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U5-Planungen
geschrieben von Glinder 
Re: U5-Planungen
23.11.2017 11:36
Also rein von der Linienführung wäre die U5 zum Siemersplatz und die S-Bahn von Diebsteich nach Osdorf mit Abstand das Sinnigste. (Natürlich weit hinter einem Stadtbahnnetz das man für selbe Geld in vierfacher Länge bauen könnte)
Re: U5-Planungen
23.11.2017 11:56
In der Ausschreibung für die Planung des automatischen Betriebs mit Datum Mai 2017 ist bereits eine Karte mit Verlauf über Winterhuder Weg eingezeichnet.

Zitat

Durch den Bau unter großen Straßen sollte das gleiche Bauverfahren wie im ersten Abschnitt möglich sein.

Insbesondere steigt die Zahl der neu erschlossenen Fahrgäste im fußläufigen Bereich massiv an im Winterhuder Weg gegenüber dem Verlauf über Mühlenkamp/Hofweg. In Mühlenkamp wären Probleme mit örtlichen Bürgerinitiativen bereits vorprogrammiert, das Viertel lässt sich aber auch mit Ach und Krach noch von der Barmbeker Straße erschließen. Zusätzlich erschließt man den Süden der Jarrestadt, Teile des Komponistenviertels und so gerade eben die Alster City. Allein der Mühlenkamp selbst - als Einkaufstraße das Zentrum von Winterhude Süd - ist > 600 m von der Station entfernt. Da direkt hinter dem U-Bhf. Kampnagel der Osterbekkanal unterfahren werden muss, wird man vermutlich sehr tief bauen, so dass man vom Mühlenkamp bei dieser Variante 10-13 Minuten Fußweg zur U-Bahn hätte. Der Bus wäre damit selbst im Schleichtempo-Modus schneller am Hauptbahnhof vom Mühlenkamp aus:

            Bus         U-Bahn

Fußweg hin  1 Min.      10 Min.
Wartezeit   2 Min.      2 Min.
Fahrzeit    14 Min.     6 Min.
Fußweg raus 1 Min.      2 Min.

Gesamt      18 Min.     20 Min.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.2017 11:58 von Herbert.
Re: U5-Planungen
23.11.2017 13:49
Zitat
Der Hanseat
Doch zurück zum Thema: Wenn man eine S-Bahn baut, verbaut man sich leider die U-Bahn nach Altona. Zudem dürfte eine massive Entlastung des 2ers schon bei Eröffnung des Bahnhofs Ottensen eintreten.

Wenn man sich die Karte so anschaut, dann könnte man sich auch einfach beides vorstellen. Also die S-Bahn: Altona/Diebsteich <-> Osdorfer Born und die U-Bahn: [...] Stellingen <-> Lurup Mitte


... will aber sicher keiner bezahlen.
Re: U5-Planungen
23.11.2017 17:37
Zitat
Der Hanseat
Wenn man eine S-Bahn baut, verbaut man sich leider die U-Bahn nach Altona.

Die U-Bahn nach Altona ist schon seit 1973 obsolet, weil die Bauvorleistungen Hauptbahnhof-Nord durch die Aufgabe des Alsterzentrums nicht mehr nach ursprünglichen Planungen in Betrieb genommen werden können. Bleibt somit nur noch die S-Bahn. Nur ist dieses durch die Finanzkrise im Jahre 1974 nicht mehr in der Öffentlichkeit kommuniziert worden.

Zitat
Der Hanseat
Zudem dürfte eine massive Entlastung des 2ers schon bei Eröffnung des Bahnhofs Ottensen eintreten.

Das ist möglich.

Zitat
Herbert
Wurde schon erwähnt, dass die Ostalster-U5 im Planungsstand seit mindestens Anfang 2017 aus dem Mühlenkamp genommen wurde? In den veröffentlichten Plänen ist die Strecke vom Ersatz für den M6 zur Schnelltrasse unter der Bundesstraße mutiert mit nur vier Halten zwischen Borgweg und Hbf:

Nein, das wurde bisher noch nicht erwähnt. Aber dann scheint es wohl demnächst zu kommen, dass für den Ostalster-Abschnitt die alte U4-Ost wieder favorisiert wird.

