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U5: Vorschläge/Ideen für Stationsnamen
geschrieben von MissyWegner 
Liebe alle,

nachdem mittlerweile Verlauf und Stationsstandorte der U5 in den wesentlichen Zügen finalisiert sind, möchte ich die Aufmerksamkeit auf das Thema der Haltestellenbenunng richten. Es handelt sich hierbei vermutlich um eine recht nachrangige Frage für das Gesamtvorhaben, jedoch finde ich das Thema interessant, da die Stationsnamen neben der Vermittlung des geographischen Standorts auch zur Vermittlung des Charakters des Systems U-Bahn beitragen. Es gibt charakteristische und interessante Namen (z.B. Jungfernstieg, Rauhes Haus, Klosterstern, Baumwall) und solche, die ich weder klanglich noch assoziativ sonderlich anregend finde (z.B. Merkenstraße, Joachim-Mähl-Straße).

Ich habe mir daher Gedanken gemacht, wie die einzelnen Stationen der U5 heißen sollten, um sowohl wiedererkennbar und eindeutig, geographisch akkurat als auch interessant zu sein. Im Einzelnen verwendet die Hochbahn bislang folgende vorläufigen Namen für die neuen Stationen der U5:

- Bramfeld
- Steilshoop
- Nordheimstraße
- Sengelmannstraße
- City Nord
- Borgweg
- Jarrestraße
- Beethovenstraße
- Uhlenhorst
- St. Georg
- Hauptbahnhof Nord o. Hauptbahnhof Kirchenallee
- Jungfernstieg o. Rathaus
- Stephansplatz
- Universität
- Grindelberg
- Hoheluftbrücke
- Gärtnerstraße
- Universitätsklinikum
- Siemersplatz o. Behrmannplatz
- Hagenbecks Tierpark
- Sportplatzring
- Stellingen
- Arenen Volkspark

Die meisten finde ich recht gut, bei vieren sehe ich jedoch Potenzial für eine Verbesserung:

Nordheimstraße -> Hebebrandstraße; "Nordheimstraße" ist zwar aufgrund der geographischen Lage die wohl zutreffendste Bezeichnung, jedoch klang der Name in meinen Ohren immer etwas banal und beliebig. "Hebebrandstraße" hat dagegen einen deutlich - in Ermangelung eines besseren Begriffs - honorigeren Klang und erinnert zudem an eine bedeutende Persönlichkeit der Hamburger Stadtentwicklung.

City Nord -> New-York-Ring (City Nord); die Bezeichnung "City Nord" unterschlägt, dass auch die "Sengelmannstraße" und "Rübenkamp" weiterhin eine gewisse Erschließungswirkung für die City Nord haben dürften. Außerdem klingt "New-York-Ring" tatsächlich mal ein bisschen mehr nach der Art von Metropole, die Hamburg sein möchte.

Uhlenhorst -> Papenhuder Straße; Schwieriger Vorschlag, da die Station am äußersten Rand der Uhlenhorst liegt und eigentlich besser zu einem zentraleren Standort passt. "Papenhuder Straße" böte sich an, da so auf die direkt angrenzende Geschäftsstraße hingewiesen wird und da die Station tatsächlich ziemlich in der Mitte der Straße läge, also zwischen dem Uhlenhorster und dem Hohenfelder Teil. "Mundsburger Damm" oder "Mundsburger Kanal" wären an sich auch interessant, jedoch möglicherweise "Mundsburg" zu ähnlich.

St. Georg -> Lange Reihe; "Lohmühlenstraße" und genau genommen auch der Hbf liegen ebenfalls in St. Georg, daher hier eine differenziertere Benennung. Lange Reihe ist kurz, bekannt/etabliert, prägnant und wiedererkennbar und gehört zu den Hamburger Straßen mit eher ungewöhnlichen Namen (Großer Burstah, Hochrad, Rutschbahn, Beamtenlauflaufbahn, Beim Kugelwechsel...).

