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Kurzmeldungen Juni 2017
geschrieben von Harald Tschirner 
Hallo T6Jagdpilot,

das ist doch gar nicht der Punkt. Ich bin da auch bei Alter Köpenicker und Logital. Was der Kaufmann dort für richtig hält ist eine Sache, was genehmigt wird eine andere. Und ob der Kaufmann damit am Ende richtig liegt, noch eine andere.

Niemand muss seine Möbel buckeln oder auf dem Lastenfahrrad transportieren. Man kann doch mit dem ÖPNV hinfahren, vor Ort aussuchen und anschließend liefern lassen. Kommt vermutlich sogar billiger als die Anreise mit dem eigenen oder gemieteten Pkw.

So werden aber ausschließlich Autofahrer als Kunden angesprochen und das Stadtbild verschandelt, indem die Parkplätze im Wortsinn in den Vordergrund gestellt werden. Natürlich kommen 80 Prozent der Kunden mit dem Pkw, wenn man es so macht.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Logital
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
micha774
Gerade gesehen das auf der Schnellerstr. hinter dem Bf. Schöneweide in Höhe des Möbelcenters in nördlicher Richtung ein Haltestellenmast (ohne Module) einbetoniert ist und die Wartehalle auch schon vorhanden ist.

Daß dort nun noch eine Haltestelle eingerichtet wird, mag begrüßenswert sein. Hätte man die Geschäfte gleich vorne an die Straße gestellt und die Parkplätze dahinter angeordnet, könnte man dort auch prima einkaufen gehen.

Da sprichst du mir so dermaßen aus der Seele. Das ist eine planerische Krankheit, die leider auch aktuell nicht geheilt ist. Auf der grünen Wiese vor der Stadt meinetwegen, diese Geschäfte sehen mich als Kunden eh nie, aber mitten in der Stadt dürfen alle nicht individuell motorisierten erstmal über einen Riesenparkplatz flanieren.

Gefühlt 80% aller Kundschaft kommt mit dem Auto um die gekaufte Ware gleich abzutransportieren-
nach denen richtet sich der Kaufmann und der Planer,nicht nach Leuten die ihr Ikearegal mit dem ÖPNV wegbuckeln-die sind die Minderheit..
Ich persönlich würde auch nicht auf die Idee kommen, meinen neuen PC Sessel mit dem Lastenfahrrad nach Hause zu kutschen.

T6JP



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.2017 21:05 von manuelberlin.
Also ich sehe da zumindest Bäume rumstehen. Ist also keine reine Asphalt-Wüste mit Parkmöglichkeiten. :)
Wobei ich anmerken möchte das heute der Parkplatz sehr leer war trotz dreier großer Geschäfte die dort ansässig sind. So doll scheinen die Geschäfte da nicht zu laufen.
@Logital, du kannst doch Dein Fahrrad nehmen das ist dir doch sowieso lieber. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
micha774
Wobei ich anmerken möchte das heute der Parkplatz sehr leer war trotz dreier großer Geschäfte die dort ansässig sind. So doll scheinen die Geschäfte da nicht zu laufen.

Weil die Haltestelle dort noch nicht in Betrieb ist. ;-)
Apropos: Wie soll die eigentlich heißen? Schnellerstraße, Parkplatz?
Zitat
Nahverkehrsplan
Also ich sehe da zumindest Bäume rumstehen. Ist also keine reine Asphalt-Wüste mit Parkmöglichkeiten. :)

Sind die Bäume einst ausgewachsen, sieht man von den Geschäften gar nichts mehr.
Zitat
Der Köpenicker
Wenn der Parkplatz hinten ist, wo es in den meisten Fällen ja die Warenausgabe gibt, dan brauchst du aber zwei Ein- und Ausgänge oder die vom Parkplatz oder vorne von der Straße müssen erst mal um das Gebäude herum laufen.