Zitat
flor!an
Wenn man sich die Karte so anschaut, dann könnte man sich auch einfach beides vorstellen. Also die S-Bahn: Altona/Diebsteich <-> Osdorfer Born und die U-Bahn: [...] Stellingen <-> Lurup Mitte

Nein, das wohl eher nicht. Es sieht beides auf der Karte schön aus, aber verkehrlich sinnvoll ist es eher nicht. Die Fahrgastströme von Osdorf/Lurup sind eher auf Altona als auf Stellingen ausgerichtet. Von daher dürfte die S-Bahn von/nach Diebsteich das größere Potenzial als die U-Bahn von/nach Stellingen haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.2017 17:41 von Jan Gnoth.
Re: U5-Planungen
23.11.2017 18:25
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
Der Hanseat
Wenn man eine S-Bahn baut, verbaut man sich leider die U-Bahn nach Altona.

Die U-Bahn nach Altona ist schon seit 1973 obsolet, weil die Bauvorleistungen Hauptbahnhof-Nord durch die Aufgabe des Alsterzentrums nicht mehr nach ursprünglichen Planungen in Betrieb genommen werden können. Bleibt somit nur noch die S-Bahn. Nur ist dieses durch die Finanzkrise im Jahre 1974 nicht mehr in der Öffentlichkeit kommuniziert worden.

Nun. Eine U-Bahn nach Altona muss nicht unbedingt die Bauvorleistungen am Hbf nutzen.

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Re: U5-Planungen
23.11.2017 19:23
Zitat
Der Hanseat
Nun. Eine U-Bahn nach Altona muss nicht unbedingt die Bauvorleistungen am Hbf nutzen.

Sicher wäre es möglich, die U4-alt/U5-neu anstelle durch die Bauvorleistungen am Hbf-Nord auch über Kirchenallee - Steinstraße - Rathausmarkt in Richtung Altona zu verschwenken. Aber was für einen Sinn soll das ergeben, wenn neben der U4-alt/U5-neu auch die City-S-Bahn von Hauptbahnhof nach Altona fährt? Da ist es schon sinnvoller, wenn die U4-alt/U5-neu nach dem neuen Weg durch die City nicht mehr nach Altona, sondern nach Grindel - Lokstedt fährt und somit ein aufwändiges Aufreißen von Stephansplatz erspart.
PAD
Re: U5-Planungen
23.11.2017 21:30
Eine U-Bahn nach Altona ist mit Sicherheit nett, aber momentan nicht notwendig, da Altona selbst durch die S-Bahn bestens angebunden ist, Daran wird sich ja auch mit Altona-Diebsteich nichts ändern. Da wäre eine U-Bahn nach Wilhelmsburg/Harburg eher nötig.
Re: U5-Planungen
27.11.2017 14:39
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
flor!an
Wenn man sich die Karte so anschaut, dann könnte man sich auch einfach beides vorstellen. Also die S-Bahn: Altona/Diebsteich <-> Osdorfer Born und die U-Bahn: [...] Stellingen <-> Lurup Mitte

Nein, das wohl eher nicht. Es sieht beides auf der Karte schön aus, aber verkehrlich sinnvoll ist es eher nicht. Die Fahrgastströme von Osdorf/Lurup sind eher auf Altona als auf Stellingen ausgerichtet. Von daher dürfte die S-Bahn von/nach Diebsteich das größere Potenzial als die U-Bahn von/nach Stellingen haben.

Das mag stimmen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ziemlich viel trennendes Zwischen Osdorf/Lurup und Stellingen/Eimsbüttel liegt. Eine solche Strecke kann ja auch was "verbindendes" mit sich bringen. Sozusagen das Henne - Ei Problem.

