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BVG: Elektrobusbeschaffung vorerst zurückgestellt
geschrieben von phönix 
Gerade eben gefunden

Berliner Zeitung schreibt auch was.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.02.2020 23:49 von Stowaway.
Hallo biesdorfer83,

kannst Du ganz kurz für Nicht-Insider sagen, was mit dem "Hühnerhof" gemeint ist?

Danke und viele Grüße
Manuel

Zitat
biesdorfer83
[...] Dieser sieht vor, abends ca. 15-20 Gelenkbusse vom Hof Indira mit Hilfe von Personalreserven zum Hühnerhof zu bringen. [...]
Zitat
Peter Neumann
Berliner Zeitung

"Nachdem die für den 31. Februar geplante Aufsichtsratssitzung abgesagt wurde(...)". Da haben die AR aber Glück, dass die Sitzung an besagte, Tag nicht stattfindet.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2020 01:09 von hansaplatz.
Hallo,

Zitat
manuelberlin
kannst Du ganz kurz für Nicht-Insider sagen, was mit dem "Hühnerhof" gemeint ist?

Ich bin zwar nicht der "biesdorfer83", aber hinter der Bezeichnung "Hühnerhof" verbirgt sich die Abstellfläche an der Ecke Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg.

Viele Grüße vom Oberdeck...


BVG - Doofheit auf Rädern!
Zitat
Stowaway
Gerade eben gefunden

Die polnische Firma Ekoenergetyka aus Grünberg war bereits auf der E-Bus Fachmesse ElekBu Anfang Februar in Berlin vertreten:
[www.bahn-manager.de]

so long

Mario
Zitat
Oberdeck
Hallo,

Zitat
manuelberlin
kannst Du ganz kurz für Nicht-Insider sagen, was mit dem "Hühnerhof" gemeint ist?

Ich bin zwar nicht der "biesdorfer83", aber hinter der Bezeichnung "Hühnerhof" verbirgt sich die Abstellfläche an der Ecke Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg.

Viele Grüße vom Oberdeck...

Der mittlerweile als Hof W geführt wird als Betriebsteil von Indira.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1881-2020
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Oberdeck
Zitat
manuelberlin
kannst Du ganz kurz für Nicht-Insider sagen, was mit dem "Hühnerhof" gemeint ist?
... hinter der Bezeichnung "Hühnerhof" verbirgt sich die Abstellfläche an der Ecke Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg.
Der mittlerweile als Hof W geführt wird als Betriebsteil von Indira.



Abstellfläche an der Ecke Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg (18.01.2019)


Warum nennt man die Abstellfläche "Hühnerhof"?

Gruß
Micha


Bekommt man da die Gummistiefel vom Arbeitgeber gestellt? :)))
1,7 Milliarden Mehrbedarf für E-Busse bis 2030 sind eine echte Ansage.
[www.morgenpost.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Ohje...

Ich würde ja massiven Straßenbahnausbau enpfehlen. Dann bekommt man größere Gefäße mit Schienenbonus und Streckenladertechnologie :-p
Zitat
phönix
1,7 Milliarden Mehrbedarf für E-Busse bis 2030 sind eine echte Ansage.
[www.morgenpost.de]

Was meinst du genau mit "echte Ansage"?
Zitat
Henning
Zitat
phönix
1,7 Milliarden Mehrbedarf für E-Busse bis 2030 sind eine echte Ansage.
[www.morgenpost.de]

Was meinst du genau mit "echte Ansage"?

"das ist eine echte Ansage" - steht umgangssprachlich für "jemandem die Grenzen aufzeigen" oder "jemandem einen deutlichen Hinweis geben"
Dabei wird der Aspekt der Deutlichkeit, Zurechtweisung oder Herausforderung zum Ausdruck gebracht.

Ich meine damit: Die Größenordnung des finanziellen Mehrbedarfs für den Elektrobusbetrieb ist für die bisherigen Vertreter dieser Politikrichtung eine harte Nuss: Das Geld müsste zusätzlich zu den regulären Subventionen des Nahverkehrs (BVG und S-Bahn) beschafft werden und müsste - bei angenommen gleich hohen Steuereinnahmen - von anderen Vorhaben (Wohnungsbau, Soziales, Schulen...) abgezogen werden.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
PassusDuriusculus
Ich würde ja massiven Straßenbahnausbau enpfehlen.

Kosten Straßenbahnausbau bei bisher 1700 km Busnetz und angenommen durchschnittlich 15 Mio Euro je km Neubaustrecke ==> ca 25 Milliarden, dazu kämen dann noch die Fahrzeuge...

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
Ich meine damit: Die Größenordnung des finanziellen Mehrbedarfs für den Elektrobusbetrieb ist für die bisherigen Vertreter dieser Politikrichtung eine harte Nuss: Das Geld müsste zusätzlich zu den regulären Subventionen des Nahverkehrs (BVG und S-Bahn) beschafft werden und müsste - bei angenommen gleich hohen Steuereinnahmen - von anderen Vorhaben (Wohnungsbau, Soziales, Schulen...) abgezogen werden.

