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IGEB - neue Innenstadtquerung für Berlin
geschrieben von Mont Klamott 
Gerade auf der Facebook-Seite des IGEB gelesen. Nun müssen nur noch die Politiker überzeugt werden.

IGEB - neue Innenstadtquerung für Berlin
Wow. Ein Stück aus der Zukunft, vom 6.2.2022!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich war etwas überrascht über den Vorstoß, klar bin ich für jeden Ausbau der Bahnen. Realistischer und kostengünstiger wäre die Verlängerung der U7 zum BER, damit wären Kreuzberg und Neukölln auch sehr gut angebunden.

[www.berliner-woche.de]
Zitat
Mont Klamott
Realistischer und kostengünstiger wäre die Verlängerung der U7 zum BER, damit wären Kreuzberg und Neukölln auch sehr gut angebunden.

Mit Sicherheit nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Erinnert mich an die Planungen die es mal gab für eine S-Bahn vom Anhalter Bahnhof zum Görlitzer Bahnhof. Vorleistungen sind ja im Anhalter Bahnhof dafür vorhanden.
Die Variante vom Potsdamer Platz Richtung Görlitzer Bahnhof finde ich auf jedenfall sinnvoller als die Planung von damals.
Zitat

"S-Bahnberlin28" am 6.2.2020 um 14.49 Uhr:

Vorleistungen sind ja im Anhalter Bahnhof dafür vorhanden.

Die "Vorleistungen" können nicht für den Vorschlag der IGEB genutzt werden, da sie eine Südost-Kurve beginnen. Aus Richtung Potsdamer Platz gibt es nach Osten keine Vorleistungen.

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"S-Bahnberlin28" am 6.2.2020 um 14.49 Uhr:

Vorleistungen sind ja im Anhalter Bahnhof dafür vorhanden.

Die "Vorleistungen" können nicht für den Vorschlag der IGEB genutzt werden, da sie eine Südost-Kurve beginnen. Aus Richtung Potsdamer Platz gibt es nach Osten keine Vorleistungen.

Gruß, Thomas

Da hab ich mich vielleicht schlecht ausgedrückt....

Ich meinte nur das es für die damalige Planung vom Anhalter Bahnhof aus, Vorleistungen für die Strecke Richtung Görlitzer Bahnhof gab oder noch gibt
.Das diese jetzt natürlich nicht benutzt werden können weil die Strecke vom Potsdamer Platz aus Richtung Osten abzweigt ist mit klar.

Gruß
Wie sieht es eigentlich mit den räumlichen Verhältnissen am östlichen Ende dieser Strecke aus, Querung des Landwehrkanals, möglicher Standort der Tunnelausfahrt, ehemalige Trasse der Görlitzer Bahn, Querung der A100 und Anschluss an das restliche S-Bahnnetz?
Am östlichen Ende ist der Ausbau der A100 in vollem Gange. Die Kiefholzstr. ist seit einiger Zeit wieder befahrbar.

Der RBB nennt eine Bauzeit von 30 bis 50 Jahren:

[www.rbb24.de]
Wenn IGEB das U-Bahn nennt, dann bekommen sie vielleicht Zuspruch von der CDU :)
Solche Projekte funktionieren nur in München oder unter großer Koalition. Linke/Grüne blockieren jeglichen (U)-Bahn-Ausbau.
Wobei hier mehrere Bahnhöfe im Einzugsbereich der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und dem Verkehrsstadtrat Florian Schmidt (beide Grüne) geplant sind.

[www.2.stammstrecke-muenchen.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2020 16:43 von Mont Klamott.
Ist ja eigentlich eine nette Idee, eine Direktverbindung von südosten nach Nordwesten. Aber ich denke, dass das wohl erstmal nicht umgesetzt wird, da es aus der ecke Treptow/Plänterwald Ring und Stadtbahnanbindungen gibt. Dennoch wäre eine Entlastung der Kreuzberger und des M29 echt mal wünschenswert. Den unter die Erde zu verlegen würde bestimmt Sinn ergeben. Ist nur leider enorm teuer.
Zitat
TomB
Wenn IGEB das U-Bahn nennt, dann bekommen sie vielleicht Zuspruch von der CDU :)

Nein, denn diese Strecke ersetzt keinerlei Straßenbahnplanung!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Mont Klamott
Solche Projekte funktionieren nur in München oder unter großer Koalition. Linke/Grüne blockieren jeglichen (U)-Bahn-Ausbau.
Wobei hier mehrere Bahnhöfe im Einzugsbereich der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und dem Verkehrsstadtrat Florian Schmidt (beide Grüne) geplant sind.

