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Lokführer als Beruf?
geschrieben von Stoffbeutelträger 
Guten abend,

ich bin neu hier im Forum. Ich habe viele Fragen zum Thema Lokführer als Beruf.

Ich stehe vor der Entscheidung, mir einen neuen Beruf zu auszusuchen und überlege, ob ich versuchen soll, meine Freude an der Bahn zum Beruf zu machen.

Ich hab so viele Fragen, daß ich jetzt garnicht weiß, wo ich anfangen soll. Seid also bitte nicht böse, wenn ich zu viele Fragen nachher stelle.

Ich versuche es einmal mit dieser ersten Frage:

Es gibt ja in unheimlich vielen Bereichen Einsatzmöglickeiten als Lokführer, z.B. Güterverkehr, ICE, Regionalverkehr, Nahverkehr usw.

Was ist der interessanteste Einzatzort? Und wie ist überhaupt die korrekte Bezeichnung für den Beruf?


Liebe Grüße
SBT

Anmerkung: Dieses Posting wurde ohne Ironie-Tags erstellt. Diese bitte bei Bedarf selbst hinzufügen.
die richtige/offizielle Bezeichnung ist Triebfahrzeugführer

LAS BLOSS DIE FINGER DAVON
es gibt FAST keinen schlechter bezahlten Job mit so miesen ARbeitsbedingungen als den Job des Triebfahrzeugführers!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Der Traumberuf des klassischen Lokführers ist spätestens mit dem T O D der Bundesbahn mitgestorben

Ich kann nur jedem von abraten!!!!!!!

Mein Traumberuf ist wie eine Seifenblase zerplatzt als ich in der Ausbildung zum Tf war...

zu deiner Frage welches der interessanteste Einsatzort ist? Ich kann es jetzt nur auf die DB beziehen. So wie bei der guten alten Bundesbahn, indem du Abwechslung hast und mal Güterzüge mal Nahverkehrszüge fährst ist ebenfalls Vergangenheit :-(

DB Cargo: nur Güterverkehr fahren, wenn du Glück hast als Streckenlokführer = von einem Ende Deutschlands ans andere fahren, dort im Hotel aus der Tasche leben und mit viel Glück einige Tage später mal 1 oder 2 Tage zu Hause sein... wenn du Pech hast... Rangierdienst... mit Funkbedinung draussen im Regen/Sturm/Hagel etc rumhüpfen und die Lok per Funk steuern und im Dreck rumkriechen...auf deutsch den Job machen den FRÜHER bis zu 3 Leute gemacht haben.... NAH INTERESSE???

DB Fernverkehr: dem Computer zuschauen wie er von Hamburg nach München fährt mit 200 und mehr Sachen, dort ebenfalls im Hotel die Woche aus der Tasche leben und selten zu Hause... AUCH SEHR VERFÜHRERISCH ODER???

DB Regio: auch liebevoll genannt "immer um den Kirchturm rum"... aber meist noch das beste von all dem ÜBEL, allerdings ständig die Gefahr und Angst, dass die DB dank der tollen Ausschreibungen den Auftrag verliert und du ohne Arbeit dastehst, dann darfst du entweder gleich zu Hartz IV gehen oder wenn du in die Beschäftigungssicherung fällst darfst als z.b. Münchner ins Ruhrgebiet umziehen um dort ein halbes Jahr später auch dort die Ausschreibung zu verlieren und wieder umziehen zu dürfen.... AUCH GENIALE AUSSICHTEN ODER???


