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Verkehrshistorischer Tag 2018 - Infos sind online
geschrieben von Jan Borchers 
Liebe Freunde des Verkehrshistorischen Tages,

in wenigen Wochen ist es wieder soweit, die Zeitreise in Hamburgs Verkehrsgeschichte beginnt. Am 7. Oktober verkehren die historischen Fahrzeuge des Hamburger Nahverkehrs wieder auf ihren Strecken und laden zum Mitfahren ein.

Ab sofort finden sich alle Informationen unter [www.verkehrshistorischer-tag.de].

Die Vereine des historischen Nahverkehrs in Hamburg freuen sich auf zahlreiche Mitfahrer!

Bitte beachtet, dass der TU1 der HOCHBAHN entgegen der gedruckten Flyer dieses Jahr aufgrund eines Fahrzeugschadens leider nicht mitfahren kann.

[www.verkehrshistorischer-tag.de]

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Moin Jan,

danke für die Info. Eine Frage habe ich, warum sind die Hafenfähren dieses Jahr gar nicht vertreten?

Gruß

Mathias
Zitat
Durchgangszug
danke für die Info. Eine Frage habe ich, warum sind die Hafenfähren dieses Jahr gar nicht vertreten?

Die Bergedorf ist bereits langfristig verchartert gewesen, ohnehin wären beim diesjährigen Schwerpunkt die Hafenfähren nur schwer einzubinden.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Ich habe auch eine Frage zum Verkehrshistorischen Tag:

Ich habe es leider nicht geschafft mir ein Ticket zu besorgen und komme auch morgen nicht dazu mir morgen ein Ticket zu kaufen.

Kann man auch noch am Tag selber bei den Schaffnern Fahrkarten erwerben?

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Zitat
Norderstedt
Ich habe auch eine Frage zum Verkehrshistorischen Tag:

Ich habe es leider nicht geschafft mir ein Ticket zu besorgen und komme auch morgen nicht dazu mir morgen ein Ticket zu kaufen.

Kann man auch noch am Tag selber bei den Schaffnern Fahrkarten erwerben?

Ja, das ist problemlos möglich.

An dieser Stelle noch ein organisatorischer Hinweis:

Leider entfallen zwei historische Busse kurzfristig – der Büssing Präsident 6406 der VHH und der S80-Probewagen 1983 des HOV sind schadhaft geworden und können leider nicht eingesetzt werden.

Für den 6406 der VHH verkehrt ein O 405 N1.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat
Jan Borchers
Leider entfallen zwei historische Busse kurzfristig – der Büssing Präsident 6406 der VHH und der S80-Probewagen 1983 des HOV sind schadhaft geworden und können leider nicht eingesetzt werden.

Für den 6406 der VHH verkehrt ein O 405 N1.

Wo sollte 1983 fahren? Kellinghusenstraße - Berliner Tor oder Kurzpendel Kellinghusenstraße - Krohnskamp? Der Kurzpendel Kellinghusenstraße - Krohnskamp könnte am ehesten mit einem (neueren) Ersatz-Fahrzeug gefahren werden.
Ich glaube, das wird dieses Jahr auch wieder nichts, oder weiß einer von euch, ob es einen VHT 2022 gibt?
[www.verkehrshistorischer-tag.de]
Nope. Frühestens 2023. Ansonsten hätte man schon längst hier etwas von Planungen gelesen.

Naja, bei der jetzigen Coronalage kann man aber auch verstehen, dass man vorsichtig ist.

