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Olympia 2018 nach Korea -> Geld für Frankens ÖPNV?
geschrieben von laufer 
Ohne Olympia 2018 braucht München weder die 2. Stammstrecke noch die Expresslinien zum Flughafen.

Bitte also
1. Tram nach Erlangen (erst mal Campus-Süd, dann zum Hugo)

2. Altstadtquerung mit Anbindung der GSO in Wörth (KNF 3.63!)

3. S-Bahn nach Neustadt/Aisch und Markterlbach

4. S-Bahn nach Lauf(rechts), Schnaittach und Pegnitz

5. U-Bahn nach Eibach und Röthenbach

just my 2cents
Hätte München eine zweite Stammstrecke wirklich nur wegen einer 14-tägigen Veranstaltung gebaut? Ich denke, die zweite Stammstrecke wäre schon wichtig für München, Olympia hin oder her.
Allerdings, wäre es wirklich das Allerletzte wenn dann hier in der Region wichtige Vorhaben nicht umgesetzt würden.

Das Eine darf das Andere nicht ausschließen.

Gruß
Dirk
Die Münchner hätten eh mehr Argumente als Olympia gebraucht (wie schon gesagt, 14-Tage-Veranstaltung ist eig kein Argument. Die Erlanger Bergkirchweih findet jedes Jahr 12 Tage statt, und es gibt immer noch keinen S-Bahnhalt im Burgbergtunnel ;-)).

Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass sich für die Region Franken jetzt irgendwelche Vorzeichen umgedreht haben.
Also zunächst einmal freut es mich natürlich, dass München die Winterspiele 2018 nicht bekommen hat - das liegt allerdings nicht nur daran, dass ich München diese Spiele als missgünstiger Franke nicht gegönnt hätte, sondern einfach auch daran, dass ich die Winterolympiade per se a) sinnlos, b) langweilig, und c) abgrundtief unökologisch finde.

Ob München deshalb keine 2. S-Bahn-Stammstrecke braucht, das traue ich mich ehrlich gesagt nicht zu beurteilen. Aber mein Eindruck, als ich das letzte Mal für eine Woche zwangsweise in München war, war schon, dass München S-Bahn-technisch sehr gut aufgestellt ist, insbesondere im Vergleich zur anderen bayerischen S-Bahn bei uns im schönen Nürnberg. Von etwas, das sich auch nur annähernd Stammstrecke schimpfen kann, sind wir nämlich weit entfernt, und werden es auch nie bekommen - obwohl so etwas sicher auch machbar und alles andere als sinnlos gewesen wäre, zu der Zeit als noch Geld da war. Insgesamt gäbe es sicherlich, bezogen auf den gesamten Freistaat, wichtigere Maßnahmen als einen zweiten S-Bahntunnel in München, das als Stadt schon wirklich gut im ÖPNV dasteht. Aber - wie gesagt - so genau kann ich das auch nicht beurteilen. Eine Express-S-Bahn zum Flughafen würde München allerdings wirklich gut zu Gesicht stehen, denn die Anbindung des Flughafens ist eine einzige Katastrophe. Hätte man vielleicht doch die ICE-Neubaustrecke nach Nürnberg dort anbinden sollen, davon hätten viele (außer vllt dem Nürnberger Flughafen) wirklich profitiert. Aber Herr Stoiber hatte ja sein (Gott sei Dank) gescheitertes Prestigeprojekt mit dem klangvollen Namen Transrapid...

Insgesamt glaube ich (leider), dass sich dadurch auch nicht wirklich etwas verbessert hat, was das verfügbare Geld für den ÖPNV in Rest-Bayern außer München und vor allem in Franken angeht. Es wurden bisher, auch ohne Olympia, immer wieder Gründe gefunden, einen Großteil des Geldes in München zu investieren, und ich wüßte nicht, warum sich daran etwas ändern sollte. Vielleicht hätte Olympia es noch schlimmer für Franken gemacht, aber im Vergleich zur Jetzt-Zeit ist sicherlich keine Besserung für uns zu erwarten...
Keine Besserung, aber bis 2018 wird es jetzt sicherlich keine Verschlechterung der Situation für Franken geben. Einen zweiten Stammtunnel in München halte ich für Schwachsinn, das braucht München nicht.
Ich bin für die Realisierung von Punkt 2, 4 und 5, wobei ich nicht glaube, dass wir 4 mal erleben werden.
Also ich halte alle 5 Punkte für sehr sinnvoll, am wichtigsten finde ich allerdings die Punke 1, 2 und 5.

Gruß
Dirk
Hallo, also ich hoffe, das jetzt auch etwas Geld zu uns fließt, jetzt wo die Münchner nicht so viel brauchen.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Achso, das hatte ich ja noch vergessen... ;)

Also ich wäre für die Realisierung der Punkte 1,2,5 und - wenn irgendwie möglich - auch 4. Am wichtigsten wäre wahrscheinlich Punkt 2, dicht gefolgt von der U-Bahn nach Eibach, die wiederrum sehr dicht gefolgt von der Tram nach Erlangen. Bei letzterem Punkt werde ich wohl mit TheMissingOne nie mehr zusammen kommen... ;)
nvf
Wünsche über Wünsche ...
06.07.2011 21:17
Bis Weihnachten dauerts aber nu a weng ... ;-)

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Das wohl wichtigste Bauvorhaben bei uns ist und bleibt die zügige Fertigstellung der S1 Nbg-Er-Fo !!!
Damit da mal endlich was vorangeht und die Provisorien bald ein rasches Ende haben!
Zitat
Gugelhupf
Von etwas, das sich auch nur annähernd Stammstrecke schimpfen kann, sind wir nämlich weit entfernt, und werden es auch nie bekommen - obwohl so etwas sicher auch machbar und alles andere als sinnlos gewesen wäre, zu der Zeit als noch Geld da war.

