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Die BVG will (mal wieder) das Ein- und Auschecken testen
geschrieben von B-V 3313 
Mopo - BVG will Best buy-Modell für Fahrkarten testen

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
...Habe noch irgendwo das gelb-blaue e.ticket aus dem Zeitraum der Jahrtausendwende rumliegen...

Bahnsteigsperren bekommt man auch woanders in Bahnhöfen mit wenig Platz hin. Warum nicht in Berlin? Das eröffnet so viele Möglichkeiten.
Bahnsteigsperren hatten wir doch schon, das ist sicherlich nicht der Weg in die Zukunft.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Etwas spät, da Homeoffice leider allgemein dem Ende zugeht. Bei uns ist im Gespräch 2 Wochen Büro, 2 Wochen Homeoffice im Wechsel für die nächste Zeit. Ist die Frage, ob man für 2 Wochen im Monat ein BVG-Abo abschließt….
Best Buy ist ne tolle kundenfreundliche Sache. Aber sie läße sich bereits heute in den aktuellen Handyticket Apps realisieren. Wozu also Check in and out?

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Beachten Sie die 3G-Regeln: Gelesen, gelacht, geantwortet.
Gab es schon bis 2016 etwa, nur unter einem anderen Namen (Touch&Travel). Es wurde mit großen Aufwand Tafeln an den Haltestellen angebracht, die man scannen konnte. Oder einfach über die App. Haltestelle ausgewählt und los und zum Schluß, wieder abmelden...

Touch&Travel
Unterwegs durch Ein- und Auschecken
Auch Touch&Travel ist in die VBB-App integriert. Sie kaufen kein Ticket, sondern checken vor Fahrtantritt ein und nach Fahrtende einfach wieder aus. Touch&Travel gilt im gesamten VBB und in 13 weiteren Regionen sowie bundesweit und auf ausgewählten Auslandsverbindungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn.

Bezahlverfahren
Bezahlt wird per Lastschrift. Fahrten im VBB werden als Kurzstrecken- und Einzelfahrausweise abgerechnet. Fallen an einem Tag mehrere Fahrten an, werden diese entsprechend der ermittelten Preisstufe automatisch zu einer Tageskarte zusammengefasst. Weitere Infos finden Sie unter www.touchandtravel.de




Wurde eingestellt und es kam das Handyticket..



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.2021 21:48 von Giesendorfer.
Zitat
B-V 3313
Bahnsteigsperren hatten wir doch schon, das ist sicherlich nicht der Weg in die Zukunft.

Warum nicht? Funktioniert seit Jahrzehnten in London und New York. Wo gab es dies in Berlin?
In London fand ich vor 13 Jahren Jahren das System mit der Oyster-Card perfekt, welches auch in Bussen schnell und unkompliziert funktionierte.
Ich denke die BVG ist nicht zwangläufig rückläufig was die Technik angeht, sondern hat nur zu große Abstände. Die BVG erneuert etwaige technische
Innovationen gefühlt alle 20 Jahre vor andere Städte mit kürzeren Abständen.
Woher kommt denn jetzt die Bahnsteigsperren-Diskussion? Das ein- und auschecken soll doch nicht an physischen Barrieren passieren.

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Zitat
GraphXBerlin
Zitat
B-V 3313
Bahnsteigsperren hatten wir doch schon, das ist sicherlich nicht der Weg in die Zukunft.

Warum nicht? Funktioniert seit Jahrzehnten in London und New York. Wo gab es dies in Berlin?
In London fand ich vor 13 Jahren Jahren das System mit der Oyster-Card perfekt, welches auch in Bussen schnell und unkompliziert funktionierte.
Ich denke die BVG ist nicht zwangläufig rückläufig was die Technik angeht, sondern hat nur zu große Abstände. Die BVG erneuert etwaige technische
Innovationen gefühlt alle 20 Jahre vor andere Städte mit kürzeren Abständen.

Wo es die gab? Auf allen U-Bahnhöfen bis zur Abschaffung irgendwann vielleicht Anfang der 70er Jahre, zumindest im Westen. Die Abschaffung erfolgte zur Personaleinsparung, da man nie automatische Sperren hatte. Den Platz hat man anderweitig verwendet, beispielsweise zur Bahnsteigverlängerung. Modern und innovativ erscheinen mir Sperren allerdings heute auch nicht mehr. Theoretisch wären vollkommen unsichtbare Sperren möglich.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Bahnsteigsperren: Kenne ich sowohl aus Paris wie aus Kiew.

Die Eingangssperren (flankiert von Ausgangssperren) in Kiew lassen sich per Jeton/Token oder mittlerweile auch per Karte öffnen. Es gibt wohl Karten mit einer Aufladefunktion wie auch Zeitkarten. Relativ unkompliziert, beide Systeme (Jeton/Token wie Karte) werden nach meinen Beobachtungen und Gesprächen in gleicher Weise genutzt.

Eine Besonderheit gibt es, an jeder Eingangs-/Ausgangssperre sitzt eine Aufsichtsperson, die für Nachfragen oder zur Unterstützung bereitsteht. Ein Ding der Unmöglichkeit in unseren Breiten, hier lautet das Motto: Automatisieren und Personal einsparen wo es geht. Und, die Eingangsbereiche der U-Bahnstationen sind sehr großzügig gestaltet. Dort lassen sich ohne räumliche Probleme diese Sperren in einer Anzahl anbringen, ohne dass es in Stoßzeiten an besonders frequentierten Stationen zu großen Wartezeiten kommt. Das hängt auch damit zusammen, dass hier an solchen Stationen auch mal drei Rolltreppen installiert sind, von denen je nach Bedarf auch mal zwei in die selbe Richtung fahren.