PS: Ich meinte damit auch nicht zwangsläufig das "Ziel" Stellingen sondern eher Eimsbüttel -> Alster. Eben Richtung Stellingen
Re: U5-Planungen
27.11.2017 16:07
Zitat
flor!an
Das mag stimmen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ziemlich viel trennendes Zwischen Osdorf/Lurup und Stellingen/Eimsbüttel liegt. Eine solche Strecke kann ja auch was "verbindendes" mit sich bringen. Sozusagen das Henne - Ei Problem.

PS: Ich meinte damit auch nicht zwangsläufig das "Ziel" Stellingen sondern eher Eimsbüttel -> Alster. Eben Richtung Stellingen

Ich gehe davon aus, dass die U5-West nicht all zu viel von heutigen M2/M3 wegziehen wird. Bei einer Verwirklichung der U5-West werden M2/M3 zwischen Rugenbarg und Altona/City immer noch genügend Fahrgäste haben. Im Gegenteil, eher würde in diesem Fall eher am Rugenbarg von U5 in M2/M3 umgestiegen werden als in Stellingen in die S-Bahn.
PAD
Re: U5-Planungen
28.11.2017 10:07
Häufiges Umsteigen und lange Fahrzeiten machen eine Verbindung unattraktiv. Wer aus Lurup/Osdorf Richtung Jungfernstieg/Hbf muss, wird nicht erst über Höhenluft fahren. Wer Richtung Altona will, wird nicht Stellingen in die S-Bahn umsteigen, wenn man direkt mit dem Bus fahren kann. Eine U-Bahnanbindung von Lurup/Osdorf ergibt nur dann einen Sinn, wenn sie von Altona aus erfolgt und nicht eine halbe Stadtrundfahrt bis zum Hbf unternimmt.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 12:23
Eine Schnellbahn-Anbindung von Lurup und Osdorf zu bauen, die an Altona vorbei geht, macht tatsächlich wenig Sinn. Aber aus genau dem Grund wird hoffentlich die S-Bahn nach Osdorf gebaut und nicht die U5.

Ähnlich dumm, aber nicht ganz so gravierend - und vor allem mittlerweile wohl nicht mehr änderbar - ist es, dass die U5 von Bramfeld und Steilshoop Barmbek umfährt.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 14:20
Mittlerweile konnte ich einen Bekannten fragen, der in der Baubehörde arbeitet. Auch er hält eine S-Bahn nach Osdorf für besser.

Die Vertreter der Verkehrspolitik sehen das aus folgender Erwägung heraus anders - und das wurde hier auch schon diskutiert:

Es geht schlichtweg darum, keine weitere Radiale neben S1 und S21/S3 haben zu wollen, weil man um eine mögliche „Kannibalisierung“ besorgt ist und eine solche Trasse im Hinblick darauf als zu aufwendig angesehen wird, dass sie lediglich den Osdorfer Born an das Zentrum anbindet. Diese Strecke könnte die Gefahr bergen, als nicht schnellbahnwürdig eingestuft zu werden. Die angedachte westliche Querspange nach Osdorf hätte hingegen den Charme, gewissermaßen als Nebeneffekt zu fungieren. Der Haupteffekt ist die Entlastung bzw. Ersatz der Buslinie 5. Die Strecke wird ohnehin zum Siemersplatz geführt. Man hängt die West-Tangente einfach dran. So würde die Uni, das UKE und die Arenen vom Nordwesten her angebunden, im Bereich Hagenbeck entstehen überdies neue Wohnungen und es können weitere Autofahrer – so hofft man – aus dem Kreis Pinneberg auf den ÖPNV umsteigen, um so mit der U5 von der Seite her die Nordwest-Radialen zu berühren und auch noch die besagten, gleichermaßen interessanten Standpunkte ohne Umweg über die City erreichen zu können. Da die Trasse der U5 die U2 und die S21/S3 auf geradem Wege kreuzt, wären Umsteigepunkte gut zu realisieren. Sie sind aber nicht der einzige Effekt, es ist vielmehr das Zusammenwirken der genannten Aspekte.

