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Teilstilllegung Regionalverkehr ab 24.3.
geschrieben von M69 
Ab Di.d.24.3.20 kommt es in Brandenburg auf vielen Regionalbahnlinien zu Komplettausfällen, teils ohne SEV.
Im einzelnen betrifft es folgene Linien:
RB14 Nauen - Schönefeld entfällt ersatzlos
RB23 Potsdam - Michendorf Busnotverkehr
RB43 Cottbus - Herzberg entfällt ersatzlos
RB49 Cottbus - Falkenberg entfällt ersatzlos
RB55 Hennigsdorf - Kremmen Busnotverkehr
RE/RB66 Berlin - Tantow Busverkehr ab Angermünde

Desweiteren entfallen die Verstärkerzüge der RE3, RE5 (Stralsund - Neustrelitz) und RE7 sowie der IRE1

Diese Maßnahmen gelten vorerst bis 19.4.20

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Eisern Union!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.2020 07:01 von M69.
Die Maßnahmen sind nachvollziehbar, aber nicht ganz durchdacht: So wäre angesichts der Betriebszeit ein Weiterbetrieb der RB14 statt RB10 sinnvoller, wobei die Züge auf Spandau oder Friedrichstraße eingekürzt werden könnten.

Auf der RB23 fährt der SEV leider parallel zur bereits bestehenden Linie 607 und deckt daher die durch den Wegfall der RB entstehenden Lücken keineswegs ab. Ein Großraumtaxi Michendorf - Schloss Caputh - Fähre - Pirschheide wäre eine m.e. eine bessere Reaktion auf die Angebotslücken, da ich beim 607 nicht mit Kapazitätsengpässen rechne.

Ein wenig verwundert bin ich indes, dass RB21/22 weiterhin nach Berlin fahren sollen. Die könnten doch in Potsdam enden?

Bei RB43 und RB49 geht aus den Ankündigungen leider nicht hervor, ob die Zwischenhalte ersatzweise vom RE bedient werden.
Zitat
Giovanni
Die Maßnahmen sind nachvollziehbar, aber nicht ganz durchdacht: So wäre angesichts der Betriebszeit ein Weiterbetrieb der RB14 statt RB10 sinnvoller, wobei die Züge auf Spandau oder Friedrichstraße eingekürzt werden könnten.

Und die Angestellten der Logistikzentren in Brieselang, die nunmal augenscheinlich (erkennbar an ihrer Arbeitskleidung) vielfach den ÖPNV nutzen, um zur Arbeit und retour zu kommen, fahren dann ale von Wustermark aus mit dem einen Bus?
Bei der ODEG sind offenbar noch keinerlei Einschränkungen in Sicht.

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Warum wird denn der Betrieb eingeschränkt? Das ist aber vom Auftraggeber nicht so bestellt, oder?

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
fatabbot
Zitat
Giovanni
Die Maßnahmen sind nachvollziehbar, aber nicht ganz durchdacht: So wäre angesichts der Betriebszeit ein Weiterbetrieb der RB14 statt RB10 sinnvoller, wobei die Züge auf Spandau oder Friedrichstraße eingekürzt werden könnten.

Und die Angestellten der Logistikzentren in Brieselang, die nunmal augenscheinlich (erkennbar an ihrer Arbeitskleidung) vielfach den ÖPNV nutzen, um zur Arbeit und retour zu kommen, fahren dann ale von Wustermark aus mit dem einen Bus?
Genau deshalb ja, sollte die RB14 weiterhin fahren - statt der RB10. Denn die RB14 bedient Brieselang auch in Tagesrandlagen.

(Ich bin davon ausgegangen, dass Konsenz darüber besteht, dass die Anbindung eines Flughafens in Zeiten wie diesen nebensächlich ist)
Zitat
Giovanni
Genau deshalb ja, sollte die RB14 weiterhin fahren - statt der RB10. Denn die RB14 bedient Brieselang auch in Tagesrandlagen.

Ah, klassicher Fall von "aneinander vorbei geredet". Du meintest offenbar mit der Einkürzung nach Spandau die östliche Fahrtrichtung, ich hab die westliche daraus gelesen...
Zitat
Lehrter Bahnhof
Warum wird denn der Betrieb eingeschränkt? Das ist aber vom Auftraggeber nicht so bestellt, oder?

DB Regio nennt "betriebliche Gründe". Kann also von "hat der Besteller abbestellt" bis "wir haben Krankenstand" zu ziemlich alles sein.

[www.bahn.de]
Die (vorläufige) Befristung bis zum 19.04.2020 spricht aber wohl eher für ersteres.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2020 21:37 von fatabbot.
Mysteriös.

Sorry, aber die Bahn kann ihren Marketingquatsch ("Lieblingsgast") stecken lassen. Wenn es hart auf hart kommt, kriegt der Lieblingsgast offenbar nur ein "betriebliche Gründe" an den Kopf geschmissen. Andersrum wäre besser.

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Nicht-dynamische Signatur



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2020 22:08 von Lehrter Bahnhof.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Mysteriös.

