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Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum 03/2017 - 10/2017 (Thema beendet)
geschrieben von manuelberlin 
An diesem Bild aus der Webcam kann man gut erkennen, das der Bahnhof kein gutes Bauwerk ist.
Die zwei Treppenabgänge zu dicht beieinander und zu weit vorne und die Überdachung zu kurz.
Mehr als drei Wagen stehen immer im freien. Die frühere Überdachung des gesamten Bahnsteiges weggespart.
Bei den Fahrgastzahlen eine glatte Frechheit. Denn nur auf PowerPoint-Präsentationen ist es immer warm und trocken. ;)


Zitat
hartmut-bahn
Denn nur auf PowerPoint-Präsentationen ist es immer warm und trocken. ;)

Der Gedanke gefällt mir. Man sollte bei zukünftigen Architekturwettbewerben es zur Bedingung machen, von den Visualisierungen zwei Versionen abzugeben. Eine mit Sommer- und eine mit Winteransicht. Das würde Anreize geben, sich mehr mit sozialen und menschlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.

Viele Grüße
Florian Schulz

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 17:15 von Florian Schulz.
Ich frage mich eh, warum man nicht die Bahnsteige unter die Brücke gelegt hat und wie z.B. bei S Beusselstraße Aufgänge an beide Seiten der Brücke gebaut hat. Oder waren da Brückenpfeiler im Weg, um die man nicht herumplanen konnte?
Zitat
Florian Schulz
Zitat
hartmut-bahn
Denn nur auf PowerPoint-Präsentationen ist es immer warm und trocken. ;)

Der Gedanke gefällt mir. Man sollte bei zukünftigen Architektur es zur Bedingung machen, von den Visualisierungen zwei Versionen abzugeben. Eine mit Sommer- und eine mit Winteransicht. Das würde Anreize geben, sich mehr mit sozialen und menschlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.

Ebenso wichtig finde ich eine Visualisierung bei Tageslicht. Überdurchschnittlich oft dämmert es in diesen Renderings nämlich, so dass auch die hässlichsten grauen Monsterblöcke dank Beleuchtung ästhetisch erscheinen. Und dabei sollte die Sonne natürlich nicht im Norden stehen, damit es schöner aussieht. Auch das habe ich schon gesehen...

Ob die Architekten dieser Welt wissen, dass sie mit ihren falschen Versprechungen an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen? Wenn die Zunft oft genug gelogen hat, glaubt den Schmarrn irgendwann niemand mehr.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Ich frage mich eh, warum man nicht die Bahnsteige unter die Brücke gelegt hat und wie z.B. bei S Beusselstraße Aufgänge an beide Seiten der Brücke gebaut hat. Oder waren da Brückenpfeiler im Weg, um die man nicht herumplanen konnte?

Man hat es ja noch nicht mal geschafft, diese Ausgänge nicht zu verbauen. Extreme Kurzsichtigkeit...
Stimmt. Der U1 hat man ja auch gleich ein ganzes Bahngebäude in den Weg gesetzt. Wobei die ja eh laut neuesten Ankündigungen eher zum Ostkreuz weitergebaut werden soll.

Von den langen Umsteigewegen zur Straßenbahn und zu den Buslinien sowie der fehlenden Fußgängerbrücke zur Ehrenbergstraße fangen wir besser erst gar nicht an (oder werden die näher an S Warschauer Straße gerückt)?

In der idealen Wünsch-Dir-Was-Welt wäre doch die Verbreiterung der Brücke (zwecks Bus/Straßenbahnhaltestelle) und der Bau des Bahnhofs unterhalb der Brücke ideal gewesen. Den U-Bahnhof hätte man auch weiter nördlich direkt über den S-Bahnhof legen können. Umsteigetechnisch wäre das ein Traum geworden. Vielleicht hätte sich dann sogar der Wiederaufbau der U Stralauer Tor gelohnt (Mediaspree/MB Arena)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 18:07 von Beförderungsfall Nr. 8821.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
In der idealen Wünsch-Dir-Was-Welt wäre doch die Verbreiterung der Brücke (zwecks Bus/Straßenbahnhaltestelle) und der Bau des Bahnhofs unterhalb der Brücke ideal gewesen. Den U-Bahnhof hätte man auch weiter nördlich direkt über den S-Bahnhof legen können. Umsteigetechnisch wäre das ein Traum geworden. Vielleicht hätte sich dann sogar der Wiederaufbau der U Stralauer Tor gelohnt (Mediaspree/MB Arena)

Manuel hatte in einem früheren Beitrag zwei Links zu einem frühen Modell des bauführenden Architektenbüros gebracht, das einen Turmbahnhof mit direktem Umstieg zwischen U- und S-Bahn, eine Verlängerungsoption für die U1 in Richtung Frankfurter Tor, eine separate Straßenbahnbrücke und komplette Überdachung enthielt:
Ansicht 1
Ansicht 2

Dem Auftraggeber war das wohl zu visionär ...

