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Warnstreiks im ÖPNV am Dienstag (29.9.20)
geschrieben von Jay 
Leider hielten es einige "Kollegen/Kolleginnen" in Südbrandenburg/Niederlausitz nicht für nötig, sich am Warnstreik zu beteiligen. Offensichtlich sind sie mit ihrer Bezahlung und den Arbeitsbedingungen völlig zufrieden.
Obwohl die Fahrzielanzeiger an den Haltestellen die ganztägige streikbedingte Betriebspause verkündeten, fuhren vereinzelt Busse und Straßenbahnen von Cottbusverkehr durch die Stadt. Allerdings nahezu leer, da sich die gut informierte Kundschaft auf einen funktionierenden Streik eingestellt hatte. (mit Sichtungsbild aus der Autofahrerperspektive)

so long

Mario


Zitat
Jay
Die einzige Aussage, die überall zu hören war: Um 12 Uhr ist der Streik vorbei. Dass es dann noch dauert, bis alles wieder fährt, wurde maximal nebenbei erwähnt. Auch der Twitter-Account der BVG tat das erst um 12 Uhr. Vorher hieß es nur "schnellstmöglich".
Tja, schwierige Kiste. Was hätte man sagen sollen? "Ab 13 Uhr fahren alle Linien planmäßig"? Wäre natürlich eine Option ohne, dass die Fahrgäste ab 12 blöd an den Haltestellen gestanden hätten...

Zitat
Jay
und erst im Laufe des Tages vor dem Streik überhaupt in der Lage war die Linien der fahrenden Subunternehmer zu benennen.
Nun, es war ja "nur" ein "kurzer" Warnstreik. Wie hätte man die Subs angeben sollen? Sicherlich auf der Internet-Seite und auf Twitter. Aber mal ehrlich wieviel Pendler sind so schlau und gucken, selbst wenn sie von dem Streik wissen, auf die Internetseite oder bei Twitter ? Auf Daisy kannst Du unmöglich alle Sub-Linien als Hinweis mit Linien ablaufen lassen. Davon abgesehen, dass sicherlich kaum ein Fahrgast weiß, dass es Subunternehmen gibt und auf die Idee kommt, dass diese nicht streiken. Die Busse sehen ja alle gleich aus.
Während die RVS den Abonnenten des Fahrplanabos ständig aktualisierte Mails schickte mit den Fahrten die stattfinden hätte sich die BVG die Mühe machen können, die jeweils erste Fahrt vom Startpunkt zu nennen.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Jay
und erst im Laufe des Tages vor dem Streik überhaupt in der Lage war die Linien der fahrenden Subunternehmer zu benennen.
Nun, es war ja "nur" ein "kurzer" Warnstreik. Wie hätte man die Subs angeben sollen? Sicherlich auf der Internet-Seite und auf Twitter. Aber mal ehrlich wieviel Pendler sind so schlau und gucken, selbst wenn sie von dem Streik wissen, auf die Internetseite oder bei Twitter ? Auf Daisy kannst Du unmöglich alle Sub-Linien als Hinweis mit Linien ablaufen lassen. Davon abgesehen, dass sicherlich kaum ein Fahrgast weiß, dass es Subunternehmen gibt und auf die Idee kommt, dass diese nicht streiken. Die Busse sehen ja alle gleich aus.

Das Problem mit den Subunternehmern ist ja nicht neu. Ich fühle mich immer verarscht, wenn Daisy am S-Bf Marienfelde über den Streik und den Ausfall aller Busse informiert - und der "private" Umlauf der Linie 283 steht schon da und wird in wenigen Minuten seine Fahrt nach Lankwitz/Steglitz beginnen ...

Ich verstehe nicht, warum an den betreffenden Haltestellen über Jahre hinweg keine Hinweise (etwa: Linie 161 verkehrt planmäßig, falls es dort überhaupt irgendwo eine BVG-Anzeige gibt) möglich zu sein scheinen.

