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VDE 8.1: Fürth - Bamberg: Sachstand 19.04.2021
geschrieben von nvf 
Hierzu gab es heute weitere Informationen:

[sbahnbau.bxf.de]

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Besten Dank für diese konkreten Infos.

Kann man den Beitrag/das Thema hier im Forum irgendwie oben anpinnen?
Hallo zusammen,

dazu hätte ich eine Frage:

Wenn man jetzt nächstes Jahr die S-Bahngleise des Fürther Bogens zwischen Vach und Klinikum an die Hauptstrecke anschließt: Warum nimmt man in diesem Zug nicht gleich die seit Jahren fertig gestellte und bis jetzt ungenutzte Rednitztalbrücke für die S-Bahn mit in Betrieb?

Theoretisch könnte man doch auch zwischen der neuen Rednitztalbrücke und der Überführung über die Erlanger Straße noch eine Weiche einbauen, damit die zumindest S-Bahnen Richtung Norden noch einige 100m länger auf eigenem Gleis verkehren und die neue Brücke nutzen können, damit der Flaschenhals etwas kürzer wird oder übersehe ich da etwas?

Dank und Gruß
Das wäre ein sehr hoher mehraufwand für 500m mehr eigenen Gleiskörper...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Das wäre ein sehr hoher mehraufwand für 500m mehr eigenen Gleiskörper...

Was müsste man denn noch alles machen, um die Brücke in Betrieb zu nehmen? Als Laie sieht es so aus, als müsste man nur noch Schienen verlagen und die Oberleitung installieren, darum würde mich interessieren, was noch fehlt?
Zitat
Bahnfreund Schranke
die S-Bahngleise des Fürther Bogens zwischen Vach und Klinikum an die Hauptstrecke anschließt: Warum nimmt man in diesem Zug nicht gleich die seit Jahren fertig gestellte und bis jetzt ungenutzte Rednitztalbrücke für die S-Bahn mit in Betrieb?
Theoretisch könnte man doch auch zwischen der neuen Rednitztalbrücke und der Überführung über die Erlanger Straße noch eine Weiche einbauen, damit die zumindest S-Bahnen Richtung Norden noch einige 100m länger auf eigenem Gleis verkehren und die neue Brücke nutzen können, damit der Flaschenhals etwas kürzer wird oder übersehe ich da etwas?
Dank und Gruß

Hallo Bahnfreund Schranke,

Die Brücke zwischen Klinikum und Vach ist die Regnitzbrücke.

Die von dir genannte Rednitzbrücke ist die Siebenbogenbrücke westlich von Fürth Hbf. ;)
Zitat
Bahnfreund Schranke
Zitat
R-ler
Das wäre ein sehr hoher mehraufwand für 500m mehr eigenen Gleiskörper...

Was müsste man denn noch alles machen, um die Brücke in Betrieb zu nehmen? Als Laie sieht es so aus, als müsste man nur noch Schienen verlagen und die Oberleitung installieren, darum würde mich interessieren, was noch fehlt?

Die Frage ist halt, wofür man das machen sollte? In Stadeln würde die Trasse ja eben direkt schon nach der Brücke von der Bestandstrasse abweichen, betrieblich ist es nicht notwendig/sinnvoll, und vom nicht-befahren wird die Brücke ja auch nicht kaputt..
Ich ziehe das mal zu einem passenden Thema um. Die Diskussion geht längst nicht mehr um S-Bahnen:

Zitat
Axel25

Die Überholmöglichkeiten auf der Strecke sind bisher eher für den Güterverkehr relevant. Planmäßig überholen die ICEs die REs zwischen Bamberg und Erlangen nicht. Dadurch, dass der Sprinter zwischen Bamberg und Nürnberg nicht schneller fahren kann als der Rest, frisst er dort auch nicht übermäßig Fahrplantrassen auf.

Im Moment fahren die ICE auch nicht schneller als die RE. Aber das soll sich doch noch ändern, oder? Meines Wissen abschnittsweise auf bis zu Vmax 230 km/h. So stand es zumindest in den Planfeststellungsunterlagen-
Es fehlt noch die nötige Signaltechnik. Wie sieht es dann aus, wenn die installiert ist? Werden dann auch RE's überholt und nicht nur Güterzüge? Wo und wie?

Weiß jemand, wann die Signaltechnik kommt? Wartet man da, bis auch Bamberg endlich mal fertig wird?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2025 11:15 von HansL.
Wann die Leit- und Signaltechnik (ETCS) kommt, hängt von der Planungs-, Bau- und Lieferfähigkeit der Industrie ab. Siehe Generalsanierung Berlin - Hamburg, wo ETCS entgegen der ursprünglichen Planung der Bahn nicht installiert wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2025 10:35 von Manfred Erlg.
Zitat
Manfred Erlg
Wann die Leit- und Signaltechnik (ETCS) kommt, hängt von der Planungs-, Bau- und Lieferfähigkeit der Industrie statt. Siehe Generalsanierung Berlin - Hamburg, wo ETCS entgegen der ursprünglichen Planung der Bahn nicht installiert wird.

