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Uferbahn Grünau - unsanierte Abschnitte
geschrieben von Arnd Hellinger 
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Jay
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Henning
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def
Klar. 12-Meter-Busse mit halber Kapazität und der üblichen nicht funktionierenden "Klimaanlage", dafür aber ohne zu öffnende Fenster, wären ein echter Quantensprung.

In der jetzigen Zeit sind zu öffnende Fenster genau wichtig. Das ist aber leider bei vielen modernen Baureihen mit Klimaanlage nicht mehr der Fall.

Die Klimaanlage sorgt für die notwendige Luftumwälzung und zwar deutlich besser, als es so kleine Fensterschlitze könnten.

Wegen Corona ist Lüften besonders wichtig. Aus diesem Grund sind die ältere Fahrzeugtypen ohne Klimaanlagen aber mit zu öffnenden Fenstern jetzt genau passend. Klimaanlagen sorgen bei den jetzigen Viren noch eine höhere Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2020 23:56 von Henning.
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Henning
Klimaanlagen sorgen bei den jetzigen Viren noch eine höhere Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung.

Für diese fragwürdige Behauptung hast Du sicherlich einen Beleg?
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andre_de
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Henning
Klimaanlagen sorgen bei den jetzigen Viren noch eine höhere Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung.

Für diese fragwürdige Behauptung hast Du sicherlich einen Beleg?

Hast du ein Beleg der dagegen spricht?
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Christian Linow
Alina Stroh schreibt in ihrer Bachelorarbeit „Untersuchung des Geschwindigkeitsprofils von Bussen und Straßenbahnen in Wien“ übrigens: „Mit Blick auf die analysierten Ergebnisse der zahlreichen Messfahrten, ergibt sich die Ableitung, dass auf diversen Bus- und Straßenbahnlinien, und damit auch in bestimmten Bezirksbereichen, Tempo-30-Zonen ohne erhebliche Behinderung des öffentlichen Verkehrs möglich sind. Die gemessenen Geschwindigkeiten machen auf jeden Fall deutlich, dass die Tempo-50-Zonen tempomäßig sehr selten ausgereizt werden können. Dies betrifft sowohl Bus- als auch Straßenbahnlinien.“

Die Untersuchung ist sicher sehr spannend, aber sagt leider über den Fall Schmöckwitz wenig aus; denn entlang des Adlergestells, auf der schnurgeraden, gut einsehbaren Strecke ohne Zwischenhaltestelle kann man sicher 50 km/h fahren. Gerade die gute Einsehbarkeit spricht natürlich trotzdem für Querungen für Radfahrende und Fußgänger/innen, da bin ich ganz bei Dir - ich verstehe nur partout den Bezug dieser Untersuchung zum Adlergestell nicht. (Eine mit der Uferbahn vergleichbare Strecke gibt es übrigens in Wien gar nicht.)

Dem kann ich mich anschließen.
Vergleiche mit Wien, was die Reisegeschwindigkeit angeht, sind nicht zielführend. Die Wiener Linien selbst geben für ihre Bim insgesamt eine Reisegeschwindigkeit in der HVZ von gerade mal 14,8 km/h, tagsüber 15,1 km/h, abends 16,4 km/h an: [www.wienerlinien.at] (pdf-Datei, 3,4 MB) Und das trotz 53,6 % eigenem Bahnkörper und 220 Haltestellenkaps, wo keine Pförtnerampel nötig ist.
Die Straßenbahn der BVG lag laut Zahlenspiegel 2020 bei 18.8 km/h, also 4 km/h oder 25% schneller als die Wiener. Obwohl diese ihrem Zahlenspiegel gemäß bereits 425 mittels Datenfunk beeinflusste Ampeln als "Bevorrangungsmassmahme" aufführt.