Es gibt viele Geschäfte mit mehreren Eingängen, die von der geneigten Kundschaft rege genutzt werden. Was spricht also dagegen?
Also ich kenne keine Möbelhäuser, die zwei Eingänge an den gegenüberliegenden Seiten haben, da die Geschäfte innen meist so aufgebaut sind, dass du einen Rundgang laufen sollst. Bei der hier von manchem gewünschten Lösung mit dem Parkplatz hinten kommen sich die Kunden innen massiv in die Quere, da sich die Ströme kreuzen müssen, ist also für den Ladenbetreiber nicht wünschenswert.
[www.bahn.de]:

MfG Holger



[tradibahner.de]





Zitat
Der Köpenicker
Also ich kenne keine Möbelhäuser, die zwei Eingänge an den gegenüberliegenden Seiten haben, da die Geschäfte innen meist so aufgebaut sind, dass du einen Rundgang laufen sollst. Bei der hier von manchem gewünschten Lösung mit dem Parkplatz hinten kommen sich die Kunden innen massiv in die Quere, da sich die Ströme kreuzen müssen, ist also für den Ladenbetreiber nicht wünschenswert.

Vorne und hinten ist natürlich schwierig. Links und rechts ginge aber.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Links und rechts hilft aber nicht, wenn wie gefordert der Parkplatz nach hinten kommt. Und die Anlieferung muss auch noch irgendwo hin.
Und deshalb müssen alle über den Parkplatz vorne.
Habe gerade die U-Bahnwagen 2515 und 2584 auf nem Tieflader Richtung Buckower Ch.fahren gesehen. Haben viele gleich ihr Handy gezückt ;-)

Endlich ist die U-Bahn in Buckow angekommen :-)
Zitat
Vogtland-Express
Vor etlichen Jahren gab es noch Personal und heute arbeitet so gut wie jedes EVU am personellen Limit.

Das muss dann aber vor 1980 gewesen sein.
Zitat
Der Köpenicker
Links und rechts hilft aber nicht, wenn wie gefordert der Parkplatz nach hinten kommt. Und die Anlieferung muss auch noch irgendwo hin.
Und deshalb müssen alle über den Parkplatz vorne.

Doch, indem man z.B. den Mömax einfach "drehen" würde. Vorne gibts ja jetzt auch schon links und rechts Türen, dazwischen das Restaurant.
Nochmal zur Schnellerstraße, ganz im Ernst, eine fußläufige Einkaufsgegend ist das ja nun nicht. Wer kommt da vorbei? Es ist klar, dass solche Gewerbe-Einkaufsgebiete vorwiegend für den MIV gebaut werden. Man könnte natürlich auch die Möbelhäuser in die Dörpfeldstraße setzen und diese zum Boulevard machen. Grüner Vorschlag. ;-) Oder man führt den Bus über den Parkplatz und setzt die Haltestelle direkt vor den Eingang. Dürfte auch lustig werden. Anrufbus zum Möbelmarkt?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
def
Re: Kurzmeldungen Juni 2017
13.06.2017 13:58
Auch wenn der Baumarkt sich vor allem an Autofahrer richtet: es ist sinnvoll, dass durch die neue Haltestelle ("Wasserstraße" böte sich als Name an) die Wege auch für ÖPNV-Nutzer verkürzt werden. Denn nicht jeder Baumarktkunde kauft dort Möbel oder 10 kg Holz. Es kann ja auch einfach ein Spezialkleber, Schimmelentferner, Graphit fürs Türschloss oder viellecht mal ein Eimer Farbe sein. Dazu muss man nicht gleich ein Auto mieten.

Und der Weg ins Kaufland dürfte auch kürzer sein als von der Haltestelle S Schöneweide. Nebenbei steigt man dann Richtung Köpenick vorm Knotenpunkt ein und kann sich einen guten Sitzplatz sichern. :)
Jay
Re: Kurzmeldungen Juni 2017
13.06.2017 14:10
Zitat
JeDi
Zitat
Der Köpenicker
Links und rechts hilft aber nicht, wenn wie gefordert der Parkplatz nach hinten kommt. Und die Anlieferung muss auch noch irgendwo hin.
Und deshalb müssen alle über den Parkplatz vorne.