Ich weiß, dass die Lange Reihe als Stationsstandort noch nicht endgültig feststeht und sich offiziell noch im Rennen gegen zwei weiter nördlich gelegene Standorte befindet, jedoch entnahm ich den Worten des Mitarbeiter der Hochbahn bei einer Öffentlichkeitsveranstaltung, dass die Hochbahn den Standort direkt am nördlichen Ende der Langen Reihe ebenfalls favorisiere.

Welche Vorschläge und Ideen hätter ihr und warum?

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There is nothing I love more than daydreaming. Sometimes I spend the whole day dreaming.
Zitat
MissyWegner
Nordheimstraße -> Hebebrandstraße; "Nordheimstraße" ist zwar aufgrund der geographischen Lage die wohl zutreffendste Bezeichnung, jedoch klang der Name in meinen Ohren immer etwas banal und beliebig. "Hebebrandstraße" hat dagegen einen deutlich - in Ermangelung eines besseren Begriffs - honorigeren Klang und erinnert zudem an eine bedeutende Persönlichkeit der Hamburger Stadtentwicklung.

Ich gehe davon aus, daß die Hochbahn absichtlich nicht den Namen "Hebebrandstraße" verwendet hat. als das heutige Pergolenviertel wegen der nahen Straße in den Planungen noch "Hebebrandquartier" hieß, gab es Kritik, weil Werner Hebebrand in der @#$%&-Zeit unter Albert Speer gearbeitet hatte; es gab sogar Vorstöße, die Hebebrandstraße umzubenennen, die allerdings meiner Erinnerung nach im Sand verliefen. Ich denke mal, daß daher bewußt auf den bekannteren Namen verzichtet wurde, und die geplante Lage der Station liefert ja wie Du erwähnt hast zusätzliche Argumente.

Grüße, Michi
Nach Vergleich der Lebensläufe beider Männer - Werner Hebebrand und Marcus Nordheim - denke ich, dass Nordheimstraße der bessere Name für diese Haltestelle ist. Beide Lebensläufe stehen in Wikipedia.

Fredrik

[fredriks.de]
Ouh... interessant. Zum einen war mir Hebebrand vornehmlich als der Obaubaudirektor bekannt, in dessen Amtszeit die wesentlichen Maßnahmen zur Entwicklung der City Nord unternommen wurden. Über seine Tätigkeiten zwischen 1933 bis 1945 war mir nichts Konkretes bekannt. Ohne es im Einzelfall relativieren zu wollen: viele Architekten und Planer wussten sich ja durchaus gedeihlich mit den jeweiligen Machtverhältnissen zu arrangieren, so ja auch Herr Speer, dessen Name bzw. der seines Sohnes ja noch heute für Städtebau im ganz großen Maßstab steht...

Der Namensgeber der Nordheimstraße war mir hingegen gar nicht bekannt, interessant.

Hmm... angesichts der Tatsache, dass man sich gegen eine Umbenennung der Hebebrandstraße entschieden hat, scheint der Name letztlich als nicht übermäßig politisch belastet beurteilt worden zu sein... ich könnte mir vorstellen, dass man zu der Erkenntnis gelangt ist, dass man die Biographie Hebebrands differenziert betrachten muss und den Straßennamen aufgrund der unmittelbaren Verbindung zur City Nord und der positiven Verdienste der Person hier beibehalten hat. Allerdings würde man wohl darauf verzichten, den Namen durch die Verwendung für eine U-Bahn-Station zusätzliche Präsenz zu geben...

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There is nothing I love more than daydreaming. Sometimes I spend the whole day dreaming.
Zitat
MissyWegner
...

Die meisten finde ich recht gut, bei vieren sehe ich jedoch Potenzial für eine Verbesserung:

Nordheimstraße -> Hebebrandstraße; "Nordheimstraße" ist zwar aufgrund der geographischen Lage die wohl zutreffendste Bezeichnung, jedoch klang der Name in meinen Ohren immer etwas banal und beliebig. "Hebebrandstraße" hat dagegen einen deutlich - in Ermangelung eines besseren Begriffs - honorigeren Klang und erinnert zudem an eine bedeutende Persönlichkeit der Hamburger Stadtentwicklung.

