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Die VDE 8 ist eröffnet
geschrieben von nvf 
Hallo allseits,

das liegt wohl eher daran, das man bestimmt die Reserve und Pufferzeiten aus dem Fahrplan genommen hat, um die Werbezeit einzuhalten, sodass dann keine Verspätung mehr abgebaut werden kann. Früher konnten die Züge selbst auf der Frankenwaldrampe noch Verspätung reinfahren (entsprechende Berichte waren hier im Forum). Heute werden die die wohl den ganzen Umlauf mitschleppen (ich weiß es nicht, ich nutze die Strecke nicht, und habe das auch in absehbarer Zeit nicht vor, es würde mich aber wundern, wenn es ander wäre)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Gestern waren alle soweit ich es verfolgt habe wenige Minuten vor Plan auf der 8.1 unterwegs.
Weil gestern vermutlich alle Züge halbe Leerreisen waren, auf meiner Strecke jedenfalls war das so.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Mezzo
Zitat
HansL
2/3 der Züge auf dieser Strecke sind unpünktlich: [www.tagesschau.de]

Woran liegt das?

Das nachgerüstete ETCS in den ICE1 müsste nach anfänglichen Problemen nun wesentlich besser laufen.

Schau Dir einfach an, von wann die Zahlen sind: das sind mitnichten aktuelle Zahlen, sondern aus der ersten Woche, wo es die anfänglichen Probleme mit ETCS in den ICE1 und ICE3 gab. So was läßt sich hervorragend zur Stimmungsmache nutzen. Die Bahn selber schrieb doch zur gleichen Zeit, das nach Anfangsproblemen es jetzt stabiler laufen sollte.

Wobei die Bahn gestern allerdings mal wieder bewiesen hat, das sie Zuverlässig nur eins kann: keinen zuverlässigen Bahnbetrieb :( War aber eine andere Strecke ... Es war aber der gleiche ICE3-Triebzug mit den gleichen technischen Problemen wie Mitte Dezember. Entweder sind die noch nicht "renovierten" ICE3 so auf oder die Bahn hat keinerlei Reserven die Züge "zeitnah" zu reparieren. Wahrscheinlich beides ...
Wird doch noch alles gut?
09.01.2018 21:40
Doppelt so viele Fahrgäste: [www.tagesschau.de]

Schön!

Aber zwischen Fürth und Erlangen könnte es in den nächsten Jahren eng werden"
Tja, das heißt dann die Härten und Unschönheiten des derzeitigen Regionalfahrplan werden bleiben - schade. Und ob wirklich der Zuwachs wirklich an der Strecke liegt, oder am Wegfall eines Konkurenten, ist aus meiner Sicht noch nicht erkennbar, zumal der traditionell starke Weihnachstverkehr der Bahn schon früher immer Spitzen beschert hat, ob man ihn daher als symptomatisch für alles was da noch kommt, sehen sollte, oder doch erstmal schauen sollte auf was sich das langfristig einpendelt, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth
Tja, das heißt dann die Härten und Unschönheiten des derzeitigen Regionalfahrplan werden bleiben - schade. Und ob wirklich der Zuwachs wirklich an der Strecke liegt, oder am Wegfall eines Konkurenten, ist aus meiner Sicht noch nicht erkennbar, zumal der traditionell starke Weihnachstverkehr der Bahn schon früher immer Spitzen beschert hat, ob man ihn daher als symptomatisch für alles was da noch kommt, sehen sollte, oder doch erstmal schauen sollte auf was sich das langfristig einpendelt, steht auf einem anderen Blatt.

Warum redest Du die neue Strecke eigentlich immer schlecht ? Sei doch froh, dass mehr Leute in die Züge einsteigen.
Und "Härten und Unschönheiten" an dem jetzigen Fahrplan kann ich - mal von dem Haltausfall in Kersbach, der im Dezember wieder verschwindet, abgesehen - nicht wirklich sehen.
Im Gegenteil: Es gibt ein S-Bahn-Zugpaar zwischen Nürnberg und Erlangen mehr und auch die neuen zweistündlichen REs bringen zusätzliche Kapazitäten.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
> Und "Härten und Unschönheiten" an dem jetzigen Fahrplan kann ich - mal von dem Haltausfall in Kersbach, der im Dezember wieder
> verschwindet, abgesehen - nicht wirklich sehen.

Ja, weil die alle nördlich Forchheims liegen. Bis Forchheim, ist außer der Kersbach-Sache tatsächlich keine direkte Verschlechterung bemerkbar.

Es tut mir leid, ich identifiziere mich noch mit meinem alten Bahnhof, und hatte stets das Bemühen, eben speziell für die Fahrgastzüge das Optimum zu erreichen, bin dieserhalb oft selbst initiativ geworden, und wenn ich dann sehe, was der neue Fahrplan so bereitshält tun mir die Leute dort eben leid. Und ganz ehrlich, mit dem jetzigen Zugverkehr könnte auch ich nicht mehr zu den Ablösezeiten an meinem früheren Arbeitsplatz sein, sondern wahlweise eine 3/4 Stunde zu früh oder dann wieder 10 Minuten zu spät. Neben dem ganzen andern Zeuch wie dem Schülerzug der für einem Sprinter wegfiel, der zu einer Zeit fährt, wo schon zuvor kein Verkehrbedürfnis war. Bekannte erzählten mir, wenn sie ab und zu zu Messezeiten nach Leipzig um die Uhrzeit fuhren, gabs da freier Sitzplatzwahl im ganzen Zug, weil um die Zeit eben keiner von Bayern gen Osten will. Ich betone: Messezeit! Und das erstsetzt man durch einen Sprinter, und die Schüler müssen schauen, wo sie bleiben. Das kann man gut finden. Ich finde das nicht gut. Mir wären die Schüler wichtiger gewesen. Gründe habe ich schon mal dargelegt.

