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24 Stunden Warnstreik BVG am 9.10.20
geschrieben von BuchholzerJung 
Zitat
Nordender
Ich will auch alle 2 Jahre mehr Geld haben, und bitte soviel wie in Süddeutschland.

Niemand hindert dich an der Bewerbung.

Das sind dann auch zwei Fliegen mit einer Klappe:
Jedes Jahr mehr Geld für dich.
Weniger überzeugende Argument der Gewerkschaft ("Kommen doch genug Neue").
Zitat
B-V 3313
Zitat
Logital
Vermutlich weil die BVG alles tut um die Auswirkungen des Streiks zu maximieren. Ein paar Hinweise wie sich das in Betrieb, der bestreikt wird auch verhalten kann hat der Barnimer ja gegeben.

In Potsdam fährt man also bis 3 Uhr nachts und stellt keine Minute vorher ein?

Wieder so ein "Beitrag" von Dir, bei dem es nicht um den Austausch von Argumenten ging (es hätten sich jedenfalls genug gefunden), sondern bloß darum zu zeigen, wie unglaublich klug Du bist - obwohl es schon am sinnerfassenden Lesen hapert.

Ich zitiere nochmals den Beitrag von Barnimer und markiere mal ein paar entscheidende Stellen:

Zitat
Barnimer
Mich würde mal Interessieren, ob es die BVG endlich mal schafft, die ausfallenden Fahrten die schon vor dem Streikbeginn auftreten zu benennen.
Derzeit redet man von 3:00 bis 3:00 nächsten Tag.

Busse und Bahnen werden sicherlich nach gesonderten Plan einrücken, damit ja auch alle Pünktlich los streiken können. Diesen Plan darf man gerne auch nach außen kommunizieren.

Wobei man Allgemein auch bei der BVG langsam mal Streikpläne erarbeiten kann, da diese nun seit geraumer Zeit häufiger auftreten. Und es erscheint mir zBsp. nicht gerade Sinnvoll, den 168er fahren zu lassen, wenn die dazugehörige 68 nicht fährt. Leistungen kann man ggf. umdisponieren um gewisse streikbedingte Taktlücken auf einigen noch verkehrenden Linien (Bsp. 283, 284, 893 und co.) zu füllen.

Die BBG hat es letzte Woche geschafft, kurzfristig einige Subumläufe so umzumodeln, dass zBsp. auf der Linie 893 die Taktlücken zwischen den beiden BVG-Umläufen halbwegs geschlossen werden konnte.

Und weil ich davon ausgehe, dass das auch nicht reicht, fasse ich die wesentlichen Punkte von Barnimer (denen Logital in seinem Beitrag offensichtlich zugestimmt hat) zusammen - und sicherheitshalber hebe ich in der Zusammenfassung auch nochmal ein Schlüsselwort hervor. Vielleicht kommt dann endlich die Essenz selbst in Spandau an.

1. Die BVG sollte kommunizieren, was ab wann nicht mehr fährt.
2. Die BVG sollte von ihr beauftragte Subunternehmen sinnvoller einsetzen, um auf einer größeren Fläche ein Grundangebot anzubieten.

Wie wenig Interesse an einer Diskussion muss man eigentlich haben, um aus diesen beiden sehr eindeutigen Aussagen ein "Aber in Potsdam hören sie auch eher auf!!!!1!!" zu machen? Es ging weder darum, dass vor drei alles fahren muss, noch ging es um Potsdam (oder seit wann liegt Potsdam im Barnim?).

Wenn Du tatsächlich Interesse an einer Diskussion hast, gehe auf vorgebrachte (!) Argumente ein - wenn nicht, leg halt weiterhin anderen welche in den Mund und widersprich ihnen im herablassenden Tonfall.
Zitat
Barnimer
Beispiel N7:
Die Fahrt ab Flughafen Schönefeld ab 01:06, Ankunft in Spandau 02:50 fiel beim letzten Streik aus. Der Umlauf kommt von Hof B und müsste demnach auch dahin zurück. Zeitlich also nicht zu packen. Man hätte zwar vom Flughafen noch bis zBsp. bis Hermannplatz fahren können und von dort zum Hof aussetzen können, wollte man aber nicht. Also musste die komplette Fahrt daran glauben.