Die Wiener Bim mit ihren rund 15 km/h im Schnitt wird natürlich durch kurze Fußgängerzonen oder Tempo 30 nicht weiter ausgebremst. Das ist in Berlin anders, denn die 50 km/h auf Straßen oder 60 km/h auf Eigentrasse wie in Schmöckwitz werden traditionell nach Möglichkeit ausgefahren. Befinden sich Personen im oder am Gleis, kann man nicht einfach mit 60 an denen vorbeibrettern, deshalb sollte es überall zwischen den Haltestellen möglichst wenig Fußgängerübergänge geben. Straßenbahnen können nun mal nicht ausweichen, deshalb hat der Fahrer nur die Möglichkeit, prophylaktisch zu bremsen und Warnsignal mit der Glocke zu geben.
Noch schwieriger ist die korrekte Führung von Fahrradwegen über Gleistrassen, hier ist wegen der größeren Länge von Fahrrädern, oft mit Anhänger, erheblich mehr Platz zwischen Fahrbahn und Gleis erforderlich, den viele Straßenbahntrassen nicht bieten.

so long

Mario
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Flexist
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andre_de
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Henning
Klimaanlagen sorgen bei den jetzigen Viren noch eine höhere Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung.

Für diese fragwürdige Behauptung hast Du sicherlich einen Beleg?

Hast du ein Beleg der dagegen spricht?

Stichwort wäre der kontinuierliche Luftaustausch durch die Klimaanlage, der ein Verbleiben der Aerosole im Fahrgastraum unterbindet.

Was genau hat das aber jetzt mit der Uferbahn Grünau-Schmöckwitz zu tun...?

Viele Grüße
Arnd
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Mario
(...) deshalb sollte es überall zwischen den Haltestellen möglichst wenig Fußgängerübergänge geben.

Also ich befürchte, da kommen wir keinen Meter weiter zusammen. Es ist vermutlich ein Glück, dass keiner von uns das zu entscheiden hat.

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Serviervorschlag
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Philipp Borchert
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Mario
(...) deshalb sollte es überall zwischen den Haltestellen möglichst wenig Fußgängerübergänge geben.

Also ich befürchte, da kommen wir keinen Meter weiter zusammen. Es ist vermutlich ein Glück, dass keiner von uns das zu entscheiden hat.

Ich wäre dafür, dass Du entscheiden darfst. :)

Was ich ja bei Mario und T6JP lustig finde: einerseits nutzt/e diese Übergänge kaum jemand, weshalb sie überflüssig seien, andererseits müssten deshalb angeblich ständig Straßenbahnen bremsen. Was denn nun? (Und wie oft mussten sie denn bisher dort bremsen? Um wie viele Minuten wurde eigentlich die Fahrzeit der 68 zwischen Schmöckwitz und Karolinenhof zum Fahrplanwechsel gekürzt, nun, da die bösen Überwege entfernt sind?)
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def
Was ich ja bei Mario und T6JP lustig finde: einerseits nutzt/e diese Übergänge kaum jemand, weshalb sie überflüssig seien, andererseits müssten deshalb angeblich ständig Straßenbahnen bremsen. Was denn nun? (Und wie oft mussten sie denn bisher dort bremsen?

Eigentlich mußte die Straßenbahn dort überhaupt nicht bremsen, da kaum jemand, der die Gleise zu überqueren begehrte, eine Bevorrechtigung zu diesem Zweck besaß.

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def
Um wie viele Minuten wurde eigentlich die Fahrzeit der 68 zwischen Schmöckwitz und Karolinenhof zum Fahrplanwechsel gekürzt, nun, da die bösen Überwege entfernt sind?)

Um genau null Minuten. Zu Ostzeiten hatte man allerdings zwei Minuten mehr zwischen Schappachstraße und Alt-Schmöckwitz.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Marienfelde
Im konkreten "Fall 68" zwischen dem S-Bf Grünau und Schmöckwitz muß in der Spitze natürlich deutlich schneller gefahren werden als 30 km/h, sonst käme man rechnerisch nicht hin: Länge des Streckenabschnitts etwa 7,8 Kilometer mit 10 Haltestellen, Fahrzeit 15 (14) Minuten, woraus sich eine durchschnittliche mittlere Reisegeschwindigkeit von rund 32 km/h ergibt (sozusagen die "HGV-Strecke" der Berliner Straßenbahn).