@ Jan Gnoth

Die billigste Lösung - oder die "effizienteste" - ist nicht immer die beste. Die Osdorfer sind von Altona abgeschnitten - nicht einmal der neue Bahnhof am Diebsteich wird angefahren - und müssen über Siemersplatz und Hoheluft in die City. Und der "linienreine" Betrieb einer U5 kann betriebstechnisch von Vorteil sein, da weniger störanfällig, muss aber nicht die Fahrgäste gleichermaßen begünstigen. Eine S-Bahn wäre ohnehin schneller zu realisieren als die U5, die sich erst mühselig durch die halbe Stadt schlängeln muss, bevor sie den Born erreicht. Die S32 soll ja ohnehin kommen und hätte dann einen eigenen Linienast. Das ist insofern von Bedeutung, als das dazu führt, dem Osdorfer S-Bahn-Ast größere Chancen einzuräumen, die er sonst nicht in dem Maße hätte. Die S4 wäre eine Option, scheidet aber allein deshalb aus, als dass sie von Bad Oldesloe kommend mit einer so langen Wegstrecke verspätungsanfällig werden könnte. Dies war hier schon Gegenstand der Diskussion.

Zur Jahreswende soll ja die Entscheidung fallen.

@ Tom81

Ursprünglich fand ich auch, dass Barmbek durch die U5 angesteuert werden müsse.
Und es gab in der Tat einst einen Zweilinienplan: eine U4-alt östlich der Alster, die Sengelmannstr. in die U1 einmündet - hierzu baute man 1975 eigens diese neue Station - und einen Nebenast der heutigen U3, der von Barmbek aus Richtung Bramfeld verläuft.

Nun fiel mittlerweile die Entscheidung, beide Trassen zu einer zusammenzufassen.
Dies hat mehrere Gründe: Jede U-Bahn-Linie braucht nun einmal zwei Endpunkte. Parallel weiterzufahren auf einer Linie, in die man einmündet, zieht fahrplantechnische und ggf. Überkapazitäten nach sich. Während dies von Sengelmannstr. Richtung Norderstedt noch möglich erscheint, so ist dies im Falle von Barmbek schon schwieriger. Einen neuen Ast in die sehr alte Ringlinie einzufädeln wirft das Problem auf, dass eine weitaus modernere U5 im Fahrtempo gebremst würde, so dass die Bramfeld-Steilshooper keinen wirklichen Gewinn hätten gegenüber der heutigen Lage hätten, in Barmbek vom Bus in die U- oder S-Bahn umzusteigen. Demgegenüber in Barmbek einen eigenen unterirdischen Bahnsteig zu bauen, hätte wiederum zur Folge, der U5 keinen direkten Übergang zu den Bestandsstrecken zu verschaffen. Eine Stichstrecke wäre vonnöten. Außerdem bliebe die City Nord und die Bauvorleistung an der Sengelmannstr. ausgespart. Dort wurde seit Jahrzehnten Platz frei gehalten für Abstellanlagen, ein Übergang zur U1 - dazu noch bahnsteiggleich - wäre hergestellt. Sengelmannstr. spielt dann die Rolle eines Drehkreuzes. Die U5 hätte dann auch ein eigenes Ende im Osten.
Eine dritte Schnellbahnverbindung über Barmbek wäre außerdem zu überdimensioniert.
Dies alles ist nicht ganz von der Hand zu weisen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.2017 14:58 von Günter Wolter.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 19:37
Zitat
Günter Wolter
Es geht schlichtweg darum, keine weitere Radiale neben S1 und S21/S3 haben zu wollen, weil man um eine mögliche „Kannibalisierung“ besorgt ist und eine solche Trasse im Hinblick darauf als zu aufwendig angesehen wird, dass sie lediglich den Osdorfer Born an das Zentrum anbindet. Diese Strecke könnte die Gefahr bergen, als nicht schnellbahnwürdig eingestuft zu werden.