Durch die Pandemie relativiert sich natürlich der Stellenwert solcher Probleme, aber dennoch: Ich würde mir einen Ausbau dynamischer Abfahrtsanzeigen an weiteren Haltestellen wünschen, z.B. am S-Bf Priesterweg. Namentlich bei den gelegentlichen Ersatzverkehren der S-Bahn würde ich so eine Anzeige als recht nützlich empfinden.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Jay
Die einzige Aussage, die überall zu hören war: Um 12 Uhr ist der Streik vorbei. Dass es dann noch dauert, bis alles wieder fährt, wurde maximal nebenbei erwähnt. Auch der Twitter-Account der BVG tat das erst um 12 Uhr. Vorher hieß es nur "schnellstmöglich".
Tja, schwierige Kiste. Was hätte man sagen sollen? "Ab 13 Uhr fahren alle Linien planmäßig"? Wäre natürlich eine Option ohne, dass die Fahrgäste ab 12 blöd an den Haltestellen gestanden hätten...

Zitat
Jay
und erst im Laufe des Tages vor dem Streik überhaupt in der Lage war die Linien der fahrenden Subunternehmer zu benennen.
Nun, es war ja "nur" ein "kurzer" Warnstreik. Wie hätte man die Subs angeben sollen? Sicherlich auf der Internet-Seite und auf Twitter. Aber mal ehrlich wieviel Pendler sind so schlau und gucken, selbst wenn sie von dem Streik wissen, auf die Internetseite oder bei Twitter ? Auf Daisy kannst Du unmöglich alle Sub-Linien als Hinweis mit Linien ablaufen lassen. Davon abgesehen, dass sicherlich kaum ein Fahrgast weiß, dass es Subunternehmen gibt und auf die Idee kommt, dass diese nicht streiken. Die Busse sehen ja alle gleich aus.

Ich finde deine naiv wirkenden Beiträge immer wieder kurios, wenn die Antwort so naheliegend ist. Es ging mir ausschließlich darum, dass die bekannten Informationen über die üblichen Kanäle zeitnah kommuniziert werden und nicht erst kurz vor knapp. Sie wurden dort ja gegeben.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
der weiße bim
Leider hielten es einige "Kollegen/Kolleginnen" in Südbrandenburg/Niederlausitz nicht für nötig, sich am Warnstreik zu beteiligen. Offensichtlich sind sie mit ihrer Bezahlung und den Arbeitsbedingungen völlig zufrieden.
Obwohl die Fahrzielanzeiger an den Haltestellen die ganztägige streikbedingte Betriebspause verkündeten, fuhren vereinzelt Busse und Straßenbahnen von Cottbusverkehr durch die Stadt. Allerdings nahezu leer, da sich die gut informierte Kundschaft auf einen funktionierenden Streik eingestellt hatte. (mit Sichtungsbild aus der Autofahrerperspektive)
Ist die Mitgliedschaft bei verdi Pflicht? Sonst wäre meine Vermutung, dass es sich um "Kollegen" handelt, die nicht in der Gewerkschaft sind und sich den Abzug vom Gehalt nicht leisten können. Streikgeld bekommen ja m.W. nur Mitglieder...
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
der weiße bim
Leider hielten es einige "Kollegen/Kolleginnen" in Südbrandenburg/Niederlausitz nicht für nötig, sich am Warnstreik zu beteiligen. Offensichtlich sind sie mit ihrer Bezahlung und den Arbeitsbedingungen völlig zufrieden.
Obwohl die Fahrzielanzeiger an den Haltestellen die ganztägige streikbedingte Betriebspause verkündeten, fuhren vereinzelt Busse und Straßenbahnen von Cottbusverkehr durch die Stadt. Allerdings nahezu leer, da sich die gut informierte Kundschaft auf einen funktionierenden Streik eingestellt hatte. (mit Sichtungsbild aus der Autofahrerperspektive)
Ist die Mitgliedschaft bei verdi Pflicht? Sonst wäre meine Vermutung, dass es sich um "Kollegen" handelt, die nicht in der Gewerkschaft sind und sich den Abzug vom Gehalt nicht leisten können. Streikgeld bekommen ja m.W. nur Mitglieder...