Wenn Nordheim kein so'n "wichtiger" Typ ist, sondern eine geografische Bezeichnung, dann ist der Name allemal besser.
Grundsätzlich sollten Stationen nicht nach Menchen benannt werden.

Zitat
MissyWegner
City Nord -> New-York-Ring (City Nord); die Bezeichnung "City Nord" unterschlägt, dass auch die "Sengelmannstraße" und "Rübenkamp" weiterhin eine gewisse Erschließungswirkung für die City Nord haben dürften. Außerdem klingt "New-York-Ring" tatsächlich mal ein bisschen mehr nach der Art von Metropole, die Hamburg sein möchte.


City Nord ist kürzer, "New-York-Ring" zu kompliziert und nicht deutschsprachig (bald auch nicht mal mehr EU-sprachig). Wenn dann eher Jahnring.

Zitat
MissyWegner
Uhlenhorst -> Papenhuder Straße; Schwieriger Vorschlag, da die Station am äußersten Rand der Uhlenhorst liegt und eigentlich besser zu einem zentraleren Standort passt. "Papenhuder Straße" böte sich an, da so auf die direkt angrenzende Geschäftsstraße hingewiesen wird und da die Station tatsächlich ziemlich in der Mitte der Straße läge, also zwischen dem Uhlenhorster und dem Hohenfelder Teil. "Mundsburger Damm" oder "Mundsburger Kanal" wären an sich auch interessant, jedoch möglicherweise "Mundsburg" zu ähnlich.

St. Georg -> Lange Reihe; "Lohmühlenstraße" und genau genommen auch der Hbf liegen ebenfalls in St. Georg, daher hier eine differenziertere Benennung. Lange Reihe ist kurz, bekannt/etabliert, prägnant und wiedererkennbar und gehört zu den Hamburger Straßen mit eher ungewöhnlichen Namen (Großer Burstah, Hochrad, Rutschbahn, Beamtenlauflaufbahn, Beim Kugelwechsel...).

Flurbezeichnungen (Uhlenhorst, St. Georg) sind das Optimum für Namensgebung. Von daher wären die vorgeschlagenen Namen schon verkehrt. Dazu sind sie auch zu lang.

Zitat
MissyWegner
Ich weiß, dass die Lange Reihe als Stationsstandort noch nicht endgültig feststeht und sich offiziell noch im Rennen gegen zwei weiter nördlich gelegene Standorte befindet, jedoch entnahm ich den Worten des Mitarbeiter der Hochbahn bei einer Öffentlichkeitsveranstaltung, dass die Hochbahn den Standort direkt am nördlichen Ende der Langen Reihe ebenfalls favorisiere.

Welche Vorschläge und Ideen hätter ihr und warum?

Simersplatz -> Lokstedt (Flurbezeichnung)
Beethovenstraße -> Winterhude (Flurbezeichnung)
Jarrestraße -> Kampnagel (POI)
Gärtnerstraße-> ? (Name zu nichtssagend)
Uhlenhorst -> Schwanenwyk (aber nur, wenn Uhlenhorst auch für Beethovenstraße ginge)
Aber Flurbezeichnungen sind im Hamburger Netz doch zumindest im inneren Stadtgebiet gar nicht üblich. Auf der U1 trifft man Stadtteilnamen erst ab Ohlsdorf bzw. Wandsbek an, auf der U2 nur in Mümmelmannsberg, Billstedt und Niendorf, auf der U3 nur in Barmbek und St. Pauli. Der Rest sind POIs und/oder Straßennamen. Von daher denke ich nicht, dass die Hochbahn bei der U5 plötzlich nach Stadtteilen benennen sollte. Wie MissyWegner schon sagte, auch Hbf und Lohmühlenstraße liegen in St. Georg- Hagenbecks Tierpark liegt noch in Lokstedt, Borgweg in Winterhude etc etc.
@ Computerfreak
Hmm... woraus ergibt sich die Regel, dass Flurnamen grundsätzlich optimal für die Benennung von Stationen sind? Sobald in einem Stadtteil mehrere Stationen liegen, ist die Handhabung nicht mehr eindeutig - es sei denn, man käme auf so unpraktische Lösungen wie St. Georg I, St. Georg II und St. Georg III. Darüber hinaus funktionierte das Muster bei der Station Beethovenstraße ebenfalls nicht, da die Station, denke ich, auf der Grenze (Winterhuder Weg) zwischen der Uhlenhorst und Barmbek-Süd bzw. in beiden Stadtteilen läge.

