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BVG: Ich takte meine Busse und nehme mit... (den der den Durchblick hat) - [4], [5], [7/7/6], [8], [8/2], [10], [15], [16], [20], [30], [40], [60] und [bei Anruf: Bus]
geschrieben von Nahverkehrsplan 
Als ich mich entschieden hatte, sämtliche Takte noch in die Überschrift zu packen, da war mir gar nicht bewusst, wie viele es eigentlich gibt.
Ich war schon fertig - doch dann fiel mir ein weiter ein... und ein weiterer...

Es ist kein Geheimnis: Nachts i.d.R. alle 30 Minuten.
Wenn es da voller wird, so verdichtet man - logisch - auf einen 15-Minuten-Takt.
Nur am Tage, da scheint es so, als würden auf jeder Linie völlig unterschiedliche Fahrgastmassen unterwegs sein, sodass man wohl gezwungen ist, die Fahrgäste mit völlig unterschiedlichen Takten zu verwirren.
Ich brauch ja nur mal in Spandau bleiben.

M45: 7/7/6-Takt
M37: 8er-Takt
(zum Waldkrankenhaus -logisch dann- : 16er-Takt)
137: 8er-Takt
(Streckenweise: M37+137: 4er-Takt)
136: 8/2-Takt (Verstärkerfahrt zwischen Werderstraße und Rathaus)
(Streckenweise: 136+236: 3/2/5-Takt)

Ich denke, dass ich nicht der einzige bin, der die ungleichen Taktfrequenzen nicht optimal findet.




Hier mal auf das Thema bezogen, was man wie anpassen könnte, damit man es einheitlich(er) hat. Beispiel Spandau:

Zum 136-Verstärker habe ich ja bereits schon mal meine Meinung geäußert.
Ich finde es schade, dass man da einfach einen Bus 2 Minuten vor der Taktfahrt eingesetzt hat.
Ich hätte mir da etwas sinnvolleres erhofft. Da der 236 z.B. 3 "Pendler-/Fahrgastgruppen" besitzt - also eine mehr als die Linie 136, wäre es eben sinnvoll einen Verstärker-Bus einzusetzen, der die Linie 236 bei der einen Gruppe etwas entlastet.
Denn der 236 bringt Leute vom U-Bf. Haselhorst nach Hakenfelde, von der Wasserstadt nach Spandau und durch die Überlagerung entstehen grade in der HVZ ein paar Konflikte, die durch einen zusätzlichen Bus entschärft werden könn(t)en.

Die U7 kommt in der HVZ alle 4 Minuten am Rathaus an fährt ebenfalls alle 4 Minuten nach Rudow.

Den 8er-Takt auf dem Linienbündel M37+137 finde ich nachmittags nicht verkehrt.
Jedoch verstehe ich nicht, warum dann der M45 weiterhin im 7/7/6-Takt bleibt.
Der eigentliche Mehrbedarf bei M37+137, wird ja nur durch Verkürzung der Wendezeiten ausgeglichen.
Passt man aber den M45 ebenfalls auf einen 8er-Takt an, so benötigt man (je nach Wendezeit an den Endstellen) 2-3 Fahrzeuge weniger!
Zwar gibt es durch die Taktänderung dann insgesamt 1-2 Gelenkbusse weniger je Stunde, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass die restlichen Busse in der Zeit dann brechend voll sein werden. Denn ob der nächste Bus nun nach 7 oder 6 Minuten kommt oder nach (erst) 8, das ist ja dann kaum ein spührbarer Unterschied. Außerdem reduziert man dann ein wenig die Gefahr, dass der Folge-Bus durch die Verspätung des Vor-Busses sich "ransaugt".

Bleibt dann noch das Linienbündel 136+236.
Hat der 136 in Hennigsdorf eigentlich irgendeinen Bezugspunkt?
Während meiner Dienste konnte ich kaum eine Zu- oder Abbringerfunktion feststellen.
Der 824 fährt zeitweise alle 20 Minuten, ebenso die S25... die An- und Abfahrten der Regionalzüge scheinen auch keine Bedeutung zu haben.
Und ich muss auch sagen, in der NVZ ist der 136 mit einem Gelenkbus im Brandenburger Linienabschnitt etwas zu viel an Angebot.
Die Linie 236 hat gleich an zwei Punkten mit der U7 zu tun. Einmal am Bf. Haselhorst und am Bf. Rathaus Spandau. Die Linie 236 verkehrt in der HVZ und NVZ alle 10 Minuten, in der SVZ alle 20 Minuten. Somit steigen in der HVZ mal Fahrgäste aus 3 oder aus 2 U7-Zügen zu, sofern U7 und 236 planmäßig verkehren. Also eine völlig unterschiedliche Anzahl an Fahrgästen, nur aufgrund des Taktes.
Hier kommt wieder der 8er-Takt ins Spiel.
Das sind jetzt nur erste Überlegungen, wo noch nicht alles Berücksichtigt habe... aber im Groben:

