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Tagbrüche in Spandau
geschrieben von M69 
Zitat

Florian Schulz am 6.2.2020 um 12.24 Uhr:

[...] vermeidlichen Tagbrüche [...]

Vermeidliche (also eher vermeidbare) oder vermeintliche? :-)

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2020 13:15 von krickstadt.
Die Autokorrektur hat mich aus dem Konfekt gebracht.

:-)

Viele Füße
Florian Schulz

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Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Konfekte find' ich gut! :-D

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
B-V 3313
Zitat
krickstadt
Der Abschnitt unter der Havel bis einschließlich des U-Bahnhofs Altstadt Spandau wurde damals meiner Erinnerung nach sogar erstmals mit der Senkkastentechnik erstellt (ob das aber eine bergmännische Bauweise ist, glaube ich eher nicht).

Nee, diese Bauweise hat man z.B. auch schon bei der Querung der Spree in Charlottenburg angewendet. 1927 dürfte der Spreetunnel in Friedrichshagen die erste in dieser Bauweise errichtete Anlage in Berlin gewesen sein.

Im U-Bahnbereich wurden die ersten Senkkästen um 1970 beim Bau der Linie G (U9) im Abschnitt Berliner Straße - Bundesplatz verbaut. Dort wird eine eiszeitliche Sumpfrinne durchquert, in der sich der Volkspark Wilmersdorf und der Rudolf-Wilde-Park befinden.

so long

Mario
Die U-Bahnlinien in Westberlin wurden meines Wissens schon am 01.03.1966 von Buchstaben auf Zahlen umgestellt.
Zitat

"der weiße bim" am 6.2.2020 um 20.48 Uhr:

[...] um 1970 beim Bau der Linie G (U9) [...]

Zitat

"Henning" am 6.2.2020 um 23.47 Uhr:

Die U-Bahnlinien in Westberlin wurden meines Wissens schon am 01.03.1966 von Buchstaben auf Zahlen umgestellt.

Da hast Du recht, Henning. "der weiße bim" hat den Buchstaben G für den Bau der Linie 9 genannt, weil auch heute noch alle Tunnelbauwerke der Berliner U-Bahn nach Buchstaben benannt werden, also G für Tunnelbauwerke der Linie 9 oder E für Tunnelbauwerke der Linie 5. Solche Bezeichnungen kannst Du auch auf meiner Abkürzungsliste für die Berliner U-Bahn finden.

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Warum brauchen die Tunnelbauwerke noch einen extra Buchstaben? Genügt nicht die Bezeichnung der U-Bahnlinie?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2020 23:55 von Henning.
Zitat
Henning
Warum brauchen die Tunnelbauwerke noch einen extra Buchstaben? Genügt nicht die Bezeichnung der U-Bahnlinie?

Die U-Bahnlinien ändern sich ab und zu. Da müßte man dann immer alle Baupläne ändern.
Zitat
Henning
Die U-Bahnlinien in Westberlin wurden meines Wissens schon am 01.03.1966 von Buchstaben auf Zahlen umgestellt.

Völlig Wurst in dem Falle. Der Baubeginn für den Abschnitt war 1962 und da hieß die Linie noch G.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat

"Henning" am 7.2.2020 um 23.54 Uhr:

Warum brauchen die Tunnelbauwerke noch einen extra Buchstaben?

Die Frage sollte eher lauten: Warum brauchte die Berliner U-Bahn Nummern für Ihre Linien. ;-) Denn die Buchstaben als Linienbezeichnung waren eher da, und die Bauwerke hatten vermutlich seit den ersten Planungen 1880 oder der Gründung der Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen 1897 Buchstaben.

Wie "Bd2001" erwähnte, müssten alle Pläne (und Du kannst sicher sein, dass es wirklich viele Pläne gibt) geändert werden. Da das niemand ernsthaft vorhatte, blieb es bei den Buchstaben für Bauwerke. Die Liniennummern wurden aus verschiedenen Gründen eingeführt, die Gründe aus Sicht der Wikipedia-Autoren werden im Artikel über die Geschichte der Berliner U-Bahn im Abschnitt "Die neue Linie 7 und geänderte Linienbezeichnungen" beschrieben.

Viele Grüße, Thomas

Edit: Merke gerade, dass im Wikipedia-Artikel ein Fehler enthalten ist. Natürlich fuhren die Linien CI und CII im U-Bahnhof Belle-Alliance-Straße vom Mittelbahnsteig in Richtung Seestraße und verzweigten nach dem Seitenbahnsteig nach Süden in Richtung Bergstraße bzw. Grenzallee und Tempelhof.

PS: Der im Wikipedia-Artikel (und meinem Edit) beschriebene Zustand lässt sich übrigens ganz gut im Netzplan vom 1. Juli 1932 nachvollziehen, den Axel Maruszat eingescannt und ich zusammengesetzt haben, und der auf meiner oben genannten Abkürzungseite zum Download verlinkt ist. ;-)

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.2020 07:58 von krickstadt.
M69
Re: Tagbrüche in Spandau
11.02.2020 22:29
Haltestelle Moritzstr vor der Polizei ist das ganze Wetterschutzhaus eingebrochen/eingestürzt. Auch vor dem U Bahn Ausgang vor dem Rathaus bricht die Grube immer großflächiger ein.

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Eisern Union!
Und nun?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
M69
Re: Tagbrüche in Spandau
11.02.2020 22:33
Ist noch eine grossflächig abgesperrte Baugrube mehr da die den ÖPNV in Spandau behindert und die Angst ohne Vorwarnung einzubrechen wächst.

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Eisern Union!
Zitat
M69
Ist noch eine grossflächig abgesperrte Baugrube mehr da die den ÖPNV in Spandau behindert und die Angst ohne Vorwarnung einzubrechen wächst.

Bei wem soll diese Angst da sein?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
M69
Re: Tagbrüche in Spandau
11.02.2020 22:37
Bei jedem der ein gewisses Verständnis für geologische Gefahren besitzt.

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Eisern Union!
Zitat
M69
Bei jedem der ein gewisses Verständnis für geologische Gefahren besitzt.

Das sind aber bestimmt nicht jene Personen, die Bergbauschäden in Spandau vermuten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
M69
Re: Tagbrüche in Spandau
12.02.2020 00:14

Und was ist das denn hier ?

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Eisern Union!
Ein Foto.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
M69
Re: Tagbrüche in Spandau
12.02.2020 17:36
... und dieses Foto zeigt ein Denkmal für die Spandauer Bergleute, bestehend aus einem Block eines Steinbruchs und einem gravierten Gedenkstein.
Man glaubt gar nicht wo überall Bergbau betrieben wurde, Ketzin z.B bringt auch kaum jemand damit in Verbindung, aber auch dort rutscht allmählich manches ab. An einer der Zwischenstationen auf dem 614er zwischen Bhf.Ketzin und Zachow sollte man besser nicht im Dunkeln aussteigen wenn man nicht gleich nach dem Ausstieg schwimmen gehen möchte.

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Eisern Union!
Der Stein steht wo?

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