Hi Mezzo, > bin immerwieder beeindruckt, wie präzise du mögliche Worst-Case-Szenarien für die Zukunft vorhersagst! ;) Einmal muss man es ja mit Datum vorher reinschrieben, damit man nicht das berühmte Horst Evers-Prinzip anwendet "Hinterher hat man alles vorher gewusst"... Zumal ja diesmal schon mein erwarteter Worst-Case übertroffen wurde, ich ging ja nur von einer langfristigvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Betroffen werden wohl alle sein, aber bei der bei Velden kuckt man halt offenbar, wie schlimm es bei vermutlich allen dann wird. Meine persönliche Erwartung folgende: Die Sperrung geht nahtlos in den Quasi-Neubau der Strecke über, die Strecke bleibt solange außer Betrieb, bis 2030 (wahrscheinlicher 2035-2040 oder sogar noch später) die neuen Brücken, die aufgeweiteten Tunneln neuen Bahnsteivon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
So eine Überaschung aber auch... Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt *hihi*von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Paar Beobachtungen und Feststellungen mit Stand heute: Auf der eingestellten Strecke rächt sich der Verzicht auf stationäre Fahrplanautomaten jetzt doppelt: Weder kann man sich beim Bahnhof noch Tickets besorgen, der SEV kann einem auch nichts verkaufen, der 440er Bus darf einen eigentlich gar net mitnehmen und kann folglich für die Orte mit früher Bahnanschluss auch keinen Fahrschein verkaufevon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Also die Hofer sind erstaunlich pünktlich, die kommen deutlich besser durch die Strecke, als ich erwartet hätte, von daher liegt's eher nicht an den Verspätungen. Die haben deutlich weniger Verspätung als die flügelnden Züge, solange das so bleibt, ist das tatsächlich die bessere Lösung gegenüber die Hofer an den Weidner kuppeln.von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Naja der Rangierbahnhof wird bestimmt seine Freude haben, wenn alle Einfahrtzüge von Westen über die Ausfahrt, die Schleppgleise oder direkt über den Berg in die Einfahrt müssen (also natürlich nicht den Ablaufberg selbst aber oben rum neben dran vorbei), tendenziell muss man dann halt mehr Zügen ne FPLO für eine Stadtrundfahrt schreiben, damit möglichst viele Einfahrtzüge entweder über Langwassevon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Kurze Geschichtsfrage. Statt dem Delfinhaus hätte ja über dem U-Bahnhof Nordostbahnhof eigentlich mal ein anderes Gebäude errichtet werden sollen, in das die Station dann auch richtig integiert gewesen wäre deswegen ja auch der rechteckige Ausschnitt über dem Verteilergeschoss, den man provisorisch mit Glaswänden wetterfest machen musste, weil es ja urspünglich bis auf den Bahnsteig geregnet undvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Christian0911 Das Problem ist ja, das der Boden unter Bauwerken stabilisiert werden muss. Klar wenn man z.B. ein Widerlager wegreißt und dann bort bekommt man Aufschlossbohrungen. Aber das geht nicht bei laufenden Bahnbetrieb (OK, dieses Problem ist ja jetzt gelößt) und dann muss man auch erst die Brücke heraus heben und das Widerlager abtragen. Alternativ bohrt man seitlich schräg, je nachvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an HansL Das Problem ist, ich weiß auch nicht viel genaues, die Bodenproblematik hatte ich auch lange nicht auf den Schirm. Ob ein ganzes Fundament in eine Höhle absacken kann, weiß ich nicht, aber der Boden torpetiert halt teils die Rettungsversuche. Man soll wohl laut einem Kollegen mal Beton an einer der Stellen drunter gepumpt haben, wo man die Strecke stabilisieren wollte, und der Beton svon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Der Artikel ist mal erfreulich gut. Endlich wird offizell die Bodenproblematik zur Sprache gebracht. Es ist zwar reichlich spät, und noch besser wäre, wenn die Bahn auch freimütig darüber berichten würde, welche Maßnahmen bislang schon deswegen ergriffen wurden und damit meine ich auch gescheiterte Reparaturversuche, aber schon