Option 1) 236, HVZ: 8er-Takt mit EN12, NVZ: 10er-Takt EN12 sowieso ausreichend
Die Linie 136 würde ich dann in der HVZ ebenfalls auf einen 8er-Takt umstellen (allerdings weiterhin GN!), sodass im Bündel in der HVZ ein 4er-Takt besteht. Zusätzlich verkehrt ein X36 mit autarkem Fahrplan zwischen Hennigsdorf und... Rathaus Spandau (?)

Option 2) 236, HVZ: 12er-Takt (GN) + Linie 336, HVZ: 12er-Takt (EN) Wasserstadt, Haveleck (Blockumfahrung, Uhrzeigersinn) - Wilhelmstadt, Földerichplatz (Blockumfahrung via Pichelsdorfer Str., Adamstr. und Wilhelmstraße) fährt 4 min. vorher getaktet.
136, HVZ: 12er-Takt (GN) und nur noch Gatower Str. - Aalemannufer. Dafür Zusätzlich X36 autark wie in Option 1.

Das sind grobe Entwürfe, wie ich es mir vorstelle. Ich habe das mal in 2 Optionen mit verschiedenen Fahrzeuggrößen gepackt um mal zu zeigen, was es für Möglichkeiten gibt. Nicht berücksichtigt sind die Schülerfahrten.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2015 17:02 von Nahverkehrsplan.
Die oben genannten Takte von 7/7/6 + 8 oder gar 16min finde ich unzumutbar weil schlecht merkbar.
5, 10, 20min Takt ist okay und auch kompatibel zu anderen Verkehrsmitteln.
Zitat
micha774
Die oben genannten Takte von 7/7/6 + 8 oder gar 16min finde ich unzumutbar weil schlecht merkbar.
5, 10, 20min Takt ist okay und auch kompatibel zu anderen Verkehrsmitteln.

Naja, außer wenn die U-Bahn in der HVZ alle 4 Minuten fährt. Da kann die eine U-Bahn früher schon beim Erreichen des 135ers entscheidend sein.

Immerhin haben wir ja MetroBusse... die heißen ja nicht ohne Grund "Metro". Wenn die U-Bahn also in der HVZ alle 4 Minuten fährt. Sollten diese "MetroBusse", die in der Mehrzahl Verlängerungen an den U-Bahn-Endpunkten darstellen dann nicht mindestens auch alle 8 Minuten zu der Zeit fahren, sodass man immer aus 2 Zügen einen Übergang zu einem Bus erstellt.
So würden sich auch die Fahrgäste gleichmäßiger verteilen. Wie mein Beispiel vom 236, wo mal 3 Züge und mal 2 Züge Fahrgäste für den Bus bringen. Hat die zweite U-Bahn leichte Verspätung scheitert der 2-Minuten-Übergang und der nächste Bus hat statt 3 gleich die Anzahl der umsteigenden Fahrgäste aus 4 Zügen aufzunehmen.

In der HVZ wären dann folgende Takte zwischen Bus und U-Bahn super kompatibel: 4, 8, 12, 16 und 20.
Der Takt 16 würde jedoch allein nur bei einer Taktausdünnung am Ende der Buslinie entstehen und sollte kein Umsteigetakt sein.
den Takt 12 wäre abhängig vom Fahrgastaufkommen und von der Möglichkeit, welches Fahrzeug man auf der Buslinie einsetzen kann.

Sicher ist so ein 4er, 8er, 12er-Takt nicht gut zu merken, aber bedenkt man, dass man sich dann keine Gedanken mehr machen muss, ob man die U-Bahn bekommt oder nicht, dann ist das widerum ein ebenso großer Vorteil.