Eine weitere Frage stellt sich, ob überhaupt die historischen Fahrzeuge betriebsbereit wären.
Von den T-Wagen und dem Hanseaten z.B. hörte man zuletzt gar nichts.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Zitat
Erol


Eine weitere Frage stellt sich, ob überhaupt die historischen Fahrzeuge betriebsbereit wären.
Von den T-Wagen und dem Hanseaten z.B. hörte man zuletzt gar nichts.

da hat man das Gefühl das beim Thema eigene Geschichte die S-Bahn mehr Kompetenz hat als die HOCHBAHN. Museumszugfahrten, TDOT-Veranstaltungen, alles immer im Bereich S-Bahn. Die Veranstaltung am Wochenende war wohl auch ein voller Erfolg und hat viele Glücklich gemacht.
Laut meiner sehr aktuellen Kenntnis durch ein HOV-Vorstandmitglied, wird es dieses Jahr keinen VHT geben.

Es soll einmal keine U-Bahn zur Verfügung stehen und kein weiteres Interesse dafür geben.
Corona ist somit nebenbei keiner der Gründe.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.2022 11:27 von Heiko T..
Hallo,

Zitat
Kirk
da hat man das Gefühl das beim Thema eigene Geschichte die S-Bahn mehr Kompetenz hat als die HOCHBAHN.

Wie kommst Du nur immer wieder darauf? Man kann das eigentlich recht gut nachvollziehen, dass dem eben nicht so ist. Viel mehr im Gegenteil.

Grüße
Boris
Nunja, wann hatte die HOCHBAHN ihren letzten Tag der offenen Tür? Die S-Bahn hat sowas, gefühl alle fünf Jahre. Der Museums 472er ist in Arbeit und 471 und 470 sind thoretisch fahrbar.
HOCHBAHN hat ein eigenen Blog und Archivar, ok. Das eigene Museum ist geschlossen. Ok, es gibt den Hanseaten. Aber was ist mit den T-Fahrzeugen, DT2 und DT3. Alles nicht möglich wegen Platzmangel? Funktioniert es bei der S-Bahn besser da vieles durch den Verein gemacht wird? Wäre das vielleicht ne Möglichkeit? Boris, du bist herzlich eingeladen mir zu wiedersprechen. Für mich als Laie wirkt es halt in letzter Zeit so.
Beide Unternehmen haben Vor und Nachteile bzw dem historischen Erbe bzw. eine andere Prioritäten.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Kirk
... Funktioniert es bei der S-Bahn besser, da vieles durch den Verein gemacht wird? ...


Die Hochbahn hatte mit ihrer Vergangenheit schon immer Probleme. Unvergessen sind die Bilder vom U-Bahn-Jubiläum, wo mit einem Riesenaufwand die damals verkehrsbeherrschenden Straßenbahnen herausretuschiert wurden. Besonders genial das Bild vom Rödingsmarkt: Die Originalstraßenbahn hatte man durch einen viel zu groß geratenen Sportwagen ersetzt und die Fahrleitungen und die Isolierbretter unter dem Viadukt vergessen zu entfernen.

Die S-Bahn bietet da wesentlich mehr Traditionsbewusstsein ...
Hallo,

Zitat
Kirk
Für mich als Laie wirkt es halt in letzter Zeit so.

Gern. Wenn für Dich Bratwurst-, Bier- und Hüpfburg-Volksfest-Veranstaltungen schon großes Geschichtsbewusstsein ist, dann hat die HHA da natürlich nichts zu bieten. Zumindest nicht mehr.

Mag man Bücher und einen Überblick der Historie an Fahrzeugen oder historisch erhaltene Stationen sehen, dann ist die Hochbahn Galaxien von der S-Bahn entfernt. Gäbe es die Historische S-Bahn Hamburg nicht und vor allem den VVM, vieles der S-Bahn wäre doch einfach wegverschrottet worden, wo bei der Hochbahn schon lange aufbewahrt wurde.

Die Hochbahn hat den nummerisch ersten Triebwagen überhaupt erhalten, den T11. Mit dem T220 steht sogar eine Sonderform mit zwei Führerständen zur Verfügung und mit den TU- und TU2-Wagen ist diese ganze Epoche abgebildet. Auch ist von den bisher abgängigen DT-Typen ein Exemplar entweder einsatzfähig oder hinterstellt. Von den Fahrzeugen her ist der U-Bahn Betrieb damit recht komplett abgebildet. Viele Jahre beim VHT und zu anderen Gelegenheiten also fünf historische Fahrzeuge im Einsatz.

