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Weiterbau U4 auf die/der Elbinsel
geschrieben von Sonnabend 
Moin,

da hatten wir doch hier vor fünf Monaten eine Zustandsbeschreibung und hier (auf Seite 1) steht auch noch was.
Die Grünen sehen das Jahr 2027 optimistisch für einen Baubeginn.

[www.gruene-hamburg.de]
Moin,

Zitat
Wilhelmsburg36
Die Grünen sehen das Jahr 2027 optimistisch für einen Baubeginn.

[www.gruene-hamburg.de]

mit solchen Texten kann man die Erwartungshaltung an die Grünen aber auch erhöhen (und dann gepflegt draufschlagen, wenn das nicht 1:1 genauso eintritt.

Tatsächlich heißt es in dem verlinkten Text:

Zitat

...2027 soll der Bau der U4 in Richtung Grasbrook/Wilhelmsburg beginnen. Hier wollen wir prüfen, wie und mit welchem Verkehrssystem wir den ÖPNV weiter in Richtung Süden entwickeln...



und

Zitat

...Wir werden die U4 bis 2026 zur Horner Geest fertigstellen und ab 2027 Richtung Grasbrook/Wilhelmsburg mit dem Sprung über die Norderelbe erweitern. Auch Richtung Wilhelmsburg soll es danach weitergehen...
Zitat
Sonnabend
mit solchen Texten kann man die Erwartungshaltung an die Grünen aber auch erhöhen (und dann gepflegt draufschlagen, wenn das nicht 1:1 genauso eintritt.

Naja, zum einen ist es ja auch gut, ambitionierte Ziele zu haben und zum anderen sollte eigentlich jedem mit einer minimalen politischen Grundbildung klar sein, dass einzelne Parteien keinen unmittelbaren Einfluss auf die Umsetzung haben, sondern zahlreiche Schritte dazwischen liegen. Populistisch draufschlagen kann man natürlich trotzdem, das ist ja nicht von Sachinhalten abhängig.
Moin,

nanu, noch kein Beitrag dazu:

[www.hamburg.de]
Moin,

danke fürs finden - ich hätte mir eine aktive Info im Newsletter U4 gewünscht, aber wenigstens ist das Thema jetzt auch auf Schneller-durch.Hambur.de prominent vertreten.
Warum plant man nicht direkt bis zum Reiherstiegviertel sondern nur eine Station? Wenn jetzt alle 10 Jahre mal 1 Station dazukommt, sind wir vielleicht 2100 in Harburg angekommen...
Zitat
NWT47
Warum plant man nicht direkt bis zum Reiherstiegviertel sondern nur eine Station? Wenn jetzt alle 10 Jahre mal 1 Station dazukommt, sind wir vielleicht 2100 in Harburg angekommen...

Das die Haushaltsmittel in der Zukunft begrenzter sein werden, als man es sich wünscht ist ganz sicher ein Grund dafür...
Zitat
Djensi
Zitat
NWT47
Warum plant man nicht direkt bis zum Reiherstiegviertel sondern nur eine Station? Wenn jetzt alle 10 Jahre mal 1 Station dazukommt, sind wir vielleicht 2100 in Harburg angekommen...

Das die Haushaltsmittel in der Zukunft begrenzter sein werden, als man es sich wünscht ist ganz sicher ein Grund dafür...

Warum sollten sie begrenzter sein? Und selbst wenn: Wäre es dann nicht besser, eine volkswirtschaftlich sinnvolle Investition, die sich also insgesamt für den Staat und die Volkswirtschaft rechnet, zügig durchzuziehen statt auf diese Vorteile zu verzichten und somit jahrzehntelang nachteiligere Strukturen finanzieren zu müssen?
Zitat
NWT47
Warum plant man nicht direkt bis zum Reiherstiegviertel sondern nur eine Station? Wenn jetzt alle 10 Jahre mal 1 Station dazukommt, sind wir vielleicht 2100 in Harburg angekommen...

Die Planungskapazitäten sind begrenzt. Allein für die Verlängerung um eine Station sind es um die 1000 Seiten, die erstellt werden müssen.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
...und zudem die Stadt noch die weitere U5 und die S32 nach Osdorf (hüstel) realisieren muss.
Zitat
kalle_v
Ein Weiterbau nach Kirchdorf und auch Harburg sei nicht ausgeschlossen, sondern wird untersucht, was nun ebenfalls nicht neu ist. Ob die beiden Kollegen Kosten und Nutzen das mittragen, wird sich zeigen. Charmant fände ich ja eine Verlängerung bis AK Harburg mit Zwischenhalt an der TU, sodass diese per U4 mit den anderen beiden technischen Hochschulen HCU und HAW verknüpft wird. Ein Ende am Bahnhof Harburg dürfte wenig Nutzen im Süden haben außer im Störfall als Redundanz. Neu erschlossen wäre so aber nichts.

[www.abendblatt.de]

Baut man zuerst die Infrastruktur, dann die neuen Viertel, ist es schneller und billiger, aber nicht förderfähig. Baut man zuerst die neuen Viertel, und nachträglich die Infrastruktur, ist es mit mehr baulichen Belastungen und höheren Kosten für den Steuerzahler verbunden, aber der Kosten-Nutzen-Faktor stimmt. Eines der vielen Gründe, warum ich nichts vom KNF halte.