Allerdings arbeitet die S-Bahn ja mit reinen 20er Takten die U.A. durch Linienüberlagerung zu 10er und 5er-Takten verdichtet werden.
Daher kann ich so jetzt auch nicht pauschal sagen, ob eine Anpassung - zumindest der MetroBusse - sinnvoller wären.
Aber am Ende ist es ja egal, da es die Konflikte ob die U-Bahn jetzt die S-Bahn kreuzt oder der Bus es mit dem 4er-Takt tut...
Es können halt nicht einfach alle Verkehrsmittel den gleichen Takt haben. Nur halte ich es für sinnvoller und wichtiger, dass die Busse auf die U-Bahn angepasst sind, als die U-Bahn an die S-Bahn (was sie ja nicht ist) [als Vergleich]-
Zitat
micha774
Die oben genannten Takte von 7/7/6 + 8 oder gar 16min finde ich unzumutbar weil schlecht merkbar.
5, 10, 20min Takt ist okay und auch kompatibel zu anderen Verkehrsmitteln.

Bei Taktfolgen unter 10 min finde ich die Merkbarkeit auch eher sekundär. Bei einem 4-min-Takt der U-Bahn finde ich es auch relativ albern, die Taktzeiten der Busse daran auszurichten, gerade an einem komplexen Umsteigepunkt wie Rathaus Spandau.

Ein 16-min-Takt geht natürlich gar nicht, erst recht nicht an einem Krankenhaus, wo relativ viele Gelegenheitsfahrgäste unterwegs sein dürften.
Die U7 ist aber auch ein schlechtes Beispiel. Da kann man den Takt so anpassen wie man will und die U-Bahn fährt trotzdem nach dem Gezeitenstand der Havel.
Zitat
def
Ein 16-min-Takt geht natürlich gar nicht, erst recht nicht an einem Krankenhaus, wo relativ viele Gelegenheitsfahrgäste unterwegs sein dürften.

Sowas interessiert doch keinen. Schau Dir mal die miserable Situation am Unfallkrankenhaus in Biesdorf an. Die beiden Busse (X69 und 154) kommen am liebsten auf einmal und dann wieder 20 Minuten nichts. Dabei hat dieses Krankenhaus sogar eine überregionale Bedeutung.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
def
Ein 16-min-Takt geht natürlich gar nicht, erst recht nicht an einem Krankenhaus, wo relativ viele Gelegenheitsfahrgäste unterwegs sein dürften.

Sowas interessiert doch keinen. Schau Dir mal die miserable Situation am Unfallkrankenhaus in Biesdorf an. Die beiden Busse (X69 und 154) kommen am liebsten auf einmal und dann wieder 20 Minuten nichts. Dabei hat dieses Krankenhaus sogar eine überregionale Bedeutung.

Und weil die Situation am UKB so miserabel ist, ist es in Spandau auch okay?

Davon abgesehen verstehe ich im Bereich des UKB beim ÖPNV vieles nicht. Das beginnt mit der absolut stiefmütterliche Behandlung der Buslinie, die dem Blumberger Damm auf ganzer Länge folgt (X69). Hier wäre durchaus ein 20-Stunden-Betrieb und ein 10-min-Takt tagsüber (auch am Wochenende) angebracht. Es geht weiter mit der fehlenden Busanbindung des UKB zur in unmittelbarer Nachbarschaft verlaufenden S5. Und es endet mit der mit der sehr peripheren Lage der Haltestelle.

Vielleicht wäre es eine Idee, den 190er über Blumberger Damm, Warener Straße, Klinikgelände, Brebacher Weg und Altentreptower Straße zum Bahnhof Wuhletal zu verlängern. Wobei ich jetzt ehrlich gesagt nicht weiß, ob alle genannten Straßen dies zulassen. Der Status als Klinikgelände sollte m.E. kein Hindernis darstellen, in Dresden fährt auch seit Jahren eine Buslinie über den Campus des Universitätsklinikums.

Edit: Abkürzung des Unfallkrankenhauses dem Sprachgebrauch angepasst.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.12.2015 06:43 von def.
Zitat
def
Ein 16-min-Takt geht natürlich gar nicht, erst recht nicht an einem Krankenhaus, wo relativ viele Gelegenheitsfahrgäste unterwegs sein dürften.

Naja, aber besser als der bisherige 20-Minuten-Takt der Linie M37. Ansonsten hatte man bisher und weiterhin den 130, der bisher immer wenige Minuten vor dem M37 losgefahren ist (auch 20er-Takt).
Zitat
def
in Dresden fährt auch seit Jahren

Roter Alarm! Höggschte Innovationsgefahr! Sofort alle Energie auf die Bürokratie-Deflektoren...
@def: Bitte keine neuen Abkürzungen erfinden. Das Unfallkrankenhaus Berlin kürzt sich UKB ab. Hängst du ein .de ran, erreichst du dessen Internetpräsenz.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
def
Und weil die Situation am UKH so miserabel ist, ist es in Spandau auch okay?