NAH WILLST DU IMMER NOCH Triebfahrzeugführer werden?
Bin auf weitere Fragen gespannt?
MH
Re: Lokführer als Beruf?
09.06.2006 11:30
Hallo,ich spreche ab und zu mit welchen. Bei DB-Regio geht wirklich die Angst um,den Arbeitsplatz zu verlieren. Deshalb wird auch schon zu anderen Unternehmen gewchselt, wo es in der Regel aber weniger Geld gibt. Insgesamt scheint das Betriebsklima bei DB nicht so zu sein, wie in Bahn-TV dargestellt. Ich habe als Fahrgast schon etliche Male erlebt, wie über den eigenen Laden hergezogen wurde. Entweder direkt mit mir im Gespräch oder es wurde lautstark telefoniert: "Sch...laden, bekomme keinen Urlaub..dann melde ich mich eben krank.." So auf dem Niveau liegt das dann, Beispiel TF in einem 628.Ein Schaffner schimpfte mal fürchterlich über dieses Nokia-Diensthandy und den Schr..triebwagen, einen 425 und über den ganze Firma überhaupt.Sollte er das häufiger gemacht haben,wird er vermutlich nicht mehr im Dienst sein. Ach so: Metronom sucht noch Tf, auf der Internetseite nachzulesen. Alter: Ab 21, das Höchstalter ist nicht angegeben.Gruß, MH
schön und gut mit dem Metronom, nur
1. bilden die nicht aus...könnte ja Geld kosten das kann schön die DB machen
2. noch miesere Bezahlung und schlechtere Schichtfolgen als bei der DB
3. die suchen aber Tf's die es so eigentlich nicht gibt...(so jung wie möglich, Ausbildung auf allen Drehstrom - Tfz und am besten 100 Jahre Berufserfahrung)
MH
Re: Lokführer als Beruf?
09.06.2006 15:10
Hallo,das mit der noch schlechteren Bezahlung finde ich auch schlecht. Bei Ausschreibungen müßte es da verbindliche Vorgaben für die Bezahlung der Mitarbeiter geben.Das ist ja der Kostenfaktor,wo gespart wird. Trassen,Fahrzeug-und Energiekosten sind ja meist feste Größen für unterschiedliche Bewerber.Zu den Schichtfolgen kann ich nichts sagen,Schichtarbeit an sich ist ja schon eine unschöne Sache. Das mit dem Alter vermute ich auch: Ob Metronom oder NOB,die Tf sind alle verdammt jung. Ich tippe mal,dass man dort mit 40+ schon nicht mehr genommen wird. Zur Ausbildung: Gibt es da nicht bei den Privaten so Schnellkurse,also Tf in 3 Monaten? Gruß, MH
InterRegio schrieb:
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> schön und gut mit dem Metronom, nur
> 1. bilden die nicht aus...könnte ja Geld kosten
> das kann schön die DB machen

Bist ja ein Held - 12 Mann in 11 Monaten ausgebildet, während dein Laden sowas in 6 Monaten probiert..

> 2. noch miesere Bezahlung und schlechtere
> Schichtfolgen als bei der DB

Man hört nur das Gegenteil.

> 3. die suchen aber Tf's die es so eigentlich nicht
> gibt...(so jung wie möglich,
> Ausbildung auf allen Drehstrom - Tfz und am besten
> 100 Jahre Berufserfahrung)

Jo, jo. Noch ein Vorurteil, was du posten möchtest?
Die korrekte Bezeichnung beim Arbeitsamt lautet übrigens nicht Triebfahrzeugführer, sondern Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Transport. Ob der Fachweg immer noch genau so heißt, weiß ich nicht, es gab da mal ne Umbennung...

--
Clemens Kistinger
Eisenbahnjournal Zughalt.de
Falsch. Die AUSBILDUNG heißt "Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer/Transport".
Der BERUF heißt "Triebfahrzeugführer".
Oh, stimmt....Sorry