Ich denke, dass es in vielen Fällen der Alltagsanschauung besser entspricht, wenn man wichtige Orientierungspunkte in der Nähe der Station wählt, die von den Nutzern auch mit der Station verbunden werden, also zum Beispiel wichtige Straßen oder die von dir angeführten Points of Interest. Und gerade bei einer Station wie Uhlenhorst, die nur noch so gerade eben in Uhlenhorst liegt, fände ich den Namen nicht ideal, da der namensgebende Stadtteil nur in seinem Randbereich erschlossen wird.
Dass "Papenhuder Straße" mit sechs Silben jedoch möglicherweise etwas lang sein könnte, sehe ich auch... Andererseits haben Kellinghusenstraße und Joachim-Mähl-Straße genau so viele Silben...

Dass hingegen "New-York-Ring" zu kompliziert ist, kann ich nicht nachvollziehen. New York heißt auch im Deutschen seit hundert Jahren New York und es fällt mir schwer mir vorzustellen, dass es jemanden gibt, der mit dem Namen nichts anfangen kann oder der an der Aussprache scheitert.
Und die Amtssprachen der EU haben mit der Zulässigkeit oder Plausibilität der Benennung meiner Ansicht nach auch nicht so viel zu tun.

Die Grundfrage dieses Threads richtete sich für mich vor allem nach der Frage einer gewissen "Sinnlichkeit" der Stationsnamen, also Namen, die neben ihrer geographischen Korrektheit auch ansprechend sind. Eine ausschließlich technokratisch-geographische Benennung finde ich nämlich etwas spröde.
Die Hochbahn scheint sich im Rahmen der Beteiligung und der Gewinnung der Öffentlichkeit für ihre Ausbauvorhaben ja auch mittlerweile und zumindest teilweise Gedanken zu machen, welche Namen sich die Öffentlichkeit für die Stationen wünscht, wie das Beispiel der U4-Verlängerung in die Horner Geest zeigt (auch wenn die sinnvollen Optionen dort eher begrenzt zu sein schienen.)

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There is nothing I love more than daydreaming. Sometimes I spend the whole day dreaming.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.12.2019 10:47 von MissyWegner.
Englisch bleibt EU-Sprache (wegen Irland). New-York-Ring könnte auch Jahnring heißen. Lange Reihe ist eindeutiger als St. Georg. Für Beethovenstraße nur Winterhude vorzuschlagen, kann doch nur ein Witz sein. Von Borgweg an ist Winterhude. Kampnagel ist keine geographische Bezeichnung (also Jarrestraße). Und Gärtnerstraße zu nichtssagend? O weia!

Einzig "Mundsburger Brücke" bleibt ein gewisses Problem wegen der Nähe von Mundsburg. Hier Uhlenhorst zu nehmen ist aber auch nicht oppurtun, da eben am Südrand von Uhlenhorst und Nordrand von Hohenfelde. Vielleicht Armgartstr - oder doch Papenhuder Str.?

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
histor
Englisch bleibt EU-Sprache (wegen Irland).

Sprechen die zwar, ist aber nicht ihre Originalsprache ;)

Zitat
histor
New-York-Ring könnte auch Jahnring heißen. Lange Reihe ist eindeutiger als St. Georg.

Flurbezeichnungen sind aber besser und der Hauptbahnhof (liegt auch in St. Georg, aber am Rande) ist POI. Durch die U-bahnstation sollte dort nehmlich das zentrum St. Georgs enstehen.

Zitat
histor
Für Beethovenstraße nur Winterhude vorzuschlagen, kann doch nur ein Witz sein. Von Borgweg an ist Winterhude.

