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Ausbau von U-Bahn und S-Bahn nach Geesthacht und Glinde
geschrieben von NWT47 
Auf welche Länge ist denn die Werkstattinfrastruktur ausgelegt? Ich meine etwas von 40m im Kopf zu haben, weshalb DT4-Einheiten zur Wartung getrennt werden müssen. Kann aber auch gut sein, dass das falsch ist.

Paddy
Zitat
Computerfreak
Wären nicht 60-Meter-Einheiten besser?

Alle Bahnsteige der U-Bahn sind 120 Meter lang bzw. sollen es werden. Es ist ja eh gewünscht und auch sinnvoll immer mit voller Zuglänge zu fahren, damit die volle Bahnsteigkante abgedeckt ist und Fahrgäste nicht weite Wege haben.
Be zweiteiligen Zügen ist der durchgehende Bereich länger und nur ein Umstieg von "ganz vorne" nach "ganz hinten" erforderlich (höherer Komfort). Zusätzlich spart man Fahrerstände ein und gewinnt damit Platz. Kostengünstiger dürfte es auch sein.
Kuppeln will man eh nicht mehr.

60-Meter-einheiten wären erst wieder geeignet, wenn wirklich alle Bahnsteige 120 Meter lang sind. Solange nicht alle Bahnsteige 120 Meter lang sind, scheiden 60-Meter-Einheiten somit aus. Aus diesem Grunde hat die Hochbahn es auch irgendwo schriftlich definiert, dass künftige Fahrzeug-Generationen alle 39 Meter lang sein sollen. Aber wenn die U3 komplett 120-Meter-fähig ist und die Erst-Ausstattung der U5 ebenfalls zur Erneuerung steht, dann könnte die Hochbahn sich wieder Gedanken um eine 60-Meter-Einheit machen, die tagsüber in 2-Fach- und nachts in 1-Fach-Traktion fährt. Aber das dürften die vor 1990 Geborenen nicht mehr erleben.
Hier noch mal eine Aufstellung der Wagenkastenbreite:
14. Lieferung 2544 mm
15. Lieferung 2570 mm
TU1 Umbau 2605 mm
TU2 Umbau 2558 mm
DT1 2550 mm
DT2 2508 mm
Die von NVB genannten Masse sind schlichtweg falsch.
Bevor die U3 komplett auf 120m verlängert wird führt eine Schnellbahnlinie nicht über den Hauptbahnhof...!
Zitat
zurückbleiben-bitte
Bevor die U3 komplett auf 120m verlängert wird führt eine Schnellbahnlinie nicht über den Hauptbahnhof...!

Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!
Hallo!

Zitat
Computerfreak
Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Meinst Du damit Hamburg oder generell? Wenn Du das generell meinst, dann müsste man z. B. in Berlin ganz viele Strecken stilllegen...

Viele Grüße
Karsten Leiding

www.gleismann.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2021 06:44 von Gleismann.
Zitat
Computerfreak
... Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Quatsch!

Es ist das nachhaltig auftretende Problem der hamburgischen Verkehrsplanung, dass man offensichtlich noch nicht gemerkt hat, wie sich die monozentrische Struktur unserer Hansestadt nach dem Krieg mit 80 bis 90 Prozent der Arbeitsstätten in der Innenstadt und im Hafen in eine polyzentrische Struktur mit bestenfalls 20 Prozent Arbeitsplätzen in der City gewandelt hat. Hamburg braucht in erster Linie schnelle und attraktive periphere Schienenverkehre, die zugleich die teilweise überlasteten Innenstadtlinien entlasten.
Zitat
Computerfreak
[

Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Du hast den Ironie-on-off- Button vergessen! 😄
Zitat
Gleismann
Hallo!

Zitat
Computerfreak
Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Meinst Du damit Hamburg oder generell? Wenn Du das generell meinst, dann müsste man z. B. in Berlin ganz viele Strecken stilllegen...

Und in London, Paris und anderen Städten ohne Hbf dann alle? ;-)
alles über den Hauptbahnhof. Tunnel an Tunnel und Notfalls noch ´n Bahnsteig "9 3/4"....bis die Bahn das fertig gebaut hat, ist Hamburg eh geflutet und alle fahren Boote.
Zitat
Kirk
alles über den Hauptbahnhof. Tunnel an Tunnel und Notfalls noch ´n Bahnsteig "9 3/4"....bis die Bahn das fertig gebaut hat, ist Hamburg eh geflutet und alle fahren Boote.

