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Keine Strassenbahn wegen zuviel Verkehr
geschrieben von tram-kenner 
Zitat
Arnd Hellinger
Eine mit 3-4 F6Z gefahrene Kurz-22 zwischen S Rummelsburg, Blockdammweg, S Karlshorst, U Tierpark und S Friedrichsfelde Ost sollte schon kurzfristig machbar sein. Am S Rummelsburg bräuchte es natürlich noch ein Dixi für wendende Fahrer sowie evtl. einen weiteren - temporären - Gleiswechsel. .

Aber es ist doch schön, dass wir über so etwas reden!

Noch vor einigen Jahren glaubten hierzuforum selbst manche Straßenbahnbefürworter, dass die 21 durch die Hauptstraße wegen dauerhaft fehlender Nachfrage nicht mehr zu retten wäre. Ich kann mich noch gut an die Diskussionen erinnern. Gut, dass die Zeiten nun andere sind.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
ECG7C
Die Zwischenendstelle am S-Bhf Friedrichsfelde-Ost ist von der Linie 27E blockiert. Dort eine weitere Linie enden zu lassen ist nicht möglich.

Hä? Zwei Linien jeweils im 20-Minutentakt sollen nicht gehen? Wenn ich mir Alex II oder U Warschauer Straße (M10) ansehe, hört sich das schon stark nach Ausrede an, sorry.

Ganz sicher keine Ausrede. Die 27E blockiert durch die Standzeit in genannter Zwischenendstelle die Aufnahme einer weiteren Linie.

Friedrichsfelde-Ost, Dircksenstraße und Warschauer Straße sind nicht miteinander vergleichbar.
Zitat
ECG7C
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
ECG7C
Die Zwischenendstelle am S-Bhf Friedrichsfelde-Ost ist von der Linie 27E blockiert. Dort eine weitere Linie enden zu lassen ist nicht möglich.

Hä? Zwei Linien jeweils im 20-Minutentakt sollen nicht gehen? Wenn ich mir Alex II oder U Warschauer Straße (M10) ansehe, hört sich das schon stark nach Ausrede an, sorry.

Ganz sicher keine Ausrede. Die 27E blockiert durch die Standzeit in genannter Zwischenendstelle die Aufnahme einer weiteren Linie.

Jesus, Maria und Joseph! Aber die "Langwende" der 27E ans andere Linienende zu verlegen, ginge jetzt warum genau auch überhaupt gar nicht?

Wie war das noch mit Wille und Weg...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
ECG7C
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
ECG7C
Die Zwischenendstelle am S-Bhf Friedrichsfelde-Ost ist von der Linie 27E blockiert. Dort eine weitere Linie enden zu lassen ist nicht möglich.

Hä? Zwei Linien jeweils im 20-Minutentakt sollen nicht gehen? Wenn ich mir Alex II oder U Warschauer Straße (M10) ansehe, hört sich das schon stark nach Ausrede an, sorry.

Ganz sicher keine Ausrede. Die 27E blockiert durch die Standzeit in genannter Zwischenendstelle die Aufnahme einer weiteren Linie.

Friedrichsfelde-Ost, Dircksenstraße und Warschauer Straße sind nicht miteinander vergleichbar.

Die lange Standzeit ist aber nicht in Beton gegossen.

*******
Se srie dji rul äpleis onn trains!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.11.2021 17:37 von Logital.
Zitat
Global Fisch
Zitat
Arnd Hellinger
Eine mit 3-4 F6Z gefahrene Kurz-22 zwischen S Rummelsburg, Blockdammweg, S Karlshorst, U Tierpark und S Friedrichsfelde Ost sollte schon kurzfristig machbar sein. Am S Rummelsburg bräuchte es natürlich noch ein Dixi für wendende Fahrer sowie evtl. einen weiteren - temporären - Gleiswechsel. .

Aber es ist doch schön, dass wir über so etwas reden!

Noch vor einigen Jahren glaubten hierzuforum selbst manche Straßenbahnbefürworter, dass die 21 durch die Hauptstraße wegen dauerhaft fehlender Nachfrage nicht mehr zu retten wäre. Ich kann mich noch gut an die Diskussionen erinnern. Gut, dass die Zeiten nun andere sind.