Der Hochbahnhof Stralauer Tor mit seinen 60-Meter-Bahnsteigen kommt nie wieder, dessen Funktion wird eine Straßenbahnhaltestelle der M10 auf halbem Weg zur Falckensteinstraße übernehmen. Und hoffentlich bald weiter zum Hermannplatz in Neukölln.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 19:07 von der weiße bim.
Das Modell kannte ich noch gar nicht. Aber (fast) genauso habe ich es mir vorgestellt ;-)

In der Tat finde ich am Stralauer Tor eine M10-Haltestelle auch als sinnvoller - besonders, wenn diese wie geplant über die Falckensteinstr. gebaut wird. Einzig die Arbeitsplätze an der Stralauer Allee sind mit dem 347 doch weiterhin etwas dürftig angebunden. Mit der U1-Verlägerung zum Ostkreuz und dem damit entstehenden U-Bahnhof Modersohnstraße sollte aber auch dieser Bereich in Zukunft gut erschlossen werden.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Mit der U1-Verlägerung zum Ostkreuz und dem damit entstehenden U-Bahnhof Modersohnstraße sollte aber auch dieser Bereich in Zukunft gut erschlossen werden.

Die wird glücklicherweise nie kommen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Was? Die haben Sie auch schon begraben?
Das sehe ich ja erst jetzt...
Wieso geht das Bahnsteigdach nicht bis zum Ende? Was soll das? Bei Regen sammeln sich also alle Fahrgäste (Massen) in der hinteren Hälfte und steigen auch nur dort ein und vorne wird im Regen ausgestiegen?
Ich hab das rote Geländer als Rostschutzfarbe gesehen. Lieg ich da falsch?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
GraphXBerlin
Wieso geht das Bahnsteigdach nicht bis zum Ende?

Weil es vom EBA nicht finanziert wird! Ein anderes schönes Beispiel ist Charlottenburg, wo ebenfalls nur ein halbes Bahnsteigdach ausreichen muss. Das führt bei Hertha-Spielen / Rolling-Stones-Konzerten usw. auch zu sehr ungleichmäßigen Auslastungen der Züge, wenn es regnet.

Die Lage des Bahnsteigs östlich der Brücke ergibt sich übrigens dadurch, dass westlich des Bahnsteigs diverse Abstellanlagen und Überwerfungsbauwerke als Zwangspunkte vorhanden sind und diese eine gewisse Entwicklungslänge brauchen. Das halte ich für das wesentlich kleinere Problem.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 22:32 von Latschenkiefer.
Wird die Abfertigung mit dem ESTW Geschichte sein?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Florian Schulz


Zum Beispiel, dass es am Bahnhof Warschauer Straße eine neue Kennzeichnung von mit örtlicher Aufsicht besetze Bahnhöfe gibt. War bisher ein "öA" zu sehen, so gibt es nun eine blaue Tafel mit weißem Kreis in dem ein Mensch abgebildet ist. Nette Idee, um intuitive Signaltafeln zu schaffen, aber kontrastiert ein wenig mit den gelb-roten Verbotsschildern an den Bahnsteigenden. Runde blauweiße Schilder kennt man aus dem Straßenverkehr eher als Gebotszeichen. DIe Abfertigung erfolgt stadtauswärts übrigens von einem extra aufgebautem metallenem Podest in Bahnsteigmitte.

Viele Grüße
Florian Schulz

Das neue Kennzeichen sagt aus, dass dies ein „Abfertigungsunterstützter Bahnsteig“ (AuZ) ist. Es soll eigentlich nur bei einer Störung oder Wartung der ZAT-FM-Einrichtungen gezeigt werden, wenn die Abfertigung per Funk durch eine mobile Aufsicht erfolgt.

Beste Grüße
Harald Tschirner


Das Zeichen ist also für den Zugführer und nciht für die Fahrgäste?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
GraphXBerlin
Wieso geht das Bahnsteigdach nicht bis zum Ende?

Weil es vom EBA nicht finanziert wird! Ein anderes schönes Beispiel ist Charlottenburg, wo ebenfalls nur ein halbes Bahnsteigdach ausreichen muss. Das führt bei Hertha-Spielen / Rolling-Stones-Konzerten usw. auch zu sehr ungleichmäßigen Auslastungen der Züge, wenn es regnet.

Das EBA finanziert aber auch kein kürzeres Dach. Finanzieren tut das ganze DB Netz bzw. Station und Service oder eine andere zuständige Gesellschaft. Ggf. erfolgt das auf Bestellung von Dritten. Das sind aber eher Bundesländer, nicht das EBA als Genehmigungsbehörde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 22:56 von Arec.
Zitat
Heidekraut
Das Zeichen ist also für den Zugführer und nciht für die Fahrgäste?

Ja, genau. Was interessiert das auch den Fahrgast?

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Arec
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
GraphXBerlin
Wieso geht das Bahnsteigdach nicht bis zum Ende?

Weil es vom EBA nicht finanziert wird! [...]

Das EBA finanziert aber auch kein kürzeres Dach. Finanzieren tut das ganze DB Netz bzw. Station und Service oder eine andere zuständige Gesellschaft. Ggf. erfolgt das auf Bestellung von Dritten. Das sind aber eher Bundesländer, nicht das EBA als Genehmigungsbehörde.

Das wäre in etwa so als wenn der TÜV Autobahnen finanzieren würde. Oder die Stiftung Warentest Zahnbürsten.

Viele Grüße
Florian Schulz

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2017 23:02 von Florian Schulz.
In Charlottenburg wurde das (zu kurze) Dach vom EBA finanziert (Grunderneuerung S-Bahn Berlin). Dazu gab es vor einigen Jahren einen größeren Artikel im "Signal". Das Geld für ein längeres Dach war angeblich nicht da. Bei Warschauer Straße vermute ich eine Finanzierung aus dem gleichen Topf.

Beim Ringbahnsteig in Ostkreuz wurde durch den Senat Geld hinzu gegeben, ansonsten hätte DB Netz auch dort nur den Minimalstandard gebaut.
Dieses Thema wurde beendet.