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VAG Nürnberg, Infra Fürth, ESTW Erlangen - Betriebsabläufe getrennt
geschrieben von Marktkauf 
Ich mach mal einen extra Themenbereich auf...
Zitat
Marktkauf
VAG, Infra Fürth und ESTW Erlangen wollten nicht die Trennung. Es ist leider eine Vorgabe der EU gewesen.

Die Aussage ist so nicht richtig. Eine Zusammenarbeit in diesen Bereichen wäre nach EU-Recht auch weiterhin möglich gewesen. Die Trennung wurde hier vor allem von dem Betrieb mit den drei Buchstaben forciert.

Grüßle,
der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2022 14:19 von werkstattmeister.
Zitat
werkstattmeister
Zitat
Marktkauf
VAG, Infra Fürth und ESTW Erlangen wollten nicht die Trennung. Es ist leider eine Vorgabe der EU gewesen.

Die Aussage ist so nicht richtig. Eine Zusammenarbeit in diesen Bereichen wäre nach EU-Recht auch weiterhin möglich gewesen. Die Trennung wurde hier vor allem von dem Betrieb mit den drei Buchstaben forciert.

Grüßle,
der Werkstattmeister

Warum wollte Nürnberg die Trennung?
Zitat
Marktkauf
Warum wollte Nürnberg die Trennung?

Das fällt unter den Bereich Interna und wird hier nicht genannt.

Grüßle,
der Werkstattmeister
an werkstattmeister

In der Vergangenheit hat es dazu immer geheißen, wenn man die Trennung nicht vollzöge, müsse die VAG sich auch im eigenen Stadtgebiet Ausschreibungen stellen und würde keine Direktvergaben mehr erhalten dürfen und deswegen dürfe die VAG sich nun nicht mehr außerhalb des eigenen Stadtgebiet bewegen - ist diese frühere Begründung dann auch hinfällig?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...
Zitat
Daniel Vielberth
an werkstattmeister

In der Vergangenheit hat es dazu immer geheißen, wenn man die Trennung nicht vollzöge, müsse die VAG sich auch im eigenen Stadtgebiet Ausschreibungen stellen und würde keine Direktvergaben mehr erhalten dürfen und deswegen dürfe die VAG sich nun nicht mehr außerhalb des eigenen Stadtgebiet bewegen - ist diese frühere Begründung dann auch hinfällig?

Nur meine persöhliche Meinung.

Drei große Nachbarstädte, die zusammenhängen und zahlreiche übergreifende Buslinien haben, sollten eng zusammenarbeiten. Die Linien 20, 30, 33, 37, 38, 39, 67, 73, 179 und 290 fahren mehrmals täglich über die jeweilige Stadtgrenze. Die EU agiert nicht pragmatisch. Die Teilung in drei unabhänige Betriebe ist künstlich und bereitet den Verkehrsbetrieben mehrkosten.
Kosten, die man bei mehr Flexibilität, sparen könnte.
Zitat
Marktkauf


Nur meine persöhliche Meinung.

Drei große Nachbarstädte, die zusammenhängen und zahlreiche übergreifende Buslinien haben, sollten eng zusammenarbeiten. Die Linien 20, 30, 33, 37, 38, 39, 67, 73, 179 und 290 fahren mehrmals täglich über die jeweilige Stadtgrenze. Die EU agiert nicht pragmatisch. Die Teilung in drei unabhänige Betriebe ist künstlich und bereitet den Verkehrsbetrieben mehrkosten.
Kosten, die man bei mehr Flexibilität, sparen könnte.

Das seh ich ähnlich. Gewaltsame Zersplitterung eines funktionierenden Systems. Nicht nur , das jeder Betrieb jetzt "auf eigene Beine" nur für sich gestellt wird, nicht nur Mehrkosten weil viele Systeme jetzt doppelt bzw. dreifach (neu) aufgebaut werden (müssen)...
Und Qualitätseinbußen für den Fahrgast, da bei Fahrten in die anderen Städte die Systeme nicht miteinander kommunzieren und u.U keine Anschlussbeziehungen mehr anzeigen können...
Zitat
subwayschorsch
Zitat
Marktkauf


Nur meine persöhliche Meinung.