Nie? Ich bin da optimistischer: Wenn erst mal alle aktuellen S-Bahnplanungen umgesetzt wurden, würde es sich ja noch anbieten, Steinbühl so auszubauen, dass die S3 mit der S4 verschmelzen kann. Dazu braucht Steinbühl am Hochbahnsteig noch ein 2tes Gleis, sowie eine weitere Überwerfung. Ist zwar teuer, aber würde in Sachen Attraktivität und Verspätungsanfälligkeit doch vieles bewirken, zumal Steinbühl dann ein echter Ausweichknoten zum Hbf wäre. Das ist momentan in meinen Augen ein großer Schwachpunkt im Gesamtnetz, dass sagen wir mal 75% der Pendlerströme nach Nürnberg über den Hbf abgewickelt werden müssen.
Steinbühl als Umsteigeknoten zwischen den S-Bahnlinien wäre auf jeden Fall sinnvoll.

Wenn neben der S2 nach Roth auch noch die S1 und S3/4 halten würde, wäre das schon was.

Um den Umsteigeknoten attraktiver zu gestalten, sollte dann neben den Straba-Linien 4 und 6 noch eine dritte Linie zur Altstadt fahren. Bei drei Linien müsste man zumindest bis zum Hallertor nicht mehr auf Fahrpläne gucken und hätte hier eine Straba-"Stammstrecke".

-> statt einzelner Linien ergäbe sich so ein Netz, in dem Umsteigen wirklich funktioniert!
Überbewertet Steinbühl bitte nicht.

Ein Umbau zu einem "Stammstreckenbahnhof" wir das nie werden. Dürrenhof ist so gebaut, wie einer sein müsste, würde die Regionalbahn S3 dort halten, wäre es ein Stammstreckenbahnhof. Steinbühl dagegen wird anders.

Euch ist bestimmt schon mal aufgefallen, das man in Nürnberg ehemals getrennte Richtungshaltestellen zusammengelegt hat (schön z.B noch an der Wodanstraße zu sehen), damit sowohl in gemeinsame, als auch in abgehende Richtung man immer am gleichen Gleis wartet. Auch die U-Bahn (Rathenauplatz, Rothenburger Straße) hat das. Oder eben Dürrenhof. Düreenhof weiß man das eine Gleis Hartmnannshof, Altdorf (und theoretisch Neumarkt) eben stadtauswärts, das andere alle HBF und dann halt weiter Bamberg, Roth, (Ansbach im Durchbindungsfall). Das ist klar strukturiert und benutzerfreundlich.

Was ist in Steinbühl? Ein Gleis Bamberg und Hartmannshof über HBF, ein anderes Roth und Altdorf über HBF, wieder ein anderes wäre dann Ansbach und Neumarkt über HBF. Drei verschiedenen Gleise zum HBF dann noch auf unterschiedlichen Ebenen. Ohne Totalumbau wir das kein echter Stammstreckenbahnhof im traditionellen Sinne.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Zwischen Hbf und Steinbühl ist noch reichlich Platz für ein zweites Gleis !!


Bei Steinbühl und Dürrenhof haben sich die Planer schon was gedacht bzw Gedanken für die Zukunft gemacht.
Abgeschaut haben die Planer es sich bei der U-Bahn. Plärrer und Hbf als zwei große Umsteigepunkte im Netz. Nur Hbf als einzelner Umsteigepunkt wäre aus allen nähten geplatzt. Und das tut der Hbf gerade in Sachen S-Bahn. Er ist gleistechnisch bzw. Kapazitaetsmaessig an der Grenze !!
> Überbewertet Steinbühl bitte nicht.
> Ohne Totalumbau wir das kein echter Stammstreckenbahnhof im traditionellen Sinne.

Genau das wäre ja die Aufgabe:

1. doppelgleisiger Ausbau Nürnberg-Fürth mit 2 Bahnsteigkanten Steinbühl unten

2. ein 2.Bahnsteig oben und ein zweites Überführungsbauwerk in Richtung Müllverbrennung, so dass die S2 und (durchgebundene) S3/4 gemeinsam oben halten und sich erst westlich der Überführung (leider) höhengleich nach Ansbach bzw. Schwabach-Roth teilen.

Ideal wäre natürlich ein viergleisiger Kreuzungsbahnhof mit je 2 Richtungsbahnsteigen und einem darunter liegenden überbreitem Mittelbahnsteig für die Straßenbahn, der getrennt vom individualverkehr wäre, so dass nicht dauernd irgendwelche LKW die Oberleitung runterholen.
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