Oh ja. An derlei Debatten hier im Forum erinnere ich mich auch noch. Seitdem hat sich das Einzugsgebiet der Tram 21 aber "geringfügig" verändert bzw. verändert sich - s. Blockdammweg und Parkstadt - aktuell noch weiter. Dem sollte sich das VBB-BVG-Leistungsangebot schon anpassen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Aber die "Langwende" der 27E ans andere Linienende zu verlegen, ginge jetzt warum genau auch überhaupt gar nicht?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten.

Am anderen Ende, An der Wuhlheide, endet übrigens noch eine andere E-Linie. Diese beiden E-Linien müssen nacheinander in betreffenden Zwischenendstelle einfahren.
Wie wäre es, aus der 27E eine 47 zu machen, die zum Blockdammweg umgelenkt wird, und dafür die 22 Rummelsburg - Friedrichsfelde Ost einzurichten? Die Studenten laufen auch von der Ehrlichstr. zum Bahnhof Karlshorst, oder steigen spätestens am Traberweg in die M17 um. Oder ist die Zahl derjenigen, die von Oberschöneweide nach Friedrichsfelde durchfahren, so groß?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.11.2021 18:44 von VvJ-Ente.
Was ist denn mit "Rummelsburg" gemeint?
Zitat
ECG7C
Was ist denn mit "Rummelsburg" gemeint?

Der gleichnamige S-Bahnhof und die diesem zugeordnete Straßenbahnhaltestelle.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
ECG7C
Zitat
Arnd Hellinger
Aber die "Langwende" der 27E ans andere Linienende zu verlegen, ginge jetzt warum genau auch überhaupt gar nicht?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten.

Am anderen Ende, An der Wuhlheide, endet übrigens noch eine andere E-Linie. Diese beiden E-Linien müssen nacheinander in betreffenden Zwischenendstelle einfahren.

Wenn du sie nicht beantworten kannst, dann schließe doch bitte nicht von vornherein die Wende einer zweiten Linie aus.

*******
Se srie dji rul äpleis onn trains!
In der Wuhlheide können zwei Züge unabhängig wenden.
Zitat
Harald01
In der Wuhlheide können zwei Züge unabhängig wenden.
Die Aussage ist so pauschal formuliert nicht richtig. Beide können unabhängig voneinander diese Endstelle verlassen. Das ist richtig. Aber sie können nicht unabhängig voneinander einfahren das sie die gleiche Weiche benutzen müssen und folglich hintereinander stehen. Beide E-Linien fahren also nacheinander in die Endstelle ein. Ob es da eine Regelung gibt wer dort vorn und hinten zum halten kommt ist mir nicht bekannt. Davon dürfte abhängig sein ob die Kernaussage richtig ist.

@Logital, bitte ließ dir in Ruhe durch wie Aussage, Frage und Antwort lauteten....

Aussage: Die 27E blockiert durch die Standzeit in genannter Zwischenendstelle die Aufnahme einer weiteren Linie.
Frage: Aber die "Langwende" der 27E ans andere Linienende zu verlegen, ginge jetzt warum genau auch überhaupt gar nicht?
Antwort: Diese Frage kann ich dir nicht beantworten.

Ich sprach vom S-Bhf Friedrichsfelde-Ost, Arnd von An der Wuhlheide. Du bist dann wiederum am S-Bhf Friedrichsfelde.
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
B-V 3313
Zitat
T6Jagdpilot
Ich erkläre Dir ganz einfach Deine Milchmädchenrechnung:
Start und Ziel vieler Motorisierter liegen nicht da wo Deine rechnerischen drei Gt6 langfahren.

Und jetzt erklärst du Rechenheld uns mal, warum du naiverweise davon ausgehst, dass von den Fahrgästen in den GT6 kein einziger Umsteiger sein sollte?

Und genau das ist der Punkt-wer ( wahrscheinlich) dreimal umsteigen muß, um sein Ziel zu erreichen,
vllt. noch mit so tollen Anschlußbeziehungen wie S Köp oder Mahlsdorf bei 20min Takten,
ist dann als Benutzer für die Öffis verloren-weil er seinen Weg mit den Auto trotz Stau schneller zurücklegt.