Sorry, aber die Bahn kann ihren Marketingquatsch ("Lieblingsgast") stecken lassen. Wenn es hart auf hart kommt, kriegt der Lieblingsgast offenbar nur ein "betriebliche Gründe" an den Kopf geschmissen. Andersrum wäre besser.

Bist du ansatzweise betroffen? Kennst du Betroffene, bei denen diese Verbindungen benötigt werden um zur Arbeit zu kommen? Oder ist es einfach nur meckern?

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1876-2020
Zitat
Lehrter Bahnhof
Warum wird denn der Betrieb eingeschränkt? Das ist aber vom Auftraggeber nicht so bestellt, oder?

Ist die Frage eigentlich ernst gemeint? Warum fahren Züge eigentlich manchmal unpünktlich? Hat der Auftraggeber nicht pünktliche Züge bestellt?

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.2020 08:58 von Logital.
Zitat
Giovanni
Die Maßnahmen sind nachvollziehbar, aber nicht ganz durchdacht: So wäre angesichts der Betriebszeit ein Weiterbetrieb der RB14 statt RB10 sinnvoller, wobei die Züge auf Spandau oder Friedrichstraße eingekürzt werden könnten.

Ich gehe davon aus, dass es nur noch zur Abdeckung von 2 statt 3 Umläufen reichte. Also ging nur die RB10, die nur 2 Umläufe benötigt.

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Zitat
Logital
Zitat
Giovanni
Die Maßnahmen sind nachvollziehbar, aber nicht ganz durchdacht: So wäre angesichts der Betriebszeit ein Weiterbetrieb der RB14 statt RB10 sinnvoller, wobei die Züge auf Spandau oder Friedrichstraße eingekürzt werden könnten.

Ich gehe davon aus, dass es nur noch zur Abdeckung von 2 statt 3 Umläufen reichte. Also ging nur die RB10, die nur 2 Umläufe benötigt.
Deshalb ja der Vorschlag, die RB14 in Friedrichstraße (2 Umläufe benötigt) oder Spandau (1 Umlauf benötigt, aber instabil) enden zu lassen.
Die stark eingeschränkte Betriebszeit der RB10 führt hingegen dazu, dass insbesondere Brieselang in der Tagesrandlage nicht mehr angebunden ist.
Wenden an der Friedrichstraße solle kein Problem sein, notfalls müssten RB21/22 nach Potsdam zurückgezogen werden.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Mysteriös.

Sorry, aber die Bahn kann ihren Marketingquatsch ("Lieblingsgast") stecken lassen. Wenn es hart auf hart kommt, kriegt der Lieblingsgast offenbar nur ein "betriebliche Gründe" an den Kopf geschmissen. Andersrum wäre besser.

Die Lieblingsgäste gibt es aber nur im erstklassigen Fernverkehr und Regiopöbelklasse ist ja nun doch etwas anderes.
PM des VBB zum Regionalverkehr:

"Anpassungen im Einzelnen:
Auf einigen Linien fallen Zusatzfahrten zur Hauptverkehrszeit weg. Dies betrifft Einzelfahrten auf den Linien RE3, RE7, RB27, RB60, RB61 und RB62.

Auf folgenden Linien, die überwiegend der Verdichtung des Grundangebots dienen, werden die Zugfahrten eingestellt: RB14, RB43 und RB49. Einzelne Frühfahrten auf den Linien RB43, RB49 werden weiterhin angeboten. Detailinformationen auf bahn.de/aktuell.

Die kurzen Linien RB23, RB55 werden eingestellt und durch Busse ersetzt.

Auf den Linien RB26, RB66, RB91 und RB93 ist die Fahrt über die Grenze nach Polen aktuell nicht möglich. Daher kann in diesen Abschnitten auch kein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Auf allen anderen Linien wird weiterhin der reguläre Betrieb angeboten."

[www.vbb.de]

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Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Lehrter Bahnhof
Mysteriös.

Sorry, aber die Bahn kann ihren Marketingquatsch ("Lieblingsgast") stecken lassen. Wenn es hart auf hart kommt, kriegt der Lieblingsgast offenbar nur ein "betriebliche Gründe" an den Kopf geschmissen. Andersrum wäre besser.

Bist du ansatzweise betroffen? Kennst du Betroffene, bei denen diese Verbindungen benötigt werden um zur Arbeit zu kommen? Oder ist es einfach nur meckern?

Ich habe mich verlesen und "ansatzweise besoffen" verstanden und ich fand das einen richtig guten Post.
Zitat
M69
RE/RB66 Berlin - Tantow Busverkehr ab Angermünde

Hier haben das Amt Gartz und die Kommunen protestiert:

Amt Gartz

M.E. zu Recht. Die Bussen brauchen in der Relation nun mal allein aus topographischen Gründen viel länger als die Züge.

Das ist nicht nur völlig unattraktiv; auch das Fahrpersonal der Busse ist so länger im Einsatz als es das in den Zügen wäre.
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