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Harburg überlastet: Jesteburg und Seevetal bleiben ohne Personenbahn
geschrieben von Neu Wulmstorf 
Die Reaktivierung der Bahnstrecke für den Personenverkehr von Buchholz über Jesteburg und Sevetal nach Harburg ist in der letzten von drei Runden gescheitert. Und zwar nicht, weil es nicht sinnvoll wäre, immerhin liegt der Kosten-Nutzen-Faktor bei 1,5, nicht weil es keinen politischen Willen gibt oder das Geld nicht da ist, sondern weil der Eisenbahnknoten Harburg keine Kapazitäten mehr hat. Schade.

Details können hier gelesen werden: Über Google zum Hamburger Abendblatt.
Wieso Re-Aktivierung? Diese Strecke hatte nie Personenverkehr. Der Personenverkehr ging von Buchholz nach Jesteburg und dann weiter über Wulfsen nach Lüneburg. Die Güterbahn vom Rangierbahnhof Maschen zur Bremer Strecke wurde in Jesteburg in die alte Strecke eingefädelt.
Tha, aber wenn die Bundesbahn noch ein paar zusätzliche Züge gegen die Fernbus-Konkurenz einsetzen will dann findet sich sicher noch ein bischen Platz...
Zitat
Vielfahrer
Wieso Re-Aktivierung? Diese Strecke hatte nie Personenverkehr. Der Personenverkehr ging von Buchholz nach Jesteburg...

Und genau das wird reaktiviert.
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2015 15:05 von NWT47.
Zitat
NWT47
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.

Ich greife diesen Vorschlag mal auf und spinne ihn noch etwas weiter:
Könnte man nicht die R51 von Buxtehude aus nach Harburg verlängern und eine durchgängige Verbindung Bremerhaven-Buxtehude-Harburg-Jesteburg-Buchholz ausschreiben?
Zitat
Bahnfreund Schranke
Zitat
NWT47
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.

Ich greife diesen Vorschlag mal auf und spinne ihn noch etwas weiter:
Könnte man nicht die R51 von Buxtehude aus nach Harburg verlängern und eine durchgängige Verbindung Bremerhaven-Buxtehude-Harburg-Jesteburg-Buchholz ausschreiben?

Bremerhaven-Buxtehude-Harburg-Jesteburg-Buchholz-Soltau-Hannover

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Da die Bahn ja scheinbar wieder ueberlegt die eine Gleichstrom-S-Bahn von Harburg Rathaus nach Hittfeld zu bauen koennte die doch nach Buchholz weitergefuehrt werden und die jetztigen Bremer Nahverkehrszuege ueber Jesteburg umgeleitet werden?
Zitat
NWT47
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.

Diesen Vorschlag verstehe ich nicht. Das Problem ist doch die Überlastung des Eisenbahnknotens Harburg.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
NWT47
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.

Diesen Vorschlag verstehe ich nicht. Das Problem ist doch die Überlastung des Eisenbahnknotens Harburg.

Richtig, aber so hält der Zug dort nur kurz und muss nicht wenden. Auf Gleis 5 & 6 halten meines Wissens auch nur die ME nach Cuxhaven und keine Fernzüge, somit könnten dort noch Kapazitäten sein. Platz für einen Zug in 60 oder 120 Minuten sollte da sein.
Zitat
NWT47
Auf Gleis 5 & 6 halten meines Wissens auch nur die ME nach Cuxhaven und keine Fernzüge, somit könnten dort noch Kapazitäten sein. Platz für einen Zug in 60 oder 120 Minuten sollte da sein.

So nicht ganz richtig. Es halten über den Tag auch eine paar IC auf Gleis 5, der HKX, ein paar ME Richtung Cuxhaven, mindestens ein Metronom nach Buchholz in der Nachmittags-HVZ und es wird öfters als Durchfahrtsgleis für Güterzüge genutzt um z.b. einen Trassenkonflikt mit einem auf Gleis 6 haltenden Cuxhavener Metronom zu meiden.

Dort jetzt noch eine RB einzubauen ist vielleicht möglich aber sicher nicht fahrplanstabil und erst Recht kaum trassenverträglich Richtung Maschen.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
NWT47
Echt Schade. Wäre es nicht möglich die Züge z.B. weiter nach Neugraben fahren zu lassen, wo man nur mit dem Metronom und Güterverkehr zu tun hat. Ein Bahnsteig existiert dort sogar noch, auch wenn der dann modernisiert werden müsste.

Diesen Vorschlag verstehe ich nicht. Das Problem ist doch die Überlastung des Eisenbahnknotens Harburg.

Eben. Der muß erstmal entflochten werden -- nur wird es da mit den mehreren Ebenen schwierig: Obendrüber gibt es die eine oder andere dafür zu niedrige Straßenbrücke und untendrunter ist die S-Bahn...

Eigentlich kann es -- im Sinne von Trennung PV/GV -- nicht angehen, daß sämtliche Hafenbahnzüge immer wieder quer über die Personengleise fahren müssen, nur weil die Gütertrasse vor vielen Jahren mal auf die Ostseite der Bahnanlagen zwischen Veddel und kurz hinter Harburg festgelegt wurde.

Gruß Ingo
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 13:06 von Boris.
Zitat
Neu Wulmstorf
Die Reaktivierung der Bahnstrecke für den Personenverkehr von Buchholz über Jesteburg und Sevetal nach Harburg ist in der letzten von drei Runden gescheitert. Und zwar nicht, weil es nicht sinnvoll wäre, immerhin liegt der Kosten-Nutzen-Faktor bei 1,5, nicht weil es keinen politischen Willen gibt oder das Geld nicht da ist, sondern weil der Eisenbahnknoten Harburg keine Kapazitäten mehr hat. Schade.

Details können hier gelesen werden: Über Google zum Hamburger Abendblatt.

Jetzt doch. Der Eisenbahnknoten Harburg wird ausgebaut, die Strecke von Buchholz über Jesteburg nach Harburg könnte 2027 in Betrieb genommen werden.

Kreiszeitung Wochenblatt
Ein Zeitungsartikel, der sich in Detailfragen auf Wiki beruft. Manchmal wundere ich mich über die schreibende Journaille. Bislang war so etwas ein No-Go... aber das nur am Rande.

Der Zeitplan sieht wohl vor, bis 2027 das besagte Überwerfungsbauwerk zu schaffen. Ob das wirklich so kommt? Wenn der erste Betonmischer rollt, dann glaube ich es...
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