Klar, wer aus dem Zentrum kommend in Mahlsdorf oder Köpenick in eine alle 20 min verkehrende Linie umsteigen würde, fährt mit dem Auto sicher durch die bekanntermaßen staugeplagte Ehrlichstraße, statt den Straßenzug Treskowallee - Am Tierpark - Rhinstraße einfach im Zuge der Rummelsburger Landstraße bzw. der Straße Alt-Friedrichsfelde niveaufrei zu queren. Klingt absolut logisch.

Und wenn das Ziel ein anderes ist, z.B. das Siedlungsgebiet in Biesdorf oder so??
Was vom Raum Rummelsburg z.B. zur Bauernautobahn will, fährt da auch lang.

T6JP
Das ist der Vorteil vom KFZ-man kann sich seinen Fahrweg selber bestimmen.
Zitat
X-Town Traffic

Die 22 wäre doch Flexity-tauglich oder?

Die Strecke Boxhagener Str <-> Ehrlichstr ist nicht für Flexity freigegeben.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
T6JP
Das ist der Vorteil vom KFZ-man kann sich seinen Fahrweg selber bestimmen.

Erfasst! Und deswegen kann man den Durchgangsverkehr ganz simpel aus der Ehrlichstraße nehmen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
T6Jagdpilot
(...)
Das ist der Vorteil vom KFZ-man kann sich seinen Fahrweg selber bestimmen.

Theoretisch ja, praktisch oft nein. Viele Autofahrer/innen sind entweder mangels Kenntnis von Alternativrouten, mangels Kenntnis der Stadt, in der sie leben, gar nicht in der Lage, anders zu fahren - oder es gibt auch wirklich keine "leistungsfähige Alternativroute". Schließlich kann man für den großen Flächenbedarf des ineffizienten Autoverkehrs nicht die halbe Stadt abreißen.

Beispiel aus meiner Heimat: Baubedingt steht unter der S-Bahn am Bahnhof Attilastraße jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, daher wurde auch die zulaufende Linksabbiegerspur im Steglitzer Damm gesperrt. Im Ergebnis braucht der Bus 282 dann 10 oder auch mal 20 Minuten für eine Haltestelle.

Eine ja denkbare temporäre Busspur von Hünefeldzeile bis vor Attilastraße wurde natürlich nicht eingerichtet - warum auch, § 34 (3) des Mobilitätsgesetzes ist auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf noch nicht von Interesse,

Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.11.2021 05:55 von Marienfelde.
Die 21 ist zudem doppelt gebeutelt, denn auch in der Scheffel- und der Eldenaer Straße wird der Nachmittagsstau Richtung stadtauswärts zunehmend größer. Extrem war er während der Sperrung der Frankfurter Allee wegen des Wasserrohrbruchs.
Aber ohnedies nimmt er zu und produziert erhebliche Verspätungen.
Zitat
Marienfelde
Zitat
T6Jagdpilot
(...)
Das ist der Vorteil vom KFZ-man kann sich seinen Fahrweg selber bestimmen.

Theoretisch ja, praktisch oft nein. Viele Autofahrer/innen sind entweder mangels Kenntnis von Alternativrouten, mangels Kenntnis der Stadt, in der sie leben, gar nicht in der Lage, anders zu fahren - oder es gibt auch wirklich keine "leistungsfähige Alternativroute". Schließlich kann man für den großen Flächenbedarf des ineffizienten Autoverkehrs nicht die halbe Stadt abreißen.

Beispiel aus meiner Heimat: Baubedingt steht unter der S-Bahn am Bahnhof Attilastraße jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, daher wurde auch die zulaufende Linksabbiegerspur im Steglitzer Damm gesperrt. Im Ergebnis braucht der Bus 282 dann 10 oder auch mal 20 Minuten für eine Haltestelle.

Eine ja denkbare temporäre Busspur von Hünefeldzeile bis vor Attilastraße wurde natürlich nicht eingerichtet - warum auch, § 34 (3) des Mobilitätsgesetzes ist auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf noch nicht von Interesse,

Marienfelde.