Korrekt. Und nein, das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass sie mit ihrem Gehalt oder ihren Arbeitsbedingungen zufrieden sind. Im Gegensatz zur BVG hat Cottbusverkehr dann aber offenbar die Streikenden ausgesperrt und so dem arbeitswilligen Personal die Arbeitsaufnahme ermöglicht.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die Mitgliedschaft in Gewerkschaften ist generell nicht verpflichtend. Aber sicherlich auch nicht verkehrt

Dennis
Zitat
Mario
Leider hielten es einige "Kollegen/Kolleginnen" in Südbrandenburg/Niederlausitz nicht für nötig, sich am Warnstreik zu beteiligen. Offensichtlich sind sie mit ihrer Bezahlung und den Arbeitsbedingungen völlig zufrieden.

Und das hältst Du für ausgeschlossen? Vielleicht funktioniert bei diesen Leuten der viel geforderte Respekt ja auch anders herum. Sie wissen, dass sie einen Arbeitgeber haben, bei dem ihre Jobs (mittlerweile wieder) sicher sind und sie beim kommunalen Arbeitgeber anderweitige Sicherheiten über die gesetzliche Mindestanforderung hinaus genießen. Sie wissen, dass die Kommunen selbst oft nicht wissen, wie sie ihren Verpflichtungen nach gehen sollen. Sie wissen vielleicht auch, dass wenn die Städte mehr Geld für ihre Beschäftigten im ÖPNV ausgeben müssen dieses dann an anderer Stelle einsparen. Und dass sie als Arbeitnehmer dann vielleicht besser bezahlt in einer Stadt leben, die ihnen sonst nichts mehr bieten kann.

Ich finde, das Thema ist viel zu komplex um nicht streikende Mitarbeiter als "Kollegen/Kolleginnen" (mit den verunglimpfenden Anführungszeichen) abzutun.

BVGer erzählen mir, dass sich die letzte Tarifrunde finanziell ernsthaft positiv auswirkt. Hier kämpfen keine ausgebeuteten Sub-Sub-Angestellten darum, zum Ende des Monats mit weniger Geldsorgen da zu stehen zugunsten höherer Gewinne von Kapitalgesellschaften. Daher ist für mich die Aktion gestern nicht nachvollziehbar. Möglich natürlich, dass das Thema auch für diesen Schluss zu komplex ist.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
Philipp Borchert
[...] Möglich natürlich, dass das Thema auch für diesen Schluss zu komplex ist.

Kurz und knapp: Ja, ist es!

Es gibt im aktuellen Tarifstreit zwei Ebenen. Nämlich das Thema Arbeitsbedingungen, das Verdi gerne bundesweit einheitlich geregelt haben möchte. Und zum Anderen das Thema Bezahlung/Wochenarbeitszeit.

Und am Rande kann ich nur wiederholen: Brandenburg steht aktuell auf Platz 16 von 16, was die Bezahlung betrifft. Die Tarifabschlüsse 2019 haben zu einer Abwanderung von Busfahrern aus dem Umland zur BVG geführt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
micha774
Während die RVS den Abonnenten des Fahrplanabos ständig aktualisierte Mails schickte mit den Fahrten die stattfinden hätte sich die BVG die Mühe machen können, die jeweils erste Fahrt vom Startpunkt zu nennen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Linienfahrten werden bedient:

Linie 263 - Fahrten
- 1, 3, 5, 7, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 25, 29, 33, 35, 37, 39, 43, 47, 49, 53, 57, 59, 61, 65, 67, 69, 73, 75, 79, 83, 91, 99, 107, 111, 115, 119, 125, 127
- 2, 4, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 36, 40, 44, 45, 46, 48, 50, 54, 56, 58, 60, 64, 68, 72, 76, 78, 80, 84, 88, 92, 94, 98, 102, 108, 112, 114

