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Vergessene Orte: Die Siemensbahn
geschrieben von Tradibahner 
Die U7 ist übrigens die schnellste U-Bahn Berlins, der man meiner Ansicht nach das Fehlen von wichtigen Punkten unterwegs schon alleine wegen ihrer vielen Umsteigemöglichkeiten verzeihen sollte.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Die U7 ist übrigens die schnellste U-Bahn Berlins, der man meiner Ansicht nach das Fehlen von wichtigen Punkten unterwegs schon alleine wegen ihrer vielen Umsteigemöglichkeiten verzeihen sollte.

Die U7 ist die längste U-Bahnlinie Berlins. Sind die kurzen Linien U4 und U55 nicht noch schneller?
Zitat
Henning
Zitat
Nemo
Die U7 ist übrigens die schnellste U-Bahn Berlins, der man meiner Ansicht nach das Fehlen von wichtigen Punkten unterwegs schon alleine wegen ihrer vielen Umsteigemöglichkeiten verzeihen sollte.

Die U7 ist die längste U-Bahnlinie Berlins. Sind die kurzen Linien U4 und U55 nicht noch schneller?

Es geht um die Durchschnittsgeschwindigkeit. (Gesamtfahrzeit/Anzahl der Halte)

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MfG, S5M
Zitat
S5 Mahlsdorf
Es geht um die Durchschnittsgeschwindigkeit. (Gesamtfahrzeit/Anzahl der Halte)

Mit deiner Rechnung erhältst du die durchschnittliche Fahrzeit zwischen zwei Bahnhöfen.
Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit errechnet man mittels Division aus der Linienlänge (U7: 31,76 km) und der fahrplanmäßigen Fahrzeit (56,5 min). Das ergibt 33,7 km/h. Bei der U55 sind das 1374 m durch 2,5 min, also nur 33 km/h.
Die Kleinprofillinien U1 bis U4 sind generell langsamer durch die geringere Höchstgeschwindigkeit und geringere Bahnhofsabstände.

so long

Mario
Wenn wir mal Bezug nehmen auf die Siemensstadt. Rohrdamm-Jungfernheide: 5 min mit der U7. Eine S-Bahn ab Wernerwerk wäre bis Jungfernheide sicher auch kaum in weniger als 4min da. Reisezeitvorteile kann man mit der S-Bahn ab Siemensstadt also lediglich für Verbindungen in Richtung Nordring und Hbf erreichen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Wenn wir mal Bezug nehmen auf die Siemensstadt. Rohrdamm-Jungfernheide: 5 min mit der U7. Eine S-Bahn ab Wernerwerk wäre bis Jungfernheide sicher auch kaum in weniger als 4min da. Reisezeitvorteile kann man mit der S-Bahn ab Siemensstadt also lediglich für Verbindungen in Richtung Nordring und Hbf erreichen.

Die Fahrzeit bis zum Bhf Wernerwerk betrug vier Minuten, bis Bhf Siemensstadt sechs Minuten. Vorteile sind, wenn man die Takte (U7 alle vier Minuten, Ringbahn alle fünf Minuten) gegenüber einem Zehn-Minuten-Takt bedenkt, kaum erkennbar.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat

"hvhasel" am 27.9.2016 um 15.46 Uhr:

Der FNP-Entwurf spricht von bis zu 8.000 neuen Bewohnern allein dort.

Hallo,

die heutige Spandauer Ausgabe der Berliner Woche berichtet auf Seite 3 (und online schon am 31.10.2016) über eine Ausstellung zu den Planungen auf dem Gelände ("in der Belgienhalle an der Gartenfelder Straße 28") am 10.11.2016 ab 17 Uhr. Vielleicht könnte sich die ein Ortsansässiger einmal anschauen und hier erzählen, ob da auch etwas über die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfahren ist?