Auch andere Entwicklungen bereiten mir Sorgen. Der Taktknoten Nürnberg zum Beispiel: Der Ostzugangstunnel ist zum Beispiel sonst ja verhältismäßig leer. Ich habe nun erleben müssen, was passiert, wenn wegen des neuen Taktknoten drei Züge gleichzeitig eintreffen: Im sonst menschenleeren Tunnel Stauungen vor den Türen ins EG! Im Osttunnel, der weder Rolltreppen noch Aufzüge hat, noch einen Südausgang hat, und deswegen der am wenigsten genutzte der drei ist. Wie das zeitgleich dann erst im Mitteltunnel ausgesehen hat, will ich mir gar nicht vorstellen, jedenfalls, obwohl ich nicht klaustrophobisch bin, hatte ich da schon ein mulmiges Gefühl, das könnte unter ungünstigen Verhältnissen sich zu etwas entwickeln, was sich keiner wünscht. (Stichwort Duisburg) Ich weiß nicht, ob man für den Taktknoten die Leistungsfähigkeit der Unterführungen mitberechnet hat, ich kann es nur hoffen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 00:30 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth

Auch andere Entwicklungen bereiten mir Sorgen. Der Taktknoten Nürnberg zum Beispiel: Der Ostzugangstunnel ist zum Beispiel sonst ja verhältismäßig leer. Ich habe nun erleben müssen, was passiert, wenn wegen des neuen Taktknoten drei Züge gleichzeitig eintreffen: Im sonst menschenleeren Tunnel Stauungen vor den Türen ins EG! Im Osttunnel, der weder Rolltreppen noch Aufzüge hat, noch einen Südausgang hat, und deswegen der am wenigsten genutzte der drei ist. Wie das zeitgleich dann erst im Mitteltunnel ausgesehen hat, will ich mir gar nicht vorstellen, jedenfalls, obwohl ich nicht klaustrophobisch bin, hatte ich da schon ein mulmiges Gefühl, das könnte unter ungünstigen Verhältnissen sich zu etwas entwickeln, was sich keiner wünscht. (Stichwort Duisburg) Ich weiß nicht, ob man für den Taktknoten die Leistungsfähigkeit der Unterführungen mitberechnet hat, ich kann es nur hoffen.

Ist das Satire?!?

Ich nutze - wie viele andere auch - täglich den Osttunnel. Und der ist in der Regel weder menschenleer noch gibt es dort irgendwelche Sicherheitsbedenken. So mancher Großbahnhof wäre froh, wenn er über derart viele Optionen (drei Personentunnel) verfügen würde.

Und zum Thema Duisburg: Zwei meiner besten Freunde waren damals bei der Loveparade in Duisburg dabei. Nach deren Aussage war nicht der Zugang (Tunnel) das Problem, welches die Panik und die nachfolgende Katastrophe ausgelöst hat, sondern das gescheiterte Einsatzkonzept der Polizei. Aber es ist eben wie bei Fußball-Auswärtsspielen: Immer sind die Fans Schuld, aber nie die Staatsmacht. Liest sich eben auch besser in der Zeitung. Aber das gehört nicht hier her.

PS: Die Neubaustrecke ist einfach nur toll. So schnell und bequem war ich noch nie in Berlin. Kein Wunder, dass vor allem Geschäftsleute diese Strecke dem Flugzeug vorziehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 01:02 von 401/402.
an 401/402

> Ist das Satire?!?

Ganz und gar nicht!

> Ich nutze - wie viele andere auch - täglich den Osttunnel. Und der ist in der Regel weder menschenleer noch gibt es dort irgendwelche
> Sicherheitsbedenken. So mancher Großbahnhof wäre froh, wenn er über derart viele Optionen (drei Personentunnel) verfügen würde.

Ich sehe ihn immer zu den selben Zeiten, und zu meinen Zeiten, wenn im Tunnel 5 andere Leute sind, war es viel. Der Hauptstrom nimmt den Mitteltunnel - normal wenn irgend möglich auch ich, weil der Ü-Bahngang zur U-Bahn bequemer ist. Deswegen fällt es mir eben auch auf, wenn plötzlich so ein Ding verstopft ist, wo man vor dem Fahrplanwechsel in der Halle hätte tanzen können, obwohl ich zur selben Zeit ist wie immer dort war. Nun war das Glück, das alle Reisenden nur Richtung Stadt wollten, und der Gegenverkehr weitgehend durch die anderen Tunnel lief, deswegen ist meine Befürchtung eher für den Mitteltunnel. Sicher die Konstellation wie sie da auftrat ging noch, weil die beiden anderen Züge relativ weit vorne hielten, wo der Mittelltunnel schnell breiter wird, aber mit so aussagen wie "das kann bei uns nie passieren" möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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