Bei der S-Bahn gibt es meistens nur einen einzigen betriebsfähigen Zug und das ist schon eine große Sache, wo viele Mühen drinstecken. Da alleine fängt schon das Hintertreffen an. Sicher, man muss dabei auch immer den Regeln für die große Eisenbahn entsprechen, was alles andere als einfach sein dürfte. Aber, ohne den VVM gäbe es keinen einzigen Zug aus der Oberleitungswechselstrom-Anfangszeit der S-Bahn in Hamburg. Jetzt arbeitet man den 472/473er auf, aber auch der wird nicht morgen zur Verfügung stehen. Und es stellt sich unweigerlich die Frage, welches Fahrzeug man dann dafür lange Zeit nicht mehr sehen wird.

Letztendlich werden wir vom HOV seitens der Hochbahn auch nicht vollkommen ignoriert, sodass sich so gesehen auch in dem Bereich um die eigene Geschichte gekümmert wird.

Zu 100 Jahre Hochbahn gab es eine ganze Buchreihe - zu der auch der Historiker (nicht Archivar ;-) ) Daniel Frahm eingestellt wurde. Bei der S-Bahn gab es ein Buch, das mehr einer etwas dickeren Broschüre glich.

Es ist auch so, dass sich bei der Hochbahn bei Umbauten weit mehr um ein ansehnliches Wiederherstellen des ursprünglichen Aussehens einer Station gekümmert wird. Die Stationen der S-Bahn sind zwar Eigentum von DB Station & Service, wäre man aber so geschichtsbewusst, wie hier behauptet, hätte man so manche Absprache bei Umbauten treffen können und im Zweifel dem Schwesterunternehmen halt Geld für die Erhaltung von sehenswerten Dingen gezahlt. Offenbar ist das nicht der Fall. Alles abkloppen und Metallplatten drauf.

Ich finde es immer noch unglaublich schade, dass man in Harburg die an die Tube-Roundels angelehnten Stationsnamen an der Wand einfach abgehauen und weggeworfen hat. Hätte man doch nur mal eines erhalten. Da sind selbst private Hausbauunternehmen aufmerksamer. Nicht auszudenken, es hätte jemand mitgedacht und zumindest neue Namenschilder mit Overground-Roundel machen lassen. Die es damals, zur Eröffnung der Station, zwar so noch nicht gab, aber es wäre ein mehr als guter Ersatz geworden.

Was bei der S-Bahn tatsächlich besser ist, ist das Gefühl der Zugänglichkeit. Die ausgeschriebenen Fahrten sind da tatsächlich präsenter, auch dass man ins Werk gucken kann. Tage der offenen Tür auf den Betriebshöfen bei HHA und VHH sind auch schon lange her.

Ich meine aber bis zumindest vor Corona bot die Hochbahn ein Besucherprogramm an, wo man sich halt nur registrieren lassen musste. Da gab es dann einen Blick hinter die Kulissen und es wurde da auch mit den historischen Wagen zwischen den Besichtigungspunkten gefahren.

Mein Fazit: Die Hochbahn bietet historisch in Masse und Klasse einfach unglaublich viel mehr als die S-Bahn. Das hat viele Gründe, die hier ja auch fast täglich Thema sind. Aber alleine schon das Durchfahren von Stationen wie Klosterstern, Mundsburg oder Uhlandstraße finde ich schön.

Dafür ist die S-Bahn dann halt durch solche Veranstaltungen wie am Wochenende "erreichbarer". Wobei das mit Geschichte an sich nicht so viel zu tun hat.

Grüße
Boris
Zitat
NVB
Zitat
Kirk
... Funktioniert es bei der S-Bahn besser, da vieles durch den Verein gemacht wird? ...