--
Clemens Kistinger
Eisenbahnjournal Zughalt.de
Stoffbeutelträger schrieb:
-------------------------------------------------------
> Guten abend,
>
> ich bin neu hier im Forum. Ich habe viele Fragen
> zum Thema Lokführer als Beruf.
>
> Ich stehe vor der Entscheidung, mir einen neuen
> Beruf zu auszusuchen und überlege, ob ich
> versuchen soll, meine Freude an der Bahn zum Beruf
> zu machen.
>
> Ich hab so viele Fragen, daß ich jetzt garnicht
> weiß, wo ich anfangen soll. Seid also bitte nicht
> böse, wenn ich zu viele Fragen nachher stelle.
>
> Ich versuche es einmal mit dieser ersten Frage:
>
> Es gibt ja in unheimlich vielen Bereichen
> Einsatzmöglickeiten als Lokführer, z.B.
> Güterverkehr, ICE, Regionalverkehr, Nahverkehr
> usw.
>
> Was ist der interessanteste Einzatzort? Und wie
> ist überhaupt die korrekte Bezeichnung für den
> Beruf?
>
>
> Liebe Grüße
> Euer SBT
>
> ***************


Fernverkehr bildt sowieso nicht aus
Für REgio letzte DEutschnote 3 oder besser
In welcher Schule denn? Hab mal gehört, Gymnasium wär gut.

Kann man denn von Regio zu Fernverkehr kommen, wen die nicht ausbilden?

Sonst ist S-Bahn vielleicht noch das beste. Da kann man schön zuhause wohnen bleiben. Ich weiß aber nicht, bis zu welchem Alter die ausbilden. S-Bahn Berlin wär doch aber super! ;)
InterRegio schrieb:
-------------------------------------------------------
> die richtige/offizielle Bezeichnung ist
> Triebfahrzeugführer
>
> LAS BLOSS DIE FINGER DAVON
> es gibt FAST keinen schlechter bezahlten Job mit
> so miesen ARbeitsbedingungen als den Job des
> Triebfahrzeugführers!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich weiß ja nicht, wo Du arbeitest, aber ich bekomme immer pünktlich mein Geld und mir reicht es! Und so schlimm sind die Arbeitsbedingungen auch nicht. keine Stechuhren, weit weg von Deinen Chefs, eigenständige Arbeiten.

> Der Traumberuf des klassischen Lokführers ist
> spätestens mit dem T O D der Bundesbahn
> mitgestorben

Stimmt zum Teil, weil die Vielfalt im Fahrdienst weggefallen ist.


> Ich kann nur jedem von abraten!!!!!!!

Das ist nur Deine Meinung! Meine sieht da anders aus.


> Mein Traumberuf ist wie eine Seifenblase zerplatzt
> als ich in der Ausbildung zum Tf war...

Wo und wann bist Du denn ausgebildet worden?


> DB Cargo: nur Güterverkehr fahren, wenn du Glück
> hast als Streckenlokführer = von einem Ende
> Deutschlands ans andere fahren, dort im Hotel aus
> der Tasche leben und mit viel Glück einige Tage
> später mal 1 oder 2 Tage zu Hause sein...


Vollkommender Blödsinn! Da muß ich Dir leider völlige Ahnungslosigkeit unterstellen! So geht es vielleicht bei der ein oder anderen Privatbahn zu, aber keinesfalls bei DB Cargo!


> Pech hast... Rangierdienst... mit Funkbedinung
> draussen im Regen/Sturm/Hagel etc rumhüpfen und
> die Lok per Funk steuern und im Dreck
> rumkriechen...auf deutsch den Job machen den
> FRÜHER bis zu 3 Leute gemacht haben.... NAH
> INTERESSE???

Zustimmung, aber das Lokfahren lernt man niúnmal beim Rangieren. Außerdem ist es für viele nur eine Zwischenstation, bis zum erreichen des 21.Lebensjahres. Streckenlokführer werden im Moment fast überall händeringend gesucht.


> DB Fernverkehr: dem Computer zuschauen wie er von
> Hamburg nach München fährt mit 200 und mehr
> Sachen, dort ebenfalls im Hotel die Woche aus der
> Tasche leben und selten zu Hause... AUCH SEHR
> VERFÜHRERISCH ODER???

Auch völliger Blödsinn! Kein Tf fährt von Hamburg nach München!



