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Erlanger Farce um die StUB
geschrieben von LaurenzBo 
Wenn man sich den Stream von der Veranstaltung am Donnerstag ansieht, dann stellt man fest, das die im Forum schon lange geäußerte Vermutung stimmt: Es geht den Gegnern nicht um einen objektiven Systemvergleich sondern um ein Verhindern von jeglichen Änderungen am Erlanger Nahverkehr. Stillstand als Zukunftsprogramm. Krieger sieht die Systemsentscheidung stub versus BRT als Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Seine Idee ist schlicht bestehende Fahrzeuge auszutauschen. Kein Mehr an Linien keine Verbeserungen, noch nichtmal BRT. Einfach nichts machen.

Ganz interessant, dieser Herr Krieger benutzt ein Argumentationsmuster das uns aus Bahni-Zeiten hier im Forum gut bekannt ist. Negieren der Richtigkeit aller bisherigen Gutachten bzw Nichtanerkennung. Allerdings sehr schön ist auch die "Einigkeit" der Gegner. Als Frau Schuck falsche Angaben auf der CSU-Seite moniert, will das Herr Krieger mit der Behauptung im Internet stehe viel Unsinn (sinngemäß) wegwischen. Keine zwei Meter weiter sitzt der CSU-Mann, der angeblich mit ihm für seine Sache kämpft...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.2016 16:07 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Ganz interessant, dieser Herr Krieger benutzt ein Argumentationsmuster das uns aus Bahni-Zeiten hier im Forum gut bekannt ist. ...

Vielleicht ist Krieger ja dieser Herr Bahni ... ;-)

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
an NVF

ganz ehrlich, diese Vermutung hatte ich auch schon. Ehrlich gesagt fehlt mir da jetzt aber der Ehrgeiz mich nochmal durch die alten BRT-Threats durchzuwühlen, um Bahni's Selbstangaben mit denen des Herrn Krieger abzugleichen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth
an NVF

ganz ehrlich, diese Vermutung hatte ich auch schon. Ehrlich gesagt fehlt mir da jetzt aber der Ehrgeiz mich nochmal durch die alten BRT-Threats durchzuwühlen, um Bahni's Selbstangaben mit denen des Herrn Krieger abzugleichen.

Ach was, das ist doch den Aufwand nicht wert.
Dagen sprechen würde allerdings der Vergleich von Krieger: Stub vs. BRT = Pest vs. Cholera
Wir als nicht-Erlangen können jetzt nur zusehen, wie am 6. März entshieden wird.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Buttenheim und Baiersdorf kann man doch sicher auf die Schnelle nach Erlangen eingemeinden >:-)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Buttenheim und Baiersdorf kann man doch sicher auf die Schnelle nach Erlangen eingemeinden >:-)

Ich glaub kaum, dass das wirklich was bringen würde, da diese Stadtteile wenig profitieren würden, also eher eine Quelle für Ja-Wähler (Gott klingt das bescheuert mit der gedrehten Abstimmung).

Da wäre effektiver Herzogenaurach einzugemeinden. Thon und Boxdorf umgemeinden könnte sich auch lohnen.
Hat eigentlich die Uni eine Position zur StuB?

Anderswo (Heidelberg) sind alle im Rat für eine Erweiterung (Erschließung des riesigen Uni-Campus durch eine Ringlinie), aber die Uni fährt sämtliche Geschütze dagegen auf (z.B. angebliche Beeinträchtigung angeblicher physikalischer Messungen in 500m Entfernung, wofür die StraB abschnitsweise schon ohne OL fahren muss; die Rechtsabteilung der Uni findet uneindeutige Flächennutzungspläne aus der Nachkriegszeit und klagt damit erfolreich vor dem Vewaltungsgericht), sogar das DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) will lieber, dass weiter Dieselgelenkbusse statt einer Straßenbahn vor ihrem Standort den Dieselkrebsruß (und Stickoxide) verteilen (brauchen das DKFZ vermutlich für seine Studien), und klagt mit der Uni gegen die Straßenbahn.