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
m7486
Neulich bereits geschrieben: Eine U5-Verlängerung vom Hauptbahnhof zum Flughafen Tegel bzw. dessen Nachnutzung ist für die nächsten Jahrzehnte definitiv vom Tisch. Die einzige zu untersuchende Option ist aktuell eine Ausfädelung aus der U6 vor (!) dem U-Bhf Scharnweberstraße.
Interessanter Ansatz, in eine ähnliche Richtung gingen auch meine Gedanken zum Thema.

Da ich erst kürzlich gelesen habe, dass geplant wird bzw. vorgeschlagen wurde, die bestehende Tram vom Hauptbahnhof (bzw. von den Haltestellen Lesser-Ury-Weg und Lüneburger Str., um genauer zu sein) bis zum U-Bahnhof Turmstr. oder sogar darüber hinaus bis zum U-Bhf. Mierendorffplatz zu verlängern (von da bis Jungfernheide ist es nicht besonders weit und würde bessere Umsteigemöglichkeiten schaffen), kam ich zum Schluss, dass die U5 zwischen Hbf. und Jungfernheide somit hinfälig wird.

Allerdings sehe ich hier trotzdem einige Chancen für den Flughafenzweig der ehemaligen U5-Planung. Wenn TXL dann geschlossen und eine gemischte Wohn-/Gewerbe-/Erholungs- und Einzelhandelsbebauung erhält, so könnte man die Strecke Jungfernheide - Heckerdamm - Tegeler Feld dennoch bauen, dann allerdings als eine Zweigstrecke der U7 betreiben.

Mit einer 3 Haltestellen kurzen Stickstrecke kann man aber nur wenig anfangen, man müsste sie also nordwärts erweitern und attraktiver machen.
Genau hier kommt die U6 ins spiel. Im StEP Verkehr aus dem Jahre 1995 war eine langfristige Erweiterung der U5 vom TXL über Cité Pasteur Nord, Scharnweberstr. und Eichborndamm bis zum Rathaus Reinickendorf eingetragen.

Mein Vorschlag besteht darin, diese Planung teilweise zu übernehmen, hierbei wird aber auf die Strecke zwischen Scharnweberstr. und Rathausreinickendorf verzichtet. Stattdessen wird die Strecke nördlich der Cité Pasteur und südlichwestlich der oberirdischen U6-Trasse einen Schwenk in Richtung Wedding machen und dann zwischen Scharnweberstr. und Kurt-Schumacher-Platz auf die U6 treffen.
Die Kehranlage am Kurt-Schumacher-Platz würde sich als Verknüpfungspunkt anbieten. Man würde diese in ihrer aktuellen Funktion aufgeben und die Kehrgleise in eine Ausfädelung umwandeln, indem sie in Richtung Cité Pasteur verlängert werden würden.

Somit hätte man eine Spange im Netz, die die U6 und U7 miteinander verbinden würde. Die auf dieser Strecke verkehrende U76 (oder U67, je nachdem wie man es möchte) bzw. U75 oder U65 könnte an beiden Enden dort enden, wo Kehranlagen jeweils vorhanden sind. Auf dem U6-Abschnitt würde sich der Bahnhof Wedding anbieten.

Im südwestlichen Teil der Verbindung sieht die Situation etwas problematischer aus, weil es auf der U7 an Kehranlagen mangelt, die auf vom Westen kommende Züge ausgerichtet sind, die nächste befindet sich erst am Hermannplatz.

Man müsste also irgendwo eine neue Kehranlage einbauen, dies ginge aber nicht ohne aufwändige (und teure) Umbauarbeiten, da man an den infrage kommenden Stellen den Tunnel dann aufweiten müsste. Was bleibt, ist also eine verlängerung des Tunnelstutzens der "ex-U5" in Richtung Turmstr., um dort eine Kehranlage zu errichten. Somit würde diese Linie folgendermaßen verkehren:
Jungfernheide - Heckerdamm - Tegeler Feld - Cité Pasteur Nord - Kurt-Schumacher-Platz - Rehberge - Afrikanische Str. - Seestr. - Leopoldplatz - Wedding.
Da die Strecke ja sowieso am Rande des Flughafengeländes entlangführen sollte, wäre ein oberirdischer Abschnitt denkbar, was sicherlich Baukosten sparen würde.


