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Aktuelle Fotos Berlin+Brandenburg 3.Quartal 2020
geschrieben von Joe 
Zitat
T6Jagdpilot
Bei solchem Wetter+ sich zum Gt6 fotografieren durchzuringen da ist schon viel Enthusiasmus nötig.
Nö, das gibt eine schöne tagesaktuelle Stimmung wieder. Allgemein ist bewölkter Himmel das beste was man zum fotografieren haben kann. ;-)

Zitat
BobV
Wieso bekommen diese GTZR(2216-2245) denn nicht dieselben digitalen und besser lesbaren Fahrzielanzeiger wie die ersten 15 Wagen der GTZ-Baureihe(welche noch keine Klimaanlage und die weisse Dachverblendung haben)?
Das sind auch digitale Anzeigen ;-) Es sind noch LCD-Anzeigen wie sie noch in den derzeitigen DL-Doppeldeckern zu sehen sind. Danach kamen die orangfarbenen- und zuletzt weißen LED-Zielanzeigen. Warum kein Austausch? Wozu wenn es noch funktioniert. Sei froh wenn man noch Fotos machen kann. Werden auch bald weg sein... ;-)
Zitat
GraphXBerlin
Wozu wenn es noch funktioniert.

Es funktioniert aber leider sehr oft sehr schlecht. Ich kann die Anzeigen teilweise nicht mal live erkennen, wenn der Wagen nicht schon direkt vor mir steht.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
T6Jagdpilot
Bei solchem Wetter+ sich zum Gt6 fotografieren durchzuringen da ist schon viel Enthusiasmus nötig.
Nö, das gibt eine schöne tagesaktuelle Stimmung wieder. Allgemein ist bewölkter Himmel das beste was man zum fotografieren haben kann. ;-)

Zitat
BobV
Wieso bekommen diese GTZR(2216-2245) denn nicht dieselben digitalen und besser lesbaren Fahrzielanzeiger wie die ersten 15 Wagen der GTZ-Baureihe(welche noch keine Klimaanlage und die weisse Dachverblendung haben)?
Das sind auch digitale Anzeigen ;-) Es sind noch LCD-Anzeigen wie sie noch in den derzeitigen DL-Doppeldeckern zu sehen sind. Danach kamen die orangfarbenen- und zuletzt weißen LED-Zielanzeigen. Warum kein Austausch? Wozu wenn es noch funktioniert. Sei froh wenn man noch Fotos machen kann. Werden auch bald weg sein... ;-)

Gut, man kann sich das ausrichten zum Sonnenstand sparen,aber solch Wetter zum knipsen nur wenn ich halt im Urlaub weit weg bis und es nicht ändern kann ..

Eine Umrüstung der LCD Anzeigen wird es erst geben, wenn es bei der Ersatzteilbeschaffung hapert.
Man hält ja u.a. die 12er/22er Wagen mit dem Zeug am Leben, was man beim GTU-umrüsten ausgebaut hat.
Diverse Elektronikeinbauten sind nur noch mühsam selber zu reparieren oder Relais müssen durch andere Produkte ersetzt werden.

T6JP
Zitat
J. aus Hakenfelde
Die T24 hatten überhaupt keine Drehgestelle...

Dann habe ich es falsch ausgedrückt. Ich meine die Untergestelle der T24.
Zitat

Gut, man kann sich das ausrichten zum Sonnenstand sparen,aber solch Wetter zum knipsen nur wenn ich halt im Urlaub weit weg bis und es nicht ändern kann ..
Bewölkter Himmel (nicht dunkle Regenwolken) gibt ein perfektes gleich ausgeleuchtetes Licht für jegliche Objekte. Kein Fotograf benutzt in Innenräumen direkte Leuchtmittel ohne Filter (Matt/Streufilter). Daher verstehe ich bis heute nicht, dass hier viele den unvorteilhaften Sonnenschein bevorzugen und dann später über Schattenwürfe von z.B. Lichtmasten oder Gebäuden meckern. Sonnenschein ist für mich als Fotograf wie ein Scheinwerfer der eigentlich immer unpassend leuchtet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.2020 00:57 von GraphXBerlin.
Richtig entspannen können während der Kehrzeit wohl nur Scania-Busse?