Den Abschnitt zwischen Grünau und Schmöckwitz habe ich ja auch gar nicht zur Disposition gestellt, zumal dort tatsächlich längere Haltestellenabstände bestehen, was zu überhaupt erst zu einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit führen kann.

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def
Daran dürfte die Übertragbarkeit der Untersuchung auf Berlin auch scheitern: in Wien gibt es keine Expressbusse. Dass in engen Stadträumen mit kurzen Haltestellenabständen* und Ampeln der Fahrzeitvorteil in 50er-Straßen gegenüber 30er-Straßen überschaubar ist, scheint mir logisch. Die sind in Wien allerdings (gerade in den inneren Bezirken zwischen Gürtel und Donau) aber auch üblicher als in Berlin mit seinen breiten Magistralen.
____
* Apropos: Die Haltestellen liegen im Wien auch dichter beieinander. Der mittlere Haltestellenabstand bei der dortigen Straßenbahn beträgt 400 m (pdf), in Berlin 500 m (pdf).

Die Übertragbarkeit der Studie funktioniert insofern schon, als der erwähnte Unterschied beim mittleren Haltestellenabstand zumindest derart gering ist, dass sein Einfluss auf die Fahrdynamik eher vernachlässigbar sein dürfte. Überdies müssten andere Parameter wie beispielsweise der Anteil besonderer Bahnkörper und Vorrangschaltungen berücksichtigt werden, um zuverlässige Aussagen treffen zu können.

Ganz allgemein kommt der Verkehrswissenschaftler Dipl.-Ing. Bernhard E. Nickel in DER NAHVERKEHR 10/98 zu dem Ergebnis, dass sich die Fahrtzeit durch die Einrichtung von Tempo-30-Zonen im Gegensatz zu einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 20 Sekunden pro Kilometer für den ÖPNV verlängert. Laut der Bundesanstalt für Straßenwesen liegt die mittlere Geschwindigkeit des ÖPNV innerhalb der Tempo 30-Zonen bei 23,5 km/h und auf dem gesamten Linienverlauf bei 26,3 km/h. Der Verkehrsplaner Martin Randelhoff konstatiert derweil: „In Kombination mit anderen Untersuchungen kann festgestellt werden, dass eine Tempo-30-Zone den Fahrtverlauf zwar verlangsamt, aber kein Einfluss auf die Gesamtsituation des ÖPNV und insbesondere des Busverkehrs hat. Durch den gleichmäßigeren Betriebsablauf werden sogar starke Verspätungen und Verfrühungen seltener, Probleme können jedoch entstehen, wenn Umlaufzeiten knapp bemessen sind.“

Bei einzelnen und zugleich in ihrer Länge relativ kurzen Abschnitten wie den besagten auf der 68 wird sich eine Temporeduktion weder mathematisch noch physikalisch bemerkbar machen. Das Ganze ist damit vergleichbar, dass Autofahrer auf innerstädtischen Distanzen ebenfalls oft überrascht sind, wie gut Radfahrer auch ohne Verkehrsstaus zeitlich mit ihnen konkurrieren. Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Höchstgeschwindigkeit und Durchschnittsgeschwindigkeit.

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der weiße bim
Das ist in Berlin anders, denn die 50 km/h auf Straßen oder 60 km/h auf Eigentrasse wie in Schmöckwitz werden traditionell nach Möglichkeit ausgefahren. Befinden sich Personen im oder am Gleis, kann man nicht einfach mit 60 an denen vorbeibrettern, deshalb sollte es überall zwischen den Haltestellen möglichst wenig Fußgängerübergänge geben.

Es liest sich ja beinahe so, als stünden auf der Strecke nach Schmöckwitz permanent Wanderer und andere Personen am Gleis. Umso schlimmer, dass man bei einer derart hohen Frequentation die Überwege weggerissen hat!