Und das ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass die BVG kein Interesse daran hat, die Folgen für die Fahrgäste zu mildern.
Zitat
Barnimer
Beispiel N7:
Die Fahrt ab Flughafen Schönefeld ab 01:06, Ankunft in Spandau 02:50 fiel beim letzten Streik aus. Der Umlauf kommt von Hof B und müsste demnach auch dahin zurück. Zeitlich also nicht zu packen. Man hätte zwar vom Flughafen noch bis zBsp. bis Hermannplatz fahren können und von dort zum Hof aussetzen können, wollte man aber nicht. Also musste die komplette Fahrt daran glauben.

Ich würde behaupten: Nach dem der Bus um 2:11 am Fehrbelliner Platz ist, schafft der das immer noch als Betriebsfahrt rechtzeitig um 3:00 Uhr zum Hof B zu fahren.

Meine Vermutungen sind:
Die Busse sind doch den Höfen zugeordnet. Klar wird da was mal umsortiert. Aber am Freitag 2:11 Uhr hat doch jedes Fahrzeug eine Heimat. Bin ich zu naiv zu glauben, dass das im Fahrzeug, Umlaufplan oder Betriebsinternen Dokumenten der Fahrenden vermerkt ist, wo ihr gerade aktuelles Fahrzeug hingehört?

Bis 3 Uhr haben die Angestellten noch ihre Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber. Also könne man doch anordnen: Fahre bis zur letzten Haltestelle, die du vor 2:15 Uhr erreichst und dann ab zum Betriebshof als Betriebsfahrt.
So könnte die BVG leicht kommunizieren: Hey liebe Fahrgäste: um die Fahrzeuge vor Vandalismus zu schützen, enden alle Fahrten gegen 2 Uhr.

Es muss nichts kompliziert kommuniziert, geplant werden etc. Oder muss etwa für jede Betriebsfahrt zum Hof eine "Fahrplantrasse" auf den Straßen angeordnet werden?

Das dann nach Streikende erstmal sortiert werden muss, ist total logisch. Das dauert dann 3-4 Stunden. Aber Einrücken kann doch nicht so schwer zu planen und zu kommunizieren sein.
Zitat
Nordender
Ich will auch alle 2 Jahre mehr Geld haben, und bitte soviel wie in Süddeutschland.

Aber jetzt mal ehrlich, glaubt hier jemand, dass das mit Erfolg funktionieren wird? Jedes Bundesland funktioniert an sich wirtschaftlich schon anders. Nicht umsonst ziehen manche Berliner raus nach Brandenburg, weil die Mieten dort teilweise günstiger sind.
Mit gleichem Gehalt von München bis Rhena halte ich für komplett illusorisch.

Gleiche Regelungen besser gesagt Rahmenbedingungen zu Wendezeiten, Pausen, Überstunden etc. ist schon eigentlich schon sinnvoll. Ich drücke die Daumen.
Saß der Praktikant an der Tastatur oder wird die BVG schon bestreikt. Ganz schön peinlicher Fehler.


Zitat
BuchholzerJung
Saß der Praktikant an der Tastatur oder wird die BVG schon bestreikt. Ganz schön peinlicher Fehler.

Vielleicht ein Anschlag von Verdi auf die BVG Website. . ;)
...und der N34 soll, wie beim letzten Streik, auch fahren? Hat man da Private oder Umlandbetrieb mit beauftragt?
Zitat
def
Zitat
B-V 3313
Zitat
Logital
Vermutlich weil die BVG alles tut um die Auswirkungen des Streiks zu maximieren. Ein paar Hinweise wie sich das in Betrieb, der bestreikt wird auch verhalten kann hat der Barnimer ja gegeben.

In Potsdam fährt man also bis 3 Uhr nachts und stellt keine Minute vorher ein?

Wieder so ein "Beitrag" von Dir, bei dem es nicht um den Austausch von Argumenten ging (es hätten sich jedenfalls genug gefunden), sondern bloß darum zu zeigen, wie unglaublich klug Du bist - obwohl es schon am sinnerfassenden Lesen hapert.

