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Keine festen Termine für Tramplanung
geschrieben von Tradibahner 
Lückenschlüsse und neue Linien für die Berliner Straßenbahnen sind geplant. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. [m.tagesspiegel.de]

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Tradibahner
Lückenschlüsse und neue Linien für die Berliner Straßenbahnen sind geplant. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. [m.tagesspiegel.de]

...und in China sind heute wiederholt in verschiedenen Provinzen mehrere Säcke Reis umgefallen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Lückenschlüsse und neue Linien für die Berliner Straßenbahnen sind geplant. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. [m.tagesspiegel.de]

...und in China sind heute wiederholt in verschiedenen Provinzen mehrere Säcke Reis umgefallen.

Selbst wenn alles planmäßig laufen würde, wären wir jetzt auch an einem Zeitpunkt, an dem man nichts hören würde. Im Artikel steht eigentlich drin, dass Ostkreuz etwas hinterherhinkt (war auch zu erwarten), man aber an der Turmstr. mehr oder weniger im Plan ist. Mahlsdorf ist sowieso ein Projekt, mit dem man keinen Blumentopf gewinnen kann, da würde ich auch eher langsam machen.

Das mit den Brücken ist insofern vorteilhaft weil es bei der Mühlendammbrücke ja angezweifelt wurde, dass sie kunstruktionsbedingt überhaupt eine Straßenbahn tragen kann. Wenn sie also sowieso weg muss, dann hat man hinsichtlich eines Neubaus keinerlei Rechtfertigungsdruck mehr. Allerdings würde ich mir an der Stelle auch etwas Architektur wünschen und nicht nur so ein Ingenieur-Beton-Machwerk. Der Neubau schiebt natürlich einen möglichen Eröffnungstermin einige Jahre nach hinten. Allerdings eröffnet sich da dann auch die Chance gleich bis Steglitz durchzubauen und die als Betriebsstrecke wichtige M9 vom Potsdamer Platz nach Adlershof etwas vorzuziehen. Aber gut, hier träume ich gerade.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Lückenschlüsse und neue Linien für die Berliner Straßenbahnen sind geplant. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. [m.tagesspiegel.de]

...und in China sind heute wiederholt in verschiedenen Provinzen mehrere Säcke Reis umgefallen.

Selbst wenn alles planmäßig laufen würde, wären wir jetzt auch an einem Zeitpunkt, an dem man nichts hören würde. Im Artikel steht eigentlich drin, dass Ostkreuz etwas hinterherhinkt (war auch zu erwarten), man aber an der Turmstr. mehr oder weniger im Plan ist. Mahlsdorf ist sowieso ein Projekt, mit dem man keinen Blumentopf gewinnen kann, da würde ich auch eher langsam machen.

Das mit den Brücken ist insofern vorteilhaft weil es bei der Mühlendammbrücke ja angezweifelt wurde, dass sie kunstruktionsbedingt überhaupt eine Straßenbahn tragen kann. Wenn sie also sowieso weg muss, dann hat man hinsichtlich eines Neubaus keinerlei Rechtfertigungsdruck mehr. Allerdings würde ich mir an der Stelle auch etwas Architektur wünschen und nicht nur so ein Ingenieur-Beton-Machwerk. Der Neubau schiebt natürlich einen möglichen Eröffnungstermin einige Jahre nach hinten. Allerdings eröffnet sich da dann auch die Chance gleich bis Steglitz durchzubauen und die als Betriebsstrecke wichtige M9 vom Potsdamer Platz nach Adlershof etwas vorzuziehen. Aber gut, hier träume ich gerade.

Der Gedanke, der mir auch kam: Wenn die Brücke sowieso marode ist, das heißt, sowieso neu gebaut werden müsste, sollten die Kosten dafür nicht in die Berechnung des Kosten-Nutzen-Faktors einfließen – oder bin ich naiv das anzunehmen? Hätte die Brücke allein wegen der Straßenbahn neu gebaut werden müssten, hätte das den KNU wahrscheinlich sehr nach unten gedrückt.

