadt(derzeit noch wichtiger als der Hauptbahnhof ohne U5 und S21 bzw. Nord-Süd-S-Bahn), und wird nur durch die M1 und 12 angebunden, die auch noch beide aus der selben Richtung(U Eberswalder Str./Kastanienallee) auf unterschiedlichen Wegen dahin fahren.

Was erreicht man denn vom Mollknoten nicht, was man am S+U Friedrichstraße erreicht?
S1, S2, S25 -> werden am Nordbahnhof erreicht
U6 -> wird am Naturkundemuesum erreicht
Stadtbahn + Regionalverkehr -> wird am Alex erreicht

Die 12 erreicht an der Friedrichstraße die Stadtbahn, die ist da genau richtig. Die M1 bindet dagegen die Kurzstreckenverkehre ab und verkehrt auch häufiger als M5, M6 oder M8.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Dazu braucht man kein zusätzliches Gleis! Die 18 führe wie die M8 und dann die M2, das passt alles. Allerdings sind die zwei Kehrlgeise in der Dircksenstraße dann zu wenig.

Ja, das wäre wohl die praktischste Lösung, aber aufgrund des fehlenden dritten Gleises (für das ja auch kein Platz wäre) hatte ich das fast nicht in Betracht gezogen.
Könnte man sonst nicht die Haltestelle S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße als ein-/beidseitige Doppelhaltestelle für zwei F8Z nutzen? Einen doppelten Gleiswechsel gibt es ja schon, man bräuchte wohl noch einen vor Beginn der Doppelhaltestelle(n), um aus beiden Richtungen auf das freie Gleis und wieder zurück auf das Richtungsgleis ausweichen zu können.
Dann könnte man die beiden Alexanderplatz-wärtigen Gleise als Pausenhaltestellen nutzen und dazu noch eine Haltestelle weiter Richtung Karl-Liebknecht-Straße, ein Gleis müsste ja nur für die Durchfahrt von/zu den hinteren Gleisen frei bleiben.

Ich habe mal versucht, das an einer Skizze zu veranschaulichen. Oben die Karl-Liebknecht-Straße, unten der Alexanderplatz.
Die Kreuze sollen doppelte Gleiswechsel sein, die Linien neben den Gleisen Haltestellenbereiche.
Eine von den oberen Haltestellen müsste eben immer für durchfahrende Bahnen frei sein.
Ob das alles von der Länge her ausreichen würde, weiß ich nicht genau.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.2019 22:24 von VBB/HVV.


Kann man nicht per Blockumfahrung wenden? U-Bahnhof Alexanderplatz - Dircksenstr. - Liebknechtstr. müsste doch gehen?
Da hätte man ja dann wieder die Schwierigkeit mit der Ampel über die Alexanderstraße.
Zitat
VvJ-Ente
Kann man nicht per Blockumfahrung wenden? U-Bahnhof Alexanderplatz - Dircksenstr. - Liebknechtstr. müsste doch gehen?

Und dann fahren die Züge Richtung Landsberger Allee von verschiedenen Haltestellen ab? Das wäre doch recht sinnfrei.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Also bevor man 2 Haltestellen und einen doppelten Gleiswechsel baut, sollte doch mal diese bekloppte Ampel angepasst werden ;-p
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