[www.2.stammstrecke-muenchen.de]

Also wenn das 100km Straßenbahnausbauprogram abgeschlossen ist, die U-Bahn nach Weißensee fährt, bei der S-Bahn die eingleisigen Abschnitte beseitigt sind, auf Berliner Gebiet auf allen Strecken ein 5min-Takt gefahren wird, dann kann man vielleicht über sowas nachdenken.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Mont Klamott
Solche Projekte funktionieren nur in München oder unter großer Koalition. Linke/Grüne blockieren jeglichen (U)-Bahn-Ausbau.
Wobei hier mehrere Bahnhöfe im Einzugsbereich der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und dem Verkehrsstadtrat Florian Schmidt (beide Grüne) geplant sind.

[www.2.stammstrecke-muenchen.de]

Also wenn das 100km Straßenbahnausbauprogram abgeschlossen ist, die U-Bahn nach Weißensee fährt, bei der S-Bahn die eingleisigen Abschnitte beseitigt sind, auf Berliner Gebiet auf allen Strecken ein 5min-Takt gefahren wird, dann kann man vielleicht über sowas nachdenken.

Stimmt, denn eine Straßenbahn nach Berliner Kriterien (im Zweifel langsamer als der Bus, maximal gleich viele Sitzplätze, in Innenstadtlagen auf eigenen Gleiskörper verzichten, um Autos nicht zu behindern) und U-Bahnen an den Arsch der Welt sind wichtiger, als überlastete Innenstadtstrecken zu entlasten.
Beim Thema Taktverdichtungen stimme ich dir zu, die binden aber keine Infrastrukturgelder und auch keine U-Bahnbauer und alles was dazugehört.
Zitat
krickstadt
Zitat

"S-Bahnberlin28" am 6.2.2020 um 14.49 Uhr:

Vorleistungen sind ja im Anhalter Bahnhof dafür vorhanden.

Die "Vorleistungen" können nicht für den Vorschlag der IGEB genutzt werden, da sie eine Südost-Kurve beginnen. Aus Richtung Potsdamer Platz gibt es nach Osten keine Vorleistungen.

Eine solche Nordost-Südwest-Verbindung wäre noch eine Idee, die mir (wenn man schon Visionen hat) um einiges sinnvoller zu sein scheint, als der IGEB-Kram. In der Relation fehlt (großskalig gesehen) etwas.

Aber die IGEB-Idee scheint mir um einiges abstruser zu sein. Natürlich könnte man sich eine Schnellbahnverbindung von Kreuzberg zur Görlitzer Bahn wünschen, ok. Aber das wäre es schon. Kleinskalig wäre es im wesentlichen Parallelverkehr zur U1.

Eine Nordwest - Kreuzberg - Verbindung kriegt man mit der S21/U1 via Gleisdreieck ohnehin. Und was die bei der IGEB nur geraucht haben mögen, als sie auf Visionen kamen wie: "erhält der Campus Siemensstadt eine umsteigefreie Verbindung zur Wissenschaftsstadt Adlershof " - das könnte man, wenn gewollt, in gleicher Fahrzeit auch über die östliche Ringbahn kriegen. Und dass die Verbindung von der Görlitzer Bahn "nicht direkt in die Berliner Innenstadt führt, sondern auf der die Züge auf dem Umweg über Ostkreuz zur Stadtbahn fahren" finde ich genauso abstrus. Der Umweg ist minimal, und die Stadtbahn geht nun wirklich durch die Mitte Berlins, die "S6" doch eher am Rand der Mitte.