mal besser , als gar nichts. Über gescheiterte Reperaturversuche sollvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Naja, letztlich wird der Ausbau des Frankenschnellweg weder die Hoffnungen der Autofahrer noch die Horrorvorstellungen seiner Gegner erfüllen. Das war ja die überraschenste Erkenntnis einer der Diskussionen vor paar Monaten hier, das man durch gezielten Ausbau von bestimmten Straßen die Geschwindigkeit des Autoverkehrs soweit senken kann, das es sogar dem ÖPNV nutzt. Das einzige wovon wirklich KEvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Das Problem bei der Bahn und generell in Deutschland ist, das jeder Irrweg mindestens einmal beschritten werden muss, auch wenn schon von vorherein klar ist, das es ein Irrweg ist. Natürlich sind die Oberleitungsinseln ein Irrweg, und Akku-Betrieb wird auf Hauptstrecken niemals die Vorteile einer echten durchgehenden Oberleitung erreichen. Trotzdem muss jede Region diese Erkenntnis erstmal für sivon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Also von Istanbul kann man lernen, wie man Fahrgäste dazu bringt, tendenziell zuviel zu bezahlen, und auf dem Betrag sitzen zu bleiben => Verbesserungen der Einnahmesituation der Betreiber. Dort wird bei jeden Eincecken ins System grundsätzlich erstmal der Maximalbetrag eingezogen, und wenn man weniger fährt, kann man sich "eigentlich" eine Rückerstattungen holen. Aber nicht am Drehkvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an StephanK Es ist zwar leicht OT, aber die Frage will ich doch kurz beantworten: Es ist richtig, das ich in meiner Reise die nun einzige Verbindung über die noch Chinaverkehr möglich (also die nach Kars) mit drin hatte, jetzt wo Małaszewicze tot ist, aber die Anreise zu den drei östlichsten Strecken der Türkei auf Schienen konnte ich nicht durch Serbien machen (bin nicht Optima-Express gvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Hallo allseits, Das Problem dürfte dabei eher sein, die nötigen Trassen zwischen Nürnberg und Bamberg hin zu kriegen, prinzipiell hatte solche Züge in meinem Konzept auch angedacht, bin mir inzwischen aber nimmer sicher, ob das die Bamberger Strecke noch abkann. Generell bin ich sehr gespannt, wie gut oder schlecht das mit den RE über Weiden laufen wird, die kommende Woche werde ich es ausvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Zumal wir bei der fränkischen Schweiz von Karstboden reden - kennt man ja von den Tropfsteinhöhlen z.B im Wiesenttal.von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Nein, das Problem ist weit größer, nur finde ich für den zweiten Teil des Problems bislang keine externen Quellen, die ich zitieren kann. Etwas wofür die Bahn nichts kann. Sobald ich zitierbare Quellen habe, werde ich dazu ausholen. Im Moment kann ich nur darauf verweisen, dass die Pressemitteilung der Bahn die schwierigen geologischen Verhältnisse dort ins Feld führt und damit hat es auch erheblvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
Also ich finde es ja echt süß, wie sich hier an jeden Strohhalm in Sachen Wiederaufnahme des Bahnbetrieb geklammert wird, sei es auch noch so unrealistisch. Gerade so wie beim letzten Mal. Wer gewinnen wird? Da hab ich keinerlei Zweifel... ;-)von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
-von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Stanze noch kann ich schreiben (gerade Arad an, kommen noch 2 Länder, bevor ich stumm bin). Die Expresse kann man schon versuchen, nur wenn deren Pünktlichkeit dann zu sehr wünschen lässt, hilft das nicht viel. Die RE40/RE41 haben meist so Verspätungen im 5-10 Minutenbereich manches davon können die zwischen Hersbruck und Nürnberg noch herausfahren, stadtauswärts waren die vor der La-Orgievon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Stanze: Richtig für Bayreuth bleibt nur der SEV, das über Weiden versuchen wäre fast schon verrückt, a) gibt es die Streckenbelegung zwischen Bayreuth und Kirchenlaibach heute schon nicht her, wenn der eine Gz