Herrlich!

You made my day! Ob die Boote dann auch wieder wie früher die Alsterdampfer im HVV sind? ;-)
Zitat
Kirk
alles über den Hauptbahnhof. Tunnel an Tunnel und Notfalls noch ´n Bahnsteig "9 3/4"....bis die Bahn das fertig gebaut hat, ist Hamburg eh geflutet und alle fahren Boote.

Aber Boote, die nicht am Hauptfähranleger halten, sind sinnlos!

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Hmmm,
kommt dann den Landungsbrücken die Funktion eines Haupt-Bootanlegers zu und Altona…äh… Jungfernstieg die des zweiten großen Anlegers?

Sry, man schweift ab!
Stimmt, Jungfernstieg muss ganz dringend an die Lombardsbrücke verlegt werden.
Nein, Lombardsbrücke reicht nicht. Wir müssen da, wo heute Glockengießerwall und Steintorwall sind einen Kanal von der Alster bis zur Elbe in der Hafencity bauen, damit alle Schiffslinien auf Alster und Elbe in Höhe der heutigen Bushaltestelle Hbf/Spitalerstraße einen Anleger bekommen können. Und damit somit endlich Linienverläufe wie Winterhuder Fährhaus - Harburger Hafen und Saarlandstraße - Finkenwerder - Teufelsbrück - Schulau bis nach Glückstadt (in wenigen Monaten im HVV) möglich werden. Ist doch klar :-)
Fantastisch!

Damit wären dann ja auf einen Schluck alle Verkehrsprobleme in Hamburg gelöst!

Aber wie komme ich denn dann nun mit der Fähre von Geesthacht nach Glinde?
Oder hab ich hier etwas falsch verstanden?
Zitat
Alter_Wedler
Aber wie komme ich denn dann nun mit der Fähre von Geesthacht nach Glinde?

Natürlich nur über den Hauptbahnhof, alles andere ist sinnlos.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Gleismann
Hallo!

Zitat
Computerfreak
Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Meinst Du damit Hamburg oder generell? Wenn Du das generell meinst, dann müsste man z. B. in Berlin ganz viele Strecken stilllegen...

Generell

Was Berlin betrifft, ist die Sache deshalb etwas kompliziert, da Berlin erst seit der Wiedervereinigung einen normalen Stadtzustand hat, sich aber vorher vieles entwickelt hat. Der Hauptbahnhof kam erst später dazu.

Stilllegen wäre nicht die richtige Maßnahme, aber umbauen.
Zitat
NVB
Zitat
Computerfreak
... Schnellbahnlinien, die nicht den Hauptbahnhof anfahren, sind sinnlos!

Wo kommen die Punkte her?

Zitat
NVB
Quatsch!

Wenn das Wort Zustimmung signalisieren soll, etwas seltsam, aber Okay, sonst falsch.

Zitat
NVB

Es ist das nachhaltig auftretende Problem der hamburgischen Verkehrsplanung, dass man offensichtlich noch nicht gemerkt hat, wie sich die monozentrische Struktur unserer Hansestadt nach dem Krieg mit 80 bis 90 Prozent der Arbeitsstätten in der Innenstadt und im Hafen in eine polyzentrische Struktur mit bestenfalls 20 Prozent Arbeitsplätzen in der City gewandelt hat.

Typisch du denkst nur an Arbeitsplätze. Es gibt auch genug andere Gründe, in die Innenstadt zu fahren, erst recht zum Hauptbahnhof (z.B.: Erreichen von Fernzügen)


Zitat
NVB
Hamburg braucht in erster Linie schnelle und attraktive periphere Schienenverkehre, die zugleich die teilweise überlasteten Innenstadtlinien entlasten.

Dafür ist dein Lieblingsverkehrsmittel gut geeignet.
Zitat
Djensi
Hmmm,
kommt dann den Landungsbrücken die Funktion eines Haupt-Bootanlegers zu und Altona…äh… Jungfernstieg die des zweiten großen Anlegers?

Sry, man schweift ab!

Schiffe und Busse sind Zubringer zur Schnellbahn. Damit erübrigt sich die weitere Diskussion.
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