Drei große Nachbarstädte, die zusammenhängen und zahlreiche übergreifende Buslinien haben, sollten eng zusammenarbeiten. Die Linien 20, 30, 33, 37, 38, 39, 67, 73, 179 und 290 fahren mehrmals täglich über die jeweilige Stadtgrenze. Die EU agiert nicht pragmatisch. Die Teilung in drei unabhänige Betriebe ist künstlich und bereitet den Verkehrsbetrieben mehrkosten.
Kosten, die man bei mehr Flexibilität, sparen könnte.

Das seh ich ähnlich. Gewaltsame Zersplitterung eines funktionierenden Systems. Nicht nur , das jeder Betrieb jetzt "auf eigene Beine" nur für sich gestellt wird, nicht nur Mehrkosten weil viele Systeme jetzt doppelt bzw. dreifach (neu) aufgebaut werden (müssen)...
Und Qualitätseinbußen für den Fahrgast, da bei Fahrten in die anderen Städte die Systeme nicht miteinander kommunzieren und u.U keine Anschlussbeziehungen mehr anzeigen können...

Das Ding ist ja, dass Fürth und Erlangen, durch ihre geographische Lage keinen Millimeter weiter weggerutscht sind. Durch die Nähe der Städte, kann man gewisse Sachen nicht trennen. Wenn am Fürther Hauptbahnhof ein Bus der Linie 67 liegenbleibt, dürfte vermutlich nicht mal ein Fürther Fahrer seinen Nürnberger Kollegen einen Schraubenzieher ausleihen...
vielleicht erläuterst du genau was du eigentlich sagen willst.

am besten anhand der EU Verordnung_(EG)_Nr._1370/2007 und der In-House-Vergabe.



Solche Aussagen sind wenig Hilfreich
Zitat
Marktkauf
Wenn am Fürther Hauptbahnhof ein Bus der Linie 67 liegenbleibt, dürfte vermutlich nicht mal ein Fürther Fahrer seinen Nürnberger Kollegen einen Schraubenzieher ausleihen...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2022 19:21 von Stanze.
Zitat
Daniel Vielberth
an werkstattmeister

In der Vergangenheit hat es dazu immer geheißen, wenn man die Trennung nicht vollzöge, müsse die VAG sich auch im eigenen Stadtgebiet Ausschreibungen stellen und würde keine Direktvergaben mehr erhalten dürfen und deswegen dürfe die VAG sich nun nicht mehr außerhalb des eigenen Stadtgebiet bewegen - ist diese frühere Begründung dann auch hinfällig?

Das war und ist die Begründung der VAG, allerdings in deren eigener Auffassung. Und das Problem wären hier aber Fahrleistungen im Auftrag anderer Städte gewesen und nicht irgendwelche Nebenleistungen. Laut EU-Recht wären Leitstellen- und Werkstattleistungen für Dritte durchaus noch zu erbringen gewesen.
Und wenn man sich in den drei (oder mit Schwabach vier) Städten zusammengerauft hätte, hätte man auch einen gemeinsamen Verkehrsbetrieb wie z.B. Mühlheim/Essen oder Mannheim/Ludwigshafen/Heidelberg schaffen können. Dann hätte es überhaupt keine Probleme gegeben. Aber wenn man halt nicht will....

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
werkstattmeister
Zitat
Daniel Vielberth
an werkstattmeister

In der Vergangenheit hat es dazu immer geheißen, wenn man die Trennung nicht vollzöge, müsse die VAG sich auch im eigenen Stadtgebiet Ausschreibungen stellen und würde keine Direktvergaben mehr erhalten dürfen und deswegen dürfe die VAG sich nun nicht mehr außerhalb des eigenen Stadtgebiet bewegen - ist diese frühere Begründung dann auch hinfällig?

Das war und ist die Begründung der VAG, allerdings in deren eigener Auffassung. Und das Problem wären hier aber Fahrleistungen im Auftrag anderer Städte gewesen und nicht irgendwelche Nebenleistungen. Laut EU-Recht wären Leitstellen- und Werkstattleistungen für Dritte durchaus noch zu erbringen gewesen.
Und wenn man sich in den drei (oder mit Schwabach vier) Städten zusammengerauft hätte, hätte man auch einen gemeinsamen Verkehrsbetrieb wie z.B. Mühlheim/Essen oder Mannheim/Ludwigshafen/Heidelberg schaffen können. Dann hätte es überhaupt keine Probleme gegeben. Aber wenn man halt nicht will....