Das sehe ich anders. Diejenigen, die im Einzugsbereich von M2/M3 wohnen, werden eine weitere Radiale zwischen S1 und S21/S3 sehr zu schätzen wissen. Entfällt doch damit das Sardinenbüchsen-Feeling in M2/M3 oder das Umsteigen von M21/186 auf S21/S3 in Elbgaustraße. Sollte diese Strecke tatsächlich als nicht schnellbahnwürdig eingestuft werden, sollte die Politik sich der Stadtbahn wieder öffnen. Natürlich nicht, solange die U5 noch nicht da ist. Wohl aber für die Zeit nach Fertigstellung der U5. Solange wird den Anwohnern von Hamburgs Westen ein "Top"-Busnetz in Aussicht gestellt.

Zitat
Günter Wolter
Die angedachte westliche Querspange nach Osdorf hätte hingegen den Charme, gewissermaßen als Nebeneffekt zu fungieren. Der Haupteffekt ist die Entlastung bzw. Ersatz der Buslinie 5. Die Strecke wird ohnehin zum Siemersplatz geführt. Man hängt die West-Tangente einfach dran. So würde die Uni, das UKE und die Arenen vom Nordwesten her angebunden, im Bereich Hagenbeck entstehen überdies neue Wohnungen und es können weitere Autofahrer – so hofft man – aus dem Kreis Pinneberg auf den ÖPNV umsteigen, um so mit der U5 von der Seite her die Nordwest-Radialen zu berühren und auch noch die besagten, gleichermaßen interessanten Standpunkte ohne Umweg über die City erreichen zu können. Da die Trasse der U5 die U2 und die S21/S3 auf geradem Wege kreuzt, wären Umsteigepunkte gut zu realisieren. Sie sind aber nicht der einzige Effekt, es ist vielmehr das Zusammenwirken der genannten Aspekte.

Für die Anwohner von Hamburgs Westen nur ein schwacher besserer Zubringer zu S21/S3. Das Umsteigen in Stellingen reizt mich nicht wirklich, das Auto stehen zu lassen.

Zitat
Günter Wolter
Die billigste Lösung - oder die "effizienteste" - ist nicht immer die beste. Die Osdorfer sind von Altona abgeschnitten - nicht einmal der neue Bahnhof am Diebsteich wird angefahren - und müssen über Siemersplatz und Hoheluft in die City. Und der "linienreine" Betrieb einer U5 kann betriebstechnisch von Vorteil sein, da weniger störanfällig, muss aber nicht die Fahrgäste gleichermaßen begünstigen. Eine S-Bahn wäre ohnehin schneller zu realisieren als die U5, die sich erst mühselig durch die halbe Stadt schlängeln muss, bevor sie den Born erreicht. Die S32 soll ja ohnehin kommen und hätte dann einen eigenen Linienast. Das ist insofern von Bedeutung, als das dazu führt, dem Osdorfer S-Bahn-Ast größere Chancen einzuräumen, die er sonst nicht in dem Maße hätte.

Deswegen bin ich auch für die S-Bahn.

Zitat
Günter Wolter
Zur Jahreswende soll ja die Entscheidung fallen.

Dann soll diese auch ziemlich bald fallen, denn zum Quartalsende I/2018 verfallen die Optionen für weitere 490.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 19:55
Zitat
Herbert
Wurde schon erwähnt, dass die Ostalster-U5 im Planungsstand seit mindestens Anfang 2017 aus dem Mühlenkamp genommen wurde? In den veröffentlichten Plänen ist die Strecke vom Ersatz für den M6 zur Schnelltrasse unter der Bundesstraße mutiert mit nur vier Halten zwischen Borgweg und Hbf:

U Borgweg
Kampnagel
Beethovenstraße
Mundsburger Brücke
AK St. Georg
Hauptbahnhof Nord-Nord

...

