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36 neue Stationen im HVV - Eine Übersicht
geschrieben von HHNights 
Moin allerseits,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder.

Ich fand den Artikel und die Karte ganz informativ und von daher teile ich das Ganze mal mit Euch.

Daß es eventuell mit dem einen oder anderen Thread hier "kollidiert", tut mir leid. Von daher bitte keine Beschimpfungen ;-)

[www.mopo.de]
Danke für den Link! Auch ich finde den Artikel informativ.

Fast noch interessanter sind die Kommentare der Mopo-Leser dazu.
Besonders bei den geplanten S-Bahn-Projekten bin ich gespannt wann wir in den Genuss dieser kommen werden.
Realistisch betrachtet wird hier außer S-Ottensen vor 2030 doch nichts komplett fertig sein.

Beim genauen Betrachten des Netzplans stört mich irgendwie immer wieder die Lücke zwischen der U5 und der S32 im Volkspark. Echt schade, dass man hier nicht von vornherein direkt bis Lurup mit Anschluss an die S-Bahn plant und die U5 erstmal im Niemandsland enden lässt.
Zitat
Fredrik
Danke für den Link! Auch ich finde den Artikel informativ. Fast noch interessanter sind die Kommentare der Mopo-Leser dazu.


Danke!

Das ist wieder so eine typische hamburgische Märchenstunde – nicht der (gute) Artikel, sondern die beschriebenen Planungen. Das Einzige, womit sicher gerechnet werden kann, ist der Halt Ottensen. Vielleicht noch Horner Geest, weil das erfolgte Abholzen der Bäume einen Zugzwang erzeugt hat.

An den Rest glaube ich nicht (mehr) und die S32 ist sogar schon planerisch tot, weil sich DB-Netz längst an einem unterirdischen S-Bahnhof Diebsteich abarbeitet, von dem nordwestlich nach Schenefeld abgezweigt werden soll.

Noch ein Wort zu den Kommentaren: Es ist die Rede vom schnellen Bau des Hochbahn-Rings. Das stimmt so nicht. Man hat Jahre davor schon in der Bürgerschaft ergebnislos gestritten. Irgendwann haben sich dann AEG und Siemens-Schuckert erbarmt und für Hamburg den Ring geplant und zügig gebaut.

Außer Straßen hat Hamburg noch nie etwas zustande gebracht. Einzige Ausnahme nach dem Krieg die Straßenbahn nach Bramfeld und der Bürgerblock Anfang der 50er mit neuen Straßenbahnlinien nach Lurup und Jenfeld.
Zitat
rocco83


Beim genauen Betrachten des Netzplans stört mich irgendwie immer wieder die Lücke zwischen der U5 und der S32 im Volkspark. Echt schade, dass man hier nicht von vornherein direkt bis Lurup mit Anschluss an die S-Bahn plant und die U5 erstmal im Niemandsland enden lässt.


Genau das hatte ich vor etlicher Zeit im Hochbahnblog zur U5, die ich übrigens grundsätzlich befürworte, auch angemerkt: Warum endet
die U5 an beiden Enden im Nirvana anstatt sie gleich im Westen mit der S32 in Lurup zu verknüpfen und im Osten mit der U1 in
Farmsen mit Option einer mittelfristigen, weiteren Verknüpfung mit der S4 in Rahlstedt. Eine Antwort auf meine Frage habe ich
bis heute nicht erhalten.

Rüdiger



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.2020 12:37 von Rüdiger.
Zitat
Rüdiger
Zitat
rocco83


Beim genauen Betrachten des Netzplans stört mich irgendwie immer wieder die Lücke zwischen der U5 und der S32 im Volkspark. Echt schade, dass man hier nicht von vornherein direkt bis Lurup mit Anschluss an die S-Bahn plant und die U5 erstmal im Niemandsland enden lässt.


Genau das hatte ich vor etlicher Zeit im Hochbahnblog zur U5, die ich übrigens grundsätzlich befürworte, auch angemerkt: Warm endet
die U5 an beiden Enden im Nirvana anstatt sie gleich im Westen mit der S32 in Lurup zu verknüpfen und im Osten mit der U1 in
Farmsen mit Option einer mittelfristigen, weiteren Verknüpfung mit der S4 in Rahlstedt. Eine Antwort auf meine Frage habe ich
bis heute nicht erhalten.

Rüdiger

In beiden Fällen ist der Kosten-Nutzen-Faktor (noch) nicht ausreichend. Im Bereich Lurup würde man damit auch den KNV der S31 absenken. Aus dem gleichen Grund wird die U4 ja auch nicht nach Jenfeld gebaut.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Rüdiger
Zitat
rocco83


Beim genauen Betrachten des Netzplans stört mich irgendwie immer wieder die Lücke zwischen der U5 und der S32 im Volkspark. Echt schade, dass man hier nicht von vornherein direkt bis Lurup mit Anschluss an die S-Bahn plant und die U5 erstmal im Niemandsland enden lässt.