Endstelle Südostallee in Johannisthal


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Richtig entspannen können während der Kehrzeit wohl nur Scania-Busse?
]
Endstelle Südostallee in Johannisthal

Ja, aber nur bis zum Break even Point. Was hat die Endstelle eigentlich mit der Südostallee zu tun?

*******
Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
Logital
Was hat die Endstelle eigentlich mit der Südostallee zu tun?

Sie trägt seit ihrem Bau in den 1970er Jahren den gleichen Namen wie die in der Nähe beginnende Straße.

so long

Mario
Zitat

"Logital" am 31.8.2020 um 19.26 Uhr:

Was hat die Endstelle eigentlich mit der Südostallee zu tun?

Diese Bezeichnung hat mich auch irritiert, zumal das Foto vom alten Köpenicker geschickt die Ränder des Platzes ausblendet. ;-)

Zitat

"der weiße bim" am 31.8.2020 um 19.45 Uhr:

Sie trägt seit ihrem Bau in den 1970er Jahren den gleichen Namen wie die in der Nähe beginnende Straße.

Hm, die BVG nennt sie "Endhaltestelle S Schöneweide" (z. Bsp. im September-Navi auf Seite 43 oben für die Straßenbahnlinie 60 und die Buslinie 160).

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
"Südostallee" ist die seit BVB-Zeiten verwendete betriebsinterne Bezeichnung für den kombinierten Straßenbahn- und Omnibusendpunkt.
Auf den Seitenpappen und Zielfilmbändern stand natürlich stets "S- Bf. Schöneweide".

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2020 21:30 von der weiße bim.
Hallo GraphXBerlin, hallo zusammen!

Zitat
GraphXBerlin
Kein Fotograf benutzt in Innenräumen direkte Leuchtmittel ohne Filter (Matt/Streufilter).

Das hat einen völlig anderen Hintergrund. Punktförmige Lichtquellen ergeben zum einen ein extrem hartes, gerichtetes Licht und zum anderen aufgrund der Position der Lichtquelle einen unnatürlich wirkenden Schattenverlauf.

Zudem nimmt die Beleuchtungsstärke mit dem Quadrat der Entfernung von der Lichtquelle ab, was zu einer sehr ungleichmäßigen Ausleuchtung führen kann.

Falls man einen direkten Blitz von der Kamera nicht vermeiden kann, vermeidet man zumindest einen Vordergrund (der würde völlig überbelichtet), aber es ist nicht zu vermeiden, dass der Hintergrund völlig unterbelichtet wird. Daher benutzt man wenn möglich große Reflektoren oder Lichtwannen oder blitzt indirekt gegen eine weiße Zimmerdecke oder Wand und leuchtet den Hintergrund zusätzlich aus. So wird das Licht auch weicher, aber typischerweise nicht weicher als Sonnenlicht bei Schleierwolken.

Beim Sonnenlicht sieht die Sache ganz anders aus - wenn die Lichtquelle 150 Millionen Kilometer entfernt ist, trifft das Licht so gleichmäßig auf, dass es ist völlig egal, ob ein Objekt 100 Meter oder mehrere Kilometer weiter vorne oder hinten ist. Schatten hat man auch bei bewölktem Himmel - sie werden mit zunehmender Bewölkung weicher, wie auch der gesamte Kontrast weicher wird. In der Regel (von besonderen Effekten wie High-Key oder Low-Key) abgesehen ist es aber nicht sinnvoll, einen Teil des möglichen Kontrastumfangs liegen zu lassen.