Grüße
Cornelius
Zitat
Cornelius
Zitat
Nemo
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Lückenschlüsse und neue Linien für die Berliner Straßenbahnen sind geplant. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. [m.tagesspiegel.de]

...und in China sind heute wiederholt in verschiedenen Provinzen mehrere Säcke Reis umgefallen.

Selbst wenn alles planmäßig laufen würde, wären wir jetzt auch an einem Zeitpunkt, an dem man nichts hören würde. Im Artikel steht eigentlich drin, dass Ostkreuz etwas hinterherhinkt (war auch zu erwarten), man aber an der Turmstr. mehr oder weniger im Plan ist. Mahlsdorf ist sowieso ein Projekt, mit dem man keinen Blumentopf gewinnen kann, da würde ich auch eher langsam machen.

Das mit den Brücken ist insofern vorteilhaft weil es bei der Mühlendammbrücke ja angezweifelt wurde, dass sie kunstruktionsbedingt überhaupt eine Straßenbahn tragen kann. Wenn sie also sowieso weg muss, dann hat man hinsichtlich eines Neubaus keinerlei Rechtfertigungsdruck mehr. Allerdings würde ich mir an der Stelle auch etwas Architektur wünschen und nicht nur so ein Ingenieur-Beton-Machwerk. Der Neubau schiebt natürlich einen möglichen Eröffnungstermin einige Jahre nach hinten. Allerdings eröffnet sich da dann auch die Chance gleich bis Steglitz durchzubauen und die als Betriebsstrecke wichtige M9 vom Potsdamer Platz nach Adlershof etwas vorzuziehen. Aber gut, hier träume ich gerade.

Der Gedanke, der mir auch kam: Wenn die Brücke sowieso marode ist, das heißt, sowieso neu gebaut werden müsste, sollten die Kosten dafür nicht in die Berechnung des Kosten-Nutzen-Faktors einfließen – oder bin ich naiv das anzunehmen? Hätte die Brücke allein wegen der Straßenbahn neu gebaut werden müssten, hätte das den KNU wahrscheinlich sehr nach unten gedrückt.

Grüße
Cornelius

In solchen Fällen macht man eine fiktive Kostenschätzung für ein Brücke ohne Straßenbahn und läßt dann in die Untersuchung nur die Mehrkosten für die Straßenbahn einfließen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Cornelius
Der Gedanke, der mir auch kam: Wenn die Brücke sowieso marode ist, das heißt, sowieso neu gebaut werden müsste, sollten die Kosten dafür nicht in die Berechnung des Kosten-Nutzen-Faktors einfließen – oder bin ich naiv das anzunehmen? Hätte die Brücke allein wegen der Straßenbahn neu gebaut werden müssten, hätte das den KNU wahrscheinlich sehr nach unten gedrückt.

Jede Brücke hat wie alle hochbelasteten Ingenieurbauwerke eine begrenzte Lebensdauer. In Berlin gibt es allerdings -zig Brücken, deren Zustand weitaus schlechter ist, die also eher erneuert werden müssten.
Für den Straßenbahn-Wiederaufbau zum Potsdamer Platz gibt es jedoch die Alternative, zunächst die bis zum 24. August 1970 benutzte Streckenführung über Alexanderstraße - Jannowitzbrücke - Brückenstraße - Köpenicker Straße - Wallstraße - Spittelmarkt - Leipziger Straße neu zu bauen. Damit wäre gleich der erste Abschnitt der Trasse in der Köpnicker Straße über Schlesisches Tor und Treptow nach Schöneweide wieder am Netz.

so long

Mario
Ich verstehe das genannte Datum 2020/21 überhaupt nicht. Wenn die Brücke neu gebaut werden muss - unabhängig von der Straßenbahn - dann reden wir mit Ausschreibung, jeweils einseitigem Rückbau der Mühlendammbrücke (sonst wäre der Verkehr dort für Jahre dicht) und Neubau eher von 2025. Der Rest der Strecke kann ja bis dahin schon gebaut werden.