Irgendwie habe ich das Gefühl, man will die CD-U-Bahn-Planungen pushen, in dem man etwas noch absurderes vorstellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2020 18:26 von Global Fisch.
Zitat
FlO530
Zitat
Nemo
Zitat
Mont Klamott
Solche Projekte funktionieren nur in München oder unter großer Koalition. Linke/Grüne blockieren jeglichen (U)-Bahn-Ausbau.
Wobei hier mehrere Bahnhöfe im Einzugsbereich der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und dem Verkehrsstadtrat Florian Schmidt (beide Grüne) geplant sind.

[www.2.stammstrecke-muenchen.de]

Also wenn das 100km Straßenbahnausbauprogram abgeschlossen ist, die U-Bahn nach Weißensee fährt, bei der S-Bahn die eingleisigen Abschnitte beseitigt sind, auf Berliner Gebiet auf allen Strecken ein 5min-Takt gefahren wird, dann kann man vielleicht über sowas nachdenken.

Stimmt, denn eine Straßenbahn nach Berliner Kriterien (im Zweifel langsamer als der Bus, maximal gleich viele Sitzplätze, in Innenstadtlagen auf eigenen Gleiskörper verzichten, um Autos nicht zu behindern) und U-Bahnen an den Arsch der Welt sind wichtiger, als überlastete Innenstadtstrecken zu entlasten.
Beim Thema Taktverdichtungen stimme ich dir zu, die binden aber keine Infrastrukturgelder und auch keine U-Bahnbauer und alles was dazugehört.

Welche überlastete Innenstadtstrecke würde diese Linie denn entlasten? Den M29er! Und sonst? Man verlagert Verkehre von der Stadtbahn, die noch Reserven hätte für eine zweite Zuggruppe aus der Görlitzer Bahn-Richtung, auf diese neue Linie und auf U6 und U8. Das könnte man aber auch mit einer Führung über Südring und Cheruskerkurve erreichen - für deutlich weniger Geld. Ich dachte ansonsten, dass dieses die Straßenbahn aus Solidarität mit in den Stau zu stellen auch in Berlin irgendwann nichtmehr Stand der Technik sein wird! Das ist aber auch grundsätzlich keine Idee der Straßenbahn-Fraktion, sondern ausschließlich eine Idee der U-Bahn und/oder der Auto-Fraktion, damit die Straßenbahn etwas weniger sinnvoll wird, U-Bahnen sinnvoller werden und vorallem Autofahrer ohne Alternative Auto fahren können! Mit moderner Verkehrsplanung hat das nichts zu tun!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat

"Global Fisch" am 6.2.2020 um 18.24 Uhr:

Eine solche Nordost-Südwest-Verbindung [...]

Die Vorleistung am S-Bhf Anhalter Bahnhof wurde nicht für eine Nordost-Südwest-Verbindung, sondern für eine Verbindung der Görlitzer mit den Dresdener / Anhalter / Potsdam-Magdeburger-Bahnstrecken gebaut. Wenn man also Himmelsrichtungen als Beschreibung für diese (heute völlig unnütze) Relation hinzuziehen möchte, dann wäre es eine Südost-Süd-/Südwest-Verbindung. Nach Nordosten fuhr die Stettiner Bahn und die ist schon als S-Bahnstrecke durch den alten Nordsüd-S-Bahntunnel erreichbar. Für die etwas weiter südlich nach Ost-Nordost gerichteten Relationen war im 200 km-Plan die U10 zwischen Weißensee und Drakestraße gedacht (auch über Potsdamer Platz und mit Vorleistungen am Alexanderplatz, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Kurfürstenstraße, Kleistpark, Innsbrucker Platz und zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz).

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Angesichts der ständigen Ablehnung von neuen U-Bahnprojekten halte ich diesen Vorschlag schon etwas grotesk.

Im Rahmen des Baus der S21 lässt sich mit dem Wiederaufbau der Cheruskerkurve die Verbindung Gartenfeld <> BER ebenfalls realisieren und dabei noch der neue Umsteigepunkt Gleisdreieck und das neue Stadtquartier Urbane Mitte mit anbinden.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Ich frage mich auch, ob das dieselbe IGEB ist, die sonst auch eher sowas schreibt...

Zitat
IGEB
Hier sollte der Senat erst einmal seine Hausaufgaben erledigen, bevor er sich U-Bahn-Planungen zuwendet.
Aus Signal 2018-2 [www.igeb.org]

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