Unten zwei Beispielfotos, die ich im Mai dieses Jahres im Abstand von wenigen Tagen aufgenommen habe. Die Geschmäcker gehen bestimmt auseinander, welches der beiden Fotos als attraktiver empfunden wird. So eine direkte Vergleichsmöglichkeit mit einem ansonsten nahezu übereinstimmenden Motiv hat man nicht oft.

Viele Grüße
Manuel


Die Kirche im Hintergrund ist in der Sonne, was etwas irritierend ist. Aber ansonsten die typische Ausleuchtung bei bewölktem Himmel.


Fast identisch bei Sonne. Natürlich muss man bei Sonne die Aufnahmeorte und -zeiten nach dem Sonnenstand planen.




4 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2020 10:13 von manuelberlin.
Hallo Manuel.

Ich habe einige Jahre Texturfotografie für Verkehrssimulationen betrieben. Und beim fotografieren von Häuserfassaden war Sonne Gift (Schattenwurf oder verfälschte Farben bei Direkteinstralung). Man sieht es auf Deinem zweiten Bild beim Gebäude besonders gut. Die Farben sind unnatürlich da die Farbtemperatur der Sonne zusehr im Gelbbereich ist und die Ziegelsteine nicht den wirklichen Farbton zeigen. Ideal ist Tageslicht (helle Bewölkung) die die Farben real neutral zeigen in dem das ganze Farbspektrum gleichmäßig neutral gezeigt wird. Farben werden auch bei der Messung mit einem neutralen (Tageslicht) Weiß bestimmt. Das Sonnenlicht führt ja oftmals bei Bilder-Threads klassisch zu Diskussion welche Farbe ein Fahrzeug wirklich hat weil Sonne und das neutrale Weiß extreme Unterschiede zeigen.

Natürlich sind sind die hier gezeigten Fotografien bei Sonne toll anzusehen, keine Frage.
Ich "persönlich" finde Bilder bei bewölktem Himmel aber eher wertvoll aufgrund der Ausleuchtung da keine störenden Schattenwürfe. ;-)
Zitat
GraphXBerlin
Die Farben sind unnatürlich da die Farbtemperatur der Sonne zusehr im Gelbbereich ist und die Ziegelsteine nicht den wirklichen Farbton zeigen. Ideal ist Tageslicht (helle Bewölkung) die die Farben real neutral zeigen in dem das ganze Farbspektrum gleichmäßig neutral gezeigt wird.

Reines Sonnenlicht ist eigentlich die Definition vom Weiß.

Die Schatten in Manuels zweitem Bild deuten an, dass die Sonne recht hoch stand und der Weg des Sonnenlichtes durch die Atmosphäre deshalb relativ kurz war. In diesem Fall ist der Anteil des farbrelevant gestreuten Lichtes vernachlässigbar und das auf Hauswand und Flexitylack auftreffende Sonnenlicht kann als weiß angenommen werden. Anders ist das, wenn das Sonnenlicht bei tiefem Sonnenstand einen sehr viel längeren Weg durch die Atmosphäre zurückzulegen hat.

Sind Wolken weiß, sind sie es, weil sie das sie durchleuchtende weiße Sonnenlicht farblich nicht verändert haben. Ist das Sonnenlicht aufgrund tiefem Sonnenstandes oder atmosphärischer Verunreinigungen nicht mehr weiß, können die Wolken die wegen der stärkeren Streuung fehlenden spektralen Anteile nicht hinzufügen. Auch sie werden sich der Farbe der nicht mehr so weißen Sonne annähern.

Bei wolkenlosem Himmel kommt die Beleuchtung der Szenerie vor allem aus einer Richtung. Direkt von der Sonne beschienene Flächen leuchten hell, im Schatten liegende Stellen sind dagegen sehr dunkel. Beim diffusen Licht eines leicht bewölkten Himmels wird die Szenerie relativ gleichmäßiger von allen Seiten beleuchtet, die Helligkeitsunterschiede sind nicht so groß. Im dunklen Schatten eines Sonnenlicht-Bildes liegende Farben werden sich deshalb dem Betrachter weniger erschließen als beim Diffuse-Wolken-Bild. Umgekehrt gilt Gleiches auch für besonders helle Stellen.

