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neue Busse für VHH/PVG
geschrieben von BahnInfo-Redaktion 
Zitat
jacobsensw
Gestern fuhr auf der Linie 3 ein 15er Schlenki,der hatte vorne orange und an der (linken) Seite weiß.

1554
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 11:04 von Boris.
Heute fuhr mehrmals einer der neuen Elektro-Gelenkbusse auf der Route der Linie 3 entlang. Leider als Leerfahrt und noch nicht im Fahrgastbetrieb.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Zitat
Stara Gamma
Die weißen Anzeigen sind vom Weiten nicht gut zu lesen...:-(

Das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. In Hannover werden zur Zeit nach meiner Beobachtung die alten gelben Anzeigen umgetauscht. Die ersten Busse mit weißer Schrift sind die drei Batterie-Elektrobusse von Solaris auf der Linie 100/200. Inzwischen habe ich allerdings auch schon ein älteres Omnibus-Modell der Üstra mit neuer - jetzt weißer - Schrift in der Fahrtziel-Anzeige gesehen.
Begründung der Üstra: Die weiße Schrift ist besser lesbar. Sehe ich auch so!

Mir ist aufgefallen: Die gelbe Schrift lässt sich weniger gut fotografieren. Bei kurzer Belichtungszeit fehlen immer einige Zeilen der Anzeige. Das ist bei der weißen Schrift anders. Sind hier neuere Leuchtmittel im Einsatz oder ist es die Ansteuerung, die den Unterschied bewirkt. Und ist das auch der Grund für die bessere Lesbarkeit der weißen Anzeige?


In dem Fall muss es die Ansteuerung sein, mit der Farbe hat das nichts zu tun. Mir wurde das mal so erklärt, dass es verschiedene Arten gibt. Entweder die LEDs flimmern alle ungleichzeitig (oder eben streifenweise, wie es im Bild zu sehen ist, das nennt man glaube ich getaktet) oder eben gleichzeitig, sodass bei kurzer Belichtung eben entweder gar nichts auf der Anzeige zu sehen ist, oder der ganze Text (meines Wissens ist hier ungetaktet der Begriff). Es gibt genau so ungetaktete orangene LED-Matrizen wie es auch getaktete weiße LED-Matrizen gibt.
Bei der BVG ist es so, dass bei den neuen Scanias am Anfang die LEDs getaktet waren, also war es immer nur teilweise zu erkennen. Ab einem bestimmten Bus waren sie dann ungetaktet, sodass man auf Bildern so gut wie immer alles erkennt (ich glaube es ist ab 4608 oder 4610, bin mir aber nicht sicher).

Noch dazu: Bei der BVG wurden die kurzen Zweirichtungs-Flexitys (F6Z) und die ersten langen Einrichtungs-Flexitys (F8E, 8001-8026) sowie auch die erste lange Zweirichtungs-Flexity (F8Z, 9001) mit orangenen LED-Anzeigen ausgestattet. Ebenso die ersten GT6N, die zu GT6N-U umgebaut wurden. Dann wurde in einem F6Z (4017) und in einem GT6N-U (1527) eine weiße LED-Matrix eingebaut. Anschließend hat man sich aufgrund besserer Lesbarkeit (vor allem für Sehbehinderte) bei den ab dann umgebauten GT6N-U, den F8Z (ab 9002) und den F8E (ab 8027) für diese entschieden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.2017 22:36 von VBB/HVV.
getaktet und ungetaktet würde ich aus meiner Sicht für äusserst ungewöhnlich halten.

ungetaktet würde nach meinem Wissen als Elektroniker einen wesentlich grösseren
technischen Aufwand erfordern und einen wesentlich grösseren Stromverbrauch / schnelleren Verschleiss der LEDs.

Was es aber gibt sind unterschiedlich schnell getaktete Anzeigen.

Das ist wie bei den LED Rücklichtern von PKWs, einige "flimmern" beim Vorbeifahren, vor allem bei Kurvenfahrten,
einige nicht, aber fast alle sind getaktet für Rücklicht und ungetaktet für Bremslicht,
um mit der gleichen Bestückung zwei Helligkeiten zu realisieren.