Und ansonsten gilt auch hier, dass ein einmaliges Abbremsen, sehr wahrscheinlich nicht mal bis zum Stillstand, kaum Auswirkungen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit hat. Die Sicht auf völlig isolierte Bahntrassen finde ich indes doch etwas skurril. Sie entspricht nicht gerade den aktuellen Vorstellungen moderner Straßenbahnsysteme, die ja vor allem als ein integrativer Bestandteil der Umgebung gedacht sind. Städte sollten in erster Linie für den Menschen und nicht irgendein Verkehrsmittel gebaut sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2020 12:16 von Christian Linow.
Ich wiederhole gerne, diese ganzen Nahverkehrstheoretiker sollen sich in eine Bahn setzen und versuchen Verspätungen auszugleichen.
Nicht mit allem möglichen theoretischem Orakel, sondern selber als Linien oder Werkstattkutscher, über Jahre. Dann haben sie Erkenntnisse anders als an bunten Diagrammen.
Da ist man über jeden Streckenabschnitt froh wenn man den Zug ausfahren kann.
Ein gleichmäßiges Fahren in den Tempo 30 Zonen gibt es nicht merklich- es addieren sich die Sekunden,
wo man wegen aller möglichen Einflüsse den Zug nicht höher beschleunigen kann , schnell zu Minuten.
Und um das herauszuholen, braucht es Abschnitte, die so wenig wie möglich durch Ampeln, Überwege usw beeinflusst sind.

Ein Beispiel zu Fahrzeiten, wenn auch nur für Betriebsfahrt: Anfang der 90iger Jahre habe ich Nachts mit einem T6 und sportlichem Fahrstil eine halbe Stunde von Mar nach Köpenick gebraucht.
Heutzutage dauert es mit Gtx fast eine Stunde-soviel mehr Ampeln, La-Stellen und andere Einflüsse bremsen aus..

T6JP
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T6Jagdpilot
Ich wiederhole gerne, diese ganzen Nahverkehrstheoretiker sollen sich in eine Bahn setzen und versuchen Verspätungen auszugleichen.
Nicht mit allem möglichen theoretischem Orakel, sondern selber als Linien oder Werkstattkutscher, über Jahre. Dann haben sie Erkenntnisse anders als an bunten Diagrammen.
Da ist man über jeden Streckenabschnitt froh wenn man den Zug ausfahren kann.
Ein gleichmäßiges Fahren in den Tempo 30 Zonen gibt es nicht merklich- es addieren sich die Sekunden,
wo man wegen aller möglichen Einflüsse den Zug nicht höher beschleunigen kann , schnell zu Minuten.

Subjektiv kann ich Dein Empfinden durchaus nachvollziehen. Mir selbst ging es nicht anders, als ich Straßenbahnen gefahren habe - sogar in Großstädten. Und aus diesem Erleben heraus bin ich übrigens auch nicht ein bedingungsloser Befürworter von Straßenbahnen in Fußgängerzonen, was aber weniger mit dem Tempo als vielmehr mit der Rechtslage und den Gefahrenquellen zu tun hat.

Gleichwohl deckt sich dieses Empfinden, dass Tempo-30-Abschnitte oder andere partielle Geschwindigkeitsreduktionen einen signifikanten Fahrzeitverlust generieren, nicht mit der Realität anhand nüchterner reeller Zahlen und mathematischer Grundsätzlichkeiten.

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T6Jagdpilot
Und um das herauszuholen, braucht es Abschnitte, die so wenig wie möglich durch Ampeln, Überwege usw beeinflusst sind.

