Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Tram Wista II Planfeststellung
geschrieben von 64-094 
Zitat
neuer
Zitat
Jay
Vernichtend sind natürlich auch die Kreuzungsgestaltungen, die keine eigenen Fahrstreifen und Schaltungen für Linksabbieger vorsehen, so dass die Straßenbahn nicht zeitgleich mit den anderen Geradeausfahrern freigegeben werden kann. Wie "gut" das funtioniert, kann man tagtäglich auf der M2 an der Haltestelle Erich-Weinert-Straße sehen.

Aus welcher Regel ergibt sich denn, dass das nicht möglich ist? Radfahrer und Fußgänger haben ja schließlich auch parallel grün und bei abbiegen muss geachtet werden.

In der Praxis funktioniert das ganz gut. Rundum-Rot für alle und die Straßenbahn fährt. Zuvor halten muss sie ohnehin, Fahrgastwechsel ist an der Haltestelle immer.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
neuer
Zitat
Jay
Vernichtend sind natürlich auch die Kreuzungsgestaltungen, die keine eigenen Fahrstreifen und Schaltungen für Linksabbieger vorsehen, so dass die Straßenbahn nicht zeitgleich mit den anderen Geradeausfahrern freigegeben werden kann. Wie "gut" das funtioniert, kann man tagtäglich auf der M2 an der Haltestelle Erich-Weinert-Straße sehen.

Aus welcher Regel ergibt sich denn, dass das nicht möglich ist? Radfahrer und Fußgänger haben ja schließlich auch parallel grün und bei abbiegen muss geachtet werden.

In der Praxis funktioniert das ganz gut. Rundum-Rot für alle und die Straßenbahn fährt. Zuvor halten muss sie ohnehin, Fahrgastwechsel ist an der Haltestelle immer.

Ob das bei Haltestellen in einem Gewerbegebiet bei einem 24-Stunden-Betrieb auch der Fall sein wird?
Zitat
neuer
Zitat
Jay
Vernichtend sind natürlich auch die Kreuzungsgestaltungen, die keine eigenen Fahrstreifen und Schaltungen für Linksabbieger vorsehen, so dass die Straßenbahn nicht zeitgleich mit den anderen Geradeausfahrern freigegeben werden kann. Wie "gut" das funtioniert, kann man tagtäglich auf der M2 an der Haltestelle Erich-Weinert-Straße sehen.

Aus welcher Regel ergibt sich denn, dass das nicht möglich ist? Radfahrer und Fußgänger haben ja schließlich auch parallel grün und bei abbiegen muss geachtet werden.

Diese Parallelfreigaben von Fußgängern und Radfahrern ist für 50% der getöteten Radfahrer in Berlin verantwortlich und sollte dort auch überdacht werden. Parallele Fußgänger und Radfahrer würden in der Regel zu der Grünphase der Straßenbahn passen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
der weiße bim
In der Praxis funktioniert das ganz gut. Rundum-Rot für alle und die Straßenbahn fährt.

Sicherlich funktioniert das. Allerdings frage ich mich jedesmal, was das soll? Derweil könnten doch auch andere Verkehrsteilnehmer, die den Fahrweg der Straßenbahn gar nicht tangieren, bereits ihres Weges ziehen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
der weiße bim
Zitat
neuer
Zitat
Jay
Vernichtend sind natürlich auch die Kreuzungsgestaltungen, die keine eigenen Fahrstreifen und Schaltungen für Linksabbieger vorsehen, so dass die Straßenbahn nicht zeitgleich mit den anderen Geradeausfahrern freigegeben werden kann. Wie "gut" das funtioniert, kann man tagtäglich auf der M2 an der Haltestelle Erich-Weinert-Straße sehen.

Aus welcher Regel ergibt sich denn, dass das nicht möglich ist? Radfahrer und Fußgänger haben ja schließlich auch parallel grün und bei abbiegen muss geachtet werden.

In der Praxis funktioniert das ganz gut. Rundum-Rot für alle und die Straßenbahn fährt. Zuvor halten muss sie ohnehin, Fahrgastwechsel ist an der Haltestelle immer.

Das es nicht immer so funktioniert sieht man in Adlershof I. Gerade in der Woche sind die LSA so geschaltet, daß die Bahn immer warten muß.
Am Wochenende doch auch. Sind die Ampeln manchmal auch so geschaltet dass die Bahn mal nicht warten muss? Habe noch nie Fahrt von Kaufland bis S Adlershof ohne Anhalten erlebt.