Immer wieder verrückt, was den Leuten gegen Erweiterung von Straßenbahnen einfällt.
Ich tippe nicht auf Herrn Krieger als Bahni, dazu war seine Technik als Forumtroll zu professionell. Bei Bahni und Aufpassen (vielleicht auch einigen anderen jetzt sehr aktiven Nicks auf der Erlanger Nachrichten Onlineseite) tippe ich eher auf unseren aufstrebenden Herrn Volleth und einige Jung-CSU'ler um ihn. Seine Argumentationstechniken auf der Podiumsveranstaltung wirken, als ob er bereits mehrere Aufbaukurse im Treiben von Stimmvieh für den CSU-Nachwuchs auf Kloster Banz absolviert hat, in denen auch Tricks der professionellen Astroturf-Meinungsbeeinflusser in den USA eingeübt wurden.
Er war vielleicht auch die entscheidende Figur in der Erlanger CSU, die den Schwenk auf Stopp-StUB mit vollem Einsatz bewirkt hat. Das Motiv dabei ist vielleicht eher, dem neuen OB eine Niederlage mit dem Bürgerbegehen beizubringen. Die StUB ist da Mittel zu Zweck, und der Schaden für Erlangen wird dafür in Kauf genommen.
Dafür wird auch alles mobilisiert. Die Dechsendorfer CSU hat jetzt ihr regelmäßiges Däsn-Blatt in jeden Haushalt eingewofen, in dem im Aufmacher behauptet wird, mit der StUB werde es keine durchgehende Busverbindung in die Stadt mehr geben, man müsse dann am Schulzentrum West oder Klinik am Europakanal umsteigen. Ist klar falsch (siehe VEP, StUB-Planung), aber schwer bis zum Termin des Entscheids richtigzustellen - so mobilisiert man Bürger, die man für dumm hält. Für die CSU ist das eben Wahlkampf, und wie sagte schon Churchill, nie wird soviel gelogen wie vor Wahlen...
Schade das denen beim Lügen keine Pinoccio-Nase wächst... ich glaube dann würden sie es sich zweimal überlegen eine Lüge auszusprechen :p

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Die würden sagen, das sei eine allergische Reaktion auf die Verbohrtheit der Befürworter, und wenn - schwupps - die Nase noch ein Stück länger ist, das als Beweis dafür anführen ;-))
Die Diskussion auf der ER-online ist rege, und mein Eindruck ist, dass nicht nur das Interesse an der Podiumsdiskussion sehr hoch war, sondern die Befürworter ihre Punkte gut rüberbringen konnten. Wie die Unteschriftenphase aber zeigte, zählt nicht der Trend im Internet - die Dechsendorf Initiative zielt wie Kriegers Altenheimaktion auf die Mobilisierung von Desinformierten, und dafür wird bewährte Wahlkampftaktik aufgefahren. Man wird wohl mit mehr rechnen müssen, und sich noch etwas für die breite Wähleröffentlichkeit einfallen lassen müssen, damit dieses wichtige Projekt nicht scheitert.
Sorgt, Doppelpost vom Handy.
Zitat
LaurenzBo
Doppelpost vom Handy.

Die doppelte Einträge wurden soeben beseitigt :)
Zitat
LaurenzBo
Die Diskussion auf der ER-online ist rege, und mein Eindruck ist, dass nicht nur das Interesse an der Podiumsdiskussion sehr hoch war, sondern die Befürworter ihre Punkte gut rüberbringen konnten. Wie die Unteschriftenphase aber zeigte, zählt nicht der Trend im Internet - die Dechsendorf Initiative zielt wie Kriegers Altenheimaktion auf die Mobilisierung von Desinformierten, und dafür wird bewährte Wahlkampftaktik aufgefahren. Man wird wohl mit mehr rechnen müssen, und sich noch etwas für die breite Wähleröffentlichkeit einfallen lassen müssen, damit dieses wichtige Projekt nicht scheitert.

Werden die offenkundig falschen Informationen über das künftige Busnetz Erlangens auch gegenüber Menschen richtig gestellt, die keinen Zugang zum Internet haben (evtl. weiteres Flugblatt, das an die Haushalte verteilt wird)?

Werden die Menschen über die politischen Hintergründe informiert, die hier im Forum für meine Begriffe überzeugend umrissen wurden?