Ist überhaupt endgültig geklärt, ob die Straßenbahn durch die Rathausstraße oder über Karl-Liebknecht-Straße -> Spandauer Straße geführt werden wird?
Gibt es denn "Totschlagargumente" um die Strecke Potsdamer Platz - Innsbrucker Platz - Rathaus Steglitz vor dem (dann) Lückenschluss in der Innenstadt zu bauen?
Wäre nicht ein weiterer Betriebshof in jedem Fall sinnvoll?

Bäderbahn
Ein Betriebshof in Steglitz müsste so oder so kommen. Ich befürchte nur, dass es mit Sicherheit jede Menge Bedenken gegen den Inselbetrieb einer einzigen Linie geben wird. Vor geraumer Zeit wurde hier im Forum doch mal Berichtet, dass einige Spandauer Politiker den Vorschlag geäußert hätten, bis zum Anschluss an das Berliner Restnetz einen eigenen Inselbetrieb errichten zu wollen, seitdem hat es diesbezüglich keine weiteren Berichte gegeben...

Versteht mich nicht falsch, ich würde sowas befürworten (sowohl im Bezug auf Steglitz als auch auf Spandau), allerdings muss man sich im Klaren sein, dass wenn die Straßenbahn an sich schon mit politischem Gegenwind zu kämpfen, würden solche Ideen noch mehr Zweifler und Gegner auf den Plan rufen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2018 15:36 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
m7486
Ich verstehe das genannte Datum 2020/21 überhaupt nicht. Wenn die Brücke neu gebaut werden muss - unabhängig von der Straßenbahn - dann reden wir mit Ausschreibung, jeweils einseitigem Rückbau der Mühlendammbrücke (sonst wäre der Verkehr dort für Jahre dicht) und Neubau eher von 2025. Der Rest der Strecke kann ja bis dahin schon gebaut werden.

Ist überhaupt endgültig geklärt, ob die Straßenbahn durch die Rathausstraße oder über Karl-Liebknecht-Straße -> Spandauer Straße geführt werden wird?

Die Variante über Rathausstr. - Spandauer Straße - Mühlendamm - Gertraudenstr. - Leipziger Str. ist bei den bisherigen Untersuchungsvarianten als Vorzugsvariante herausgekommen. Die Nichtbefahrbarkeit einer Brücke wäre natürlich ein Grund, sich eine andere Linienführung zu überlegen. Vielleicht baut man auch parallel zur Rathausbrücke eine Behelfsbrücke...

Bei dieser Strecke war übrigens nie die Eröffnung in dieser Legislaturperiode geplant, sondern lediglich der Baubeginn und dann dementsprechend eine Eröffnung in der nächsten Legislaturperiode. Selbst das erscheint mir hier eher unrealistisch, so ein Brückenneubau vielleicht auch mit Architektenbeteiligung, falls es mal an der Stelle eine schöne Brücke sein darf, dauert halt auch eine Weile. Da halte ich schon eher eine provisorische Brücke parallel zur Rathausbrücke wahrscheinlich. An große Umwege glaube ich nicht, da wird es dann sinnvoller, die M9 (M41) vorzuziehen und so die Strecke an den Betriebshof in Adlershof anzuschließen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Es wird immer nur über die Mühlendammbrücke geredet...was ist eigentlich mit der Gertraudenbrücke am U Spittelmarkt? Kann die mind. eine, idealerweise 2 Straßenbahnen plus Autos und LKWs tragen?
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ein Betriebshof in Steglitz müsste so oder so kommen. Ich befürchte nur, dass es mit Sicherheit jede Menge Bedenken gegen den Inselbetrieb einer einzigen Linie geben wird. Vor geraumer Zeit wurde hier im Forum doch mal Berichtet, dass einige Spandauer Politiker den Vorschlag geäußert hätten, bis zum Anschluss an das Berliner Restnetz einen eigenen Inselbetrieb errichten zu wollen, seitdem hat es diesbezüglich keine weiteren Berichte gegeben...

Also ein Inselbetrieb halte ich für unwahrscheinlich, einfach weil es da andere Projekte gibt, die man dann vorziehen wird, wie z.B. die M41-Straßenbahn. Diese würde auch die Strecke an den Betriebshof in Adlershof anbinden.