Wo ist diese Planung einsehbar?
Bislang heisst es doch, dass die Streckenführung über Herderstr. und Winterhuder Weg eine Alternative sei, die 5 Stationen zur Auswahl auflistet, von denen 3 realisiert werden sollen. In der aufgezeigten Liste sind zwischen Borgweg und Mundsburger Brücke aber nur 2 genannt: Kampnagel und Beethovenstr. (Vgl. Wiki-Artikel zur U5)

Sinnvoll wäre m.E. in der Tat diese Streckenführung, nur halte ich einen Übergang zur U3 Mundsburg für geboten und nicht "Uhlenhorst" auf Höhe der Kanalstr./Heinrich-Hertz-Str.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.2017 19:56 von Günter Wolter.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 21:09
@ Jan Gnoth

Ist schon klar, hatte auch nur die offizielle Sichtweise dargestellt.
Da kann man nur hoffen, dass es eine S-Bahn wird. Ich halte das
Argument, unbedingt das Volksparkstadion direkt anschließen zu wollen,
für nicht so ausschlaggebend wie die Tatsache, dass der Osdorfer Born einen
direkten Anschluß nach Altona bzw. in die City benötigt.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 22:04
Zitat
Günter Wolter
Da kann man nur hoffen, dass es eine S-Bahn wird. Ich halte das
Argument, unbedingt das Volksparkstadion direkt anschließen zu wollen,
für nicht so ausschlaggebend wie die Tatsache, dass der Osdorfer Born einen
direkten Anschluß nach Altona bzw. in die City benötigt.

Das hoffe ich auch. Ich hoffe auch, dass die Politiker erkennen, dass die S-Bahn von Diebsteich ein effizienterer Ersatz für M2/M3 als die U5-West ist, da die U5-West nur M21/M22 entlasten, aber keinesfalls M2/M3 ersetzen kann. Ich hoffe, dass der vollständige Ersatz von M2/M3 das entscheidende Argument für die S-Bahn wird.
LH
Re: U5-Planungen
28.11.2017 22:40
Zitat
Günter Wolter
Ich halte das
Argument, unbedingt das Volksparkstadion direkt anschließen zu wollen,
für nicht so ausschlaggebend wie die Tatsache, dass der Osdorfer Born einen
direkten Anschluß nach Altona bzw. in die City benötigt.
Jupp. Zumal eine direkte Erschließung eines Stadions andernorts eher vermieden wird.

Ein Weg von einigen hundert Metern verteilt zum einen die rückreisenden Fahrgäste bessern und ist auch dem "Aggressionsabbau" förderlich. So sind es von der Allianz-Arena zum U-Bf. ca. 1.000m.

Auf das Volksparkstadion übertragen: Bis zur Luruper Hauptstr. sind es ca. 1.100m (S-Bf. Eidelstedt ca. 1.300m, S-Bf. Stellingen ca. 1.700m). D.h., ein leichter Schwenk einer vom Ebertpl. ("Bahrenfeld, Trabrennbahn") kommenden Schnellbahn wäre zur Stadionerschließung absolut ausreichend.
Re: U5-Planungen
28.11.2017 23:14
Hoffentlich keine S-Bahn !

An alle Befürworter bitte einen Fahrplan erstellen mit folgenden Linien in Diebsdeich / Neu Altona auf einen Gleis je Richtung! mit den Linien S3 S21 S32 und den dort endenden Linien S4 und S2 ( diese in Alt Altona enden zu lassen und die Leute zum neuen Bahnhof eine Station fahren zulassen wäre ein Witz )
Hierbei auch Jungfernstieg und evtl. Konflikte am Hbf einplanen.

Ebenso Räumungszeit der Linien S4 und S2 am eingleisigen! Bahnhof Diebsdeich.

Danach bitte diesen Fahlplan prüfen wenn nur eine dieser Linien am eingleisigen Bahnhof je Richtung nur 1 min Verspätung hat. Dürft euch auch aussuchen welche, egal.

Danach bitte einen Fahrplan erstellen wenn die S32 in 5 min Takt verkehren muss bei Fahrgaststeigerungen. Hier bitte Konflickte mit anderen S-Bahnlinen auf den Linienabschnitten Citytunnel bzw. Verbindungsbahn und Hbf abchecken.