Grüßle,
der Werkstattmeister

Womöglich ist Nürnberg schon etwas Stolz auf ihre VAG Nürnberg. Ihr Betrieb, ihr Name und ihre Farben. Ein gemeinsamer Betrieb mit Fürth, Erlangen und Schwabach hätte immer zu Kompromisse geführt.
Das Ego ist etwas zu groß gewesen...
@Marktkauf, was wäre denn bei einem gemeinsamen Servicebetrieb, wenn eine Stadt die Verkehrsleistung nicht In-House mit eigenen Fahrzeugen erbringen will sondern sie über eine Ausschreibung an einem Fremdanbieter abgibt?

Den kann man schlecht verpflichten, dass er seine Busse bei den gemeinsamen Betrieb warten lässt. Wer kommt dann für die Kosten der überflüssigen Servicekapazität auf?
Zitat
Stanze
@Marktkauf, was wäre denn bei einem gemeinsamen Servicebetrieb, wenn eine Stadt die Verkehrsleistung nicht In-House mit eigenen Fahrzeugen erbringen will sondern sie über eine Ausschreibung an einem Fremdanbieter abgibt?

Den kann man schlecht verpflichten, dass er seine Busse bei den gemeinsamen Betrieb warten lässt. Wer kommt dann für die Kosten der überflüssigen Servicekapazität auf?

Ist ja nicht der Fall.
Die drei benachbaten Betriebe agieren ja nun selbstständig.
Und alle Drei betreiben ihren Busbetrib ja selber.

Würde der Fall aber so, wie beschriben sein, könnte man am Tag X ja immer noch die Leistungen aufteilen und trennen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.2022 14:55 von Marktkauf.
Zitat
Marktkauf
Würde der Fall aber so, wie beschriben sein, könnte man am Tag X ja immer noch die Leistungen aufteilen und trennen.

Arbeitsplätze, gerade im öffentlichen Dienst sind nicht so einfach kündbar.

Da geht es auch um Posten und Pöstchen, auch beim überbezahlten VAG Vorstand.

btw.: ich hätte ja gerne gewusst, wer vor 10-15 Jahren diese Fahrkarten Automaten "Ich will Chips" zu verantworten hatte. Die Automaten standen keine 2 Jahre in den U-Bahn-Haltestellen. Vorher konnte weder Weber(CineCitta) noch die Zigarettenautomaten und auch nicht McDonalds die Leute motivieren dieses Chipsystem zu nutzen. Es war absehbar, dass es nicht angenommen wird.

Da wurden Unsummen an Geld verbrannt. An einer Standard U-Bahn Haltestellen wurden 3 von 4 Automaten mit diesen Mist bestückt. Die Sockel sieht man heute noch.
Zitat
Stanze
Zitat
Marktkauf
Würde der Fall aber so, wie beschriben sein, könnte man am Tag X ja immer noch die Leistungen aufteilen und trennen.

Arbeitsplätze, gerade im öffentlichen Dienst sind nicht so einfach kündbar.

Da geht es auch um Posten und Pöstchen, auch beim überbezahlten VAG Vorstand.

btw.: ich hätte ja gerne gewusst, wer vor 10-15 Jahren diese Fahrkarten Automaten "Ich will Chips" zu verantworten hatte. Die Automaten standen keine 2 Jahre in den U-Bahn-Haltestellen. Vorher konnte weder Weber(CineCitta) noch die Zigarettenautomaten und auch nicht McDonalds die Leute motivieren dieses Chipsystem zu nutzen. Es war absehbar, dass es nicht angenommen wird.

Da wurden Unsummen an Geld verbrannt. An einer Standard U-Bahn Haltestellen wurden 3 von 4 Automaten mit diesen Mist bestückt. Die Sockel sieht man heute noch.

Ich habe meine Jahreskate für Nürnberg, Fürth und Erlangen. Die Automaten habe ich seit über 15 Jahren nicht mehr benutzt.
Eigentlich in der heutigen Zeit völliger schwachsinn.

Fändes es viel sinnvoller diese Kleinstaaterrei auf zu geben und anstatt dessen eine art VerkehrsAktienGesellschaftGroßraumNürnberg zu gründen. Der dann aus INFRA ESTW VAG UND Schwabach besteht. Würde ein haufen kosten und Fahrzeuge sparen...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
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