Genau darauf kommt es nämlich an! Auf einen möglichst homogenen Fahrtverlauf, der gekennzeichnet ist durch gleichmäßige Geschwindigkeiten, was man vor allem durch Vorrangschaltungen und wenig äußere Einflüsse wie beispielsweise Staus erreicht. Weiträumig einsehbare Querungsstellen und Übergänge drücken aber nicht die Geschwindigkeit, wenn Fahrzeugführer und Passanten zeitig aufeinander reagieren.
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der weiße bim

Die Wiener Bim mit ihren rund 15 km/h im Schnitt wird natürlich durch kurze Fußgängerzonen oder Tempo 30 nicht weiter ausgebremst. Das ist in Berlin anders, denn die 50 km/h auf Straßen oder 60 km/h auf Eigentrasse wie in Schmöckwitz werden traditionell nach Möglichkeit ausgefahren. Befinden sich Personen im oder am Gleis, kann man nicht einfach mit 60 an denen vorbeibrettern, deshalb sollte es überall zwischen den Haltestellen möglichst wenig Fußgängerübergänge geben. Straßenbahnen können nun mal nicht ausweichen, deshalb hat der Fahrer nur die Möglichkeit, prophylaktisch zu bremsen und Warnsignal mit der Glocke zu geben.
Noch schwieriger ist die korrekte Führung von Fahrradwegen über Gleistrassen, hier ist wegen der größeren Länge von Fahrrädern, oft mit Anhänger, erheblich mehr Platz zwischen Fahrbahn und Gleis erforderlich, den viele Straßenbahntrassen nicht bieten.

Es sind die unnötigen langen Halte vor Ampeln! Die Strausberger Eisenbahn nimmt sich für die 6km Strecke 13 Minuten Zeit. Das entspricht einem Durchschnitt von über 25km/h. Dabei ist die Hälfte Strecke nur mit maximal 35km/h zu befahren und strotzt nur so vor Übergängen. Dafür hält man aber eben nur an Haltestellen und sonst nirgends.

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Tugäsa ägänst caurona!
Man sollte die 68 einfach auf U-Bahn-Betrieb umstellen. Dann kann sie sogar mit 70 durch die Altstadt und die Wohngebiete fahren.
Transrapid!!

Wenn Sie ... vom Hauptbahnhof in Cöpenick ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten.

T6JP
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VvJ-Ente
Man sollte die 68 einfach auf U-Bahn-Betrieb umstellen. Dann kann sie sogar mit 70 durch die Altstadt und die Wohngebiete fahren.

Eine prima Idee! U-Bahn-Betrieb à la Frankfurt am Main, indem man einfach nur vor die 68 ein U schreibt?
Nein, komplett im Tunnel. Sonst muss man ja weiterhin Rücksicht auf die lästigen Fußgänger und Radfahrer nehmen.
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Christian Linow
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VvJ-Ente
Man sollte die 68 einfach auf U-Bahn-Betrieb umstellen. Dann kann sie sogar mit 70 durch die Altstadt und die Wohngebiete fahren.

Eine prima Idee! U-Bahn-Betrieb à la Frankfurt am Main, indem man einfach nur vor die 68 ein U schreibt?

Die "U-Bahn-Gleise" in Frankfurt am Main sind aber für Fußgänger durch Zäune, Hecken und dergleichen unpassierbar.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
Die "U-Bahn-Gleise" in Frankfurt am Main sind aber für Fußgänger durch Zäune, Hecken und dergleichen unpassierbar.

In der Tat! Frankfurt hat einige Abschnitte, die man heute so garantiert nicht mehr bauen würde und die teilweise ganze Stadtteile zerschneiden.

Ein Beispiel ist die Eschersheimer Landstraße. [youtu.be]
Ich kenne zwar den aktuellen Stand nicht, aber ich hoffe schwer, dass man beim Bau der U5 durch das Europaviertel sich zu keinen Absperrgitterorgien hinreißen lassen wird...
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ich kenne zwar den aktuellen Stand nicht, aber ich hoffe schwer, dass man beim Bau der U5 durch das Europaviertel sich zu keinen Absperrgitterorgien hinreißen lassen wird...

Also, wenn man den Simulationen Glauben schenken darf, dann soll es ansehnliche Rasengleise ohne Gitterexzesse geben.


Quelle: optify GmbH, SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH, Verkehrsgesellschaft Frankfurt

Um die Brücke nach Grünau zu schlagen, so finde ich in diesem Zusammenhang vor allem den sanierten Abschnitt mit Rasengleis zwischen Karolinenhof und Grünau sehr gelungen und harmonisch.
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