Nächster, erschwerter Schritt, das ganze mit einer S41 planen oder von mir aus mit einer alle 5 min verkerenden S4. Wird kompliziert, wenn nicht sogar unmöglich. Schließlich teilen sich die Linien nur eine Trasse.


Was könnte ich mit einer U5 alles machen. Erhöhtes Verkehrsaufkommen, auf den Knopf drücken, und die automatische U- Bahn fährt einen kürzeren Takt. Bedarf kein zusätzliches Personal. Tunnelquerschnitt bei der S-Bahn auch größer, mehr Baukosten. Und von dauernden Betriebsfremden Personen im Gleis hör ich komischerweise auch nur bei der S-Bahn und nicht von der U- Bahn. Da sind wir schon wieder bei einen der oberen Punkte , Betriebsstabilität. Bei der S-Bahn nicht vorhanden. Und wenn mal ein Fahrstuhl kaputt ist will man wohl nicht 6 Jahre warten bis er repariert ist ( oder wie lange ist das schon in Barmbek ) oder Rolltreppen die nicht funktionieren ( Sternschanze oder Holstenstrasse ) oder wenn mal die Deckenvergleidung erneuert werden muss ( wie lange ist das jetzt im Citytunnel 15 Jahre ).

Ach ja der Citytunnel wurde ja gerade großflächig mit Farbe beschmiert. Warum gibt es so etwas nicht bei der U-Bahn.
Re: U5-Planungen
29.11.2017 12:38
Und noch etwas. Alle reden hier das das Ziel Altona ist und Ersatz für die M2 und M3 sein soll. In den Plänen ist aber eine S32 nach Osdorf eingezeichnet . Die fährt aber nicht nach Altona !!!

Ebenso nicht nach Jungfernstieg, den Hotspot . Die U5 schon. Hoppla. Wohl ein Wiederspruch in den Argumenten pro S-Bahn nach Osdorf.

Aber ich warte gerne auf eine Fahrplan Erstellung .
PAD
Re: U5-Planungen
29.11.2017 13:19
Ja, die U5 fährt den Jungfernstieg nach einer halben Wetreise an. Super.

Das Problem, dass Diebsteich nur je ein Richtungsgleis bekommt, ist bekannt, das Problem besteht aber unabhängig von einer S-Bahn nach Osdorf.

Allerdings könnte man die S32 mit einer S-Bahn nach Lurup/Osdorf auch gleich wieder aus der Planung nehmen, da die S3 und S21 dann völlig ausreichend sein werden und eine Verlängerung einer S32 nach Harburg ohnehin nicht sicher ist (und auf der verspätungsgebeutelten Strecke auch kaum für mehr Stabilität sorgen würde). Die S4 kann man nach Osdorf führen, damit erspart man sich, einen Zug am Diebsteich räumen und aussetzen zu müssen und bindet den Citytunnel an. Dann ist die Belastung von Diebsteich sogar weniger hoch als von Eidelstedt heute.

Die S4 nach Itzehoe/Wrist wird nicht kommen. Die Strecke Pinneberg-Elmshorn gibt das nicht her und ein Ausbau steht doch völlig in den Sternen. Außerdem fällt den Herren in Hamburg und Schleswig-Holstein hoffentlich irgendwann auf, dass Itzehoe und Wrist einfach zu weit draußen sind für eine S-Bahn-Doppeltraktion ohne Toilette. Schlau wäre es damals gewesen, die Gleichstromstrecke gleich bis Elmshorn zu bauen, bis dahin sehe ich auch einen S-Bahn-Bedarf. Alles andere bindet die Nordbahn heute schon sinnvoll an. Von Tornesch oder Glückstadt ist man mit der Nordbahn und Umstieg am Hbf oder Dammtor (hier muss endlich ein trockener Übergang zur U1 her – Pläne gab es ja mal) heute schneller am Jungfernstieg, als man es mit einer S4 die ab Altona Nord erstmal durch den Citytunnel schleichen muss, wäre.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.11.2017 13:21 von PAD.
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