Das sagt ja keiner. Ich wollte nur ein weiteres Beispiel für ein schlecht angebundenes Krankenhaus auftun. Daß es niemanden interessiert bezog sich auf jene Personen, die daran etwas ändern könnten.
Zitat
Jay
@def: Bitte keine neuen Abkürzungen erfinden. Das Unfallkrankenhaus Berlin kürzt sich UKB ab.

Danke, jetzt, da Du's sagst... hatte gestern auch kurz an mir gezweifelt, weil mir die Abkürung selbst so gar nicht bekannt vor kam, aber "UKH" schien irgendwie logisch.

Zitat
Ich selbst
Davon abgesehen verstehe ich im Bereich des UKB beim ÖPNV vieles nicht. Das beginnt mit der absolut stiefmütterliche Behandlung der Buslinie, die dem Blumberger Damm auf ganzer Länge folgt (X69). Hier wäre durchaus ein 20-Stunden-Betrieb und ein 10-min-Takt tagsüber (auch am Wochenende) angebracht.

... wobei ich den 20-Stunden-Betrieb für noch wichtiger als einen täglichen 10-min-Takt halte. Mir kann niemand erzählen, dass zwischen dem nördlichen und südlichen Blumberger Damm bzw. dem Elsterwerdaer Platz nach 20 Uhr kein Bedarf mehr besteht. Hier klafft im Abendverkehr eine Lücke im Netz, die nur durch aufwändige Umwege umfahren werden kann.

Apropos "schlechte Anbindung von Krankenhäusern an den ÖPNV": auch das Krankenhaus Kaulsdorf ist ja eher mäßig angebunden. Immerhin wurde des Angebots des 195ers zuletzt nach jahrelangen Ausdünnungen wieder etwas verdichtet, aber eine direkte, kurze Verbindung nach Hellersdorf fehlt weiterhin. Was ist eigentlich aus der Verlängerung des 164ers nach Kaulsdorf-Nord geworden?
Zitat
def
... wobei ich den 20-Stunden-Betrieb für noch wichtiger als einen täglichen 10-min-Takt halte. Mir kann niemand erzählen, dass zwischen dem nördlichen und südlichen Blumberger Damm bzw. dem Elsterwerdaer Platz nach 20 Uhr kein Bedarf mehr besteht. Hier klafft im Abendverkehr eine Lücke im Netz, die nur durch aufwändige Umwege umfahren werden kann.

An solchen Lücken wird bereits gearbeitet.
Seit Fahrplanwechsel endet der X54 nach 20 Uhr nicht mehr an der Piesporter Straße, drei Fahrten gehen jetzt bis S-Bahnhof Marzahn, zwei weitere bis S-Bahnhof Hohenschönhausen, alle mit Gelenkbus statt wie früher 12-m-Wagen. Nachteil der Maßnahme ist, dass die Linienverknüpfung mit dem 155er am S+U-Bahnhof Pankow erst ab 23 Uhr erfolgt.

so long

Mario
Zitat
def
Der Status als Klinikgelände sollte m.E. kein Hindernis darstellen, in Dresden fährt auch seit Jahren eine Buslinie über den Campus des Universitätsklinikums.
Wir müssen noch nichtmal nach Dresden schauen. In Buch fährt der 353 auch planmäßig über das Campusgelände.
Es geht also auch in Berlin. Warum man das UKB so stiefmütterlich behandelt, verstehe ich aber auch nicht.
Zitat
der weiße bim
Seit Fahrplanwechsel endet der X54 nach 20 Uhr nicht mehr an der Piesporter Straße, drei Fahrten gehen jetzt bis S-Bahnhof Marzahn, zwei weitere bis S-Bahnhof Hohenschönhausen, alle mit Gelenkbus statt wie früher 12-m-Wagen. Nachteil der Maßnahme ist, dass die Linienverknüpfung mit dem 155er am S+U-Bahnhof Pankow erst ab 23 Uhr erfolgt.

Ist denn eine Ausweitung der Betriebszeiten auf dem X69 nördlich des Elsterwerdaer Platzes geplant?

Zitat
Barnimer
Wir müssen noch nichtmal nach Dresden schauen. In Buch fährt der 353 auch planmäßig über das Campusgelände.
Es geht also auch in Berlin. Warum man das UKB so stiefmütterlich behandelt, verstehe ich aber auch nicht.