P.S. zur Linienbezeichnung, auch wenn meine Idee ursprünglich eine Linie beinhaltete, die nicht nur auf eigener Trasse, sondern auch teilweise auf bestehenden Strecken der U6 und U7 führen sollte, habe ich die Nummer "U76" bzw. "U67" für passend gehalten.
Da mir aber im Laufe der Zeit klar wurde, dass die Linie aus oben genannten Gründen nicht auf der U7 verkehren, sondern bereits am Bahnhof Jungfernheide enden müsste (es sei denn, man würde sie bis zum Hermannplatz durchbinden), so ist sie letztendlich "nur" eine abzweigende Teillinie der U6 (vgl. AI, AII und AIII im frühen Kleinprofilnetz), somit wäre die Bezeichnung U65 die einzig passende.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.2016 23:31 von J. aus Hakenfelde.
Ist ja naheliegend, sofern man sich für eine U-Bahnanbindung des Tegeler Areals entscheiden sollte. Nur warum sollte eine derartige Linie kurz vor erreichen des Zentrums am Bahnhof Wedding enden? Man könnte auch bis Tempelhof durchfahren. Oder man fährt Hermannplatz - U6 - Flughafengelände - Jungfernheide...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Das Entwicklungsgebiet Tegel sollte mit einer Schnellstraßenbahntrasse angebunden werden. Ein verstraßenbahnter M21 samt Ast zum Zoo (Campus Tegel <>TU!) und ein neuer Straßenbahnbetriebshof auf dem dann Ex-Flughafengelände wären genau richtig.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
krickstadt
Hallo,

die heutige Spandauer Ausgabe der Berliner Woche berichtet auf Seite 3 (und online schon am 31.10.2016) über eine Ausstellung zu den Planungen auf dem Gelände ("in der Belgienhalle an der Gartenfelder Straße 28") am 10.11.2016 ab 17 Uhr. Vielleicht könnte sich die ein Ortsansässiger einmal anschauen und hier erzählen, ob da auch etwas über die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfahren ist?

Viele Grüße, Thomas

Ich konnte nicht dort sein, aber das Architektenbüro, welches den ersten Platz gemacht hat, hat seinen Entwurf online gestellt. Leider waren sie ÖPNV-bezogen nicht besonders kreativ - ihnen schwebt eine Straßenbahn vor, die von der Gartenfelder Straße kommend (wo es ja schon mal eine Endhaltestelle gegeben hat), durch das Neubauviertel und über die Rohrbruchwiesen hinweg ihrer Vorstellung nach wohl Richtung Hakenfelde geführt werden soll. Von der S-Bahn ist dort keine Rede.

Und die "multimodalen Mobilitätsstationen" dürfen natürlich in keinem Entwurf mehr fehlen!

[www.cobe.de]
Cooler Masterplan!

Ich kannte das Büro bisher nicht, erst dachte ich "na, in den Details haben die ja ganz schön geklaut. Sieht aus wie ne Mischung aus Sydhavnen und Papirøen." Dann hab ich erst gesehen, wo die herkommen, dann war's natürlich klar. Gute Sache, Kopenhagen ist gerade führend, was Urbanismusforschung und Stadtentwicklung angeht. Von denen sich was abzugucken kann nur positiv sein.
Zitat

"hvhasel" am 15.11.2016 um 9.37 Uhr:

Ich konnte nicht dort sein, ...