Linie 741 - Fahrten
- 15, 17, 21, 41, 43
- 4, 6, 10, 26, 28

Linie 742 - Fahrten:
- 23, 25, 49, 53, 57, 61, 63, 65, 67
- 26, 28, 50, 54, 54, 62, 64, 66, 68

Linie 743 - Fahrten:
- 1, 3, ,5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 29, 55, 61, 67, 71, 77, 83, 89, 93, 95
- 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 18, 38, 44, 50, 54, 60, 66, 70, 74, 76

Stand: 29.09.2020, 13:49 Uhr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Internetseite: www.rvs-lds.de
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Zum Glück hat man die Abfahrtszeiten verschwiegen - man hätte ja sonst mitfahren können.
Zitat
Barnimer
Sehr kritisch sehe ich das mit den Nachtverkehr. Einige Fahrten fielen weit vor 3:00 aus, damit auch jeder Bus/Bahn rechtzeitig am Hof ist.

Leider wird dies nicht kommuniziert, dabei müsste es auch ein Plan geben welche Fahrten wegen der Aussetzerei und co. schon vorher ausfallen. Die Fahrer werden ja nicht Frei Schnauze ausgesetzt haben.

Bei anderen Verkehrsuntermen hat es sich seit ca. 20 bis 30 Jahren auch bewährt Fahrten, die nicht stattfinden als Ausfall zu markieren. Sicher kommt die BVG gegen 2030 da auch noch hin.

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Forum schon leergelesen? Dann weiß ich auch nicht weiter.
Und warum ist es Beschäftigten der BVG wichtig, dass es bundeseinheitliche Tarifabschlüsse gibt?

Und warum sollte ich als Brandenburger genau so viel Geld benötigen wie Leute in Hessen, obwohl die Lebenshaltungskosten in Brandenburg doch sicherlich deutlich niedriger ausfallen?

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Merken die Betriebe nicht selber, daß das Personal nach Berlin abwandert? Oder sind die so arm, daß sie wirklich nicht mehr zahlen können?
Würde mich auch interessieren.
Bundeseinheitliche Gehälter sind doch ein Wunschtraum von Verdi.
Zitat
Nordender
Merken die Betriebe nicht selber, daß das Personal nach Berlin abwandert? Oder sind die so arm, daß sie wirklich nicht mehr zahlen können?
Würde mich auch interessieren.
Bundeseinheitliche Gehälter sind doch ein Wunschtraum von Verdi.

Es geht nicht um bundeseinheitliche Gehälter, sondern um bundesweit gleiche Arbeitsbedingungen. Das ist schon ein gravierender Unterschied!

Aber ihr könnt mir sicher erklären, warum zwei gleich alte Busfahrer, die zum selben Zeitpunkt neu eingestellt werden, nach Bundesland unterschiedlich viele Urlaubstage haben sollten oder warum der eine Fahrer von 60 Minuten Pause 15 Minuten bezahlt bekommt, der Andere aber nur 5 Minuten.

Und Phillip darf als Bonusaufgabe noch erklären, was die folgenden Städtepaare unterscheidet: Mainz/Wiesbaden und Frankfurt am Main/Kassel.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Und Phillip darf als Bonusaufgabe noch erklären, was die folgenden Städtepaare unterscheidet: Mainz/Wiesbaden und Frankfurt am Main/Kassel.

Ich würde sagen, das eine ist wirklich eines, während das andere lediglich zwei Städte sind, die gar kein Paar bilden. Ich verstehe die Frage wohl wirklich nicht.

Ich verstehe aber wirklich nicht, warum Mitarbeiter in Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland für Leute streiken sollen, die tatsächlich Tür an Tür wohnen und bei denen Ungleichbehandlungen tatsächlich in Erscheinung treten. Weil sie tatsächlich direkte Kollegen sind.