In der Ausgabe 1/2 des stadtverkehrs ist übrigens auf Seite 46 ein Beitrag über das Straßenbahn-Projekt im schwedischen Lund zu finden. Hier fallen mir einige Parallelen zu Erlangern auf: Beide Städte sind in etwa gleich groß, und das Thema BRT spielt(e) auch hier eine Rolle: 2003 wurde ein solcher in Lund eingeführt, und jetzt geht es darum, die Trasse für ein richtiges Straßenbahn-System zu verwenden. Wie in Erlangen, gab es massive Proteste, ja sogar die Gründung einer Anti-Straßenbahn-Partei. Jetzt scheint es aber, dass sich die Straßenbahn-Befürworter definitiv durchsetzen konnten. Jedenfalls lassen die gestarteten Ausschreibungen für Straßenbahn-Fahrzeuge darauf schließen.

Vielleicht kann man auf dieses Beispiel ja in der Erlanger Diskussion über die StUB hinweisen?
Man kann ja auch Innsbruck aufführen, die vor Jahren ein O-Busnetz neben der Straßenbahn eingeführt hatte und nun ganz auf die Straßenbahn setzt. Erlangen ist dazu auch immer sein Sonderfall, liegt ja die Stadt nicht wie Augsburg, Regensburg und Würzburg mitten in ihren eigenen Landkreis liegt, sondern ja auch an Nürnberg, Fürth und Herzogenaurach angrenzt. Der Verkehr bei uns in der Region mischt sich über Stadtgrenzen, über Landkreisgrenzen und über Regierungsbezirke (Mittelfranken/Oberfranken). Die Gegner der StUB gehen mit keinem Wort auf die Verkehrsprobleme ein.

100% pro StUB!
Laut der gedruckten Erlanger Nachrichten: Heute um 19.00 Infoveranstaltung zur StUB in der Stadthalle.
Wie lange geht die? Wer redet? Lohnt es sich aus Nürnberg hinzufahren?

Danke im Voraus
Zitat: "Auf Einladung der IHK referiert Prof. Hartmut Topp, Experte für Verkehr und Raumplanung, der Beispiele aus anderen Ländern zeigen wird." Mehr steht da nicht, die Fragen kann ich darum leider nicht beantworten.
Heute ist in den Erlanger Nachrichten auf der ersten Seite des Erlanger Teils ein glasklarer Kommentar vom stellvertretenden Redaktionsleiter Herrn Kohlschreiber. Er legt dar, dass Herr Krieger die Geschichte mit der Verkürzung des Herzogenauracher Abschnitts der StUB auf einen Kilometer nur bis zur Herzobase schlicht erfunden hat, trotzdem aber in einem Brief an die Redaktion den Bürgermeister von Herzogenaurach - der dieser Erfindung auf der Podiumsdiskussion knapp widersprochen hatte - deswegen als Lügner bezeichnet hat. Und dass die Gegner offensichtlich kein Interesse an einer verkehrspolitischen Weiterentwicklung in Erlangen und der Region haben und die Zustände im Busverkehr einfach so lassen wollen. Und dass das Blockieren einer genauen Planung durch den Zweckverband ein Fehler wäre. Seine klare Empfehlung: Beim Bürgerbegehren mit "Nein" für den StUB-Zweckverband stimmen.
Das war überfällig. Der Veitstanz, den StUB-Gegner, allen voran Herr Krieger, in den letzten Wochen aufgeführt haben, fing an, peinlich zu werden. Der lokalen CSU, die in einer Hoffnung auf eine Beschädigung des neuen OB Janik bei der StUB umgefallen war, geschieht es recht, dass sie sich dafür mit der Stimmungsmache dieser Stopp-StUB-Stillständlern gemein gemacht haben und jetzt schauen müssen, wie sie den peinlichen Gesichtsverlust vergessen machen können. Interessanterweise steht der Kommentar nur in der gedruckten EN, auf der Onlineseite ist er (noch?) nicht zu finden. Vielleicht will die Redaktion wohlverdienter Häme in Leserpostings vorbeugen - die wäre auch kontraproduktiv und würde die glasklare Kante des Kommentars verwässern. Sachlichkeit, Aufzeigen und Argumente waren bislang die entscheidenden Stärken der Befürworter.
Dann hoffen wir, dass nach dem 6. März der Erlanger Beitritt zum Zweckverband stattfinden kann und diese unsägliche Blockadementalität einer Minderheit einen Denkzettel bekommt. Bis dahin weiter für die StUB werben, die Sache ist noch nicht ausgestanden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.2016 11:39 von LaurenzBo.
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