Ich muss zugeben, dass ich Dresden eher auf dem Schirm habe als Buch. Wobei: in Buch haben wir es mit einem anderen Klinikbetreiber in einem anderen Bezirk zu tun - keine Ahnung, ob das auch aufs UKB übertragbar ist.

Dass der X69 und 154 keinen Schlenker über den Campus machen, hat ja durchaus auch Sinn, sie haben ja auch übergeordnete Aufgaben. Daher mein Vorschlag, mittels verlängertem 190er das Klinikum direkt und zugleich an die S5 anzubinden.
Zitat
def
Daher mein Vorschlag, mittels verlängertem 190er das Klinikum direkt und zugleich an die S5 anzubinden.

Denkbar wäre auch eine Verlängerung der Linien 191/291 von Wuhletal zum UKB. Die Busse könnten direkt über Altentreptower Straße und Blumberger Damm fahren und vor dem Krankenhaus drehen. Eine Führung des 190ers durch die Warener Straße nach Wuhletal halte ich für sehr gewagt, da es in der Ecke recht eng wird.
meine güte sind "wir" alle verwöhnt und mäckelig.... ;-) !
alles was <10min ist doch okay.

ich kenne da ganz andre takte aus sofia.... alle 13, alle 18, alle 21, alle 27, alle 33, alle 55 min, oder viel schlimmer,
alle 17, dann alle 23, dann wieder alle 19, danach alle 15, weil grad berufsverkehr und abends alle 37 oder 43min, nachts fährt nix!
die takte richten sich dort nach umlaufzeit und fahrzeuganzahl der linie. anschlüsse (meist) fehlanzeige, umsteigen = neuer fahrschein,
sofern man keine tageskarte hat... und die welt dort dreht sich trotzdem weiter ;-) ...)

wir meckern gern und viel auf hohem niveau und wissen oft gar nicht mehr zu schätzen, wie gut es uns eigentlich hier in B geht,
sei es bei den fahrzeugen, sei es bei den takten, sei es bei den fahrpreisen...

ich persönlich würde den 15/30-takt bevorzugen, denn man bei bedarf durch überlagerung oder E-linien verdichten kann.
Zitat
plums
[...] wir meckern gern und viel auf hohem [N]iveau und wissen oft gar nicht mehr zu schätzen, wie gut es uns eigentlich hier in B[erlin] geht [...]

Ich kann diesen widerlichen Rotz einfach nicht mehr hören/lesen.

Nein, nicht "WIR" meckern, und schon gar nicht "auf hohem Niveau", sondern "IHR" bügelt über berechtigte Kritik, und zwar auf ganz unterster Schublade! Mit dem Nicht-Argument: "Guck mal den hungrigen Kindern in Afrika gehts noch viel schlechter!"

Irgend jemanden gehts immer schlechter!

U-Bahn im 5-Minuten-Takt im Berufsverkehr würde ein Münchner und ein Wiener als bodenlose unverschämte Frechheit bezeichnen. Fahrkarten sind im teuren Österreich in deren Hauptstadt Wien drastisch günstiger als in Berlin bei gleichzeitig dichterem Netz, wesentlich mehr Service und sehr viel dichteren Takten - das alles bei gleichzeitig viel weniger Einwohnern.

Ja, uns gehts gut. Aber unser ÖPNV ist nicht ansatzweise so leistungsfähig und attraktiv, wie er sein könnte und sollte - vor allem nicht bei dem Finanzbedarf.
Zitat
DonChaos
Ich kann diesen widerlichen Rotz einfach nicht mehr hören/lesen.

Ein wenig mehr Kinderstube bitte.

Zitat
DonChaos
U-Bahn im 5-Minuten-Takt im Berufsverkehr würde ein Münchner und ein Wiener als bodenlose unverschämte Frechheit bezeichnen.

Es kommt darauf an, die Münchener U4 fährt auch in der HVZ nur alle 10 Minuten. So etwas traut man sich in Berlin nicht. ;-)

Alle Städte haben ihre Vor- und Nachteile im ÖPNV.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
DonChaos
U-Bahn im 5-Minuten-Takt im Berufsverkehr würde ein Münchner und ein Wiener als bodenlose unverschämte Frechheit bezeichnen.

Es kommt darauf an, die Münchener U4 fährt auch in der HVZ nur alle 10 Minuten. So etwas traut man sich in Berlin nicht. ;-)

Für das Fahrplanjahr 2015 ist diese Aussage falsch, das aktuelle hab ich mir noch nicht angeschaut.
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