fährt, gibt es schon heute in der Stunde eine Agilis weniger b) da ist zeitlich nichts zu retten. Für Cheb macht es m.M selbst mit allen Halten Sinn, weil SEV ist für viele ein Grund,von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Stanze Flügeln sowieso (das geht immer), vereinigen dann halt entweder mit schriftlichen Befehl (20 km/h vorschreiben und anhalten vor Zugschluss im Gleis via Bef 14) , oder Einfahrt auf ein anderes Gleis und dann Rangierfahrt mit Fahrgästen in das Gleis zum ankuppleln. Blöd ist halt, das der 612er keine eigenen Führerstandstüren hat, sprich der Tf muss beim Richtungswechsel beim Rangierenvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Michael1979 Das waren aber auch andere Nummer Der alte Gleiswechsel Rennweg war laut dem Dokument, was U-Bahn-User verlinkt hat die Weiche 389/387. Das Gleisdreiceck Pirckheimer hat die Nummern 378/377 + 380/388 + 390/391 (jeweils elektrische pro Schenkel zuerst) die alte Schleifeneinfahrt war die 394, die Ausfahrt 396 und 395 (die Mündungsweche Richtung Nordostbahnhof steht net drin).von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Christian0911 durch den zu erwartenden Fahrgasteinbruch dürften selbst wochenends bzw Freitags (da ist der Tag an dem die Züge am vollsten waren) je ein 612 für Hof und einer für Cheb genügen, weil die Strecke ja zeitlich deutlich unattraktiver wird. Damit dürften 3-teiler zwischen Neukirchen und Weiden rauskommen. Angeblich ist die Strecke auf 4 Teiler ausgelegt, sprich bis Weiden (bzw. Nevon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an UHM wenn dem so wäre, hätte ich es nicht erwähnt. Aber die neuen Weichen entsprechen eben genau NICHT den alten Weichennummern. Trotzdem gab es zwischen den Weichen des Pirckheimerdreiecks und denen der Stadtparkschleife alt einen Nummernsprung, und genau aus jenem Nummernsprung hat man nun die neuen Weichen entnommen. Kann auch sein, das es dazwischen einst einen Gleiswechsel gab, und dervon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Mezzo Also bezüglich der Brücke ist mir noch nichts zu Ohren gekommen, aber es ist natürlich auch eine alte Wilhelm-Spät-Brücke (von 1931) das ewige Leben hat die also auch netvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Christian0911 Makrelenwitz haste bei den Bayreuther Zielen noch vergessen, die andere Agilis-Linie biegt doch bestimmt noch dahin ab (Irgendwas muss ja Heidenaab-Göppmansbühl und co bedienen, würde mich sehr wundern, wenn die nimmer NBY - NKL fahren würden) Über Weiden nach Schwandorf wäre leicht doppelt gemoppelt, der Umstieg in Schwandorf genügt doch ;) Im Gegenteil momentan dürfte divon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Stanze ja für das erste Notkonzept geht das schon, aber angesichts der zu erwartenden Verlagerungen und der zu befürchtenden Dauer erwarte ich in paar Monaten schon noch Modifikationen, außerdem ist ja auch die Frage, wie und ob man langfristig einen so aufwendigen SEV aufrecht halten kann. Und wie zuverlässig man ihn überhaupt auf die Beine bringt, auch angesichts dessen, das man die Brückvon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Nukebro Auf den echten SEV hätte es wahrscheinlich kaum Einfluss gehabt (wobei manchmal lesen offizielle Stellen auch in Foren), ich sehe das eher aus dem Aspekt, das ich bereits jetzt weiß, dass in den nächsten paar Wochen bestimmt Diskussionen aufflammen werden, ob man beim Ersatzverkehr dieses und jenes nicht hätte besser machen müssen, und ich finde, wer sich damals der Diskussion verwevon Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken
an Bummelzug theoretisch als verstärkte RB31 ginge es in jeden Fall, weil ja die Garituren der überschlagen Wende Neuhaus frei werden, und da man zumindest nach dem zweiten Link auch nicht bis Vorra fährt (was technisch noch möglich wäre), sondern wohl Hersbruck rechts endet, sollte man genügend Fahrzeuge für alle Umläufe der RB31 dazu packen können.von Daniel Vielberth - Nahverkehrsforum Franken