Was ist an meiner einfachen Frage nicht zu verstehen? Ich möchte wissen, wie das in Potsdam läuft.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
PassusDuriusculus
Meine Vermutungen sind:
Die Busse sind doch den Höfen zugeordnet. Klar wird da was mal umsortiert. Aber am Freitag 2:11 Uhr hat doch jedes Fahrzeug eine Heimat. Bin ich zu naiv zu glauben, dass das im Fahrzeug, Umlaufplan oder Betriebsinternen Dokumenten der Fahrenden vermerkt ist, wo ihr gerade aktuelles Fahrzeug hingehört?

Natürlich haben alle BVG-Busse ihren Heimathof.

Zitat
PassusDuriusculus
Bis 3 Uhr haben die Angestellten noch ihre Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber. Also könne man doch anordnen: Fahre bis zur letzten Haltestelle, die du vor 2:15 Uhr erreichst und dann ab zum Betriebshof als Betriebsfahrt.

Das Ziel sollte zumindest auf den Anzeigen darstellbar sein und Linien, die nahe an den Höfen fahren, könnten auch bis 2Uhr45 draußen bleiben.

Zitat
PassusDuriusculus
So könnte die BVG leicht kommunizieren: Hey liebe Fahrgäste: um die Fahrzeuge vor Vandalismus zu schützen, enden alle Fahrten gegen 2 Uhr.

Die unterirdische Kommunikationsabteilung sollte schon etwas genauer darstellen, wo die Wagen enden. Das sollte zu EDV-Zeiten drin sein.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313


Zitat
PassusDuriusculus
Bis 3 Uhr haben die Angestellten noch ihre Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber. Also könne man doch anordnen: Fahre bis zur letzten Haltestelle, die du vor 2:15 Uhr erreichst und dann ab zum Betriebshof als Betriebsfahrt.

Das Ziel sollte zumindest auf den Anzeigen darstellbar sein und Linien, die nahe an den Höfen fahren, könnten auch bis 2Uhr45 draußen bleiben.

Zitat
PassusDuriusculus
So könnte die BVG leicht kommunizieren: Hey liebe Fahrgäste: um die Fahrzeuge vor Vandalismus zu schützen, enden alle Fahrten gegen 2 Uhr.

Die unterirdische Kommunikationsabteilung sollte schon etwas genauer darstellen, wo die Wagen enden. Das sollte zu EDV-Zeiten drin sein.

Bei der hinterwäldlerichen IT Ausstattung der BVG ist das eine sehr gewagte Aussage. Die Fahrpläne für alle Fahrzeuge anzupassen sind ein Arbeitsaufwand der die Disponenten auf den Betriebshöfen garantiert an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringt. Bei diesem Streik geht es ja genau um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und nicht Vordergründig um Lohnerhöhungen. Auch die Disponenten sind einfach an der Leistungsgrenze, da Personal vorn und hinten fehlt.
Nur mit verbesserten Arbeitsbedingungen kann man neues Personal rekrutieren was es leichter macht um die täglichen Aufgaben zu bewältigen.
Viele Quereinsteiger haben der BVG den Rücken gekehrt, da ihnen viele Versprechungen gemacht wurden und sie jämmerlich enttäuscht waren wie die Arbeitsbedingungen in Wirklichkeit sind.
Turnusmodelle sind dort das größte Manko. Familienfreundlich sind diese auf keinen Fall.
Auch wenn die BVG mehrmals ausgezeichnet wurde für die Familienfreundlichkeit, betrifft es nur die Leute welche in der Konzernzentrale arbeiten. Auf den Betriebshöfen und beim Fahrpersonal trifft eine solche Auszeichnung auf keinen Fall zu.
Das Vergessen die Auszeichner gern, da sie nie auf den Betriebshöfen sich die Zustände angesehen haben.
Ein Eltern- Kind Arbeitsplatz oder mit Haustier lässt sich an keinem Fahrerarbeitsplatz verwirklichen.
Turnusmodelle die nicht nur auf die Optimierung der Fahrpläne, sondern auch auf die Bedürfnisse des Personals abgestimmt sind, werden jetzt eingefordert.

mfg alf1136.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Philipp
Das brauchen die Beschäftigten im ÖPNV aber - anders als viele andere Berufsgruppen - auch nicht.

Sind das jetzt Beamte?