Die Ein- und Ausgangssperren sind recht simpel. Da immer Aufsichtspersonal anwesend ist, gibt es wohl nur wenig Fahrgäste, die ohne Fahrschein die U-Bahn nutzen (allerdings ist auch die Reaktionszeit und Durchgriffsintensität der Polizei in Kiew etwas höher als in Berlin. Hat manchmal Vorteile, insgesamt geht es für renitente Delinquenten eher blutig aus). Weitere Besonderheit, die Metrostationen (Eingangsbereiche wie Bahnsteige selber) sind in der Regel deulich sauberer als in Berlin, und suspekte Gestalten findet man dort eher nicht. Es gibt immer wieder alte Menschen, die um eine Spende bitten, diese sind vereinzelt zu sehen und werden wohl geduldet. Straßenmusiker findet man auf den Bahnstationen nicht, in Verbindungstunneln selten.

Alles in allem, Eingangs-/Ausgangssperren können sinnvoll sein, sollten aus meiner Sicht jedoch nicht ohne Aufsicht vor Ort eingerichtet werden. Und, man darf Ein-/Ausgangssperren nicht ohne Berücksichtigung weiterer Rahmenbedingungen betrachten (deswegen auch mein etwas ausführlicherer Sermon).
Würde man heute 175 Bahnhöfe wie damals mit Personal besetzen, braucht man (im Dreischichtsystem) mind. 525 Mitarbeiter für einen Ausgang pro Bahnhof.
Da die meisten mind.2 haben summiert sich das schnell.

Personalkosten olè...
Zitat
micha774
Würde man heute 175 Bahnhöfe wie damals mit Personal besetzen, braucht man (im Dreischichtsystem) mind. 525 Mitarbeiter für einen Ausgang pro Bahnhof.
Da die meisten mind.2 haben summiert sich das schnell.

Personalkosten olè...

Und während der vierten Schicht haben die Bahnhöfe geschlossen?


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
3x8 Stunden = 24 Stunden. ;-)
Zitat
micha774
Würde man heute 175 Bahnhöfe wie damals mit Personal besetzen, braucht man (im Dreischichtsystem) mind. 525 Mitarbeiter für einen Ausgang pro Bahnhof.
Da die meisten mind.2 haben summiert sich das schnell.

Personalkosten olè...

Ich bin ja eh kein Freund der Sperren, bber bei Sperren sitzt häufig im Kopf, dass es nur das "alles oder Nichts"-Prinzip gäbe. Prinzipiel könnte man auch nur die 10 größten Bahnhlfe nur mit Sperren versehen, nur zu öffnen mit gültigen Fahrschein. Die anderen könnten frei zugänglich sein. Einen gültigen Fahrschein braucht man natürlich trotzdem. Kontrolleure in den Verkehrsmitteln braucht man sowieso weiterhin.

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Beachten Sie die 3G-Regeln: Gelesen, gelacht, geantwortet.
Zitat
Logital
Zitat
micha774
Würde man heute 175 Bahnhöfe wie damals mit Personal besetzen, braucht man (im Dreischichtsystem) mind. 525 Mitarbeiter für einen Ausgang pro Bahnhof.
Da die meisten mind.2 haben summiert sich das schnell.

Personalkosten olè...

Ich bin ja eh kein Freund der Sperren, bber bei Sperren sitzt häufig im Kopf, dass es nur das "alles oder Nichts"-Prinzip gäbe. Prinzipiel könnte man auch nur die 10 größten Bahnhlfe nur mit Sperren versehen, nur zu öffnen mit gültigen Fahrschein. Die anderen könnten frei zugänglich sein. Einen gültigen Fahrschein braucht man natürlich trotzdem. Kontrolleure in den Verkehrsmitteln braucht man sowieso weiterhin.

Vermutlich müsste man die 10 größten Zugangsstellen und deren Nachbarbahnhöfe nehmen. Sonst kommen Schlaufüchse auf die Idee eine Station vorher auszusteigen wenn es das Ticketgeld spart.

Wie läuft das bei Sperren eigentlich mit Mitfahrregelungen und kostenlosen Kinderfahrten?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
micha774
3x8 Stunden = 24 Stunden. ;-)

Ich weiß zwar nicht, was Du mit dieser Rechnung zum Ausdruck bringen willst, wenn aber 24/7 alles abgedeckt sein soll, benötigt man mindestens vier Schichten. Ein Drei-Schicht-System taugt nur Montag bis Freitag etwas.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Nemo
Wie läuft das bei Sperren eigentlich mit Mitfahrregelungen und kostenlosen Kinderfahrten?

Einfach die Fahrkarte nach hinten durchreichen, bis alle drin sind.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Wie oft soll das Bahnsteigsperrenthema hier noch durchgekaut werden???

T6JP
Eigentlich wollen wir doch die Nutzung des ÖPNV fördern und nicht abschrecken.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
T6Jagdpilot
Wie oft soll das Bahnsteigsperrenthema hier noch durchgekaut werden???

T6JP

Die Bahnsteigsperre ist die U4 des Tarifwesens. Das wird so lange immer wieder durchgekaut bis der unwahrscheinliche Siemensbahn-Fall eintritt, nämlich die Realisierung.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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