Tja, wer sich nicht auskennt fährt eben nur seinen Standardweg-dem ist aber nicht zu helfen.
Ausweichrouten sollte man immer im Kopf haben,egal ob auf eignen Rädern oder mit den Öffis.
Als ich einen Modellbahnladen aufsuchen wollte, den ich normalerweise per Straßen,S und Ubahn erreichen kann,
hab ich mich bei einem plötzlich aufgetanen S-Bahn Pendelbetrieb wegen Schienenbruch ruckartig entschieden,
das Ziel mit zwei M-Buslinien anzusteuern und mir das Elend der S-Bahn nicht anzutun.
Genauso wie ich gestern für eine Entstörfahrt unterschiedlichen An und Abfahrtsweg gewählt habe.
Im Berufsverkehr ist die ganze Stadt auf den Straßen voll, wer glaubt das der gegenwärtig verkehrende ÖPNV
problemlos all diejenigen aufnehmen kann die im Auto sitzen, der irrt gewaltig.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Marienfelde
Zitat
T6Jagdpilot
(...)
Das ist der Vorteil vom KFZ-man kann sich seinen Fahrweg selber bestimmen.

Theoretisch ja, praktisch oft nein. Viele Autofahrer/innen sind entweder mangels Kenntnis von Alternativrouten, mangels Kenntnis der Stadt, in der sie leben, gar nicht in der Lage, anders zu fahren - oder es gibt auch wirklich keine "leistungsfähige Alternativroute". Schließlich kann man für den großen Flächenbedarf des ineffizienten Autoverkehrs nicht die halbe Stadt abreißen.

Beispiel aus meiner Heimat: Baubedingt steht unter der S-Bahn am Bahnhof Attilastraße jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, daher wurde auch die zulaufende Linksabbiegerspur im Steglitzer Damm gesperrt. Im Ergebnis braucht der Bus 282 dann 10 oder auch mal 20 Minuten für eine Haltestelle.

Eine ja denkbare temporäre Busspur von Hünefeldzeile bis vor Attilastraße wurde natürlich nicht eingerichtet - warum auch, § 34 (3) des Mobilitätsgesetzes ist auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf noch nicht von Interesse,

Marienfelde.

Tja, wer sich nicht auskennt fährt eben nur seinen Standardweg-dem ist aber nicht zu helfen.
Ausweichrouten sollte man immer im Kopf haben,egal ob auf eignen Rädern oder mit den Öffis.
Als ich einen Modellbahnladen aufsuchen wollte, den ich normalerweise per Straßen,S und Ubahn erreichen kann,
hab ich mich bei einem plötzlich aufgetanen S-Bahn Pendelbetrieb wegen Schienenbruch ruckartig entschieden,
das Ziel mit zwei M-Buslinien anzusteuern und mir das Elend der S-Bahn nicht anzutun.
Genauso wie ich gestern für eine Entstörfahrt unterschiedlichen An und Abfahrtsweg gewählt habe.
Im Berufsverkehr ist die ganze Stadt auf den Straßen voll, wer glaubt das der gegenwärtig verkehrende ÖPNV
problemlos all diejenigen aufnehmen kann die im Auto sitzen, der irrt gewaltig.

T6JP

Der Autoverkehr kann ja auch nicht die ganzen ÖV-Fahrgäste aufnehmen, obwohl das ja offensichtlich langfristig so gewünscht ist - zumindest wenn ich mir gewisse Ampelschaltungen anschaue.

Allerdings ist es so, dass mit dem plötzlichen Verschwinden des gesamten Autoverkehrs große Kapazitäten im ÖV freiwerden würden, da die Busse und Bahnen dann nicht mehr im Stau stehen würden und dann in derselben Zeit mehr Runden schaffen würden. Während das Verschwinden der öffentlichen Verkehrsmittel für die Kapazität des MIV fast keinerlei Effekt hätte, dafür müsste man dann aber noch gewaltigen Mehrverkehr übernehmen.

Was ist wohl eine realistischere Lösungsoption?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo

Was ist wohl eine realistischere Lösungsoption?

Weder die eine, noch die andere von dir aufgezeigten Varianten sind realistisch bzw. sinnvoll.

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