> DB Regio: auch liebevoll genannt "immer um den
> Kirchturm rum"... aber meist noch das beste von
> all dem ÜBEL, allerdings ständig die Gefahr und
> Angst, dass die DB dank der tollen Ausschreibungen
> den Auftrag verliert und du ohne Arbeit dastehst,
> dann darfst du entweder gleich zu Hartz IV gehen
> oder wenn du in die Beschäftigungssicherung fällst
> darfst als z.b. Münchner ins Ruhrgebiet umziehen
> um dort ein halbes Jahr später auch dort die
> Ausschreibung zu verlieren und wieder umziehen zu
> dürfen.... AUCH GENIALE AUSSICHTEN ODER???

Ganz so schlimm ist es mit Ausschreibungen nun auch nicht. Und flexibilität mit dem Ort des Arbeitsplatz...nenne mir einen Beruf, wo man das heutzutage nicht braucht? Außerdem, wenn du erstmal ausgebildeter Tf bist, mit Drehstromausbildung, kannst Du es Dir heutzutage aussuchen, für wen Du fährst.


Dein Posting klingt für mich so in etwa eines kleinen Kindes, dem man sein Spielzeug weggenommen hat.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Den Beruf Lokführer gibt es nicht! Du mußt Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer/Transport lernen.

Als Geschäftsbreich kann ich dir DB Cargo oder Regio nennen. R&T bildet keine Tf aus.

Wo es nun am Besten ist, muß jeder selber wissen. dem einen gefällt es mit 200km/h und schneller durch die LAnde zu fahren, der nächste bremst gerne und der lieber seine Ruhe hat, vor all den Reisenden, der ist sicher bei Cargo am besten aufgehoben. Das muß jeder selber für sich entscheiden. Und nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst Du es dir im Moment aussuchen, wo Du hingehst, weil alle Bereiche Tf suchen. Ausschlaggebend ist nur dein Alter nach der Ausbildung und die Baureihen, die du in der Ausbildung schon bekommen hast.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

MfG Cargonaut
INW
Re: Lokführer als Beruf?
09.02.2007 20:58
Cargonaut schrieb:
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> InterRegio schrieb:
> -------------------------------------------------------
> > die richtige/offizielle Bezeichnung ist
> > Triebfahrzeugführer
> >
> > LAS BLOSS DIE FINGER DAVON
> > es gibt FAST keinen schlechter bezahlten Job mit
> > so miesen ARbeitsbedingungen als den Job des
> > Triebfahrzeugführers!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
>
> Ich weiß ja nicht, wo Du arbeitest, aber ich
> bekomme immer pünktlich mein Geld und mir reicht
> es! Und so schlimm sind die Arbeitsbedingungen
> auch nicht. keine Stechuhren, weit weg von Deinen
> Chefs, eigenständige Arbeiten.

Laß Dich doch nicht von DEM provozieren...

Gruß Ingo
Da mußte ich etwas dazu schreiben. Mir hatten sich die Zähennägel hochgerollt, nachdem ich diesen geistigen Müll gelesen hatte. Wenn das die potenziellen Azubis der Bahn lesen, brauchen wir uns über mangelnden Nachwuchs nicht zu wundern.

Aus irgend einem grund ist er scheinbar kein Tf geworden und nun darf es auch kein anderer mehr werden?? Egal.

MfG cargonaut
INW
Re: Lokführer als Beruf?
09.02.2007 21:20
Cargonaut schrieb:
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> Da mußte ich etwas dazu schreiben. Mir hatten sich
> die Zähennägel hochgerollt, nachdem ich diesen
> geistigen Müll gelesen hatte. Wenn das die
> potenziellen Azubis der Bahn lesen, brauchen wir
> uns über mangelnden Nachwuchs nicht zu wundern.

Wenn ich mehr schreiben dürfte ("Maulkorb" vom Webmaster), würde ich's glatt tun...

@Cargonaut: Bitte schau mal in Deine PN...

Gruß Ingo
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