Wieso, haben denn ausschließlich Beamte einigermaßen zukunftssichere Arbeitsplätze mit 'nem stabilen Arbeitgeber?

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zumindest haben sie die sichersten Arbeitsplätze.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zwischen 'nem Beamten und irgendeinem Subunternehmer-Angestellten im - meinetwegen - 'Sicherheitsbereich' besteht aber ein ziemlich großer Spielraum und ich würde mal behaupten, dass ein direkt beim kommunalen Verkehrsbetrieb Angestellter in diesem Raum sehr weit oben angesiedelt ist, was die Arbeitsplatz'garantie' angeht.

Das scheint aber seitens der streikenden Arbeitnehmer nicht weiter zu interessieren, was ich betrüblich finde.

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Leider gibt es ja genug Subunternehmen mit teils unterirdischen Bezahlungen und bei den ÖPNV-Unternehmen gibt es auch große Unterschiede.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Aus diesem Grund hätten dort Streikende mein umfassendes Verständnis. Bei den direkt bei der BVG Angestellten sieht das anders aus.

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
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PassusDuriusculus
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Barnimer
Beispiel N7:
Die Fahrt ab Flughafen Schönefeld ab 01:06, Ankunft in Spandau 02:50 fiel beim letzten Streik aus. Der Umlauf kommt von Hof B und müsste demnach auch dahin zurück. Zeitlich also nicht zu packen. Man hätte zwar vom Flughafen noch bis zBsp. bis Hermannplatz fahren können und von dort zum Hof aussetzen können, wollte man aber nicht. Also musste die komplette Fahrt daran glauben.

Ich würde behaupten: Nach dem der Bus um 2:11 am Fehrbelliner Platz ist, schafft der das immer noch als Betriebsfahrt rechtzeitig um 3:00 Uhr zum Hof B zu fahren.

Meine Vermutungen sind:
Die Busse sind doch den Höfen zugeordnet. Klar wird da was mal umsortiert. Aber am Freitag 2:11 Uhr hat doch jedes Fahrzeug eine Heimat. Bin ich zu naiv zu glauben, dass das im Fahrzeug, Umlaufplan oder Betriebsinternen Dokumenten der Fahrenden vermerkt ist, wo ihr gerade aktuelles Fahrzeug hingehört?

Meine Vermutung: Niemand soll den Fahrgästen erklären müssen, dass die Fahrt jetzt (unterwegs) endet, daher wird sie erst gar nicht begonnen.

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Forum schon leergelesen? Dann weiß ich auch nicht weiter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.2020 18:22 von Logital.
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Zitat
B-V 3313
Zitat
Logital
Vermutlich weil die BVG alles tut um die Auswirkungen des Streiks zu maximieren. Ein paar Hinweise wie sich das in Betrieb, der bestreikt wird auch verhalten kann hat der Barnimer ja gegeben.

In Potsdam fährt man also bis 3 Uhr nachts und stellt keine Minute vorher ein?

Wieder so ein "Beitrag" von Dir, bei dem es nicht um den Austausch von Argumenten ging (es hätten sich jedenfalls genug gefunden), sondern bloß darum zu zeigen, wie unglaublich klug Du bist - obwohl es schon am sinnerfassenden Lesen hapert.

Was ist an meiner einfachen Frage nicht zu verstehen? Ich möchte wissen, wie das in Potsdam läuft.

Ich auch. Vielleicht weiß es ja jemand.

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Forum schon leergelesen? Dann weiß ich auch nicht weiter.
Zitat
Philipp Borchert
Das scheint aber seitens der streikenden Arbeitnehmer nicht weiter zu interessieren, was ich betrüblich finde.

Gewerkschaftsmitglieder haben die Arbeitsrechte jahrzehntelang erkämpft und sehen aus gutem Grund keinen Anlass, sich diesbezüglich nach unten zu orientieren. Mit dem TV-N und Subunternehmern hat man diese Arbeitskräfte schon recht stark unter Druck gesetzt. Nur weil z.B. die Arbeitskräfte in der privaten Pflege- oder Sicherheitsbranche offenbar nicht in der Lage sind / waren, sich entsprechend durchzusetzen, muss hier ja kein Verzicht geübt werden.
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