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BVG testet neue Ticketformen
geschrieben von micha774 
Nein, die Behauptung ist völlig richtig. Man vergleicht ja mit den Einzeltickets und nicht mit der 4-Fahrten-Karte.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Nein, die Behauptung ist völlig richtig. Man vergleicht ja mit den Einzeltickets und nicht mit der 4-Fahrten-Karte.

Allerdings dürfte jemand, der überhaupt für ein Abomodell überhaupt in Frage kommt wohl kaum mit Einzelfahrscheinen fahren. Außer es ist eine Person, die immer die Tickets verbaselt.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Haarspalterei. Die Zielgruppe "zwischen Zeitkarte und Gelegenheitsnutzer", die hier angesprochen werden soll, kennt natürlich das 4er-Ticket, nutzt es jetzt regelmäßig und würde zurecht erwarten, dass das FlexTicket hier einen Vorteil bringt. Bei der jetzt geplanten Konstellation wird sich jeder mehrfach überlegen, ob er 44€ auf einmal hinlegt oder flexibel über die 4er-Tickets steuert. Wenn nachträglich das Flex-Ticket günstiger gewesen wäre, ärgert sich der Kunde und der ganze Werbezweck ist verloren bzw. ins Gegenteil umgekehrt.
Zitat
Nemo
Allerdings dürfte jemand, der überhaupt für ein Abomodell überhaupt in Frage kommt wohl kaum mit Einzelfahrscheinen fahren.

Na aber sicher gibt es diese Leute. Zum Beispiel jene, die beim Start (im Bus) mit ihrer EC-Karte gar keine 4-Fahrten-Karte erwerben können.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Allerdings dürfte jemand, der überhaupt für ein Abomodell überhaupt in Frage kommt wohl kaum mit Einzelfahrscheinen fahren.

Na aber sicher gibt es diese Leute. Zum Beispiel jene, die beim Start (im Bus) mit ihrer EC-Karte gar keine 4-Fahrten-Karte erwerben können.

Die Frage ist aber wie groß die Gruppe ist und woher die sich dann ihr Abo holen - wenn es der Busfahrer nicht verkauft.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Die Frage ist aber wie groß die Gruppe ist und woher die sich dann ihr Abo holen - wenn es der Busfahrer nicht verkauft.

Eben war es noch "niemand" und jetzt wird immerhin schon nach der Größe der Gruppe gefragt. Die Wege, Abos abzuschließen kennen wir doch alle.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Die Frage ist aber wie groß die Gruppe ist und woher die sich dann ihr Abo holen - wenn es der Busfahrer nicht verkauft.

Eben war es noch "niemand" und jetzt wird immerhin schon nach der Größe der Gruppe gefragt. Die Wege, Abos abzuschließen kennen wir doch alle.

Niemand kann auch eine kleine Gruppe sein, die zu vernachlässigen ist.

Wenn ich beispielsweise sage, dass niemand nicht veganes Tofu-Schinken-Eis kauft, dann kann ich mir bei einer Stadt wie Berlin dennoch vorstellen dass da dann 2 Hanseln vor der Eisdiele stehen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Schön gesagt. Und das Eis würde mich mal interessieren. Genau wie Dragonfruit-Bärlauch.

Frisch, frech und völlig absurd ;-)

Dieser Beitrag dient (hoffentlich nicht nur meiner) Belustigung



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2021 21:18 von PassusDuriusculus.
Zitat
Nemo

Wenn ich beispielsweise sage, dass niemand nicht veganes Tofu-Schinken-Eis kauft, dann kann ich mir bei einer Stadt wie Berlin dennoch vorstellen dass da dann 2 Hanseln vor der Eisdiele stehen.

Im Handel völlig normal.
Die schlechtgehende, ausgelistete Ware wird auf einmal nachgefragt und die zu wenig bestellte, neue Ware wird der Renner.
Sehr gut zu sehen gerade bei diversen Teesorten selbsternannter Promis.

Sorry offtopic.

Was man aber evtl. auf den ÖPNV übertragen kann:
Der Preis muß stimmen.

Ich weiß nicht, ob man Leute die 8x im Monat (also 2x pro Woche) überzeugen kann, dauerhaft Bus/Bahn zu fahren.
Dafür gibt es leider genug Beispiele, die einem die Nutzung des ÖPNV zuwider machen.
Zitat
B-V 3313
Nein, die Behauptung ist völlig richtig. Man vergleicht ja mit den Einzeltickets und nicht mit der 4-Fahrten-Karte.

Dieser Vergleich wäre aber ein Lügen in die eigene Tasche. Wer bereit ist eine 8er 24 Stunden Karte zu kaufen, die obendrein stark zeitlich begrenzt, weil sie nach einem Monat zerfällt, der wird in jeden Fall auch den Vergleich zur viel attraktiveren 4er Karte anstellen, die immerhin fast unbegrenzt einsetzbar ist.

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Allerdings dürfte jemand, der überhaupt für ein Abomodell überhaupt in Frage kommt wohl kaum mit Einzelfahrscheinen fahren.

Na aber sicher gibt es diese Leute. Zum Beispiel jene, die beim Start (im Bus) mit ihrer EC-Karte gar keine 4-Fahrten-Karte erwerben können.

Und die können aber das 8er Ticket erwerben?

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
Das ist nicht gerade das, was ich mir unter einem "Flexticket" vorgestellt hätte.

Mal ein Beispiel aus dem Ausland, wo ich meine erste derartige Erfahrung gesammelt habe.
Zwischen 2019 und 2020 (unmittelbar bevor die Pandemie Deutschland erreichte) habe ich ein Praktikum in der polnischen Stadt Lodz gemacht.

Damals wurde auf den Straßenbahnlinien 10A und 10B (welche zu den aufkommensstärksten zählen und die Stadt in Ost-West-Richtung durchqueren) ein Flexticket-System getestet, welches auf der zurückgelegten Entfernung basiert und dort OPS (Open Payment System) heißt. Der Versuch wird in Zusammenarbeit mit der Mennica Polska (Polnische Münzprägeanstalt) durchgeführt.

Das funktioniert folgendermaßen:

Die Fahrzeuge sind mit speziellen Lesegeräten in den Türbereichen ausgestattet, worauf auch äußerlich durch spezielle farbliche Markierungen an den Türen hingewiesen wird.
Man steigt ein, wählt auf dem kleinen Bildschirm (Touchscreen), ob man zum ermäßigten oder zum Normaltarif fahren möchte, und legt anschließend seine Kredit- oder EC-Karte ans Gerät. Man muss sich hierfür nicht irgendwo im Vorfeld anmelden oder irgendwelche Grundgebühr zahlen, es geht einfach so und ohne weitere Kosten (außer die der eigentlichen Fahrt).
Wenn man aussteigen möchte, dann hält man die Karte wieder ans Lesegerät, woraufhin der zu entrichtende Betrag angezeigt und später abgebucht wird.

Der zu zahlende Betrag richtet sich einzig nach der Anzahl der durchfahrenen Haltestellen (plus der Ausstiegshaltestelle), wobei aktuell folgende Beträge gelten und meiner Erinnerung nach auch damals gegolten haben:

1 bis 2 Haltestellen - 0,60 PLN pro Haltestelle
3 bis 7 Haltestellen - 0,20 PLN pro Haltestelle
8 bis 13 Haltestellen - 0,10 PLN pro Haltestelle
14 bis 20 Haltestellen - 0,08 PLN pro Haltestelle
Ab 21 Haltestellen - 0,06 PLN pro Haltestelle

Wie man sehen kann, kommt mit einer steigenden zurückgelegten Entfernung ein ebenfalls steigender Entfernungsrabatt.

Zur Einordnung: 1 PLN (Zloty) entspricht ungefähr 25 EuroCent (je nach Wechselkurs) und ist in 100 Groszy (hier würde man wohl Groschen sagen) unterteilt.

Ein normaler Einzelfahrausweis kostet 3 PLN (ca. 75 Cent) für eine einfache Fahrt mit maximal 20 Minuten Dauer, 40 Minuten kosten dagegen 3,80 PLN (ca. 1,90 Euro).

Die Preise des ermäßigten Tarifs liegen in allen Fällen exakt bei Hälfte des Normaltarifs.

Wenn man z.B. in die Linie 10A (oder auch 10B, die fährt nur etwas weiter als die "A") an ihrem westlichsten Endpunkt, "Retkinia", einsteigt, würde man in 20 Minuten bis zur Haltestelle "Piłsudskiego - Sienkiewicza" kommen, das wären also insgesamt 11 Haltestellen gewesen.
Bei Nutzung des Flextickets würde man für diese Fahrt dagegen 1,10 PLN zahlen. Um auf die 3 PLN zu kommen, welche man für das 20-Minuten-Ticket zahlt, müsste man 50 Haltestellen lang fahren, was länger ist als die beiden Linien 10A und 10B (23 bzw. 32 Haltestellen).

Beim 40-Minuten-Ticket (3,80 PLN) sieht es wie folgt aus:
40 Minuten Fahrtzeit = reicht bis "Rokcinska - Lermontowa", also 23 Haltestellen (die gesamte 10A). 23 Haltestellen würden mit der entfernungsabhängigen Zahlung 1,38 PLN kosten.


Da die Linien 10A und 10B, welche übrigens die selbe Strecke befahren und sich lediglich durch die jeweiligen Endstellen unterscheiden, einheitlich mit einem Fahrzeugtyp (Pesa Swing 2015) bedient werden, war es kein großes Problem, nur eine Auswahl an Fahrzeugen (anstatt den gesamten Fahrzeugpark) mit den Lesegeräten auszustatten und den Fahrgästen gleichzeitig eine Garantie zu geben, dass jede Fahrt auf diesen Linien diese Zahlungsmöglichkeit bieten wird.

Im Herbst vergangenen Jahres soll nun eine weitere Linie hinzugekommen sein, die 11B, welche in Nord-Süd-Richtung fährt. Damit will man offenbar das Umsteigen erproben.

Wenn man aus der ersten Bahn aussteigt, sich zuvor per EC-/Kreditkarte am Lesegerät auscheckt und innerhalb von 20 Minuten in eine Bahn der anderen jeweils am Testlauf teilnehmenden Linie einsteigt, dann wird beim wiederholten Einchecken das zählen der Haltestellen nicht von vorne begonnen, sondern von der Umstiegshaltestelle fortgesetzt, wodurch man leicht in die höheren Kategorien des Entfernungsrabatts kommen kann.

Hierfür wurden die älteren Niederflurwagen, welche auf der 11B fahren, mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet (Bombardier Cityrunner und Pesa Tramicus).

Die 11B hat 36 Haltestellen, man würde also höchstens 2,16 PLN zahlen. Bei einer Reisedauer von einer Stunde und 2 Minuten bräuchte man dafür sonst eigentlich zwei 40er-Tickets zum Preis von 7,60 PLN (oder ein 40er und ein 20er für insgesamt 6,80 PLN, wenn man es mit den 2 letzten Minuten nicht so eng nimmt).

Der schon ohnehin große Preisvorteil dürfte sich noch weiter steigern, wenn die nördlichen Umlandgemeinden sich endlich mal einigen und die wegen Baufälligkeit stillgelegte Überlandstrecke reaktivieren würden, die 11B endet aktuell kurz vor der Stadtgrenze. Die alte Linie 46 galt lange Zeit als die längste Straßenbahnlinie Polens und eine der längsten in Europa.

Falls eine dieser Bahnen ausnahmsweise auf anderen Linien eingesetzt werden soll, dann funktioniert das System auch dort.

Wie das ganze kontrolliert wird, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Alles hat aber stets zu meiner Zufriedenheit funktioniert, schnell und einfach, einfacher als am Ticketautomaten in der Bahn ;-P
Allerdings bin ich nicht mehr dazu gekommen, das Umsteigen zwischen 10A/B und 11B mit dem System zu testen, da es ja 8,5 Monate nach meiner Abreise geschah und ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, Lodz ein weiteres Mal zu besuchen, da warte ich lieber noch etwas, bis ich an Reisen ins Ausland denke.

Übrigens, schon vor meiner Ankunft in Jahr 2019 wurde der Ticketkauf beim Fahrer und die Barzahlung in sämtlichen Verkehrsmitteln abgeschafft. Die Automaten in den Bussen und Bahnen akzeptieren nur EC-/Kreditkarten sowie die Zahlung per Smartphone-App mittels des einheitlichen, landesweiten und bankenübergreifenden Bezahlsystem BLIK. Niemand meckert deswegen, mit Bargeld kann man immerhin in offiziellen Verkaufsstellen (praktisch jeder Kiosk) zahlen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2021 01:23 von J. aus Hakenfelde.
Ich habe meine Zweifel, ob man in Berlin jemals zu einem wirklich entfernungsabhängigen ÖPNV-Tarif kommen wird, denn wirklich zuende gedacht würde das für viele Fahrten zwar eine kleinere Preisreduzierung bedeuten, für viele andere Fahrten dagegen eine erhebliche Preiserhöhung.

Als Rechenbeispiel mal ein paar schnell recherchierte Zahlen: die durchschnittliche ÖPNV-Fahrt innerhalb von Berlin ist 9 km lang, der VBB-Einzelfahrschein kostet 3 Euro, man kommt also im Schnitt 3 km pro Euro weit. Auch wenn man natürlich diskutieren kann, ob man die Landeszuschüsse in den ÖPNV erhöhen möchte, müssten die entstehenden Einnahmeausfälle irgendwie ausgeglichen werden, so dass man bei einer solchen Reform faktisch nicht weit von einer Aufkommensneutralität landen würde. Dies könnte man relativ leicht erreichen, indem der durchschnittliche Kilometerpreis als Tarif angesetzt wird.

Das Ticket für eine Fahrt vom Alexanderplatz zur Schönhauser Allee würde damit also von 3 Euro auf 1 Euro gesenkt, eine Fahrt vom Alexanderplatz bis Hönow auf 6 Euro verteuert und eine komplette Durchmesserfahrt von Hönow zur Pfaueninsel müsste 15 Euro kosten. Natürlich könnte man das alles mit Zeitkarten und Co. ergänzen, aber das Kernproblem bleibt die politische Vermittelbarkeit des Preises für Langstreckenfahrten.
Also unter einem Flexticket stelle ich mir vieles vor, aber nicht das Lodzer System...
Zitat
J. aus Hakenfelde
Zur Einordnung: 1 PLN (Zloty) entspricht ungefähr 25 EuroCent (je nach Wechselkurs) und ist in 100 Groszy (hier würde man wohl Groschen sagen) unterteilt.

Ein normaler Einzelfahrausweis kostet 3 PLN (ca. 75 Cent) für eine einfache Fahrt mit maximal 20 Minuten Dauer, 40 Minuten kosten dagegen 3,80 PLN (ca. 1,90 Euro).

Müssten das nicht 95 Cent sein oder gibt es flexible Umtauschkurse?

Ansonsten bitte eine Kugel Kakerlake-Zimt in der Waffel bitte.
Zitat
J. aus Hakenfelde
1 bis 2 Haltestellen - 0,60 PLN pro Haltestelle
3 bis 7 Haltestellen - 0,20 PLN pro Haltestelle
8 bis 13 Haltestellen - 0,10 PLN pro Haltestelle
14 bis 20 Haltestellen - 0,08 PLN pro Haltestelle
Ab 21 Haltestellen - 0,06 PLN pro Haltestelle

Verstehe ich es richtig, dass 2 Haltestellen genauso teuer sind wie 15?
Zitat
Wutzkman
Zitat
J. aus Hakenfelde
1 bis 2 Haltestellen - 0,60 PLN pro Haltestelle
3 bis 7 Haltestellen - 0,20 PLN pro Haltestelle
8 bis 13 Haltestellen - 0,10 PLN pro Haltestelle
14 bis 20 Haltestellen - 0,08 PLN pro Haltestelle
Ab 21 Haltestellen - 0,06 PLN pro Haltestelle

Verstehe ich es richtig, dass 2 Haltestellen genauso teuer sind wie 15?

Nein, wenn du 15 fährst zahlt du 2 Haltestellen a 0,60 PLN dann weitere 5 Haltestellen a 0,20 PLN usw....Oder?

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
Zitat
J. aus Hakenfelde

Der zu zahlende Betrag richtet sich einzig nach der Anzahl der durchfahrenen Haltestellen (plus der Ausstiegshaltestelle), wobei aktuell folgende Beträge gelten und meiner Erinnerung nach auch damals gegolten haben:

1 bis 2 Haltestellen - 0,60 PLN pro Haltestelle
3 bis 7 Haltestellen - 0,20 PLN pro Haltestelle
8 bis 13 Haltestellen - 0,10 PLN pro Haltestelle
14 bis 20 Haltestellen - 0,08 PLN pro Haltestelle
Ab 21 Haltestellen - 0,06 PLN pro Haltestelle

Wenn man z.B. in die Linie 10A (oder auch 10B, die fährt nur etwas weiter als die "A") an ihrem westlichsten Endpunkt, "Retkinia", einsteigt, würde man in 20 Minuten bis zur Haltestelle "Piłsudskiego - Sienkiewicza" kommen, das wären also insgesamt 11 Haltestellen gewesen.
Bei Nutzung des Flextickets würde man für diese Fahrt dagegen 1,10 PLN zahlen.

Ich kann mir kaum vorstellen, das dem wirklich so ist. Danach würde 21 Haltestellen (1,26) nur unwesentlich mehr kosten als 2 (1,20). Da kann man auch gleich Festpreise nehmen.
Ich vermute eher, dass man für 21 Haltestellen 2*0,60 +5*0,20 + 6*0.10 + 7*0,08 + 1*0.06 = 3,42 zahlen wird.
Zitat
Lopi2000
Das Ticket für eine Fahrt vom Alexanderplatz zur Schönhauser Allee würde damit also von 3 Euro auf 1 Euro gesenkt, eine Fahrt vom Alexanderplatz bis Hönow auf 6 Euro verteuert und eine komplette Durchmesserfahrt von Hönow zur Pfaueninsel müsste 15 Euro kosten. Natürlich könnte man das alles mit Zeitkarten und Co. ergänzen, aber das Kernproblem bleibt die politische Vermittelbarkeit des Preises für Langstreckenfahrten.

Bei all den Systemen, die ich kenne: In der Regel wechselt eine entfernungsbasierte Berechnung ab einem gewissen Punkt automatisch zu einem Maximalbetrag oder in eine Zeitkarte. Oder man zahlt erst wieder einen Aufschlag, wenn man in eine andere Zone fährt. Vielleicht ist der Ansatz also eher, dass die Preise mit Umstellung nicht steigen, sondern sinken. Zahle ich also für meine einfach Fahrt in Berlin EUR 3,- oder sogar weniger und das fairer?
Aber will man diese Wette eingehen, dass sich dann mehr Leute für den ÖPNV interessieren, um den Verlust aufzufangen oder zu dämmen? Spannende Frage.
Grad aus Riga zurück.
Was mich da fürchterlich genervt hat, ist dieses "Einchecken" bei jedem Einstieg mit der Wochenkarte,bzw diverser Karten der Einheimischen.
Egalweg das gekrame nach der Karte und der Stau im Türbereich vor den Piepskisten.

T6JP
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