Die Hochbahn hatte mit ihrer Vergangenheit schon immer Probleme. Unvergessen sind die Bilder vom U-Bahn-Jubiläum, wo mit einem Riesenaufwand die damals verkehrsbeherrschenden Straßenbahnen herausretuschiert wurden. Besonders genial das Bild vom Rödingsmarkt: Die Originalstraßenbahn hatte man durch einen viel zu groß geratenen Sportwagen ersetzt und die Fahrleitungen und die Isolierbretter unter dem Viadukt vergessen zu entfernen.

Die S-Bahn bietet da wesentlich mehr Traditionsbewusstsein ...

Weniger Traditionsbewusstsein aufgrund einer Retusche?

Ich habe einige Publikationen von Nahverkehrsbetrieben im Schrank, da macht die Hochbahn schon einiges aus. Zu unterschiedlichen Anlässen sind Broschüren herausgegeben worden. Man hat auch eine Buchserie aufgelegt, z. B. Von Null auf Hundert in sechs Jahren..., Mobile Köpfe , Stationen Hamburger Architektur...usw.. ich meine es sind fünf oder sechs Exemplare. Unvergessen auch die "Fahr mit uns"....
In Verbindung mit dem Beitrag von Boris Roland kommt da eine Menge Tradition zusammen.
Ich und selbst meine Kinder erinnern sich noch gerne an die leider rar gewordenen Tage der offenen Tür auf den Betriebshöfen und in der Hauptwerkstatt lief damals gelegentlich auch noch was.
Auch die im Kehrgleis HN abgestellten U-Bahn-Fahrzeuge wären bei der S-Bahn sicher gleich in die Zerlegung gegangen.

Auch wenn nicht alle Hochbahn-Haltestellen in ihrem ursprünglichen Bestand erhalten werden können, fällt mir bei der S-Bahn höchstens Othmarschen mit dem schönen Bahnhofsdach ein. Ansonsten hat die S-Bahn alles getan, um die alte Bausubstanz zu vernichten, meistbietend zu verscherbeln oder den Gegebenheiten der "Moderne" anzupassen. In Harburg hat man das Gefühl dass man über die Umgestaltung gleich mal das nächste Architekturzeitalter abwartet. Man hat sich bei den Empfangsgebäuden Hasselbrook und am Rübenkamp damals schon empört, wie die Bahn mit ihrer Geschichte umgeht. Nur den Investitionen von Gastronomen ist der Erhalt der Gebäude zu verdanken.

Grüße
Zitat
Erol
Nope. Frühestens 2023. Ansonsten hätte man schon längst hier etwas von Planungen gelesen.

Der Vorlauf für eine solche Veranstaltung liegt laut Auskunft eines S-Bahners bei etwa 6 Monaten.
Da müssen unter anderem Trassen gebucht, Fahrpläne mit Umsteigeverbindungen erstellt und Baustellenplanungen berücksichtigt werden.

Vor 6 Monaten hat uns noch ein gewisses Lebewesen recht nett im freien Leben eingeschränkt.

Zitat
Erol
Eine weitere Frage stellt sich, ob überhaupt die historischen Fahrzeuge betriebsbereit wären.
Von den T-Wagen und dem Hanseaten z.B. hörte man zuletzt gar nichts.

Soweit ich bisher in Erfahrung bringen konnte, steht ubahnseitig nur der Hanseat zur Verfügung.
Bei der S-Bahn war längere Zeit nicht sicher, ob der 470 verfügbar sein wird. Dort hätte man aber einen der beiden noch vorhandenen Rentner (214 oder 216) einsetzen können.
Busseitig habe ich nicht ganz den Durchblick. Meines Wissens ist dort sicher nur der 6416 und der O 405 N verfügbar. Den 84er VHH-Wagen habe ich zuletzt im Frühjahr gesehen.

Gruß Ingo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2022 02:49 von INW.
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