Wieso denn Subvention?
Die Kunden rennen der BVG fast die Bustüren ein. Also nach marktwirtschaftlichem Grundsatz müssten die Busfahrscheine nur ein wenig teurer werden als die für Bahnen. Das war so über Jahrzehnte, da der Autobusbetrieb schon immer unwirtschaftlicher war als der Bahnbetrieb.
1,7 Milliarden in 10 Jahren sind nur 170 Millionen pro Jahr, macht bei jährlich 540 Millionen Busfahrgästen gerade mal 32 Cent Preiszuschlag für jede Busfahrt. Ein lumpiger Euro für dreimal Busfahren. Das müsste von der PR-Abteilung nur noch intelligent umgesetzt werden - für die Umwelt und die Verkehrswende. ;-)
Das eigentliche Problem ist doch, dass elektrischer Strom immer teurer wird, während der Diesel- oder Benzinpreis stagniert. Gar kein Anreiz für die Elektromobilität. Hier ist die Politik gefragt - in ganz Europa die Stromsteuer runter und die Mineralölsteuer rauf!

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
... macht bei jährlich 540 Millionen Busfahrgästen gerade mal 32 Cent Preiszuschlag für jede Busfahrt. Ein lumpiger Euro für dreimal Busfahren. Das müsste von der PR-Abteilung nur noch intelligent umgesetzt werden - für die Umwelt und die Verkehrswende. ;-)

Die Idee hatte ich vorhin auch. Ich habe sie mir aber verkniffen, um der Fraktion, die eher eine Senkung der Fahrpreise anstrebt, nicht zu nahe zu treten. Mit der 365 Euro-Jahreskarte wird das schwierig...

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
Zitat
PassusDuriusculus
Ich würde ja massiven Straßenbahnausbau enpfehlen.

Kosten Straßenbahnausbau bei bisher 1700 km Busnetz und angenommen durchschnittlich 15 Mio Euro je km Neubaustrecke ==> ca 25 Milliarden, dazu kämen dann noch die Fahrzeuge...

Naja, PD wird bei "Straßenbahnausbau" wohl kaum an Linien wie 125, 234, 349 o. ä. gedacht haben - es gibt aber sicherlich ein paar Buskorridore mit überdurchschnittlichem CO2-Ausstoß (pro km von Bussen befahrener Strecke), einfach da dort die Wagendichte einfach sehr hoch ist. Ich werfe mal die Relationen
  • Roseneck - Hermannplatz via. M29-Korridor (mit Kiezbusanschlüssen z. B. Richtung S Grunewald (heute "M"19),
  • Zoologischer Garten - irgendwo in Spandau via M49-Korridor (mit Umstieg in Busse Richtung Gatow/Kladow),
  • Jungfernheide - Wittenau via M21-Korridor und
  • Zoologischer Garten - Spandau via M45-Korridor
in den Raum.

Da kämen schon einige eingesparte Wagenkilometer im Westteil der Stadt zusammmen...

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
Salzfisch
es gibt aber sicherlich ein paar Buskorridore mit überdurchschnittlichem CO2-Ausstoß (pro km von Bussen befahrener Strecke), einfach da dort die Wagendichte einfach sehr hoch ist.

gerade bei hoher Wagendichte bietet sich doch eher ein O-Bus-Betrieb an.
(Dann aber nicht M29, da ich mir schlecht Doppeldecker O-Busse vorstellen kann)

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
(Dann aber nicht M29, da ich mir schlecht Doppeldecker O-Busse vorstellen kann)

Doppeldecker-Obusse gab es in der Hansestadt Hamburg schon in den 1950er Jahren: [de.wikipedia.org]
Technisch und betrieblich kein Problem.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
phönix
(Dann aber nicht M29, da ich mir schlecht Doppeldecker O-Busse vorstellen kann)

Doppeldecker-Obusse gab es in der Hansestadt Hamburg schon in den 1950er Jahren: [de.wikipedia.org]
Technisch und betrieblich kein Problem.

Genau! Waren auch in England weit verbreitet, bis die Motorlobby alle Netze kaputt gemacht hat. London hatte ein riesiges Netz, das in recht kurzer Zeit abgebaut wurde.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
der weiße bim
Zitat
phönix
(Dann aber nicht M29, da ich mir schlecht Doppeldecker O-Busse vorstellen kann)
Doppeldecker-Obusse gab es in der Hansestadt Hamburg schon in den 1950er Jahren: [de.wikipedia.org]
Technisch und betrieblich kein Problem.

Pläne für einen Doppelstock-Obus gab es vor 1945 auch für Berlin. Nach dem Krieg verkehrte in den fünfziger Jahren mit dem ES6 auch der Prototyp eines Sattelschlepper-Doppelstock-Obusses in Ostberlin.

Gruß
Micha

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