Genau das hatte ich vor etlicher Zeit im Hochbahnblog zur U5, die ich übrigens grundsätzlich befürworte, auch angemerkt: Warm endet
die U5 an beiden Enden im Nirvana anstatt sie gleich im Westen mit der S32 in Lurup zu verknüpfen und im Osten mit der U1 in
Farmsen mit Option einer mittelfristigen, weiteren Verknüpfung mit der S4 in Rahlstedt. Eine Antwort auf meine Frage habe ich
bis heute nicht erhalten.

Rüdiger

In beiden Fällen ist der Kosten-Nutzen-Faktor (noch) nicht ausreichend. Im Bereich Lurup würde man damit auch den KNV der S31 absenken. Aus dem gleichen Grund wird die U4 ja auch nicht nach Jenfeld gebaut.


Kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen:

1. Würde die U5 als Direktverbindung in die Innenstadt für Osdorfer Born/Lurup nur bedingt Konkurrenz für die S32 sein. Ich sehe hier eher den Vorteil einer tangentialen Verbindung als schnelle Alternative zur M22 von Osdorf über Lurup, Stellingen nach Eppendorf.

2. Wäre es auch aus Richtung Eppendorf, Stellingen eine schnelle Verbindung in die Science City (Umstieg in Lurup in die S32).

3. Parallelen zur U4 kann ich da nicht erkennen. Meines Wissens nach ist langfristig eine Verlängerung nach Jenfeld vorgesehen. Und welcher Schnellbahn würde man denn den KNV absenken? Der S4? Die U4 würde das Jenfelder Zentrum und den Bereich um die Jenfelder Au (ggf. noch Hohenhorst) anbinden. Die S4 bewegt sich eher im nordwestlichen Jenfeld (eher Marienthal/Tonndorf). Einen direkten Schnellbahnanschluss hätte so nur ein mickriger Bruchteil der Anwohner Jenfelds. Die U4-Verlängerung nach Jenfeld Zentrum ist langfristig unumgänglich.
@ Rüdiger, Hanseat und Rocco:

Ein paar Dinge zum Kosten-Nutzen-Faktor, der eigentlich Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) heißen muss, denn nur wenn der Nutzen größer als Kosten ist, gibt's Zaster vom Bund. Ist oft eine theroretische Größe, denn bei Stuttgart 21 hatte man mit weit über 2 angefangen und liegt jetzt bei unter 0,5.

Die U5-Ost liegt auch bei oder sogar unter 0,5, ist also nicht förderfähig. Die Berechnungsmethodik kann man hinterfragen und sie ist nach meiner Auffassung auch überholt. Dieser katastrophal schlechte U5-Wert kommt natürlich durch die sehr hohen Baukosten aber auch durch unglückliche Umstände. Denn Steilshoop ist kein "Punktebringer", weil die durchschnittlichen Wege zur einzigen Haltestelle sehr lang sind, dadurch kaum eine Buslinie entfallen kann und obendrein die Hauptlastrichtung in eine wenig nachgefragte Richtung geht. Die entfallende Umstiegsmöglichkeit mit der S-Bahn kostet zwar auch viele Punkte, doch ich vermute mal, dass sich durch das Weglassen der sehr teuren Umstiegshaltestelle Rübenkamp unter dem Strich doch eine kleine Verbesserung ergeben hat.

Ein wesentlicher Punkt ist auch die Bevölkerungsstruktur in Steilshoop. Weil die Leute dort eher zu ärmeren Bevölkerungschicht zählen, gibt es vergleichsweise wenig Autos und damit bewegen sich die PKW-Fahrten, welche durch die U5 ersetzt werden könnten, am unteren Rahmen und bringen das Nutzen-Kosten-Verhältnis vollends in den Keller.

Aus diesen Zusammenhängen, die ich hier sehr vereinfacht dargestellt habe, ergibt sich aber auch, dass eine U4-Verlängerung nach Jenfeld den NK-Faktor aufgrund der dann dichteren Wohnbebauung eher verbessern würde. Eine Kanibalisierung mit der S4-Ost würde sich erst auswirken, wenn die Stationen – nicht die Linien (!) – deutlich unter zwei Kilometer zusammenrücken würden.

Der Nachteil der U5-West ist die geschwungene Linienführung, die nicht unerheblich Fahrzeit kostet. Man müsste das genauer ausrechnen, doch eine attraktive Umstiegstmöglichkeit von S und U beispielsweise in Lurup würde ja den möglichen Fahrradius verdoppeln oder sogar verdreifachen, was den NK-Faktor mächtig nach oben treiben würde. Die unerwünschte Kanibalisierung von U- und S-Bahn kann ich da beim besten Willen nicht erkennen.
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