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
Logital
Am Wochenende doch auch. Sind die Ampeln manchmal auch so geschaltet dass die Bahn mal nicht warten muss? Habe noch nie Fahrt von Kaufland bis S Adlershof ohne Anhalten erlebt.

Nein, das habe ich auch noch nie erlebt. Aber am Wochenende kommt man wenigstens an der Kreuzung Am Studio ohne anhalten durch. In der Woche hält die Bim auch da.
Zitat
Bd2001
Zitat
Logital
Am Wochenende doch auch. Sind die Ampeln manchmal auch so geschaltet dass die Bahn mal nicht warten muss? Habe noch nie Fahrt von Kaufland bis S Adlershof ohne Anhalten erlebt.

Nein, das habe ich auch noch nie erlebt. Aber am Wochenende kommt man wenigstens an der Kreuzung Am Studio ohne anhalten durch. In der Woche hält die Bim auch da.

Meines Erachtens nach sind die Ampelschaltungen genauso schlecht wie am ersten Tag der Eröffnung und wurden seitdem nie überarbeitet. Und bereits damals versprach die (zeitlich gerade so noch) verantwortliche Senatorin Ingeborg Junge-Reyer eine schnelle Korrektur, da die Peinlichkeit der an jeder (komplett leeren) Kreuzung wartenden schönen neuen Straßenbahn beim besten Willen nicht zu leugnen war. Das war 2011 und auf ihren Posten folgte dann bekanntlich Herr Müller, mit noch weniger Ergebnis. Berliner Politik und Verwaltung eben.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de

Meines Erachtens nach sind die Ampelschaltungen genauso schlecht wie am ersten Tag der Eröffnung und wurden seitdem nie überarbeitet. Und bereits damals versprach die (zeitlich gerade so noch) verantwortliche Senatorin Ingeborg Junge-Reyer eine schnelle Korrektur, da die Peinlichkeit der an jeder (komplett leeren) Kreuzung wartenden schönen neuen Straßenbahn beim besten Willen nicht zu leugnen war. Das war 2011 und auf ihren Posten folgte dann bekanntlich Herr Müller, mit noch weniger Ergebnis. Berliner Politik und Verwaltung eben.

Viele Grüße
André
Hat die BVG nicht deswegen sogar die Fahrzeiten verlängern und dementsprechend auch die Wendezeit verlängern müssen mit einem (oder waren es sogar zwei) Umläufen mehr?
Zitat
Logital
Am Wochenende doch auch. Sind die Ampeln manchmal auch so geschaltet dass die Bahn mal nicht warten muss? Habe noch nie Fahrt von Kaufland bis S Adlershof ohne Anhalten erlebt.

da gibts auch keine Tricks..maximal von Anfang bis Ende durchzuziehen schafft man mit Glück als Betriebsfahrt.....

T6JP
Zitat
andre_de
Und bereits damals versprach die (zeitlich gerade so noch) verantwortliche Senatorin Ingeborg Junge-Reyer eine schnelle Korrektur, […] Das war 2011

Die Frau versprach in ihrer Eröffnungsrede auch, die Strecke jetzt ganz schnell weiterzubauen. Vielleicht wartet man mit der Anpassung der Ampelphasen bis zur Eröffnung von WISTA II und macht dann alles in einem Rutsch. Dauert ja nicht mehr lange.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Auf der Hbf-Strecke sind die Ampelschaltungen auch exakt so wie am 1. Tag der Inbetriebnahme. Es läuft doch. Also warum sollte man gerade in Adlershof etwas an den Ampelschaltungen ändern?!
Die BVG hat am 26.6.2019 öffentlich die Vergabe der Planungsleistungen für die Neubaustrecke WISTA2 bekanntgegeben: [ted.europa.eu]

Zitat
TED
Beschreibung der Beschaffung:
Die zu erbringenden Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 6 bis 7 gemäß § 47 HOAI. Der Leistungszeitraum beginnt voraussichtlich Anfang Juli 2019 und endet am 31.1.2020. Der Auftrag betrifft im Projekt zu erbringende Leistungen, wobei das Gesamtvorhaben einem engen und zwingenden Zeitplan unterliegt.

Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb
- Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
Erläuterung:
Auf Grund der Dringlichkeit und des Umfangs der Planungen ist eine besondere Eilbedürftigkeit angezeigt.
Die BVG hat trotz der genannten Gründe einen Mini-Wettbewerb mit der Vergabenummer FEM-SE3/19/02170 unter geeigneten Planungsbüros, die sowohl die wirtschaftliche und finanzielle als auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen, durchgeführt.

Die 10-tägige Einspruchsfrist ist inzwischen abgelaufen. Bleibt zu hoffen, dass die Ausführungsplanung nun endlich anfängt.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Die BVG hat am 26.6.2019 öffentlich die Vergabe der Planungsleistungen für die Neubaustrecke WISTA2 bekanntgegeben: [ted.europa.eu]

Zitat
TED
Beschreibung der Beschaffung:
Die zu erbringenden Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 6 bis 7 gemäß § 47 HOAI. Der Leistungszeitraum beginnt voraussichtlich Anfang Juli 2019 und endet am 31.1.2020. Der Auftrag betrifft im Projekt zu erbringende Leistungen, wobei das Gesamtvorhaben einem engen und zwingenden Zeitplan unterliegt.

Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb
- Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
Erläuterung:
Auf Grund der Dringlichkeit und des Umfangs der Planungen ist eine besondere Eilbedürftigkeit angezeigt.
Die BVG hat trotz der genannten Gründe einen Mini-Wettbewerb mit der Vergabenummer FEM-SE3/19/02170 unter geeigneten Planungsbüros, die sowohl die wirtschaftliche und finanzielle als auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen, durchgeführt.

Die 10-tägige Einspruchsfrist ist inzwischen abgelaufen. Bleibt zu hoffen, dass die Ausführungsplanung nun endlich anfängt.

Sollte man damit nicht bis zum Planfeststellungsbeschluss warten? Ok, muss man sicherlich nicht, im Zweifel macht man die Arbeiten halt umsonst aber nicht kostenlos.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
der weiße bim
Die BVG hat am 26.6.2019 öffentlich die Vergabe der Planungsleistungen für die Neubaustrecke WISTA2 bekanntgegeben: [ted.europa.eu]

Zitat
TED
(...)

Die 10-tägige Einspruchsfrist ist inzwischen abgelaufen. Bleibt zu hoffen, dass die Ausführungsplanung nun endlich anfängt.

Sollte man damit nicht bis zum Planfeststellungsbeschluss warten? Ok, muss man sicherlich nicht, im Zweifel macht man die Arbeiten halt umsonst aber nicht kostenlos.

Nun ja, der Vorhabenträger (hier also die BVG) kann aus dem bisherigen Verfahrensverlauf (Inhalt der Einwände, Ablauf des Erörterungstermins, etwaige Rückfragen der PF-Behörde etc.) schon in etwa abschätzen, ob und ggf. mit welchen änderungsverfügungen gegenüber der eingereichten Genehmigungsplanung zu rechnen ist und dies in die Ausschreibung einfließen lassen. Zudem soll laut einer mir vorliegenden Mitteilung von SenUVK der hier fragliche PFB im laufenden (III.) Quartal 2019 n. Chr. erlassen werden...

Schriebe man jetzt also die Ausführungsplanung erst nach Vorliegen des PFB oder gar Ablauf der Klagefrist hiergegen aus, verlöre man weitere Monate.

Viele Grüße
Arnd
Das sollte man generell so machen.
Denn die Beauftragung ist dann noch eine andere Sache.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB geht im neuen "Signal" 3/2019 (September 2019) auf den Seiten 11 und 12 näher auf den Stand der Dinge ein.

Zunächst das Positive: Wenn gegen den (ja noch ausstehenden) Planfeststellungsbeschluss keine Klagen eingehen, wäre eine Fertigstellung bis Ende 2021 noch möglich. Mit dieser Strecke kommt die Straßenbahn im Berliner Südosten ein gutes Stück voran (mal sehen, ob und wenn ja, wann sich dies in den von der BVG veröffentlichten Fahrgastzahlen niederschlägt).