Sicherlich nicht das beste, aber Winterhuder Weg? (Straßenname, jedodoch bekannter als Beethovenstraße), Komponistenviertel (wird nur am Rande bedient und auch nicht so wirklich verständlich), und wie weit geht denn nun Uhlenhorst?

Zitat
histor
Kampnagel ist keine geographische Bezeichnung (also Jarrestraße).

Ähhm ... Kampnagel ist POI

Zitat
histor
Und Gärtnerstraße zu nichtssagend? O weia!

Ja, nicht für Insider, aber außer der Haltestelle der 2 (und 4), des 102, des 5ers und der Qerlinien wird der Name nicht mit viel Inhalten verbunden.

Zitat
histor
Einzig "Mundsburger Brücke" bleibt ein gewisses Problem wegen der Nähe von Mundsburg. Hier Uhlenhorst zu nehmen ist aber auch nicht oppurtun, da eben am Südrand von Uhlenhorst und Nordrand von Hohenfelde. Vielleicht Armgartstr - oder doch Papenhuder Str.?


Warum so kompliziert? Nehmt doch Hohenfelde. diese straßennamen sind viel zu Lang und zu unbekannt. Sollten dort mal Buslinien enden wären kurze namen eh notwendig wegen der Anzeige.
Ich habe mal deine Liste kopiert:

- Bramfeld -> ist gut
- Steilshoop -> ist gut
- Nordheimstraße -> Hier finde ich Hebebrandstraße auch besser, vielleicht wird die benennende Straße ja noch vor Eröffnung der U5 umbenannt
- Sengelmannstraße -> ist durch die U1 bereits gesetzt
- City Nord -> finde ich besser als New-York-Ring. Das oben genannte Problem sehe ich nicht. Ähnlich ist es ja heute schon mit Klein Borstel und Kornweg (Klein Borstel)
- Borgweg -> ist durch die U3 bereits gesetzt
- Jarrestraße -> finde ich gut
- Beethovenstraße -> finde ich zwar nicht optimal, es gibt aber keine bessere Alternative. Winterhude wäre allenfalls für eine Haltestelle im Mühlenkamp geeignet.
- Uhlenhorst -> finde ich gut, Probleme mit Mundsburger Brücke wurden ja schon angesprochen, außerdem gibt es keine zweite Uhlenhorster Haltestelle
- St. Georg -> Lange Reihe wäre auch passend, aufgrund des gleichnamigen Krankenhauses finde ich St. Georg aber gar nicht so abwegig
- Hauptbahnhof Nord o. Hauptbahnhof Kirchenallee -> Nach derzeitiger Planung Hbf Nord
- Jungfernstieg o. Rathaus -> Hier soll nach derzeitiger Planung keine Haltestelle kommen
- Stephansplatz -> Eigentlich bereits durch die U1 gesetzt, durch die Nordverschiebung bietet sich allerdings Dammtor an
- Universität -> ist gut
- Grindelberg -> Ist zwar sehr lang, aber analog zur gleichnamigen Bushaltestelle passt auch Bezirksamt Eimsbüttel
- Hoheluftbrücke -> Ist bereits durch die U3 gesetzt
- Gärtnerstraße -> Ist gut
- Universitätsklinikum -> Eigentlich Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Haltestelle könnte doch auch einfach UKE heißen, analog zum Arenensymbol in Stelligen mit einem Krankenhaus-Symbol dazu
- Siemersplatz o. Behrmannplatz -> ist gut
- Hagenbecks Tierpark -> ist bereits durch die U2 gesetzt
- Sportplatzring -> auch wenn die betreffende Straße sehr lang ist, könnte ich mir auch Kieler Straße vorstellen. Sportplatzring klingt so nach Arenen, es könnte Besucher verwirren
- Stellingen -> ist bereits durch die S3/S21 gesetzt
- Arenen Volkspark -> Nur Arenen

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
@ Computerfreak: Originalsprache? In Irland ist englisch jedenfalls (auch) Amtssprache. Außerdem ist es für englischsprachige Bezeichnungen hier völlig irrelevant, ob das Vereinigte Königreich in der EU ist oder nicht. Damit ändert sich ja der Gebrauch der englischen Sprache nicht. Sonst darfst Du nach dem Brexit auch nicht mehr von POI sprechen, was wohl "point of interest" bedeuten soll. Wenn Du solche freak-Abkürzungen brauchst ....