Da kann man nur hoffen, dass der Einbau von ETCS mit den sicher nötigen Sperrpausen beim Ausbau Knoten Bamberg zusammengelegt wird.
Irgendwann muss doch endlich mal ein breiter Rollout dieser Technik möglich sein. Das betrifft doch auch Stuttgart 21. Ohne ETCS ist eine vollständige Inbetriebnahme dort kaum denkbar.
Zitat
HansL
Ich ziehe das mal zu einem passenden Thema um. Die Diskussion geht längst nicht mehr um S-Bahnen:

Zitat
Axel25

Die Überholmöglichkeiten auf der Strecke sind bisher eher für den Güterverkehr relevant. Planmäßig überholen die ICEs die REs zwischen Bamberg und Erlangen nicht. Dadurch, dass der Sprinter zwischen Bamberg und Nürnberg nicht schneller fahren kann als der Rest, frisst er dort auch nicht übermäßig Fahrplantrassen auf.

Im Moment fahren die ICE auch nicht schneller als die RE. Aber das soll sich doch noch ändern, oder? Meines Wissen auf Vmax 230 km/h. So stand es zumindest in den Planfeststellungsunterlagen-
Es fehlt noch die nötige Signaltechnik. Wie sieht es dann aus, wenn die installiert ist? Werden dann auch RE's überholt und nicht nur Güterzüge? Wo und wie?

Der Abschnitt von Nürnberg bis Erlangen gibt auf jedenfall keine 230km/h her. Da wären Trotz ETCS die Fahrzeiten der ICE wohl ähnlich wie heute. Eine Überholung der RE wäre in Forchheim problemlos möglich.

Und der Güterverkehr fährt dann entweder auf den S - Bahn Gleisen oder geht in Eggolsheim Süd in die Ecke.
Hallo zusammen,

Thema ETCS im Abschnitt Eltersdorf-Bamberg (Thread auf DSO vom 09.09.25 06:24)

(DSO Link, Zitat Philipp Nagl, DBInfraGo) "...Weiter geht es nun direkt mit der ETCS-Ausrüstung sowie mit den Ausbauten in Bamberg selbst sowie zwischen Eltersdorf und Fürth, deren Inbetriebnahmen werden aber erst in den 2030er Jahren liegen..."

(DSO Link, Zitat Philipp Nagl, DBInfraGo) "...Die Arbeiten am ETCS schließen nun unmittelbar an und sollen bis 2028 in Betrieb gehen. Die Hilfsbrücke in Hirschhaid (Folge des Brandschadens) wird nach aktueller Planung bis Anfang 2026 wieder raus gebaut werden können. Wir suchen nun die passende Sperrpause und koordinieren die Sanierungsarbeiten bis dahin...."


PS: Thema Überholen zwischen Bubenreuth und Forchheim:

Ich hab schon alle möglichen Szenarien gesehen.:
- ICE4 auf S-Bahn Gleisen wird von RE29 auf Fernbahngleisen Überholt. (Richtung Norden)
- ICE4 fährt ohne erkennbaren Grund auf S-Bahn Gleisen. (Richtung Norden)
- ICE3 Sprinter Doppeltraktion auf Fernbahngleisen überholt ICE4 (Richtung Norden)
- ICE3 Sprinter Doppeltraktion auf Fernbahngleisen überholt RE29 (Richtung Norden)
- Güterzug auf Fernbahngleisen (Richtung Norden)
- Güterzug auf S-Bahn Gleisen (Richtung Norden)
- Güterzug auf Fernbahngleisen (Richtung Süden)
- Güterzug auf S-Bahn Gleisen (Richtung Süden)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2025 22:17 von Mezzo.
Endlich Planungsdetails
31.10.2025 13:21
Leider hinter Bezahlschranke:

[www.nn.de]

Aber zumindest mal ein Zeitplan, wie es die nächsten 10 Jahre weitergehen soll.
Für den Bereich zwischen Stadeln und Eltersdorf ist für die S-Bahn abee noch überhaupt nichts geklärt. Vielleicht gibt es 2027 wenigstens den Variantenvergleich.
Zu Bamberg auch nichts Neues. Vage wird versprochen, dass 2036 dort auch alles fertig sein soll. Dann wäre die Strecke frühestens in 11 Jahren endlich komplett in Betrieb.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.2025 14:32 von HansL.
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