Dann wird der zentrale Kritikpunkt - die in Berlin weiterhin verfolgte Politik des Vorrangs für den MIV - thematisiert:

"(...) wie planen Senat und BVG? Haltestellen vor der Kreuzung, Verzicht auf separate Linksabbiegerspuren, dadurch gleichzeitige Freigabe von Geradeaus-Fahrern und Linksabbiegern, die sich dann auf den Straßenbahngleisen zum Warten aufstellen. Folgerichtig bekommt der öffentliche Verkehr bewusst und gewollt Wartezeiten verordnet, bis die Autos weg sind!
Eine Änderung dieser Planung wäre genau in dieser dafür geschaffenen Anhörungsphase (zum Planfeststellungsverfahren, Marienfelde) möglich gewesen und auch baulich kein Problem, denn wo auf dem eigenen Bahnkörper die Haltestellen liegen, ist für den parallelen Autoverkehr belanglos.
Auch die Schaffung von separaten Linksabbiegerspuren ist für den Straßenverkehr eher ein Gewinn als die jetzt beschlossene Regelung mit Wartepflicht auf den gleichzeitig freigegebenen Gegenverkehr - und sie wäre weniger unfallträchtig."

Warum wird in Berlin so geplant? Hier die Antwort der IGEB: "Die heute vorhandenen zwei Fahrspuren pro Richtung wären nicht mehr durchgängig möglich, wenn separate Linksabbieger markiert würden. Selbstverständlich wird dieses klima- und fahrgastfeindliche "Argument" nicht öffentlich zu hören sein, aber ein anderes gibt es nicht."

Mit dieser Art Straßenbahnplanung befindet sich der derzeitige Senat in Kontinuität mit der Politik der Vorgängersenate: "Es sei zum Abschluss an das Urteil im Prozess gegen den Ausbau der Invalidenstraße zur Hauptstraße unter dem Deckmantel der Straßenbahnplanung erinnert, das die fachlichen und darum beklagten Planungsmängel anerkannte, aber wegen der Erfüllung aller formellen Voraussetzungen die Klage abwies. Denn es gibt nur ein Anrecht auf eine gesetzeskonforme Planung, nicht ein Recht auf gute Planung - leider."

Eine "Verkehrswende" mit diesem Senat?

Wohl kaum,
meint Marienfelde.
Zitat
Marienfelde

Warum wird in Berlin so geplant? Hier die Antwort der IGEB: "Die heute vorhandenen zwei Fahrspuren pro Richtung wären nicht mehr durchgängig möglich, wenn separate Linksabbieger markiert würden. Selbstverständlich wird dieses klima- und fahrgastfeindliche "Argument" nicht öffentlich zu hören sein, aber ein anderes gibt es nicht."

.
Es ist insofern Quatsch, da man bei separierten Linksabbiegespuren anstatt der Haltestelle vor der Kreuzung auch zwei durchlaufende Fahrspuren hätte. Ich kann mir schon vorstellen, dass man hier abgewogen hat: Separierte Linksabbiegespuren mit einer Linksabbiegephase bei jedem Ampelumlauf oder verzicht auf Linksabbiegespuren und dann nur bei einigen Ampelumläufen notwendige Straßenbahnphase. Beim Vergleich dieser Alternativen brauchen ja entweder die Straßenbahn oder die Linksabbieger die Kreuzung exklusiv. Wobei bei der in Planfeststellung befindlichen Variante das gemeinsame Fahren von Auto und Straßenbahn ausgeschlossen ist. Inwieweit die Straßenbahn hier gemeinsam mit den Autos ankommen wird, weiß ich nicht. Jedenfalls sehe ich auch bei dieser Infrastrukur die Möglichkeit einer sinnvollen Straßenbahnschaltung. Ist halt nur die Frage, wer sie entwirft und ob die VLB sie wieder abschaltet.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2019 11:28 von Nemo.
Ich bin erstaunt das es drei Haltestellen geben wird die (nach Planungsstand) nichts mit dem aktuellen 163er gemein haben.

Hermann-Dorner-Allee soll Landschaftspark Johannisthal heißen und zw. G.-Sedlmayr-Str.und Landjägerstr.soll es eine neue Haltestelle "Straße zum Bahnhof" geben, die es heute beim Bus nicht gibt. Der Halt "Groß-Berliner-Damm Mitte" dagegen bleibt dem Bus überlassen, wenn der weiterhin dort fahren soll.

Und am Landschaftspark soll eine Zwischenendstelle entstehen.
Und ich finde es erbärmlich, dass diese Ministreckenprojekte alle so ewig dauern.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen