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BRT statt Elektrische? Die Straßenbahngegner formieren sich Mal wieder...
geschrieben von m7486 
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DaniOnline
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Jay
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Ruhlebener
Bitte verzeiht mein Ignoranz in dieser Sache, aber was, bitte sehr, bedeutet BRT?

Bus Rapit Transit - gemeint ist damit ein leistungsstarkes Bussystem auf Eigentrasse, weitgehend unabhängig vom sonstigen Verkehr.

Das müsste man eigentlich auf allen Metrobus-Linien realisieren, da die heutigen Busspuren immer wieder zugeparkt werden und damit die Busse ausgebremst werden (z.B. Hauptstraße durch Schöneberg).

Auf der ätzenden Schloßstr. in Steglitz...grins.
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Harald
(...) der sollte sich sein Schulgeld wiedergeben lassen.

Wir bezahlen in Deutschland doch gar keines...ach so...deshalb.

~~~~~~
"Hmmm...Gummibierchen!"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.10.2021 18:27 von Philipp Borchert.
Der Spurbus funktioniert dort ganz gut, wo er auf einer kreuzungsarmen Eigentrasse fahren kann. Das sehe ich bei keiner der hier ins Auge gefassten Strecken für gegeben.

Bäderbahn
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Bäderbahn
Der Spurbus funktioniert dort ganz gut, wo er auf einer kreuzungsarmen Eigentrasse fahren kann. Das sehe ich bei keiner der hier ins Auge gefassten Strecken für gegeben.

Es geht nicht um Spurbusse, sondern Busse auf (möglichst) unabhängiger Eigentrasse. Und genau daran wird es vielerorts scheitern, weil eben nicht die Bereitschaft dazu besteht, jene Eigentrasse zu schaffen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
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Bäderbahn
Der Spurbus funktioniert dort ganz gut, wo er auf einer kreuzungsarmen Eigentrasse fahren kann. Das sehe ich bei keiner der hier ins Auge gefassten Strecken für gegeben.

Es geht nicht um Spurbusse, sondern Busse auf (möglichst) unabhängiger Eigentrasse. Und genau daran wird es vielerorts scheitern, weil eben nicht die Bereitschaft dazu besteht, jene Eigentrasse zu schaffen.

Ja. Man bekommt dieselben Konflikte um die eigene Trasse, die sich auch bei der Tram ergeben - "garniert" mit der geringeren Kapazität der Buslösung, der der Nichtspurgebundenheit geschuldeten breiteren Trasse und dem Zwang zu ihrer Versiegelung.

Die (Spandauer) Grünen scheinen aus der ja von ihnen vor einiger Zeit schon einmal angestoßenen Debatte um ein BRT-System absolut nichts gelernt zu haben.

Hoffentlich wird denen bald erklärt, welche Lösung für Spandau wirklich tragfähig und zukunftsweisend ist: Die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs,

Marienfelde.
Wie wir aber am Beispiel der Neueröffnung der Strecke von Adlershof sehen, reicht eine Tram alleine nicht aus für eine Verbesserung. Dort benötigt die Tram nun bis zu 4 Minuten mehr Zeit als der bisherige Bus auf der gleichen Strecke. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Tram eine extra Ampelphase bekommen wird, statt mit dem parallel fahrenden Verkehr gleichzeitig fahren zu dürfen. Da der MIV wesentlich längere Grünphasen hat, steht die Tram dann automatisch an fast jeder Ampel und wartet.

Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse (ist in Adlershof immerhin der Fall) mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.
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DaniOnline
Wie wir aber am Beispiel der Neueröffnung der Strecke von Adlershof sehen, reicht eine Tram alleine nicht aus für eine Verbesserung. Dort benötigt die Tram nun bis zu 4 Minuten mehr Zeit als der bisherige Bus auf der gleichen Strecke. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Tram eine extra Ampelphase bekommen wird, statt mit dem parallel fahrenden Verkehr gleichzeitig fahren zu dürfen. Da der MIV wesentlich längere Grünphasen hat, steht die Tram dann automatisch an fast jeder Ampel und wartet.

Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse (ist in Adlershof immerhin der Fall) mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.

Ein BRT-System auf eigener Trasse würde aber in Berlin realistischerweise an der gleichen Krankheit leiden...
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DaniOnline
Wie wir aber am Beispiel der Neueröffnung der Strecke von Adlershof sehen, reicht eine Tram alleine nicht aus für eine Verbesserung. Dort benötigt die Tram nun bis zu 4 Minuten mehr Zeit als der bisherige Bus auf der gleichen Strecke. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Tram eine extra Ampelphase bekommen wird, statt mit dem parallel fahrenden Verkehr gleichzeitig fahren zu dürfen. Da der MIV wesentlich längere Grünphasen hat, steht die Tram dann automatisch an fast jeder Ampel und wartet.

Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse (ist in Adlershof immerhin der Fall) mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.

Ja. Ironischerweise eröffnet gerade die eigene Trasse den in Berlin offenbar nach wie vor mitbestimmenden verkehrspolitischen Fossilen die Möglichkeit, die Straßenbahn durch "eigene Nachrangschaltungen" auszubremsen - im Zweifel für genau ein linksabbiegendes Auto, in dem sich genau eine Person befindet.

Gegen diese Anti-Tram-Politik (im Grunde ja auch Anti-Bus-Politik) würde ich mir von der Basis her viel mehr Widerstand wünschen. Auch würde eine Klagebefugnis im Mobilitätsgesetz auf mittlere bzw. längere Sicht womöglich helfen, die Machtposition verkehrspolitischer Geisterfahrer/innen in unserer Stadt zu beseitigen,

Marienfelde.
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DaniOnline
Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse [...] mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.

Oder man verlegt die Gleisen unter Tage, und nennt ihn so was wie "unter-Grund-Bahn". Nimmt keine Straßenfläche weg, hat keine Kreuzungen, ist dadurch schneller, Züge können länger sein und mehr Kapazität haben, und Fahrgäste können (un)wetterfrei warten und ein- und Aussteigen.
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Ruhlebener
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DaniOnline
Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse [...] mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.

Oder man verlegt die Gleisen unter Tage, und nennt ihn so was wie "unter-Grund-Bahn". Nimmt keine Straßenfläche weg, hat keine Kreuzungen, ist dadurch schneller, Züge können länger sein und mehr Kapazität haben, und Fahrgäste können (un)wetterfrei warten und ein- und Aussteigen.

Ich find's immer niedlich, dass ein Verkehrsträger, bei dem ein Fahrzeug auf einer Fläche von acht Autos 200 Menschen befördert, angeblich Straßenfläche wegnimmt, während ein anderer Verkehrsträger, dessen Fahrzeuge 23 Stunden pro Tag überwiegend im öffentlichen Straßenland abgestellt sind und ansonsten auf >10 m² nur 1,3 Menschen befördern, als gottgegeben gesehen wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.2021 11:47 von def.
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Nemo
Ich denke, die Wasserstadtstrecke und die UTR-Anbindung hat vermutlich tatsächlich Chancen, der Rest ist ja noch mindestens 2 Regierungswechsel (diesen nicht eingerechnet) entfernt.

Die UTR-Strecke samt Betriebshof und Anbindung zum Gartenfeld wird momentan hinter den Kulissen auch als Inselbetrieb diskutiert, da durch die dritte Bahnsteigkante an der Jungfernheide und den Neubau der Rudolf-Wissel-Brücke die Anbindung von Süden (also Turmstraße II) bis in die 2030er Jahre verhindert sein könnte. Außerdem ist nicht klar, ob die General-Ganeval-Brücke nicht neu gebaut werden muss.
Der Betriebshof UTR hingegen soll 2030 fertig sein.
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Ruhlebener
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DaniOnline
Wenn man eine Tram einrichtet, dann bitte unbedingt auf eigener Trasse [...] mit absoluter Priorität an allen Kreuzungen. Ansonsten ist die Tram dort nicht die richtige Lösung.

Oder man verlegt die Gleisen unter Tage, und nennt ihn so was wie "unter-Grund-Bahn". Nimmt keine Straßenfläche weg, hat keine Kreuzungen, ist dadurch schneller, Züge können länger sein und mehr Kapazität haben, und Fahrgäste können (un)wetterfrei warten und ein- und Aussteigen.
Oder man verlegt den Autoverkehr nach unten. Dann haben oben die effizienten Verkehrsmittel Fußgänger, ÖPNV und Fahrrad Platz, kreuzen unkompliziert untereinander und die Autos brauchen weder an Haltestellen noch Zebrastreifen anhalten...
Zitat
VvJ-Ente

Dann haben oben die effizienten Verkehrsmittel Fußgänger, ÖPNV und Fahrrad Platz, kreuzen unkompliziert untereinander(...).

Naja, da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken...
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