Angesichts der geplanten Neubauviertel entlang der ehemaligen Reichstr, sowie der rasanten Entwicklung des Harburger Binnenhafens (eine kleine HafenCity), habe ich keinen Zweifel daran dass sich die Verlängerung bis Harburg "rentieren" wird. Es wäre gut für den Steuerzahler, wenn zumindest die Trasse jetzt festgelegt wird, und man sich nicht jetzt schon alles verbaut. Im Binnenhafen ist es vielleicht schon zu spät.

Die Verlängerung bis Eißendorf ist ja bereits eine Idee aus den 80ern (damals als S-Bahn Abzweig gedacht, mit entsprechender Vorleistung in Harburg Rathaus gebaut).
Die Erweiterung nach Eißendorf und Marmstorf würde ich lieber als S6 realisieren, die im Süden keim eigenes Ende hat. 3 Stationen am AK Harburg, Strucksbarg und Up de Wiemen würden ein großes Gebiet gut erschließen und den Busverkehr entlasten.
Die U4 würde ich zum Bf. Harburg führen und dann unter der Winsener Straße weiter nach Wilstorf und bis nach Langenbek.

Damit würde man ebenfalls ein großes Gebiet erschließen und könnte den Busverkehr auf der Winsener Straße extrem ausdünnen.
Hauptsache die U(4)-Bahn schafft endlich mal den Sprung über die Elbe. Auch nicht nur für eine Haltestelle sondern gleich etwas weiter. Wird am ende doch nur teurer zu warten.

Zitat
NWT47
Die Erweiterung nach Eißendorf und Marmstorf würde ich lieber als S6 realisieren,
Lieber nicht. Noch eine Linie in den Süden? Schon jetzt funktioniert da doch vieles nicht. Das würde wohl die Kapazitäten der Bestandstrecke über die Elbe sprengen. Am ende kommt dann wieder einer mit der Idee des "Flügelns".
Zitat
NWT47
Die Erweiterung nach Eißendorf und Marmstorf würde ich lieber als S6 realisieren, die im Süden keim eigenes Ende hat. [...]
Die U4 würde ich zum Bf. Harburg führen und dann unter der Winsener Straße weiter nach Wilstorf und bis nach Langenbek.

Sehe ich ähnlich, mittlerweile wird auch der Bedarf Richtung Wilstorf klar. Eißendorf sowieso. Die Situation auf der Winsener / Wilstorfer Str wird chaotischer, und mit geplanten Neubauten und Nachverdichtungen der nächsten Jahre nicht besser.
Zitat
Kirk
Lieber nicht. Noch eine Linie in den Süden? Schon jetzt funktioniert da doch vieles nicht. Das würde wohl die Kapazitäten der Bestandstrecke über die Elbe sprengen. Am ende kommt dann wieder einer mit der Idee des "Flügelns".

Dass die S6 in den Süden kommt, ist bereits beschlossen. Allerdings ist sie derzeit als reine Verstärkerlinie geplant und deshalb könnte man sie für den Ast nach Marmstorf nutzen, ohne die S3 und S5 negativ zu beeinflussen. Da in Harburg Rathaus bereits die Vorleistungen bestehen und es sogar 3 Gleise gibt, kann man die Linie hier am effektivsten ausfädeln.
Die U4 unter die Winsener Straße zu bauen bietet sich nur an. Die Straße ist von diversen Buslinien befahren, die Gegend ohne Schienenanschluss und man hat Platz zum bauen.
Zitat
NWT47
Dass die S6 in den Süden kommt, ist bereits beschlossen. Allerdings ist sie derzeit als reine Verstärkerlinie geplant...

Mit Fertigstellung der Strecke zum Osdorfer Born wird die S6 ja dorthin verschwenkt werden und keine Verstärkerlinie mehr sein, sondern eine Hauptlinie. Eine Weiterführung bzw. Verzweigung im Harburger Raum böte sich daher für die S6 (oder alternativ die S3) förmlich an. Allerdings würde der Bau sicherlich noch mehrere Jahrzehntchen auf sich warten lassen.
Zitat
Alter_Wedler
Mit Fertigstellung der Strecke zum Osdorfer Born wird die S6 ja dorthin verschwenkt werden und keine Verstärkerlinie mehr sein, sondern eine Hauptlinie. Eine Weiterführung bzw. Verzweigung im Harburger Raum böte sich daher für die S6 (oder alternativ die S3) förmlich an. Allerdings würde der Bau sicherlich noch mehrere Jahrzehntchen auf sich warten lassen.

Das ist auch mein Gedanke. Deshalb würde ich die U4 entlang der Winsener Straße bis Langenbek verlängern, 3 Station südlich von Bf. Harburg würden ausreichen.
Moin,

was die Finanzierung einer U4 bis Kirchdorf-Süd betrifft, gebe es wahrscheinlich kein Problem. Darüber hinaus muss die Strecke erst einmal durch wenig bewohnte Ecken unter oder über die Elbe geführt werden, um nach Harburg zu kommen. Buntstift und Lineal rausgeholt ;-) das sind gut 3,5 km Luftlinie, auf der perspektivisch auch keine Wohnbebauung vorgesehen ist.
Moin,

mit den Themen Weiterbau und "Gesamtnorderelbbrückenkomplex" und dem thematisch eng verwobenen Stadtentwicklungsprojekt beschäftigen sich zwei SKAn --> die und die.
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