Auch wenn es nicht um bundeseinheitliche Löhne geht (was mir bewusst ist, weshalb ich den Begriff nicht genutzt habe), so geht es doch darum, dass Bundesländer unterschiedlichen finanziellen Aufwand haben und dies beseitigt werden soll. Warum Bundesländer, die finanziell besser da stehen, ihre Angestellten genau so schlecht behandeln/bezahlen sollen wie solche, die finanzschwach sind oder umgekehrt, warum Brandenburg den ÖPNV genau so finanzieren soll wie Bayern, auch wenn Brandenburg daran zugrunde geht, lässt sich sicherlich ähnlich schwer erklären wie Jays rhetorische Frage.

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Das mit dem Urlaub überrascht mich bei der BVG.

Bei uns im Handel ist es vorgeschrieben wieviel Urlaub man bekommt (je nach Alter und Erfahrung 30-36 Tage), nur die privaten haben eigene "Gesetze" und beginnen bei 24 Tagen.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Jay
Und Phillip darf als Bonusaufgabe noch erklären, was die folgenden Städtepaare unterscheidet: Mainz/Wiesbaden und Frankfurt am Main/Kassel.

Ich würde sagen, das eine ist wirklich eines, während das andere lediglich zwei Städte sind, die gar kein Paar bilden. Ich verstehe die Frage wohl wirklich nicht.

Also Mainz und Wiesbaden sind nun wirklich nicht eins. Die beiden Städte befinden sich in unterschiedlichen Bundesländern (Rheinland-Pfalz und Hessen), haben ihre jeweils eigenen Verkehrsbetriebe, bilden aber beide einen Verkehrsverbund (Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden). Die Tageskarte einer der beiden Städte gilt auch immer jeweils in der anderen Stadt.

Frankfurt und Kassel hingegen befinden sich beide in Hessen, jedoch in unterschiedlichen Verkehrsverbünden. Worauf Jay nun hinaus will, weiß ich allerdings auch nicht.

Alles in allem fehlte mir für den jüngsten Streik auch jedes Verständnis. Die letzten Streiks sind noch nicht so lange her und der Tarifvertrag war noch relativ frisch. Mir kam es diesmal so vor, als hätte man um des Streikens Willen eine neue Sau durchs Dorf getrieben.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Alter Köpenicker
Worauf Jay nun hinaus will, weiß ich allerdings auch nicht.

Bisschen später bin ich drauf gekommen, dass er mir klar machen will, dass unmittelbare Kollegen (in diesem Fall: Busfahrer der MVG Mainz und ESWE Wiesbaden, es gibt einige übergreifende Buslinien) aus unverständlichen Gründen unterschiedliche Arbeitsbedingungen haben, während die sich kaum begegnenden Mitarbeiter der VGF (Frankfurt am Main) und der KVG (Kassel) im selben Tarifvertrag stecken.

Warum dann aber deutschlandweit ein Fass aufgemacht werden muss für die Beseitigung unmittelbarer und schwer nachvollziehbarer Ungleichbehandlung bei solchen kooperierenden Betrieben und warum in Brandenburg die gleichen Bedingungen herrschen müssen wie in Bayern, obwohl sich doch auch sonst in diesen beiden Bundesländern alles mögliche unterscheidet - vor allem doch wohl die Lebenshaltungskosten.

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.09.2020 20:57 von Philipp Borchert.
Zitat
Jay
Ich finde deine naiv wirkenden Beiträge immer wieder kurios, wenn die Antwort so naheliegend ist.
Was soll diese beleidigende Antwort. Was ist daran naiv? Auf welche "bekannten" Informationen beziehst Du Dich denn jetzt? Ich verstehe gerade nicht was Du schon wieder forderst. Ich habe doch eindeutig erklärt was besser gewesen wäre und was wiederum fraglich wäre. Denkst Du tatsächlich, dass so viele Pendler bei Twitter oder auf BVG.de nachgucken? Ich bin mir sicher eher nicht.
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