Außerdem sind Winterhude, Uhlenhorst, St. Georg usw. keine Flurbezeichnungen, sondern Stadtteilnamen. Flurbezeichnungen sind kleinräumiger.

"Kampnagel" interessiert nur eine bestimmte Klientel. Der neutrale Name für den Ort ist Jarrestraße.
"Winterhuder Weg"? - man benennt Stationen aus gutem Grund nach Querstraßen - also Beethovenstraße
"Hohenfelde" - Die Station liegt auf der Grenze von Hohenfelde und Uhlenhorst. Also bietet sich keiner der beiden Stadtteile für einen Namen an. Daher eben die querende Papenhuder Straße oder Armgartstr. Name zu unbekannt? Durch die U-Bahnstation wird er schon bekannt werden
"Grindelberg" kann auch nur "Grindel" sein, denn die Haltestelle liegt zwischen Grindelallee und Grindelberg. Die querenden Straßen Hallerstaße und Beim Schlump sind als Namen ja schon verbraten.
"Gärtnerstraße" ist ja nun wirklich keine unbekannte Straße. Welche "Inhalte" erwartest Du denn? Immerhin liegt das Birdland an dieser Straße. Da haben andere Straßen, die als Haltestellennamen dienen, deutlich weniger "Inhalt".

@ Der Hanseat: "Beethovenstraße" liegt natürlich ebenso "in" Uhlenhorst wie "Mundsburger Brücke" - nämlich an der Grenze zu Barmbek-Süd.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
histor
@ Der Hanseat: "Beethovenstraße" liegt natürlich ebenso "in" Uhlenhorst wie "Mundsburger Brücke" - nämlich an der Grenze zu Barmbek-Süd.

Das Zentrum von Uhlenhorst liegt aber m. E. an der Papenhuder Straße, deswegen passt der Name schon. Aus dem selben Grund bin ich dagegen, Straßburger Straße in Dulsberg umzubenennen: Das Zentrum liegt am Straßburger Platz - zwischen S1 und U1.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Wenn eine Station an der Grenze von Hohenfelde zu Uhlenhorst liegt wäre doch auch ein Doppelname a la Billwerder-Moorfleet möglich. Also „Hohenfelde-Uhlenhorst“ oder „Uhlenhorst-Hohenfelde“.

Gärtnerstraße könnte man „Hoheluft“ nennen.

Wir haben bereits in Niendorf, Fuhlsbüttel und Langenhorn jeweils mehrere Haltestellen, die nach dem gleichen Stadtteil benannt wurden, ebenso in Harburg. Auch hier hat man Lösungen zur Unterscheidung gefunden.

Ich persönlich würde ja bevorzugen, wenn man die Bahnhöfe der U5 so benennen würde wie die nahegelegenen Bushaltestellen heute.
So lange Namenskombinationen wie "Uhlenhorst-Hohenfelde" finde ich nicht sonderlich glücklich. Dann lieber der bekannte Begriff "Mundsburger Brücke".

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Also, ich bin für Bramfeld - Steilshoop - Nordheimstraße - Sengelmannstraße - City Nord - Borgweg - Jarrestadt - Uhlenhorst - Mundsburger Brücke - Lange Reihe - Hauptbahnhof Nord - Stephansplatz / Dammtor - Universität - Eimsbüttel Rathaus - Hoheluftbrücke - Hoheluft - UKE - Lokstedt - Hagenbecks Tierpark - Stellingen Rathaus - Stellingen - Arenen / Volkspark
Da wird es wohl bei manchen Stationen geteilte Meinungen geben.
* "Eimsbüttel Rathaus" - hört sich sehr nach Berliner Methode an. Mein Favorit kurz und einfach = "Grindel"
* "Uhlenhorst" nun ausgerechnet für die Station an der "Beethovenstaße"?
* Wenn "Hoheluft" dann doch eher zum Unterschied zu Hoheluftbrücke als "Hoheluftchaussee"? Oder eben "Hoheluft" und dann aber ex-Hoheluftbrücke als "Isestraße" (oder für die Flurnamenfreunde "Harvestehude"? - in dem Stadtteil liegt die Station).
* "Stellingen Rathaus" und "Stellingen" ist auch keine glückliche Stationsfolge.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
histor
man benennt Stationen aus gutem Grund nach Querstraßen
Bei isolierter Betrachtung einer Linie mit bekanntem Streckenverlauf eignen sich Querstraßen recht gut zur Beschreibung der Haltestellenposition.
Für wichtiger halte ich jedoch, das man aus dem Netzplan erkennen kann, wo die Linien verkehren. Da ist die Verwendung einer Querstraße zur Namensgebung dann oft kontraproduktiv, insbesondere wenn die Straße lang ist.