Aufnahmen bei weißem Sonnenlicht und bei weißem diffusem Licht können also durchaus farbliche Unterschiede aufweisen. Doch ich finde nicht, dass deshalb das Eine unnatürlicher wäre als das Andere. Es sind beides gültige Abbilder unserer sich immer mal wieder ändernden Welt. Wenn es regnet oder schneit, die Sonne untergeht oder Nebel aufzieht sieht es noch anders aus. Und nachts sind eh alle Katzen grau.

Im konkreten Fall der beiden Bilder von Manuel gefällt mir das Zweite besser. So weit es nur um die Straßenbahn geht, ist da kein Unterschied. Aber beim Sonnenbild gefallen mir sehr die viel stärker strukturierte Hausfassade, der lebendige Himmel und auch die Straße ist nicht ganz so grau wie auf dem ersten Bild.

Für Deine Texturen ist es vielleicht wirklich richtig, diese bei diffusem Licht aufzunehmen. Damit keine farblichen Nuancen in den Schatten verloren gehen. Aber diese Aufnahmen werden möglicherweise auch nicht phantastische Strukturen zeigen , die vielleicht erst durch seitlich die Fassaden streifendes direktes Sonnenlicht sichtbar werden. Es sei denn, Du hast Stereofotos gemacht, die Engine Deiner Verkehrssimulationen kann daraus 3D-Modelle der Fassaden fabrizieren und mein Rechner diese mir nicht nur als Diashow darbieten.

Gruß
Micha

Zitat
krickstadt
zumal das Foto vom alten Köpenicker geschickt die Ränder des Platzes ausblendet. ;-)

Nunja, was heißt geschickt? Mir ging es darum, die Fahrzeuge samt Zielanzeige in den Vordergrund zu rücken. Gern präsentiere ich das Foto nocheinmal unbeschnitten. Da kommen natürlich die Wolken besser zur Geltung:




Gleiche Zeit, gleicher Ort aber eine andere Perspektive, ebenso unbearbeitet, mit etwas mehr Rand ;-)




Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 1.9.2020 um 6.33 Uhr:

Mir ging es darum, die Fahrzeuge samt Zielanzeige in den Vordergrund zu rücken.

Das ist Dir auch gelungen, keine Frage. Mir ist auch nichts Außergewöhnliches an dem Foto aufgefallen, bis ich die Frage von "Logital" und daraufhin Deinen Bilduntertitel wahrnahm. Dann stachelte mich meine Neugierde an, darüber nachzudenken "Wo ist denn an der Südostallee eine so große Bushaltestelle?" und erst dann nahm ich die Busliniennummern wahr. Dann war alles klar und ich wunderte mich über die Bezeichnung.

Heute morgen versuchte ich noch mehr über die Südostallee herauszufinden, dabei stelle ich die These auf, dass die Südostallee vielleicht früher einmal an der Stelle in den Sterndamm einmündete, an der sich heute die "Endstelle" befindet. Luftbilder von 1928 ...



... und von 1953 ...



... sowie Luise-Berlins bzw. Kauperts Beschreibung machten mir dann aber klar, dass sich die Südostallee schon immer dort befand, wo sie sich heute befindet. Bleibt also nur die etwas merkwürdige Benennung einer "Endstelle" mit dem Namen einer sich etwa 140 Meter südwestlich befindenden Straße.

Ansonsten mag ich diesen Ort aus einer anderen, selten gesehenen Perspektive mehr:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2020 08:23 von krickstadt.
Zitat
krickstadt
Bleibt also nur die etwas merkwürdige Benennung einer "Endstelle" mit dem Namen einer sich etwa 140 Meter südwestlich befindenden Straße.