Trotzdem danke, dass Du Dich darum gekümmert hast. :-)

Zitat

... aber das Architektenbüro, welches den ersten Platz gemacht hat, hat seinen Entwurf online gestellt. [...] [www.cobe.de]

Ah, das gleiche Büro, das den ersten Preis für die "Urbane Mitte" am Gleisdreieck bekommen hat. Dann könnten sie ja vielleicht die 'mal für die S21 angedachte Strecke am Anfang und Ende mit einplanen. ;-)

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Schon interessant, welche Anziehung die Siemensbahn auf studentische Projekte hat: Nun hat ein internationaler Kurs von angehenden Landschaftsarchitekten der Hochschule Anhalt ihre Entwürfe vorgestellt (Online-Artikel).

Ich muss sagen, im Grunde hört sich das genau nach dem an, was ich mir auch dringend wünschen würde: Eine Lösung, die der Verbindung der Naherholungsgebiete Schlosspark Charlottenburg und Forst Jungfernheide dient und eine (viel) spätere S-Bahn-Führung nicht grundsätzlich ausschließt. Dabei wäre auch die Möglichkeit, die Strecke für Radfahrer und Fußgänger freizugeben, wegen der Entfernung sinnvoll. Die Zufahrt durch Rampen birgt zwar ein gewisses, aber nicht unlösbares Problem.

Eine weitere Ergänzung würde ich mal ins Spiel bringen wollen:
Mit der dann bald gar nicht so weit entfernten Beuth-Hochschule wäre die alte Siemensbahn doch auch eine ideale Projektstrecke für autonome öffentliche Fahrzeuge. Damit meine ich dann aber eher kleine Busse wie hier oder hier, die nicht schneller als 25 km/h unterwegs wären. Das könnte sich als Zubringerverkehr, mit der U7 am Siemensdamm und der Ringbahn in Jungfernheide zusammen, gut ergänzen.
Wer in New York schon mal über die High Line spaziert ist, wird von dem Vorschlag der Studenten nicht wirklich überrascht sein ;)
Zitat
berlin.central
Wer in New York schon mal über die High Line spaziert ist, wird von dem Vorschlag der Studenten nicht wirklich überrascht sein ;)

Nur das die Trasse der Siemensbahn nicht annähernd das Flair und die Ein- sowie Ausblicke wie dir New Yorker Highline bieten kann.
Bin in NY schon mehrfach über die Highline flaniert ;-)

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Gruß Ronny

besser keine Strassenbahn als keine U-Bahn
Ich denke, dass die Siemensbahn obsolet ist, denn Gartenfeld ist kein Industriecentrum mehr. So ein ausgestorbenes Gebiet wie das Gebiet Gartenfeld ist ein Industriefriedhof und nicht mehr bahnwürdig. Wasserstadt? Was ist das? Wo liegt die ? Werden da noch Häuser gebaut? Was da noch haust, kommt mit dem Auto.
Ich sag mal so: Egal ob die Siemensbahn oder Stammbahn. Man sollte die Strecken nicht zu schnell entwidmen. Wenn sich der Wohnungsmarkt in Berlin in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren auch für Mittelverdiener nicht entspannt dann wird das Umland evtl. einen Zuzug erfahren. Vielleicht wird auch bei der Siemensbahn mal städtebaulich etwas passieren. Man kann es nie wissen. Somit sollte man die toten Strecken einfach mal noch aufheben.
Bei der Stammbahn gebe ich dir recht, aber die Siemensbahn ist tot. Erstens gibt es die U7 und zweitens kann man entlang der Strecke nicht mehr viel bauen. Selbst wenn die Kleingartenkolonien westlich vom Rohrdamm/ südlich vom Saatwinkler Damm dem Wohnungsbau geopfert werden würden, könnte ein verdichteter 123er oder ein wiederbelebter 223er das locker wegfahren. Die Siemensbahn gehört entwidmet und das Land bebaut und/ oder als Grünfläche gestaltet.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Hm, o.k. ich gebe zu das Gebiet der Siemensbahn nebst evtl. Verlängerung hätte kein Potenzial. Bliebe wirklich nur die Stammbahn nach Kleinmachnow nebst evtl. Verlängerung....
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