Zitat
histor
Kampnagel ist keine geographische Bezeichnung (also Jarrestraße).
Auch wenn es formal keine geographische Bezeichnung ist, würde es die Haltestellenlage besser beschreiben.

Zitat
histor
Für Beethovenstraße nur Winterhude vorzuschlagen, kann doch nur ein Witz sein.
Von Borgweg an ist Winterhude.
Winterhude beginnt schon direkt südlich der Station Sengelmannstraße und ist am Osterbekkanal bereits zu Ende.

"Winterhude" wäre also völlig unpassend, abgesehen von der Hamburger Tradition solche Haltestellennamen an geographisch fragwürdiger oder gänzlich falscher Stelle zu verwenden.
"Winterhuder Weg" wäre jedoch passend und würde den erschlossenen Bereich jedoch besser beschreiben als "Beethovenstraße".

Zitat
histor
"Uhlenhorst" nun ausgerechnet für die Station an der "Beethovenstaße"
"Uhlenhorst" wäre für die Haltestelle im Winterhuder Weg noch viel passender als für diejenige an der Mundsburger Brücke.
Bei Berücksichtigung der historischen Grenzen des Stadtteils Uhlenhorst, wäre diese Bezeichnung sogar sehr passend, da die Grenze zu Barmbek früher an der Bachstraße lag. Selbst bei den heutigen Stadtteilgrenzen wäre die Haltestelle noch in einem großen Winkel von Uhlenhorst umschlossen (siehe [www.openstreetmap.org] ). Die Benutzer der Haltestelle kommen vermutlich aber überwiegend aus Barmbek-Süd, da dichter bebaut. Daher würde ich "Winterhuder Weg" bevorzugen.

Zitat
histor
Einzig "Mundsburger Brücke" bleibt ein gewisses Problem wegen der Nähe von Mundsburg. Hier Uhlenhorst zu nehmen ist aber auch nicht oppurtun, da eben am Südrand von Uhlenhorst und Nordrand von Hohenfelde.
Vieleicht wäre "Uhlenhorst Süd" eine noch eine Möglichkeit. Ich würde aber Mundsburger Brücke oder Mundsburger Kanal bevorzugen, da die neue Haltestelle weniger vom südlichen Uhlenhorst erschließt als die vorhandene Haltestelle Mundsburg.