Meine Theorie:
Die Endstelle ist gar nicht nach der Straße benannt, sondern nach der sich anschließenden Kleingartenanlage (KGA) "An der Südostallee", in die sie quasi hineingebaut wurde. Ich bilde mir jedenfalls ein, auf Deinen alten Bildern zu erkennen, daß die KGA einst bis an den Sterndamm heranreichte. Ansonsten habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht; wenn man damit aufwächst, gehen solchen Bezeichnungen ja sozusagen in Fleisch und Blut über, ähnlich wie beim Königsplatz in Oberschöneweide, den es ja auch offiziell gar nicht gibt.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 1.9.2020 um 8.49 Uhr:

Meine Theorie: Die Endstelle ist [...] nach der sich anschließenden Kleingartenanlage (KGA) "An der Südostallee" [benannt].

Das klingt plausibel.

Zitat

[...] ähnlich wie beim Königsplatz in Oberschöneweide, den es ja auch offiziell gar nicht gibt.

Man kann diesen aber quasioffiziell machen. ;-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ich hab heute mal Fotos in der Innenstadt gemacht.
Banaler Grund war ein "Vergleichsschießen" mit einer anderen Kamera.
Pünktlich war jedesmal die Fotowolke,die sich zum Objekt der Begierde gesellte.

Etwas S-Bahn mit etwas Sportbootverkehr
Und zwei alte Kämpen im Regionalverkehr

T6JP

PS: Zu Manuels Beitrag-sicher gefällt das Sonnenbild mehr, schon von der Ausleuchtung.
Wie gesagt, schifft es aus Eimern oder ist griesegrauer Himmel,
kann mich nur ein besonderes Objekt zum fotografieren herauslocken,
oder man ist im Urlaub weit weg von zu Hause und muss das Wetter nehmen wie es ist.


Zitat
Micha
Zitat
GraphXBerlin
Die Farben sind unnatürlich da die Farbtemperatur der Sonne zusehr im Gelbbereich ist und die Ziegelsteine nicht den wirklichen Farbton zeigen. Ideal ist Tageslicht (helle Bewölkung) die die Farben real neutral zeigen in dem das ganze Farbspektrum gleichmäßig neutral gezeigt wird.

Reines Sonnenlicht ist eigentlich die Definition vom Weiß.

Ich bin da komplett bei Micha, auch bei seinen weiteren Ausführungen. Die Aussage, dass Sonnenlicht unnatürlich ist und Farben verfälscht, kann man so nicht stehen lassen. Es gibt Licht verschiedener Farbtemperaturen, wodurch Objekte und deren Farben unterschiedlich wirken. Jede dieser Wirkungen ist aber richtig und lässt sich auch richtig ("neutral") abbilden, sofern der Weißabgleich der Kamera stimmt. Voraussetzung ist lediglich, dass das Spektrum vollständig ist, Licht z.B. einer Natrium- oder Quecksilberdampflampe führt aufgrund des unvollständigen Spektrums tatsächlich zu einer unnatürlichen ("falschen") Darstellung.

Ich kann nachvollziehen, dass Dein spezielles Szenario der Texturfotografie nicht bei jedem Wetter das beste Ergebnis liefert. Gerade (zu harte) Schatten sind da vermutlich hinderlich, da die Textur dann nicht flexibel einsetzbar ist. Das ist aber wie gesagt ein spezielles Szenario, und lässt sich nicht auf allgemeine Fotografie verallgemeinern.

Viele Grüße
André
Ich stelle mal eher in Frage ob die Sonne wirklich gleichmäßig zu hundert Prozent das Spektrum von rot, blau, grün wiedergibt. Die Wolken wirken mit ihren Tröpfchen ja wie Prismen und erzeugen dann das "Tageslichtweiß" was wir von den modernen weißen LEDs kennen. Interessantes Thema. Leider hier Offtopic ;-)
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