Bis ca. 30 Lichtwechsel pro Sekunde können viele Menschen und vor allem Kameras "problemlos feststellen"
irgendwo zwischen 50-100 Wechsel pro Sekunde wirkt es dann wie Dauerlicht,
Und takten kann man mit fast beliebiger Frequenz


Man kann sogar durch das Ändern der Lichtwechsel eine unterschiedliche Helligkeit darstellen,
(Pulsweitenmodulation), getaktete LEDs können dann sogar heller leuchten als ungetaktete
und trotzdem Strom sparen gegenüber ungetaktet, weil das Auge träge ist und die LEDs das abkönnen.
Weil man mit anderer Versorgungsspannung arbeiten darf, wenn man das Takten korrekt durchführt,
führt das nicht mal zu vorzeitigem Wechsel in den "Siliziumhimmel"

Aber das ist ja hier nicht das Thema
Ist dieser Kollege eigentlich schon im Linienbetrieb?
An dem Exemplar stand heute "Bitte nicht einstiegen - Messfahrt"

Meines Wissens befindet er sich noch nicht im Linienbetrieb, es werden zurzeit aber sehr viele Mess- und Testfahrten vorgenommen.
Wird in dem Fahrzug das vorne einsteigen eigentlich aufgehoben?

-
An sich ist das doch eigentlich eh hinfällig, vor allem in der Innenstadt. Zumal die Türen sich ja auch von außen öffnen lassen, das ist ja quasi 'ne Einladung.
Zitat
VBB/HVV
An sich ist das doch eigentlich eh hinfällig, vor allem in der Innenstadt. Zumal die Türen sich ja auch von außen öffnen lassen, das ist ja quasi 'ne Einladung.

Und zudem ziemlich verwirrend, dass es bei einigen Linien erlaubt ist, bei anderen nicht etc etc.

Dann gibt es Linien wie die 8 die an den Starthaltestellen meist alle türen öffnet, dann aber unterwegs nicht und bei den Busfahrern interessiert sich auch nur die hälfte ob man eine Busfahrkarte oder einen Fitnessclubausweis vorzeigt :D

Für mich würde es sinn machen z.b. ab 20h Einstig vorn sonnst überall. Zumindest innerhalb Ring A+B
Stimmt, da ist das in Berlin besser, da weiß man wenigstens, dass man nur vorne einzusteigen hat. Halten sich zwar bei weitem nicht alle dran, aber deutlich mehr Leute als in Hamburg. Könnte auch daran liegen, dass außer bei den Bussen ab 2014 die Türen hinten nach 3 Sekunden automatisch schließen, bei den neueren bleiben sie ja meist noch länger offen, das ist natürlich eine Verlockung.
Ähnlich zu Hamburg ist, dass meist an zentralen Anfangshaltestellen mit vielen Fahrgästen doch meist alle Türen geöffnet werden.
Aber gut, damit weichen wir hier schon wieder etwas vom Thema ab, wollte nur noch etwas zur Situation in Berlin gesagt haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.2017 07:52 von VBB/HVV.
Zitat
flor!an
Zitat
VBB/HVV
An sich ist das doch eigentlich eh hinfällig, vor allem in der Innenstadt. Zumal die Türen sich ja auch von außen öffnen lassen, das ist ja quasi 'ne Einladung.

Und zudem ziemlich verwirrend, dass es bei einigen Linien erlaubt ist, bei anderen nicht etc etc.

Dann gibt es Linien wie die 8 die an den Starthaltestellen meist alle türen öffnet, dann aber unterwegs nicht und bei den Busfahrern interessiert sich auch nur die hälfte ob man eine Busfahrkarte oder einen Fitnessclubausweis vorzeigt :D

Für mich würde es sinn machen z.b. ab 20h Einstig vorn sonnst überall. Zumindest innerhalb Ring A+B

Oder noch viel einfacher: Bei normalen Bussen vorne einsteigen, bei Gelenkbussen an jeder Tuer...
Zitat
VBB/HVV
Stimmt, da ist das in Berlin besser, da weiß man wenigstens, dass man nur vorne einzusteigen hat. Halten sich zwar bei weitem nicht alle dran, aber deutlich mehr Leute als in Hamburg.

Sprichst Du von dem Berlin im HVV-Gebiet oder der Bundeshauptstadt? In letzterer habe ich eher das Gefühl, dass sich eigentlich niemand mehr dran hält bzw. der Anteil derjenigen, die vorn einsteigen wenigstens im Innenstadtbereich ungefähr so hoch ist, wie er halt ist, wenn sich jeder zufällig eine Tür aussucht. Auch das Personal hat inzwischen weitgehend die Unsinnigkeit des Vordereinstiegs erkannt und macht meist alle Türen auf, auch wenn niemand aussteigen will. Der Senat plant inzwischen auch, den generellen Vordereinstieg abzuschaffen.
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