Doch, indem man z.B. den Mömax einfach "drehen" würde. Vorne gibts ja jetzt auch schon links und rechts Türen, dazwischen das Restaurant.

IKEA Lichtenberg steht auch "quer" und wird von vielen Nutzern zu Fuß angesteuert. T6-Jagdpilot "beschwerte" sich ja u.a. über die Zustände, die seit der Eröffnung in der M6 und 16 herrschen. Entlang der Hauptfront gibt es dort auch mehrere Zu-/Ausgänge.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Der Köpenicker
Bei der hier von manchem gewünschten Lösung mit dem Parkplatz hinten kommen sich die Kunden innen massiv in die Quere, da sich die Ströme kreuzen müssen, ist also für den Ladenbetreiber nicht wünschenswert.

Es gibt durchaus Kaufhäuser, die auch Möbel im Sortiment haben und über mehrere Eingänge verfügen, ohne daß sich die Kundschaft je nach genutzter Türe in die Quere kommt. Viele dieser Häuser kommen auch ohne solche riesigen Parkplatzflächen vor der Türe aus. Es ist also alles eine Frage des Willens. Eine Abhängigkeit der Anzahl der Zugänge von der Art der feilgebotenen Waren kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

Und vielleicht sind die besagten Geschäfte auch so leer, weil die potentielle Kundschaft den langen Fußmarsch scheut, der durch den überdimensionierten Parkplatz auch noch unnötig verlängert wird. Daß es auch anders geht, zeigt der Baumarkt eine Straßenecke weiter sowie die Geschäfte auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Zitat
def
Auch wenn der Baumarkt sich vor allem an Autofahrer richtet: es ist sinnvoll, dass durch die neue Haltestelle ("Wasserstraße" böte sich als Name an) die Wege auch für ÖPNV-Nutzer verkürzt werden. Denn nicht jeder Baumarktkunde kauft dort Möbel oder 10 kg Holz. Es kann ja auch einfach ein Spezialkleber, Schimmelentferner, Graphit fürs Türschloss oder viellecht mal ein Eimer Farbe sein. Dazu muss man nicht gleich ein Auto mieten.

Der Baumarkt hat aber die Haltestelle "Schnellerstraße/Karlshorster Straße" (quasi) vor der Tür.

Zitat
def
Und der Weg ins Kaufland dürfte auch kürzer sein als von der Haltestelle S Schöneweide. Nebenbei steigt man dann Richtung Köpenick vorm Knotenpunkt ein und kann sich einen guten Sitzplatz sichern. :)

Ins Haupt-Kaufland eher nicht, maximal in den Getränkemarkt.
def
Re: Kurzmeldungen Juni 2017
13.06.2017 14:34
Zitat
JeDi
Zitat
def
Auch wenn der Baumarkt sich vor allem an Autofahrer richtet: es ist sinnvoll, dass durch die neue Haltestelle ("Wasserstraße" böte sich als Name an) die Wege auch für ÖPNV-Nutzer verkürzt werden. Denn nicht jeder Baumarktkunde kauft dort Möbel oder 10 kg Holz. Es kann ja auch einfach ein Spezialkleber, Schimmelentferner, Graphit fürs Türschloss oder viellecht mal ein Eimer Farbe sein. Dazu muss man nicht gleich ein Auto mieten.

Der Baumarkt hat aber die Haltestelle "Schnellerstraße/Karlshorster Straße" (quasi) vor der Tür.

Naja, ein paar hundert Meter lauschigen Spaziergangs entlang der gemütlichen Schnellerstraße und die Überquerung der Karlshorster Straße sind es schon noch. Ich gehe jedenfalls aus, dass die neue Haltestelle angenommen wird. Vielleicht sogar stärker als die an der Karlshorster Straße, wo mit Schließung des Baumarktes ein relevantes Ziel abhanden gekommen ist.
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