Die Haltstelle an der Langen Reihe liegt an der Nordspitze der Landfläche von St. Georg.
Wenn schon, wäre "St. Georg" als Haltestellenname für die U1 Haltestelle Lohmühlenstraße geeeignet, da viel zentraler im Stadtteil.
Selbst die U-Bahn-Haltestelle Berliner Tor liegt noch in St. Georg (S1/S11 halten am Berliner Tor allerdings im Stadtteil Borgfelde und S2/S21 im Stadtteil Hammerbrook).
Damit wäre die Haltestelle an der Langen Reihe übrigens die 5. U-Bahn-Haltestelle in St. Georg bei nur gut 11 tsd. Einwohnern im ganzen Stadtteil (zum Vergleich: Bramfeld soll nur eine Haltestelle bekommen bei 53 fast tsd. Einwohnern).
Eigentlich hätte ich erwartet, das diese Haltestelle und auch die an der Mundsburger Brücke wegen schlechtem Kosten-Nutzen-Verhältnis entfallen. Kommt das vielleicht noch nach der Wahl? Für derart kurze Entfernungen bis zum Hbf ist eine Schildvortriebs-U-Bahn ohnehin das falsche Verkehrsmittel.
Mein Favorit wäre weglassen dieser Haltestellen und dafür ab Winterhuder Weg einen Bogen über Lübecker Straße als einziger Haltestelle, da man dort die fehlende Verknüpfung zur östlichen U1 und U3 herstellt. Schafft man hier einen bahnsteiggleichen Übergang zur U1, wird der Wandsbeker Raum auch besser an die U2 und U4 angebunden. Dies kann auch die U3 insbesondere in dem kritischen Abschnitt Lübecker Straße->Berliner Tor entlasten, da man dann die U5 statt der U3 als Verbindung von der östlichen U1 zur westlichen U2 und U4 nehmen würde.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Wir haben bereits in Niendorf, Fuhlsbüttel und Langenhorn jeweils mehrere Haltestellen, die nach dem gleichen Stadtteil benannt wurden, ebenso in Harburg. ...

Ebenfalls drei Haltestellen Wandsbek * und drei Ahrensburg *.
Ich bin aufjedenfall kein Fan von vollständigen Haltestellen Namen, die auch Teil eines anderen Haltestellen Namens sind.

So wie hier dass es auf der U3 die Haltestelle "Mundsburg" gibt und die U5 eine Haltestelle "Mundsburger Brücke" (oder eben "Mundsburger Kanal"), da es immer schwierig ist zu interpretieren, was dann "ich Fahr nach Mundsburg" immer ein paar Fragezeichen aufwirft. Sofern es also eine Haltestelle mit dem Namen "Mundsburger Brücke" (oder eben "Mundsburger Kanal") geben wird, die aktuelle U3 Haltestelle in "Mundsburg Zentrum" (oder beliebig etwas anderes Hinter "Mundsburg") um eine eindeutigere Trennung zu haben.

Selbes Problem gibt es ja bereits mit den Haltestellen "Wandsbek Markt", "Wandsbek-Gartenstadt", "Wandsbeker-Chaussee" und eben auch den Regionalverkehrshalt "Wandsbek" (der ja aber im Zuge der S4 verschwindet)

Daher sehe ich die Haltestelle "Universität" der U5 auch als schwierig an, da es ja bereits die Haltestelle "HafenCity Universität" auf der U4 gibt.

Selbes gilt natürlich für "Harburg Rathaus" der S3/S31 und der U3 "Rathaus" (erst kürzlich war ein nicht deutsch sprechender Kollege von mir stark verwirrt davon als er zum Rathaus in der Innenstadt wollte und eine S31 "Harburg Rathaus" schilderte in Hammerbrook). Ebneso "Stadionstraße" die einen doch stark denken lassen wird, hier auszusteigen um zum Stadion zu kommen.

Ich finde solche Gedanken darf man nicht umbedingt vernachlässigen wenn man einen attraktiven ÖPNV anbieten möchte und immer mehr Touristen in die Stadt kommen aber auch "Einheimische" den wechsel von KFZ zu ÖPNV schmackhaft zu machen.
Zitat
flor!an
Ich finde solche Gedanken darf man nicht umbedingt[sic!] vernachlässigen wenn man einen attraktiven ÖPNV anbieten möchte und immer mehr Touristen in die Stadt kommen aber auch "Einheimische" den wechsel von KFZ zu ÖPNV schmackhaft zu machen.

Also Einheimische sollten wissen, dass das Rathaus nicht in Harburg steht und die HCU nicht die UHH ist ...

Für die meisten Touristen dürften die Haltestellen in Wandsbek, Langenhorn, Niendorf, Harburg oder gar Ahrensburg nicht unbedingt relevant sein. Und im Zeitalter der Digitalisierung - quasi jeder hat inzwischen ein Smartphone dabei - ist es durch die HVV-App o.ä. viel weniger ein Problem, zu seinem Ziel zu kommen.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
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