Es gibt doch glaube ich irgendwo in Marienfelde eine Reservefläche für einen Straßenbahn oder U-Bahnbetriebshof.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
BobV
Es wird immer nur über die Mühlendammbrücke geredet...was ist eigentlich mit der Gertraudenbrücke am U Spittelmarkt? Kann die mind. eine, idealerweise 2 Straßenbahnen plus Autos und LKWs tragen?

Bei der Gertraudenbrücke will man die alte Gertraudenbrücke reaktivieren.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
m7486
Ich verstehe das genannte Datum 2020/21 überhaupt nicht.

In der Planungsausschreibung (bis zum Baubeginn) für die Strecke zum Potsdamer Platz steht als Endtermin der 31.12.2023... Allerdings wird da natürlich etwas Luft eingebaut sein.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Meiner Meinung nach wären Straßenbahnstrecken zwischen Warschauer und Hermannplatz, und zwischen Mahlsdorf und Hellersdorf, noch deutlich wichtiger als die Strecke zwischen Alex und Steglitz, auch wenn Letztere durchaus sinnvoll ist. Sie würde die Netzwirkung aber bei weitem nicht in dem Maße verbessern, wie es die erstgenannten tun würden.
Zitat
RathausSpandau
Meiner Meinung nach wären Straßenbahnstrecken zwischen Warschauer und Hermannplatz, und zwischen Mahlsdorf und Hellersdorf, noch deutlich wichtiger als die Strecke zwischen Alex und Steglitz, auch wenn Letztere durchaus sinnvoll ist. Sie würde die Netzwirkung aber bei weitem nicht in dem Maße verbessern, wie es die erstgenannten tun würden.

Es geht nicht um ein "oder" sondern um ein "und". Alle Strecken sind sinnvoll.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
RathausSpandau
Meiner Meinung nach wären Straßenbahnstrecken zwischen Warschauer und Hermannplatz, und zwischen Mahlsdorf und Hellersdorf, noch deutlich wichtiger als die Strecke zwischen Alex und Steglitz, auch wenn Letztere durchaus sinnvoll ist. Sie würde die Netzwirkung aber bei weitem nicht in dem Maße verbessern, wie es die erstgenannten tun würden.

Es geht nicht um ein "oder" sondern um ein "und". Alle Strecken sind sinnvoll.

Jau, nur können ohnehin nicht alle gleichzeitig geplant und gebaut werden.
Zitat
les_jeux
Zitat
B-V 3313
Zitat
RathausSpandau
Meiner Meinung nach wären Straßenbahnstrecken zwischen Warschauer und Hermannplatz, und zwischen Mahlsdorf und Hellersdorf, noch deutlich wichtiger als die Strecke zwischen Alex und Steglitz, auch wenn Letztere durchaus sinnvoll ist. Sie würde die Netzwirkung aber bei weitem nicht in dem Maße verbessern, wie es die erstgenannten tun würden.

Es geht nicht um ein "oder" sondern um ein "und". Alle Strecken sind sinnvoll.

Jau, nur können ohnehin nicht alle gleichzeitig geplant und gebaut werden.

Och, das machen größtenteils sowieso externe, also ist die Kapazität da nicht so gering.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 08:43 von Nemo.
[leute.tagesspiegel.de]

Die FDP bringt eine Seilbahn über der Leipziger Straße statt der Straßenbahn dort ins Gespräch?

*ichliegegeradeuntermrechnerundrollemich*

Wobei hier natürlich die Frage ist, was die FDP aus Marzahn-Hellersdorf damit zu tun hat.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.2018 19:22 von Nemo.
Zitat
Nemo
[leute.tagesspiegel.de]

Die FDP bringt eine Seilbahn über der Leipziger Straße statt der Straßenbahn dort ins Gespräch?

*ichliegegeradeuntermrechnerundrollemich*

Wobei hier natürlich die Frage ist, was die FDP aus Marzahn-Hellersdorf damit zu tun hat.

Ich find die Idee cool...
so wie hier
[www.harzdrenalin.de]
kannst dann von "Walters Stinkefinger" "bis zum So-nie-Center" gleiten. Ja ok eine kleine Umlenkung müsste man noch am Spittelmarkt bauen...aber für Berlin doch keen Problem(!)
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